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 80er APO vs 100er Achro - selber Preis
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Robert0815
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt am: 09.06.2018 :  15:20:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Moin

der Titel sagt es schon, ich will mir ein neues Spielzeug zulegen und kann mich nicht entscheiden.

Ich hatte noch nie die Gelegenheit durch einen APO zu schauen und frage mich, ob die wirklich soviel besser sind.
Ich will nur durchschauen, nicht fotografieren (vorerst).

Genauer gesagt geht es um diese beiden Kollegen hier:
100er für 400€ und 80er für 455€

Außerdem wundert es mich, das eine ähnliches Großfernglas die Hälfte kostet. Das sind doch zwei Optiken, müsste das nicht das doppelte kosten?
Triplet Semi-APO für 230€

Bearbeitet von: am:

vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2586 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  19:07:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,

was willst Du denn mit Spektiven, Vogelbeobachtung?

Fernrohre mit ED Glas, nicht zu verwechseln mit einem echten Apo!sind immer farbreiner als einfache Achromaten, zumindest wenn die Dinger halbwegs was taugen.
Ab einer gewissen Vergrößerung macht sich der Farbfehler im Achromaten kenntlich und kann mitunter sehr stören sein, das Potential mit einem ED ist nach "oben" schon größer.

Diese Bezeichnung Semiapo für das dicke Fernglas finde ich komplett irreführend, da wird einfach eine dritte Linse eingebaut und das Teil wird als Apo beworben.
Übrigens, vor einigen Jahren hatte ich dieses Fernglas selber mal, wenn man durchschaut weiss man warum das so günstig angeboten wird!
Man sollte nicht auf die Werbelyrik mancher Händler hereinfallen.

Andreas

P.S. Hier mal Werbelyrik vom ersten Spektiv dem 100er...
" Das Spektiv kann mit 1,25"-Okularen bestückt werden. Mit optionalen Okularen kann die Vergrößerung bis auf 135fach gesteigert werden!"

...kann man...sollte man aber nicht weil das Bild bei diesem Teil dann schrecklich wird.
Das sind so die Tricks der Händler wo Einsteiger mit besch...werden.

Bearbeitet von: vertigo am: 09.06.2018 19:16:09 Uhr
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Robert0815
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  19:49:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Seit einiger Zeit interessiere ich mich für den Nachthimmel, doch wenn ich ehrlich bin, bin ich zu faul um Nachts alles einzupacken, mich ins Auto zu setzen und aus der Stadt raus, auf ein dunkles Feld zu fahren.
Die einzigen "Sterne" die man von meiner Wohnung aus sieht, sind Jupiter und Venus.
Also wird das meistens zur Naturbeobachtung sein. (Aber nicht immer)

Das man die maximale Vergrößerung ignorieren kann, weis ich.
Vor einer Weile habe ich auf eBay ein gebrauchten 80/400 Refraktor (Skywatcher) gekauft. Das beste Bild bekomme ich da mit einem 9mm oder 12mm Plössl-Okular, also rund 40fache Vergrößerung.
Was mich wundert, mit meinem Nikon Feldstecher 8x42 sehe ich genau soviel. Das Bild ist zwar viel kleiner, aber ich erkenne genauso viele Details.
Daher frage ich mich, ob so ein 80er APO besser ist, als ein 100er Achro.

Bearbeitet von: am:
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2586 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  21:44:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Robert0815



Das man die maximale Vergrößerung ignorieren kann, weis ich.
Vor einer Weile habe ich auf eBay ein gebrauchten 80/400 Refraktor (Skywatcher) gekauft. Das beste Bild bekomme ich da mit einem 9mm oder 12mm Plössl-Okular, also rund 40fache Vergrößerung.
Was mich wundert, mit meinem Nikon Feldstecher 8x42 sehe ich genau soviel. Das Bild ist zwar viel kleiner, aber ich erkenne genauso viele Details.
Daher frage ich mich, ob so ein 80er APO besser ist, als ein 100er Achro.



Robert...sorry aber das ist Unsinn!
Mit einer 80ier Öffnung sieht man Detailreicher und "mehr" als mit einer 42ier Öffnung und eine 100er Öffnung zeigt auch mehr als eine 80ier Öffnung!

Der Achromat ist halt für niedrige Vergrößerungen ausgelegt, da kann so ein Gerät recht schön sein, bei Hochvergrößerungen ist ein ED/APO einfach in Vorteil weil weniger Farbfehler.

Planeten wie Jupiter vertragen schon eine ordentliche Vergrößerung, in dem Bereich ist ein ED/Apo halt besser.

Bei Naturbeobachtungen kann man aufgrund vom Seeing (Bodennah) oft gar nicht so hoch Vergrößern, wenn Du in diesem Bereich beobachten möchtest reichen rund 60-80x allemal, mehr geht kaum.
Spektive sind auch weniger zur Naturbeobachtung geeignet als viel mehr zur guten Detailerkennung, also eher für Objekte wie Vögel oder anderes Getier zur Himmelsbeobachtung sind die nicht ganz so geeignet.
Das Problem bei hohen Vergrößerungen und starken Kontrasten, benötigt man auch bei der "Naturbeobachtung" schon was höherwertiges sonst bekommt jeder Vogel lilagrüne Farben dazugeschenkt und bei Tage benötigt man auch keine so große Öffnung, es sei denn man schaut oft in der Dämmerung.

So richtig ist mir Dein Ansinnen auch noch nicht klar, vermutlich geht es Dir selber so...?

Andreas




Bearbeitet von: am:
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Robert0815
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  22:45:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
wie kannst du sagen das dass Unsinn ist, wenn ich es doch sehe
Ich habe allerdings nie behauptetet, das dass Ding von eBay in einem super Zustand ist.
Vermutlich hat mein Vorbesitzer es verkauft, weil da was verstellt ist ...
Zum testen bietet sich bei mir ein Turm an, der vielleicht 1 km entfernt ist. Wenn ich das 3,5er Okular rein setzte, bekomme ich den nicht scharf gestellt. Mit dem 9er ist es "akzeptabel", aber mit dem 12er noch besser.
Dann erkenne ich Details wie Mobilfunk-Antennen und Blitzableiter, allerdings erkenne ich die mit meinem Feldstecher auch, und der war nicht billig.
Daher mein Gedanke, dass eine teure Optik das Bild besser auflöst.

Oder ist dass, weil ich da mit zwei Augen durch schaue …
Übrigens erkenne ich Abends auch mehr, da am Tage die Luft zu sehr flimmert.

Wenn ich den kleinen Refraktor auf Jupiter richte, erkenne ich mit etwas Fantasie 4 Monde (kleine Punkte) und bei Saturn so etwas wie einen Ring. DA hast du recht, da ist mit dem Feldstecher wirklich nichts zu sehen.

Zitat:
Original erstellt von: vertigo
So richtig ist mir Dein Ansinnen auch noch nicht klar, vermutlich geht es Dir selber so...?
Das stimmt

Ich suche eine Optik, die man bei einem kleinen Ausflug gut im Auto oder sogar im Rucksack transportieren kann. Also eher für den spontanen Einsatz. Sowohl am Tage, als auch Abends.
Und der „kleine“ Großfeldstecher würde bestimmt gut auf mein Fotostativ passen.


Ich habe nur Angst, das ich mich ärgere, nachdem ich ihn gekauft habe.
Daher meine Frage, ob ein kleiner teurer besser ist, als ein großer „günstiger“...

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Robert0815
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  23:08:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: vertigo
Übrigens, vor einigen Jahren hatte ich dieses Fernglas selber mal, wenn man durchschaut weiss man warum das so günstig angeboten wird!
das heißt, du hast es jetzt nicht mehr?
Was war so schlimm daran, warum sollte ich es nicht kaufen?

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15631 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  23:37:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Robert,
Zitat:
wie kannst du sagen das dass Unsinn ist, wenn ich es doch sehe
War um er das sagt? Ganz einfach- weil eine 80mm Optik die doppelte Auflösung im Vergleich zu einer 40mm hat. 100mm hätte demzufolge ca. 2x5-faches Auflösungsvermögen.
Zitat:
Daher mein Gedanke, dass eine teure Optik das Bild besser auflöst.
Die Auflösung hängt erst mal einzig an der Größe der Öffnung. Die Bauart spielt aber auch mit rein, der 80mm ED-APO bringt rein von der Öffnung her eine geringere Auflösung im Vergleich zu dem 100mm Achromaten. Der Achro verliert aber bei der Kontrastübertragung durch seinen Farbfehler, der wirkt sich bei höherer Vergrößerung sozusagen weichspühlend aus.

Bei nierdrigen Vergrößerungen wie bei dem 8x42 kannst du durch das kleine Abbild die feinen Details. die dir ein 80mm APO mit höherer Vergrößerung zeigen kann, gar nicht wahrnehmen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2586 Beiträge

Erstellt  am: 09.06.2018 :  23:53:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Robert0815


[b]Dann erkenne ich Details wie Mobilfunk-Antennen und Blitzableiter, allerdings erkenne ich die mit meinem Feldstecher auch, und der war nicht billig.

Was ist das für ein Nikon?

Zitat:
Original erstellt von: Robert0815

Wenn ich den kleinen Refraktor auf Jupiter richte, erkenne ich mit etwas Fantasie 4 Monde (kleine Punkte) und bei Saturn so etwas wie einen Ring. DA hast du recht, da ist mit dem Feldstecher wirklich nichts zu sehen.

Robert, ich weiss nicht was Du guggst, ich erkenne die 4 Jupitermonde schon mit einem 6x30 Feldstecher?
Zitat:
Original erstellt von: Robert0815

das heißt, du hast es jetzt nicht mehr?
Was war so schlimm daran,

Nein ich habe es schon lange nicht mehr, dass ganze Glas war mir zu minderwertig, nicht nur die mäßige Optik eben auch das billige Gummigehäuse!
Ferngläser sind feinoptische Instrumente, für 229,- Euro sollte man nicht so viel erwarten und schon gar nicht bei einem Großfernglas, in der Beziehung bin ich klüger geworden, ist natürlich subjektiv und unterliegt immer den Bedürfnissen des Nutzers.
Außerdem sind diese LE Gläser alles andere als stabil gebaut...
Zitat:
Original erstellt von: Robert0815

Und der „kleine“ Großfeldstecher würde bestimmt gut auf mein Fotostativ passen.

Dieses Glas ist min. eine Klasse besser, vielleicht geht noch etwas runterhandeln...
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vixen-grossfernglas-b4-wide-20x80-astronomie-fernglas-aus-japan/881819729-242-2230

Andreas

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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2956 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  06:37:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,
wenn du schon nur mit Phantasie die Jupitermonde sehen kannst und bei Saturn "sowas" wie einen Ring...na dann scheint die Qualität des Refraktors wohl grottenschlecht zu sein. Mit meinem Selbstbaufernrohr bei 50 mm Öffnung, ist bei 27 facher Vergrößerung der Saturnring eindeutig scharf erfaßbar. Ebenso sofort zwei Wolkenbänder auf Jupiter. Die Monde sowieso. Die zeigt jeder gute Feldstecher bei schwacher Vergrößerung, wie Andreas schon schreibt.
In Dresden gibt es viele nette Amateurastronomen(kenn einige persönlich), setz dich mal mit denen in Verbindung, die helfen dir bestimmt weiter.

Gruß Armin

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Robert0815
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  11:11:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nachdem was ihr erzählt habt, werde ich mir nun kein größeres Gerät kaufen, sondern das selbe nochmal in neu.
Und ich weis jetzt, das APOs nicht das sind, wonach ich suche.
Danke dafür.

Die Planeten habe ich beobachtet, weil sie das Einzige sind, was ich von meiner Wohnung aus sehe.
Wenn ich doch mal mit meinem Teleskop aus der Stadt raus fahre, möchte ich aber nicht einen einzelnen Stern sehen, sonder mehrere auf einmal.
Und alles, was mir sonst noch am Himmel interessant erscheint.
Zitat:
Original erstellt von: AS-Fan
Mit meinem Selbstbaufernrohr bei 50 mm Öffnung, ist bei 27 facher Vergrößerung der Saturnring eindeutig scharf erfaßbar.
Eindeutig scharf bekomme ich leider nichts.

Wenn ihr noch eine Empfehlung für mich habt, würde ich mich darüber freuen

Bearbeitet von: am:
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2586 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  11:38:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat

Zitat:
Original erstellt von: Robert0815

Nachdem was ihr erzählt habt, werde ich mir nun kein größeres Gerät kaufen, sondern das selbe nochmal in neu.

Wenn ihr noch eine Empfehlung für mich habt, würde ich mich darüber freuen


Die Empfehlung hast Du doch von Armin bekommen...
Zitat:
Original erstellt von: AS-Fan


In Dresden gibt es viele nette Amateurastronomen(kenn einige persönlich), setz dich mal mit denen in Verbindung, die helfen dir bestimmt weiter.

Gruß Armin



Bevor Du Dich jetzt in das nächste Abenteuer reinstürzt solltes Du den guten Rat von Armin mal annehmen und Dich erst mal umfangreich und im persönlichen Gespräch informieren.
In der Regel sind Hobbyastronomen sehr hilfsbereite Leute und eine "Live" Beratung ist immer aufschlussreicher, zumal Du ja sehr unschlüssig scheinst, Informationen gibt es umsonst, ein neues Teleskop aber nicht.

Andreas

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2956 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  13:30:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,
die Planeten stehen zur Zeit sehr tief am Horizont. Das heißt, die Luftunruhe(schlechtes Seeing) führt zu schlechten, wabernden Planetenbildchen. Und in der Stadt kann es noch durch andere Gebäude/ Wärmequellen, besonders schlecht sein.
Fahr mal aufs Land und teste mal dort. Zu Mitternacht beruhigt sich häufig die dann ausgekühlte Luft.
Vielleicht ist dein Fernrohr gar nicht so schlecht.

Gruß Armin

Bearbeitet von: AS-Fan am: 10.06.2018 13:38:02 Uhr
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wambo
Altmeister im Astrotreff


3311 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  21:11:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
....und übrigens bedeutet die Bezeichnung Triplett ( zumindest beim verlinkten FG in deinem ersten Beitrag ) nicht zwangsläufig, dass es sich um ein ED Glas handelt. Leider hat es sich mittlerweile so eingebürgert, dass bei der Bezeichnung "Triplett" viele Menschen meinen, es müsse sich automatisch um ein ED oder gar APO Objektiv handeln...

MfG Michael

Ich bin so müde

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4637 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  10:26:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,
vieles ist schon gesagt worden. Das Triplet Semi APO 20x80 Fernglas ist bei weitem nicht farbrein. Da ist mein 102/1100 FH (Achromat) deutlich farbreiner und zeigt eine deutlich bessere Auflösung. Auch der 80/1200 zeigt viel mehr und schärfere Details und ist verglichen mit dem 20x80 schon ein "Super APO". Für große Deepskyobjekte und niedrige Vergrößerung ist es aber ausreichend. Du brauchst aber ein Stativ und am Besten ein Binomount um es gut benutzen zu können.

Die Spektive sind in Ordnung, aber wenn Du nicht nur zwischen 20-60x vergrößern willst, dann ist ein normaler Refraktor sinnvoller.
So ein 80 mm Zweilinser APO:
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p8637_TS-Optics-PHOTOLINE-80mm-f-7-FPL53-Apo-mit-2-5--Zahntrieb-Auszug.html
Ein 72 mm f/6 Zweilinser APO:
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p8866_TS-Optics-Photoline-72mm-f-6-FPL53-Apo---2-5--Zahntrieb-Okularauszug.html
Etwas weniger farbrein wie die oben genannten zwei kleinen APOs ein kleiner 80 f/7 ED:
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p7169_TS-Optics-ED-80-mm-f-7-Refraktor-Teleskop-mit-2--Crayford-Okularauszug.html
Sowohl der 80 mm f/7 APO mit FPl53 und Lanthan Linsen wie auch der günstigere 80 mm f/7 APO mit Fpl51 sollten bei Vergrößerungen von 133x noch kontrastreich abbilden. Der Refraktor mit Fplk51 kann bei dieser Vergrößerung schon ein bisserl Farbsäume zeigen und etwas geringeren Kontrast haben. Der mit Fpl53 und Lanthanelement dürfte schon im APO Bereich sein und keine sichtbaren Farbsäume mehr zeigen. Das Objektiv ist in beiden Fällen justierbar und vermutlich ist da nicht nur die Optik besser sondern auch die Verarbeitung wie bei den üblichen kleinen und kurzen 80 mm Achromaten.
Mit Zenitspiegel kannst Du damit auch aufrecht beobachten hast aber "links und rechts" vertauscht. Mit Amici Prisma bekommt man ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild.
Solche kleine EDs und APOs zeigen bei normal guter Verarbeitung auch bei hoher Vergrößerung im Bereich 2x der Öffnung (bei 80 mm also bei 160x) noch ein scharfes Bild. Damit gehen bei entsprechenden Seeing auch an Jupiter, Saturn und Mars (in Opposition) schon einige Details.
Auf jeden Fall kannst Du damit schön den Mond beobachten und hast noch ein kleines und sehr leichtes Teleskop, das schnell auskühlt.
Auch tabgsüber kannst Du damit schön beobachten. Allerdings ist das maximal sichtbare Feld abhängig von der Vergrößerung, der Brennweite und dem Gesichtsfeld des Okulars. Mit einem 32 mm Superplössl mit 52° Gesichtsfeld bekommst Du ein Sichtfeld von 2,9°. Das ist natürlich weniger wie im 8x42 Fernglas aber immer noch relativ groß um damit Übersichtsbeobachtungen zu machen.
Möglich wäre auch ein kleiner Maksutov im Bereich von 90mm und 102 mm. Allerdings sind die Brennweiten dann im Bereich von 1000 mm und 1350 mm und entspechend ist das maximale Sichtfeld kleiner und die minimale Vergößerung größer.
Ein kleiner Newton z.B. 130/650 würde wieder größere Felder zulassen, aber der Einblick ist an der Seite. An hellen Objekten hast Du dann Spikes.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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