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Seite: von 3

Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
443 Beiträge

Erstellt  am: 08.06.2018 :  12:50:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Frank2020

H
Danke Bikeman für den Tipp mit den Pentax-K objektiven . Denn ich habe solche Objektive schon. Ich hätte nicht gedacht, dass man die an einer dslr noch benutzen kann und, dass es Adapter gibt. Ich habe noch nie mit so was zu tun gehabt.
Das Pentax-K Zoom Objektiv hat Blende von 4,5 bis 22.
Aber das 50 mm Objektiv hat 1,7 bis 22 und das ist ja in dem Bereich den du geschrieben hast.
Einen Adapter habe ich schon bestellt. Jedoch erst mal einen günstigen aber flachen. Nicht so ein dickes Ding mit großem Abstand. Wo sind denn da die Unterschiede zwischen denen für 10 € und denen für 40€. Rein optisch kann ich da nichts erkennen. Zur Not kann ich den auch noch zurück schicken.



Also die Dicke des Adapterrings ist eigentlich technisch vorgegeben: das ganze dient ja dazu, den für das jeweilige Kamerasystem genormten Abstand zwischen Objektiv-Bajonett und Sensor herzustellen. Bei Pentax-K Objektiven sind das 45.46 mm, bei Canon EOS 44mm, also muss der Ring zwingend 1.46 mm dick sein. Sonst kommt man evtl gar nicht in den "unendlich" Fokus.

Es gibt Adapterringe mit und ohne "Chip", denn moderne Kameras "unterhalten" sich mit den Objektiven über elektrische Kontakte (Blendenöffnung, Fokus, Brennweite, etc pp). Ein solcher Chip gaukelt der Kamera ein bestimmtes Objektiv vor und verhindert zumindest, dass die Kamera glaubt mit dem Objektiv wäre etwas nicht in Ordnung.

Bei verschiedenen Modellen des Rings darf man davon ausgehen, dass einige besser verarbeitet sind als andere, man sollte darauf achten dass bei einem Modell mit Chip die Kontakte in der Kamera nicht übermäßig mechanisch beansprucht werden (verkratzen, etc) und dass die ganze Konstruktion gut sitzt und kein Spiel hat. Und natürlich dass man tatsächlich in den Unendlich-Fokus kommt!

CS
HB

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, Legacy smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: Bikeman am: 08.06.2018 12:56:21 Uhr
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wynnie
Senior im Astrotreff

Deutschland
205 Beiträge

Erstellt  am: 08.06.2018 :  13:27:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche wynnie's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

um die EOS an den OAZ zu bekommen brauchst Du einen Adapter. Entweder einen einfachen für 49€ oder, was ich empfehlen würde, den von Baader für 59€. Der hat den Vorteil, dass man in ihn später auch mal einen 2" Filter einbauen kann (UHC / IDAS oder was auch sonst). Mit diesem Ring kannst Du ihn später auch an den MPCC anschließen und hast direkt den richtigen Abstand.

Viele Grüße
Michael

_________________________
per aspera ad astra ...

Skywatcher Explorer-150PDS
GSO 200/1000
EQ6-R

Bearbeitet von: am:
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Frank2020
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  22:11:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ok vielen Dank,
ich warte jetzt erst mal bis die Sachen eingetroffen sind und melde mich dann wieder.

Zu der Justierlinse oder wie man das nennt weiss keiner was? Muss man so einen Justierlaser haben oder reicht so eine Linse die bei dem Omegon dabei ist?

Verkaufen werde ich das Omegon wohl erst nach meinem Urlaub. Dann habe ich noch was zum ausprobieren da ich ein 200/1000er wohl nicht mehr kaufen kann bis zum Urlaub, da ich ja noch diesen Adapter und noch andere Sachen kaufen muss fehlt mir das Geld. Da behalte ich lieber das Omegon 150/750 erst mal dann habe ich was zum vergeichen und wenn das Skywatcher 130PDS Fotos macht habe ich noch ein Anderes um gleichzeitig Visuell Deep Sky mäßig was anzuschauen. Und dann noch den Bresser 114/900 für Planeten. Ich glaube für den Urlaub bin ich mehr als ausreichend ausgestattet...

Das 200/1000er hebe ich mir für den Winter auf. Man muss sich ja auch noch verbessern können....

Viele Grüße
Frank

Bearbeitet von: am:
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Silvia581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1113 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  00:37:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Silvia581's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

Du bist anscheinend grad im Kaufrauschmodus. Mach mal langsamer.

Geduld ist grad im Bereich Astrofotografie extrem wichtig, wenn Du Erfolg haben möchtest.

Wegen Urlaub und Astrofotos machen - guck mal in den Kalender. Welche Mondphase ist denn da? +/- 7 Tage um Vollmond herum kannst sehr wenig im Deepsky-Bereich machen, weil der Mond als große, helle Lampe am Himmel hängt und Du kaum noch andere Sterne siehst. Es sei denn Du gehst mit nem Teleobjetiv auf normalem Fotostativ auf Landschsft + Mond los. Also Stimmungsbilder.

Nächster Punkt: je weiter "im Norden", desto kürzer die Nächte im Sommer. Wir Amateurastronen sind da etwas "gestraft". Denn im Juni/Juli geht die Sonne an der Ostsee zwar noch unter, aber nicht sooo weit, daß es "richtig" dunkel wird.

Du hast die ganze, kurze (weiße) Nacht nur noch Dämmerung. Es gibt 3 Arten von "Dämmerung"

- bürgerliche Dämmerung (Sonne 6 ° unter dem Horizont)
- nautische Dämmerung (Sonne 12° unter dem Horizont)
- astronomische Dämmerung (Sonne 18° unter dem Horizont)

Nur in der Zeit zwischen der astronomischen Abend- bzw. Morgendämmerung macht Deepsky-Fotografie durch irgend ein Teleskop oder auch blos mit Kamera und Fotoobjektiv auf der Montierung wirklich Sinn.

Was Du jetzt ohne die ganzen geplanten Einkäufe machen könntest:

1) die CD und das Canon - USB Kabel rauskruschteln, EOS-Utility und Digital Foto Professional auf dem Laptop installieren. EOS Utility so einstellen, daß alle Bilder über das USB-Kabel in den Rechner übertragen werden.

2) alle vorhandenen alten Fotoobjektive mit Festbrennweiten tagsüber mal ausprobieren, ob Du mit dem Adapter auf die EOS wirklich bis "unendlich" scharfstellen kannst. Dazu brauchst lediglich freie Horizontsicht und ein passendes Fotostativ. Ein Hügel oder Aussichtsturm (oder vom oberen Stockwerk in einem Hochhaus) genügt da. Dann auf nen Baum/Gebäude am grad noch sichtbaren Horizont (20 km oder mehr) zielen und von Hand bei Offenblende fokussieren. Kamera auf "RAW-Modus" einstellen und über EOS-Utility auslösen.

Dann um 1 Blendenstufe abblenden und nochmal fokussieren.

Alle Bilder genau am Laptopbildschirm angucken. Das Display der Kamera ist dazu nicht geeignet. Du mußt die Bilder dabei wirklich in voller Auflösung anschauen. Also nicht ein 4000x3000 Pixel großes Bild "formatfüllend" auf nem 1200x800 Pixel Bildschirm darstellen lassen. Wirklich die volle Auflösung anschauen. Mit dem Programm Digital Foto Professional geht das prima...

Die Objetive, die nicht so gut abbilden, wieder in die Vitrine legen...

3) mit den Objektiven, die tagsüber gut funktionieren, Nachts den Test wiederholen. Blende, Belichtungszeit und ISO 800 in EOS-Utility einstellen, RAW-Modus aktivieren und per EOS-Utility auslösen... Dazu brauchst nicht mal Sterne. Lichter am Horizont gehen genausogut, wenn sie weit genug weg sind.

4) bei sternklarem Himmel mal die "Timerfunktion" aus EOS-Utility ausprobieren. Bei Brennweiten bis 50 mm kannst bis zu 15 Sekunden am Stück belichten, ehe aus den punktförmigen Sternen zu starke kleine Eier oder gar Striche werden. Bei 18 mm Brennweite eines "modernen" Weitwinkelobjektives kannst bis zu 30 Sekunden belichten. Geht vom Garten, Balkon oder jedem halbwegs dunklen Park aus. Stadtrand oder plattes Land wäre natürlich besser. Hauptsache, stabiles Fotostativ...

Hier ein Beispiel mit 18 mm Brennweite (18/55 er Kitobjektiv meiner EOS mit Offenblende) bei 30 Sekunden Belichtungszeit in einer dunklen Gegend mit ISO 1600 während der Perseidensternschnuppen 2004:



Davon dann 10-20 Bilder machen. Die Bilder mit den Sternen nennen wir "Lights". Jetzt machst den Deckel auf das Fotoobjektiv und fotografierst mit gleicher Belichtungszeit, ISO Einstellung und Blende/Fokus gegen den schwarzen Deckel. Auf diesen Bildern sind dann nur die Hotpixel. Diese Bilder nennen wir "Darks". Davon brauchst auch 10-20 Stück.

Jetzt hast Rohdaten, mit denen Du die Bildbearbeitung üben kannst.

Dazu lädst das Prograamm Deepskystacker auf Deinen Laptop. Lights und Darks reingeben und Proggy auf die Sterne stacken lassen. Das gestackte Summenbild ist dann rießengroß (viele hundert MB) und schaut richtig scheiße aus. Ignorieren, das unbearbeitet als Autosave.tif speichern. In Fitswork aufmachen und nach Youtube-Anleitung weitermachen... Dann hast gesehen, wie viel Aufwand auch ohne Montierung aufbauen, Einnorden, Autoguiding und dem ganzen sonstigen Zeug in einem einzigen Deepsky-Foto steckt.

Hier mal ein paar Beispiel für schlecht zentrierte Optiken:




Bei solchen Rohdaten lohnt sich keine weitere Bearbeitung - die sind für Deepsky einfach unbrauchbar...

Liebe Grüße
Silvia






200/1000 Newton, 150/750 Newton, 150/1800 Mak, 100/500 FH Cometcatcher,
Sphinx SXW, NP, NEQ-3-2

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optikus64
Meister im Astrotreff

Deutschland
980 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  05:51:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

wie Silvia schrieb, lass die Kröten erstmal in ihrem Bau, der voranstehende Post trifft auch meinen Denkansatz. Erstmal klein Anfangen, die Methodik reinkriegen, dann aufrüsten. Es steht für zigtausende Euronen Technik-Rödel bei den gefrusteten Astro-Powershoppern mit dem keiner was anfangen kann weil er nicht weiß wie ...

Also erstmal mit kleinem Aufwand wie, dann aufbauen und wow - andersrum gehts nicht. Einen Schnelleinstieg gibt's nicht, auch wenn uns die Werbung immer anderes versprechen will.

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

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rayvogel
Senior im Astrotreff


143 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  12:34:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
(==>)Silvia: Sehr schöne Beschreibung bzw. Zusammenfassung übrigens. Gut für eine FAQ-Rubrik geeignet....

Bearbeitet von: am:
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Frank2020
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2018 :  01:08:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
vielen Dank für die Anleitung und auch für die Beiträge danach.
Ich werde das langsam angehen. Den 200/1000 er habe ich ja schon fallen lassen.

Das mit dem Kaufrauschmodus sieht nur so aus. Weil ich paar mal geschrieben habe „wenig Geld“ und „geht jetzt nicht“ und so was... aber im Grunde habe ich ja kaum was gekauft.

Ein Teleskop, das Skywatcher 130 pds für unter 200€ als Ausstellungsstück und die 1000D für 66€ .
Die Kamera ist ja nicht nur für Astro gekauft. Die hat ja keinen Astro Umbau. Ich fahre in Urlaub und habe mir die auch dafür gekauft. Ich wollte mal was anderes als eine Handykamera mitnehmen.... Und dann noch der Adapter, damit ich meine alten Objektive ausprobieren kann für 10€.... und noch paar Kleinteile....

ok vor paar Wochen noch die AS-GT Montierung … die war entsprechend günstig weil sie defekt war. Da habe ich Ersatzteile in Amerika bestellt und die repariert...
Und das Omegon habe ich ja im Prinzip geschenkt bekommen... hab ein wenig dafür gearbeitet... und das geht ja auch wieder weg...

Und alles andere hatte ich ja schon seit Jahren.... Ok das Skywatcher 130 pds wäre jetzt nicht nötig gewesen, da ich ja das Omegon habe für Visuell, das ist richtig. Aber ich möchte es mal ausprobieren mit „Foto“ durchs Teleskop... muss ja nicht sofort perfekt sein.. ... Den Adapter werde ich mir noch holen, aber alles zusammen ist ja noch keine so riesige Investition.... So lange es sich alles zusammen unter 300€ bewegt ist noch alles ok.... und ich möchte auch den Unterschied vom Skywatcher 130 pds zum Omegon 150/750 sehen .. bin halt neugierig..…. Und ich fahre ja nur einmal im Jahr in Urlaub... .ich komme nur einmal im Jahr da hin wo gute Bedingungen sind. Ich wohne in der Nähe von Köln und wenn ich das hier testen möchte muss ich irgendwo raus fahren aufs Feld oder so was.... Im Urlaub habe ich alles vor der Tür und kann auf die Wiese vor dem Haus gehen. Und ich werde fast 4 Wochen da sein.. Das ist es mir einfach 300€ wert alles mit zu haben... Ob ich es jetzt alles brauche oder nicht...
Ich mache so weit wie ich komme und wenn ich wieder zuhause bin muss ich halt raus fahren um weiter zu machen....

Ich finde ich habe eigentlich "klein angefangen" mit 300€....

Langes Usb Kabel habe ich noch bestellt. Serielles Kabel für an den Handcontroller der Montierung habe ich selber gebaut und läuft schon mit cartes du ciel und steuert die Montierung.... Komma Korrektor lasse ich erst mal weg... Okulare habe ich...

Bei dem Justierlaser bin ich mir noch nicht sicher ob ich den brauche. Es ist ja diese Justierlinse bei dem Omegon dabei. Brauche ich da noch den Laser?

Fällt euch noch etwas ein was ich vergessen habe? Manchmal hängt es an Kleinigkeiten die fehlen. Mir fällt nichts mehr ein...

Viele Grüße
Frank

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wynnie
Senior im Astrotreff

Deutschland
205 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2018 :  11:42:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche wynnie's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

ich nehme mal an die 'Linse' zum Justieren des Teleskops sieht in etwa so aus ?

Damit kann man das Teleskop schon gut justieren. Ich nutze einen Concenter für die Grundjustage und einen Laser zur schnellen Justage des Hauptspiegels. Der Fangspiegel ist bei mir (Skywatcher 150PDS) eigentlich recht stabil und muss nur ganz selten mal nachgestellt werden. Wenn man das Teleskop im Auto transportiert kann es sinnvoll sein nachher mal zu prüfen ob noch alles sitzt. Dazu ist das Cheshire gut geeignet. Um Abends nach dem Aufbau den Hauptspiegel zu justieren nehme ich den Laser mit einer Barlow. Also Barlow in den OAZ, Laser in die Barlow. Damit spielt die genaue Justage des Lasers keine so große Rolle mehr. Viele (billige) Laser sind selbst nicht gut justiert und der Strahl geht nicht exakt gerade. Man kann das aber selbst justieren (muss man nur einmal machen). Ein Teleskop mit f5 ist da nicht ganz so anfällig. Der Unterschied zwischen 'ganz gut' und 'perfekt' ist kaum auszumachen Wenn man gerade erst anfängt haben viele andere Probleme größeren Einfluss auf die Abbildung als die Justage des Newtons.

Viele Grüße
Michael

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16024 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2018 :  12:46:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

die "Linse zum Justieren" könnte auch dieses einfache, aber trotzdem gut funktionierende Teil sein- http://strehl1.de/sonstiges/justierokular.jpg


Hallo Frank,

egal ob richtiges Cheshire oder dieses einfache Teil- beides ist besser als einer der "günstigen" Laser. Die sind oft selbst nicht justiert und damit stellt man das Teleskop vermurkst ein. Einzig- mit Cheshire oder dem Justierokular benötigst du einen noch etwas hellen Himmel zur Justage bzw. beim Cheshire kann man von der Seite mit einer Rotlichtlampe auf den Keil leuchten, dann sieht man auch die Mittenmarkierung auf dem HS und kann justieren.

Gruß Stefan

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wynnie
Senior im Astrotreff

Deutschland
205 Beiträge

Erstellt  am: 13.06.2018 :  09:38:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche wynnie's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo!

Ja, die 'günstigen' Laser sind mit Vorsicht zu genießen. Ich habe meinen auf der Drehbank eines bekannten justiert. Laser eingespannt und den Lichtpunkt in einen langen Gang gespiegelt. Dann das Futter gedreht und den Laser so lange justiert bis der Kreis, den der Lichtpunkt beschrieb möglichst klein war. Die Methode mit dem barlowed Laser ist nicht sehr verbreitet. Trotzdem ist sie ziemlich genau und verzeiht auch einen nicht perfekt justierten Laser.

Aber Du hast natürlich recht, man braucht keinen Laser um sein Teleskop gut zu justieren.

Viele Grüße
Michael

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rayvogel
Senior im Astrotreff


143 Beiträge

Erstellt  am: 13.06.2018 :  13:33:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich habe -mit mehreren Lasern an verschiedenen OAZs- noch nie zwei mal hintereinander gemessen das gleiche Ergebnis erzielt. Der Laser ist für mich nur ein grobes Kontroll-Schätzeisen...nachdem ich mit dem Chesire justiert habe.

Bearbeitet von: rayvogel am: 13.06.2018 13:34:00 Uhr
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