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 NASA plant Mars-Helikopter
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Meteor1
Senior im Astrotreff

Österreich
113 Beiträge

Erstellt am: 12.05.2018 :  11:12:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die NASA will den roten Planeten mit einem Helikopter erkunden.

Mehr dazu unter:

https://mobil.n-tv.de/wissen/Nasa-plant-Mars-Helikopter-article20429921.html


Gruss Werner

Bearbeitet von: am:

HWS
Meister im Astrotreff

Sweden
333 Beiträge

Erstellt  am: 12.05.2018 :  11:51:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Auch im Spiegel:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/nasa-drohne-soll-mars-erkunden-a-1207398.html

Vergleichbar wäre 30 km über dem Erdboden, die der Helikopter schaffen müßte.

HWS

Bearbeitet von: am:
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Kriegerdaemon
Meister im Astrotreff

Deutschland
451 Beiträge

Erstellt  am: 12.05.2018 :  21:51:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Naja, allerdings nur bei etwa der Hälfte des Gewichtes. Und wenn man das Ding sehr leicht macht, funktioniert sowas durchaus.
Die angegebene Rotordrehzahl mit 3000 U/min ist keine technische Herausvorderung - die meisten Kreiselpumpen (Schnelläufer) drehen sich mit dieser Geschwindigkeit.
Das Einzige, was mir Sorgen bereiten würde, wäre die Lagerabdichtung der Welle zur Atmosphäre. Da kann der feine Staub des Mars zu schnellem Verschleiß führen.
Und Magnetlager in der Größenordnung hab ich noch nicht gesehen...
Bin gespannt, ob das was wird.

Wie zahlreich sind die Dinge doch,
derer ich nicht bedarf!
(Sokrates, beim Anblick der Waren auf dem Athener Markt)

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15842 Beiträge

Erstellt  am: 12.05.2018 :  22:09:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Die angegebene Rotordrehzahl mit 3000 U/min ist keine technische Herausvorderung - die meisten Kreiselpumpen (Schnelläufer) drehen sich mit dieser Geschwindigkeit.
Nun ja, bei einer Kreiselpumpe hängen da aber keine Rotorblätter an der Welle.

Bei der dünnen Luft wird wohl auch eine gewisse Größe der Blätter nötig werden. Und bei einer Blattlänge von mal angenommen 1m erreichen die Blattspitzen eine Umlaufgeschwindigkeit von 314m/s, also deutlich im Bereich Überschall. Das ist technisch schon schwierig für das Material, ganz abgesehen von den wirkenden Fliehkräften.

Dazu stell ich mir die Frage- das Dingens soll nur 1,8kg wiegen- wieviel wiegt davon allein der Akku zum Betrieb und wie lang bleibt die Drohne damit in der Luft?

Bearbeitet von: stefan-h am: 12.05.2018 22:16:24 Uhr
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Meteor1
Senior im Astrotreff

Österreich
113 Beiträge

Erstellt  am: 12.05.2018 :  23:49:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Abgesehen von technischen Problemen, die während des Erkundungsfluges mit einer Drohne auftreten können, wären da noch die gewaltigen Staubstürme auf dem Mars zu erwähnen die lokal oder auch global auftreten können und eine solche zukünftige Mission gefährden könnten.


Gruss Werner






Bearbeitet von: am:
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optikus64
Meister im Astrotreff

Deutschland
901 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  11:03:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Kriegerdaemon


Und Magnetlager in der Größenordnung hab ich noch nicht gesehen...
Bin gespannt, ob das was wird.



Moin,

doch, das gibt's/gabs, hab ich mal bei einer sehr schnell laufenden Spindel gesehen, die war vllt. 40mm (Gehäuse) im Durchmesser bei um die 100.000 Touren.

Mit einem Glockenankermotor könnte ich mir das vorstellen, zumal man die sehr leicht machen kann.

Was ich mir eher schwierig vorstelle ist die Umgebungsfestigkeit, so ein filigranes Ding bräuchte eine Fixierung wenn es nicht durch die Gegend geweht werden soll wenn es nicht fliegt/fliegen kann wegen Sturm usw.

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
438 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  13:47:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Andererseits ist die Dichte der Atmosphäre auf dem Mars sehr viel geringer, wodurch die Windlasten nicht mit denen auf der Erde bei der gleichen Windgeschwindigkeit vergleichbar sind (Mars-Stürme wie zu Beginn des Films "Der Marsianer" sind also totaler Unsinn).

https://www.nasa.gov/feature/goddard/the-fact-and-fiction-of-martian-dust-storms


CS
HB

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, Legacy smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Meister im Astrotreff

Deutschland
901 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  17:58:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

na, man wird sehen. Ich finde die Vorstellung jedenfalls sehr spannend, mit einem fliegenden Sensor größere Gebiete erfassen zu können. Nach dem Artikel scheint windthema das ja nicht so arg zu sein, ich denke da ist die direkte Staubeinwirkung eher die Herausforderung, dazu Ladetechnik und die Operation der Drohne, Fernsteuerung wird wegen der Laufzeiten nicht wirklich gehen, also muss das autark laufen, was auch eine nette Aufgabe ist. Alle denkbaren Situationen müssen dann durch die Muttersonde aufgefangen werden, oder man setzt auf KI und trainiert das Ding auf der Erde irgendwo in der Wüste,

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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Meteor1
Senior im Astrotreff

Österreich
113 Beiträge

Erstellt  am: 14.05.2018 :  21:40:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ein sehr ausführlicher Bericht bezüglich Mars-Helikopter

http://www.astronews.com/news/artikel/2018/05/1805-010.shtml

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