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 Bierdosen-Astronomie: Der Knubbel versus Hubbel...
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Seite: von 2

optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 01.04.2018 :  00:08:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

leider. Wie gesagt bei der "M". Bei meinen DSLR geht das wie gewohnt.

Mit ML hat die Kamera ja auch ihren eigenen Timer, aber damit habe ich bis dato keine Erfahrungen. Der hat wohl auch eine freie Zeitwahl.


Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: optikus64 am: 01.04.2018 00:29:50 Uhr
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 01.04.2018 :  19:26:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
... wie immer,

habe heute Mittag bei Sonnenschein alles runtergetragen und aufgebaut - Regen - Regen - Regen ...

:(
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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Doc HighCo
Meister im Astrotreff

Deutschland
352 Beiträge

Erstellt  am: 06.04.2018 :  16:04:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So,

jetzt auch noch mal hier Deep-Sky mit der Bierdose um den Thread weiterzuspinnen. Das Leo Triplett:


(Ersetzt durch eine leicht bessere Bearbeitung)

Da sieht man, daß mit etwas Geduld auch schwache Deep-Sky-Objekte gehen - aber halt mehr Knubbel als Hubbel (Aufnahmedaten in der Gallerie)

Gruß

Heiko

Bearbeitet von: Doc HighCo am: 15.04.2018 20:02:48 Uhr
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 06.04.2018 :  19:35:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Cool!

man könnte natürlich den Standardspruch von der Belichtungszeit loslassen, mich fasziniert eher, dass das überhaupt geht.

Bei mir geht grad nix, Influenza A ...

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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Doc HighCo
Meister im Astrotreff

Deutschland
352 Beiträge

Erstellt  am: 06.04.2018 :  21:22:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jörg,

ja die Belichtungszeit - wenn ich Richtung Osten keinen Hang und Häuser hätte, die Wolken sich früher verzogen hätten, der Mond später aufgegangen wäre, die Montierung nicht gezickt hätte, ich nicht Dutzende Bilder mit beschlagenem Spiegel aufgenommen hätte ohne es zu merken ........
Kennen wir das nicht alle? So sind es nur 2,5 Stunden geworden und auch bei 10 Stunden hätte sich das Signal/Rauschverhältnis nur noch halbiert (das Gesetz des nachlassenden Nutzens). Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Sorry, daß Du krank bist, jetzt wo es ein paar halbwegs klare Nächte gibt.

Gute Besserung

Heiko

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 07.04.2018 :  12:59:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Heiko,

ja, zum kotzen, und ich kann aus dem Bett den Himmel durchs Dachfenster sehen, die reine Folter ...

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 15.04.2018 :  21:00:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Kurze Zwischeninfo:

Member Wambo modded mir die Hülse, mit Rändelschrauben und nem passigen Gewinde hoffe ich dass die Hülse meine Kamera festhält ...

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 12.05.2018 :  19:00:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nachdem mir beim fixen des OAZ dankenswerter Weise im Forum geholfen wurde habe ich weiter gewerkelt.

Der OAZ ist jetzt bombenfest, nachdem alle Teile nochmal auseinander waren, entfettet und wieder gefügt wurden, inkl. nochmals ordentlichen Einkleben der Gewindehülse zum Vorderteil, Adapter zur EOS wurde auch nochmal gewechselt, dieser sitzt fester auf dem T2-Gewinde der Oku-Hülse.



Die trichterförmige Plastikblende vorn stammt vom 180er Sonnar aus Jena, darin sind die Kleinteile aufbewahrt. An den Frontring des Tubus habe ich einen Gewindering E95 montiert, daran kommt später noch eine Taukappe.



Da die Verschraubungen im Inneren des Tubus leider nicht richtig fest sind muss da noch einiges getan werden. Die Befestigung des OAZ habe ich inzwischen im Griff, aber die Befestigung des Tubusfrontrings mit Langlöchern macht noch Probleme.



Hier sieht man den umgedrehten Frontring, wenn dieser wieder verschraubt werden soll muss die Planplatte vorn raus damit man an die Muttern kommt.
Das gleiche Spiel wird sich dann spiegelseitig wiederholen, da der untere Ring auch wackelt. Ich werde aber erst versuchen das mit einer langen Spitzzange von vorn zu lösen um nicht auch den unteren Teil völlig zerlegen zu müssen (Ring und Deckel mit Spiegelhalterung).

Damit kommt die Gretchenfrage auf - wie kann man den Kram wieder kollimieren?

-> Sekundärspiegel zum OAZ
-> beide Spiegel

Da ich bis dato noch kein Spiegelteleskop auf dem Werktisch hatte wird das glaube ich etwas geduldzehrend.

Dafür erwies sich der Forenhinweis zu ML und der EOS-M als zielführend, aktiviert man die akustische Auslösung und steckt einen Mikrofonstecker, löst die Kamera bei Verbindung der beiden Eingangskanäle gg. Masse oder untereinander aus. Ich habe allerdings keine direkte Brücke geschaltet sondern 4k7 Ohm dazwischen, der direkte Kurzschluß erschien mir zu harsch. Besondere Einstellungen habe ich dabei nicht getätigt, nur den Modus aktiviert.

Nebenbei 1: Irgend wer hat sich auf diese Weise mit einer Fotodiode und einer kleinen Beschaltung einen Gewitterauslöser für die Blitzfotografie gebaut, das geht anscheinend mit jeder schnellen Veränderung der Potenziale an dem Eingang. Wenn ich den Link nochmal finde poste ich ihn.

Nebenbei 2: Das ganze funzt auch mit einem NE7555 (CMOS-Timer), der funktioniert auch mit einer 3V-Knopfzelle eine ziemliche Weile, damit erzeugt man sich mit der Standard-Multivibrator-Grundschaltung einen Ton, über einen Taster oder Kontakt auf den Eingang und schon klappt auch das, wenn man nicht mit der Kurzschluß-Methode arbeiten will.

Klein muss nicht einfach sein ...

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: optikus64 am: 13.05.2018 10:56:58 Uhr
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Doc HighCo
Meister im Astrotreff

Deutschland
352 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  13:35:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jörg,

nach der vielen Mühe, die Du Dir gemacht hast, sieht der "Knubbel" hoffentlich bald sein erstes Sternenlicht.
Ich denke bei der Kollimation kannst Du wie bei einem normalen Newton vorgehen. Da gibt es ja jede Menge Anleitungen im Netz.

Viele Grüße

Heiko

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  16:53:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Heiko,

yep - aber bis dahin muss ich echt durch die ganze Dose kraxeln. Es scheint fast, als hätte das schon wer angefangen und dann irgendwann die Segel gestrichen und die Sache ebay anvertraut. Manche Schrauben sind metrisch, manche imperial ... Und vor allem alles ist nur liderlich zusammengedreht. Ich hatte den OAZ fest, bei jeder Bewegung springt das Bild - also Ursachenforschung --->

- Frontring nicht fest, dreht sich in den Langlöchern und wackelt etwas
- Hinterring ist auch nicht fest, Spiegel hat etwas Spiel
- OAZ war locker, ist mit den neuen Schrauben fest
- Gewindering saß falsch (hab ihn natürlich auch erstmal in der falschen Richtung angeklebt bis ich gemerkt hab, dass nur der erste Gang vom Gewinde griff)

Das Döschen macht ansonsten gar nicht mal einen schlechten Eindruck, der OAZ läuft echt gut, die Sekündärspiegelhalterung ist gut justierbar, Hauptspiegelzelle kenne ich noch nicht, kommt aber zwangsläufig auch. Was ich mich aktuell frage ist wie man die Befestigung in den Langlöchern mache. Die Orientierung ist grob vorgegeben durch die Falz des Tubus und eine Aussparung in den Ringen, aber die genaue Orientierung muss fixiert werden.

Weiterer Plan:

- Frontring etwas anpassen, dass man die Schrauben besser öffnen kann (wegen Gewindering),
- zerlegen,
- Ring selbst wieder einsetzen und befestigen,
- Platte wieder einsetzen und klemmen,
- hint. Ring abnehmen,
- zerlegen,
- Befestigung wie Frontring fixen,
- Spiegelmitte markieren,
- alles wieder montieren,
- Justage.

Dsa wird, da für mich Neuland, noch lustig, Justierlaser fehlt mir auch noch. Aber lieber am Anfang alles fixen als immer wieder ein bisschen.

Wenn ich nicht so viele andere Sachen parallel machen müßte wäre ich weiter, aber erst Job, dann Familie und dann Hobby - damit bin ich aber sicher nicht allein. Die mod. Astroschelle wartet auch noch, gut das EOSM-Problem ist gefixt, nun denn, es wird schon.

Viele Grüße

Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: optikus64 am: 13.05.2018 17:53:08 Uhr
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

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1036 Beiträge

Erstellt  am: 13.05.2018 :  19:04:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo nochmal,

nachdem mich gerade aus dem Hinterhalt ein Motivationsschub überrascht hat kam nochmal der Schraubendreherkasten auf dem Tisch:


Der abgenommene und zerlegte Frontring bestehend aus:

- Frontring (Leichtmetallguß),
- Gewindering E86/E95 (Alu und hinzugefügt),
- Frontring mit Beschriftung,
- Glasplatte mit Fangspiegelhalterung (Glas, Metall).


Fangspiegelhalter, die drei Madenschrauben zum justieren und ein Messingstift für die Orientierung sind gesichert (Filmdose)


So gehören Fangspiegelhalter und Frontring zusammen ...


Und das ist die Glasplatte mit dem Halter für den Fangspiegel. Ganz schön Dick das Glas. Gab's da nicht irgendwo ne Multivergütung aus der Sprühdose, das war doch mal ein April-Projekt ...

Sorry für die Bildqualität, war nur das Handy bei mäßigem Licht. Gimp 2.10 hat getan was es konnte ...

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: optikus64 am: 13.05.2018 19:19:44 Uhr
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1036 Beiträge

Erstellt  am: 25.05.2018 :  08:47:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen in die Runde,

eine praktische Frage:

Um meine Dose weiter zu zerlegen muss ich die drei Schrauben, die den unteren Tubusdeckel, der zugleich die Hauptspiegelfassung enthält abnehmen, da ich ansonsten keine Mittenmarkierung auf den Spiegel bekomme.

Die drei Schrauben (Kreuzschlitz, offb. kein westlicher Standard), sind so angeknallt, dass ich sie kein µ bewegen kann, an die Muttern innen komme ich auch mit einer Telefonzange nicht ran.
Kaputt machen oder den Lack beschädigen möchte ich nicht, was tun?

Danke für Tips!

Jörg

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Bearbeitet von: optikus64 am: 25.05.2018 11:05:39 Uhr
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141 Beiträge

Erstellt  am: 25.05.2018 :  21:49:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Passenden Kreuzschlitz besorgen. Mit der linken Hand auf Schraubenzieher und Schraube senkrecht Druck ausüben. Mit einer Wasserpumpenzange (beweglich) in der rechten Hand den Knauf des Schraubenziehers an geeigneter Stelle klemmen und Hebelgesetz anwenden (Drehen des Schraubenziehers mittels Zange(.
Gruß
Rudi

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

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1036 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2018 :  21:48:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Rudi,

da fängts an, passender Kreuzschlitz ...

Aber die Richtung, die Du angibst, passt auf jeden Fall. Innen gegenhalten allerdings muss man auch irgendwie (winzige Vierkantmuttern).

CS
Jörg

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