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raziel28
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1914 Beiträge

Erstellt  am: 07.04.2018 :  19:37:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche raziel28's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Hannes,

sitzt der Plastering vorne, der die Linsengruppe hält wenigstens gerade drin?
Zur Taukappe, ja, Kunststoff, aber durchaus noch vertretbar, wenn man es unter Gewichtsersparnis verbucht. Die sitzt ja so stramm auf der Fassung, dass man denken könnte, es wäre ein vergossenes Teil, aber nein, man kann sie abnehmen, das geht wirklich. Da hilft es als Erstmaßnahme, die drei Stege, auf die die Taukappe quasi aufgespannt wird, einen Ticken herunter zu schmirgeln.

Der Sucher ist... naja, im Grunde nur konsequent, ist ja nicht selten ohnehin das erste Teil, was ausgetauscht wird

Gruß & CS
Toni

Eine Sache sollte immer so konzipiert sein, dass der gewünschte Zustand auch der Einfachste ist.


Bearbeitet von: am:
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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2864 Beiträge

Erstellt  am: 16.04.2018 :  15:21:29 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Neuigkeiten zum Bresser.

Gestern habe ich dann mal die Zeit gehabt, mich dem Bresser und dem Objektivumbau in den Vixnetubus zuzuwenden. Also, esteinmal die Metall-Fassung des Vixen ausgebaut, das geht ja nun einfach - abschrauben. Auch den inneren "Schraubring", der die Linsen
fixierte, habe ich trotz des hohen Alters gut lösen können. Anders der Bresser: Hier war erstmal die richtig fest sitzende Plastiktaukappe von der Plastikfassung wegzubekommen. Nicht einfach, klappte dann aber. Darunter verbarg sich dann die eigentliche Fassung. Diese war wiederum mit vier kleinen Schräubchen fixiert. Also gedacht: diese schnell raus und man kann die Fassung schnell runternehmen. Weit gefehlt, die sitzt bombenfest. Also, das Objektiv so irgendwie rausbekommen ... Großer Schraubring aus recht weichem Plastik, der aber auch so ganz einfach nicht wegzubekommen war. Zudem erste Entdeckung: der Ring saß schräg darin: oberes Ende waren vier Gewinde"reihen" zu erkennen, am unteren nur deren drei. Vielleicht hatte ich hier schon die Entdeckung für das starke Koma? Hmmmh, einfach so abschrauben ging nicht, denn der Ring war nun noch zusätzlich an einigen Stellen festgeklebt. Witzigerwese konnte man den Ring aber - durch seichtes Zusammdrücken einfach so herausziehen - zumindest an der nicht geklebten Seite. An der geklebten Seite kam dann zäh der gelbe Klebstoff - den Ring aber haltend - zum Vorschein. Den konnte ich dann vorsichtig auftrennen und so dann den Ring lockerbekommen. Nun kippte ich das Ganze auf den "Kopf"; also Tubus nach oben und drehte unter diesem den Ring weg. Das klappte dann auch gut und das Objektiv lag frei. Zwei Linsen getrennt durch einen mindestens 6mm breiten metallenen Ring. Na wenigstens hier - Metall! Derweil aus der Vixen-Fassung das dortige 102mm Objektiv ausgebaut; aber nicht ohne vorher die genaue Lage der Linsen zueinander per Bleistiftstriche an den Linsenseiten zu "fixieren". Nun das 102er Bresser-Objektiv vorsichtig versuchen, in die Vixen-Fassung einzusetzen ...und da kam die große --- ich sag es mal - Scheisse - das Objektiv hat einen Durchmesser von ca. 103-104mm und passte NICHT in die Vixen-Fassung!

Die Basis des Testes damit - dahin. So ein Mist! Da war auch nichts zu machen. Hmmh, was machen mit dem Projekt? Dieser Test sollte ja eigentlich die Basis für ein Projektende oder die Projektfortsetzung sein.

Also, erstmal ohne ein direktes Testergebnis beide Teleskope wieder original zusammengesetzt und betriebsbereit gemacht. Beim Vixen war das ja nicht schwer, dank der guten Mechanik. Schwerer dann schon der Bresser - nun musste das Objektiv ja wieder entsprechend mit Tubus "Kopfüber" eingesetzt werden, was dann aber auch gut klappte. Und hierbei konnte ich dann auch den Schraubring per Schraubdrücken richtig einsetzen - vier Gewinde"reihen" oben und unten jeweils. Aber durch das nur partiell vorhandene Plastikinnengewinde ohne den Kleber saß das Ring nun so locker, dass ich ihn noch mit vier Streifen durchsichtigem Paketklebeband fixiert habe. Nun sicher.

Später baute ich den Bresser dann draussen auf, um mir nochmals das Koma bei V=80fach anzusehen ... da begann ich etwas zu staunen: Lichtreflexe an mehreren 100m entfernten Birnen waren - ohne das Koma. Soweit bei nicht schwachem Seeing sichtbar, recht rund. Sollte ich da - quasi aus Versehen - das Koma wegbekommen haben? Das wäre ja ein Ding. Ich konnte das am Stern leider noch nicht verifizieren - war ja klar - das Wetter :-/ Da bin ich nun mal neugierig ... ich habe schon das Gefühl, dass das Objektiv grundsätzlich etwas etwas kann.

Wie es mit dem Projekt weitergeht ... ? To be continued.

Grüße an alle Neugierigen, Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com

Bearbeitet von: hasebergen am: 16.04.2018 15:23:58 Uhr
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