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Seite: von 5

Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5911 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2018 :  07:57:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus miteinander,
der 80L hat ja normalerweise einen relativ geringen Farbfehler. Er hat aber kein gelbstichiges Objektiv, dass wie ein Fringekiller Filter (oder Gelbfilter) wirkt. Wenn man den 80L gegen den Vixen Fl80s (APO) vergleicht, dann fällt natürlich hauptsächlich der Blausaum an hellen Objekten auf. (Übrigens ist bei Huygens Okularen bei mir das Bild weitgehend frei von Blausaum, beim 80L.)
Von der Detailerkennung sollte der, wenn das System passt, sich ähnlich gut schlagen wie der Zeiss AS 100 zum Vixen Fl102s (wobei der 80L eigentlich farbreiner wie der AS 100 sein sollte, wenn alles passt). Der Zeiss AS 100 zeigt aber aus bekannten Gründen weniger Blausaum.
Wenn der Vixen 80L Probleme hat, dann fällt er natürlich deutlich ab, zeigt dann mehr Farbe wie normal, weniger Schärfe ...
Nachtrag: Christoph, wie war Dein 80L im Vergleich z den 76/1200 FH. Da sollte der Farbfehler in etwa ähnlich sein wobei der 76/1200 noch etwas weniger haben sollte. Wie war die Schärfe ... verglichen mit den 76ger FHs?
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 23.08.2018 08:08:38 Uhr
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Wambo
Altmeister im Astrotreff


3945 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2018 :  19:13:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,

deine Erfahrungen mit dem Vixen 80L kann ich bestätigen. Ich hatte seit 2003 3 solcher Geräte. Davon war einer top, die beiden anderen okay. Alle 3 waren aber ( jetzt bekomme ich Prügel ) einem Towa 339, der für den deutschen Markt als Danubia 80-1200 gelabelt war, deutlich unterlegen ! Dieser Danubia wurde damals von Herrn Grzybowski mit 0,97 Strehl getestet und war sogar farbreiner als ein gleichzeitig in seinem Prüfraum anwesender AS 80/1200. Protokoll noch auf meiner Festplatte vorhanden.

MfG Michael

Bearbeitet von: Wambo am: 23.08.2018 19:15:28 Uhr
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donadani
Meister im Astrotreff


714 Beiträge

Erstellt  am: 23.08.2018 :  21:03:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Roland,

glaube den Vixen habe ich irgendwann um 2003 ge- und 2014 verkauft - da hatte ich den Sears 76/1200 noch nicht.

(==>)Michi - der Zeiss muss aber ein schlechter gewesen sein ;)

Btw. hab heute eine S&W (5/2002) in die Finger bekommen wo recht ausführlich ein Zeiss APQ-130 mit einem Tak FS-128 verglichen wurde. Der Tester konnte visuell keine nennenswerten Unterschiede feststellen.

Klare Nächte
Christoph

P.S.: ...übrigens habe ich gestern abend noch den Bresser Mars 90 an die Luft gelassen und Saturn bestaunt - tippitoppi :)




Bearbeitet von: am:
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Lars73
Meister im Astrotreff

Deutschland
472 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  09:25:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lars73's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Christoph,
zum Artikel in SuW 5/2002: Wenn kein nennenswerter Unterschied gesehen wurde zeigt das wie ich finde einmal mehr, daß nicht jeder Unterschied für jeden Beobachter wahrnembar ist. Der FS 128 erreicht (nach der Agema-Grafik) die 80% Strehl bei knapp 480 nm und der APQ 130 schon bei ca. 455 nm.

Beim Bericht von Ralf aus 2014 auf Forum Stellarum über einen direkten Vergleich des asphärischen Doublets ADA 130/1200 (dem Projekt vor dem AOM 130/1200) mit APQ130, TOA 130 und FS 128 wurden die geringsten Unterschiede beim FS 128 gesehen. Die "perfekten" Dreilinser TOA 130 oder APQ 130 seien intra- und extrafokal sichtbar farbreiner, im Fokus sei ein Gewinn nur bei "genauem Hinsehen" sichtbar.

Wie nicht anders zu erwarten sind also die Triplets besser als die Doublets, aber was man davon in der Praxis sieht ist eben eine Frage der Umstände und des Beobachters.
Am blauen Ende des Spektrums scheint es auszureichen, daß die Beugungsgrenze von 80% Strehl bei 480 nm annähernd erreicht wird. Das ergibt sich auch aus deiner Beobachtung im Vergleich LZOS 152 und dem 160er AOM, der ja bei 480 nm etwa 70% Strehl hat. An meinem Exemplar sehe ich auch keinen Farbfehler.
Alles in allem finde ich es beruhigend, daß das Glück des Beobachters nicht proportional zum Flächeninhalt unter der Strehlkurve ist.

Gruss Lars

Edit PS:
> zur dritten Auflage (2017) der "Astrooptik" von Uwe Laux geht es hier:
https://proof-ef.de/astrooptik/

www.sternwarte-usedom.de
https://www.astrobin.com/users/LarsSt/

Bearbeitet von: Lars73 am: 29.08.2018 14:28:19 Uhr
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