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 Dioptrienausgleich und Beschlagen der Linsen
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Seite: von 2

Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt am: 13.02.2018 :  16:21:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo miteinander,

seit paar Tagen habe ich nun das Bushnell Legend L 10x42. Was ich bei all meinen vorherigen Ferngläsern vermutet habe und sich beim jetzigen evtl. bestätigen wird:
Kann es sein, dass der Dioptrienausgleich nicht bei allen Entfernungen gleich ist?

Ich fokussiere z.B. mit meinem Fernglas einen Punkt in ca. 20-30 Meter Entfernung und passe beide Strahlengänge auf meine Augen an. Fokussiere ich beim nächsten mal (meist auf einen Punkt der dann eher deutlich näher oder weiter entfernt liegt), stimmt die individuelle Einstellung überhaupt nicht mehr.
Variiert dieser Dioptrienausgleich also mit der Fokus-Entfernung oder mache ich etwas grundsätzlich falsch?

Um das Forum nicht mit meinen Threads vollzumüllen eine weitere Frage:
Was macht ihr gegen das Beschlagen eines Fernglases? Luft anhalten funktioniert nur bedingt, denn durch die Haut gelangt genug Feuchtigkeit um die Linsen beschlagen zu lassen.

Viele Grüße,
Tobias

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2018 :  17:54:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Hallo miteinander,
Ich fokussiere z.B. mit meinem Fernglas einen Punkt in ca. 20-30 Meter Entfernung und passe beide Strahlengänge auf meine Augen an. Fokussiere ich beim nächsten mal (meist auf einen Punkt der dann eher deutlich näher oder weiter entfernt liegt), stimmt die individuelle Einstellung überhaupt nicht mehr.
Variiert dieser Dioptrienausgleich also mit der Fokus-Entfernung oder mache ich etwas grundsätzlich falsch?


Viele Grüße,
Tobias



Hallo Tobias,

das ist nicht gut!
Das selbe Problem das einige der ersten Zeiss Conquest HD hatten, speziell beim 8x32.
Hier lag es nicht so sehr am Dioptrinausgleich sondern am unterschiedlichen verschieben des Fokus in den beiden Tuben!
Dieses Problem trifft man öfters bei günstigen Gläsern an, Zeiss hat da aber schnell drauf reagiert.
Wenn Du das Glas erst seit ein paar Tagen hast unbedingt umtauschen oder Geld zurück, solche Mängel sind absolut no-go.

Andreas

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Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  06:31:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

danke für Deine schnelle Rückmeldung.
Liegt es dann grundsätzlich an diesem Modell? Oder sollte ich einfach das jetzige Fernglas zurücksenden und nur ein anderes Exemplar von diesem Modell liefern lassen?

viele Grüße,
Tobias

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  11:09:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Hallo Andreas,

danke für Deine schnelle Rückmeldung.
Liegt es dann grundsätzlich an diesem Modell? Oder sollte ich einfach das jetzige Fernglas zurücksenden und nur ein anderes Exemplar von diesem Modell liefern lassen?

viele Grüße,
Tobias



Moin Tobias,

die Frage kann ich Dir nicht beantworten, vermute aber das sowas auch zur Seriensteuung gehört und ein anderes dieses Problem nicht haben muss!
Wenn das Glas Dir gefällt lass es umtauschen und wenn das nächste das gleiche Problem hat nimm Abstand von diesem Modell.

Übrigens, wenn es am Dioptrinausgleich liegen sollte müsste der sich automatisch verstellen, also es müsste ein Positionwechsel stattfinden, merke Dir mal die Position und kurbel ein bisschen mit dem Mitteltrieb, aber so oder so, dass Glas muss ausgetauscht werden.

Andreas

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Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  12:26:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

der Dioptrienausgleich lässt sich arretieren, das dürfte also nicht das Problem sein (zumal sich selbst ohne Arretierung nichts verstellt hat).
Die vom Geschäft meinte ich sollte mal auf Folgendes achten:
Wenn ich den Fokus verstelle könnte es sein, dass die rechte Seite (da wo der Dioptrienausgleich eingestellt wird) einen gewissen Leerlauf hat, sich also beim ersten, minimalen Verstellen des Fokusrades nichts tut. Erst bei weiterer Drehung geht die rechte Seite mit. Kurzum: die rechte Seite könnte minimal nachlaufen, sodass der Dioptrienausgleich mit zunehmender Betätigung des Fokus-Rades immer mehr abweicht. So oder so, dass Fernglas muss zurück gesendet werden.

Wenn das nächste Exemplar gleiches Problem aufweist, werde ich wohl das Steiner Observer 10x42 nehmen. Es hat zwar nur 100m/1000m Sehfeld, wiegt 50 gr. mehr und hat keine Stickstoff-Füllung, aber ich denke, dass hierbei Serienstreuung und Fertigungstoleranzen dieses Dioptrien-Problem deutlich reduziert.

beste Grüße,
Tobias

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  19:30:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Hallo Andreas,

Wenn das nächste Exemplar gleiches Problem aufweist, werde ich wohl das Steiner Observer 10x42 nehmen. Es hat zwar nur 100m/1000m Sehfeld, wiegt 50 gr. mehr und hat keine Stickstoff-Füllung, aber ich denke, dass hierbei Serienstreuung und Fertigungstoleranzen dieses Dioptrien-Problem deutlich reduziert.

beste Grüße,
Tobias



Hallo Tobias,

wäre dann meine Frage warum Du davon ausgehst das solche Probleme beim Steiner nicht auftreten können?

Ich muss Dir leider berichten, Serienstreuung erlauben sich heutzutage selbst die Premiumhersteller!
Ich hatte drei! Noctivid's, immerhin das Paradepferd von Leica, ein 10x42 und zwei 8x42, alle drei Gläser hatten Probleme mit dem Mitteltrieb!
Das erste 8x42 war von der Optik einfach klasse, ich hätte es behalten, aber der Mitteltrieb...
Das zweite 8x42 fiehl von der optischen Leistung deutlich ab, was ich im Ersten noch so vorzüglich fand war im Zweiten nicht mehr vorhanden!

Zeiss SF 8x42 schwarze Version, erstes Modell Spiegelungen an der Objektivinnenseite, keine gute Innenschwärzung, Optik ansonsten gut, allerdings durch den Lichteinfall sehr störend...nogo.
Zweites Modell perfekt!

Die Bananen reifen beim Endkunden, auch die Premiumhersteller reißen immer mehr aus, was dann erst bei den Niedrigpreisigen los ist?
Wenn man sich für ein Modell entschieden hat, sollte man um die Serienstreuung etwas zu minimieren besser gleich zwei Gläser des selben Modells bestellen, besser noch drei, erst dann kann man wohl die Leistung eines Fernglases halbwegs objektiv für sich beurteilen, leider hat der Pfusch stark zugenommen.
Die Serienstreuung ist m.E. ein stark unterschätztes Problem bei Ferngläsern!

Andreas

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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
482 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  20:55:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tobias,

Zitat:
....fokussiere z.B....einen Punkt in ca. 20-30 Meter Entfernung und passe beide Strahlengänge auf meine Augen an....beim nächsten mal (meist auf einen Punkt der dann eher deutlich näher oder weiter entfernt liegt), stimmt die individuelle Einstellung überhaupt nicht mehr.
...ich stelle bei meinen Ferngläsern den Dioptrienausgleich nicht auf kurze Distanzen ein (also nur 20-30m), sondern nur einmalig(!) auf eine Entfernung von mindestens 200m (so steht´s in auch in allen meinen Bedienungsanleitungen), u. dann passt´s auch für die kurzen Entfernungen.

...probier´s mal.


Gruß
Alfons

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  21:06:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Taukappe

Hallo Tobias,

Zitat:
....fokussiere z.B....einen Punkt in ca. 20-30 Meter Entfernung und passe beide Strahlengänge auf meine Augen an....beim nächsten mal (meist auf einen Punkt der dann eher deutlich näher oder weiter entfernt liegt), stimmt die individuelle Einstellung überhaupt nicht mehr.
...ich stelle bei meinen Ferngläsern den Dioptrienausgleich nicht auf kurze Distanzen ein (also nur 20-30m), sondern nur einmalig(!) auf eine Entfernung von mindestens 200m (so steht´s in auch in allen meinen Bedienungsanleitungen), u. dann passt´s auch für die kurzen Entfernungen.

...probier´s mal.





Hinzufügen möchte ich noch, den genauesten Fokuspunkt (Dioptrinausgleich) erreiche ich am Stern, wenn es hier passt sollte es an allen anderen Objekten auch passen.

Andreas

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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
482 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  21:35:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
.....den genauesten Fokuspunkt (Dioptrinausgleich) erreiche ich am Stern,....
...jep,... das sind mindestens 200m...!...


Gruß
Alfons

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  21:41:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Taukappe

Zitat:
.....den genauesten Fokuspunkt (Dioptrinausgleich) erreiche ich am Stern,....
...jep,... das sind mindestens 200m...!...





am Mercedesstern, ca. 20-30m vom Klofenster...

Andreas

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Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  06:39:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

danke für eure schnellen und informativen Rückmeldungen.

(==>)Andreas
das heißt erst Dein viertes Noctovid hat einwandfrei funktioniert? Das wäre ja eine Serienstreuung von 75%. Also frech formuliert: weit über die Hälfte ist nicht zu gebrauchen.
Sprich: wenn ich dann "nur" ein 300€-Fernglas von Bushnell habe, sollte die Serienstreuung noch größer sein. Dann müsste ich ja übertrieben gesagt 10 Ferngläser bestellen und alle durchtesten. Das wird ja alleine an dem 14-Tage Rückgaberecht schon recht eng ^^ Zumal sich mein Fehler nicht auf Kommando reproduzieren lässt.

Beim Steiner hatte ich die Hoffnung, dass die Endkontrolle besser ist.

Was den Dioptrien-Ausgleich angeht:
ich dachte ein Fehlfokus am Stern würde nicht so sehr auffallen, wie ein Fehlfokus an einem z.B. 30 Meter entfernten Objekt. Aber da habe ich wohl verkehrt gedacht. Auf alle Fälle ein super Tipp :-)

beste Grüße,
Tobias

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  08:46:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Hallo zusammen,

danke für eure schnellen und informativen Rückmeldungen.

(==>)Andreas
das heißt erst Dein viertes Noctovid hat einwandfrei funktioniert? Das wäre ja eine Serienstreuung von 75%. Also frech formuliert: weit über die Hälfte ist nicht zu gebrauchen.



Nee Tobias,

ein viertes Noctivid hat es nicht mehr gegeben, nach dem Dritten hatte ich die Schn...voll!
Leider haben viele neue Modelle mittlerweile zu viel Kinderkrankenheiten, dass war beim Noctivid, beim Zeiss SF (graue Version, beim Conquest und einigen mehr.

Man sollte bei einem neuen Modell vielleicht erst 1-2 Jahre warten bis man es sich anschafft, bis dahin dürften die meisten Mängel bekannt sein.
Leider scheint es mittlerweile so zu sein das Gläser nach der Entwicklung nicht mehr vom Hersteller genauestens auf eventuelle Fehlfunktionen getestet werden, dass darf dann der Kunde machen, wie gesagt, hier reifen dann die Bananen.

Das Steiner ist m.W. ja schon länger am Markt, da dürften die gröbsten Mängel so es denn welche gegeben hat beseitigt sein, aber genaues Prüfen halte ich für sinnvoll!

Um die beste Schärfe und somit das perfekte Bild zu erhalten denke ich eine Einstellung am Stern ist optimal weil man hier ein Ziel möglichst Punktförmig einstellen kann und die max. Schärfenebene erreicht.
Am besten das Fernglas dafür auf ein Stativ schnallen.

Andreas

Bearbeitet von: am:
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Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  15:31:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: vertigo

[quote]Original erstellt von: Tobias R.



Um die beste Schärfe und somit das perfekte Bild zu erhalten denke ich eine Einstellung am Stern ist optimal weil man hier ein Ziel möglichst Punktförmig einstellen kann und die max. Schärfenebene erreicht.
Am besten das Fernglas dafür auf ein Stativ schnallen.

Andreas



genau wegen dieser großen Schärfen-Ebene war meine Vermutung, dass ein Stern nicht ideal für den Dioptrien-Ausgleich ist. Mann müsste doch gerade bei der geringsten Schärfen-Ebene beide Strahlengänge aufeinander abstimmen, da hier der Bereich der Abweichung viel geringer ist.

Angenommen ich hätte theoretisch eine wirklich riesige Schärfen-Ebene, dann könnten beide Strahlengänge sogar ziemlich deutlich voneinander abweichen und es wäre (aufgrund der großen Schärfen-Ebene) dennoch alles scharf.

Fokussiere ich dann einen Bereich mit viel geringerer Schärfen-Ebene, kommt die Abweichung beider Strahlengänge viel stärker zum tragen.

Oder verstehe ich da was grundsätzlich falsch?

viele Grüße,
Tobias

Bearbeitet von: Tobias R. am: 15.02.2018 15:32:05 Uhr
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  15:56:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Zitat:
Original erstellt von: vertigo

[quote]Original erstellt von: Tobias R.



Um die beste Schärfe und somit das perfekte Bild zu erhalten denke ich eine Einstellung am Stern ist optimal weil man hier ein Ziel möglichst Punktförmig einstellen kann und die max. Schärfenebene erreicht.
Am besten das Fernglas dafür auf ein Stativ schnallen.

Andreas





genau wegen dieser großen Schärfen-Ebene war meine Vermutung, dass ein Stern nicht ideal für den Dioptrien-Ausgleich ist. Mann müsste doch gerade bei der geringsten Schärfen-Ebene beide Strahlengänge aufeinander abstimmen, da hier der Bereich der Abweichung viel geringer ist.

Angenommen ich hätte theoretisch eine wirklich riesige Schärfen-Ebene, dann könnten beide Strahlengänge sogar ziemlich deutlich voneinander abweichen und es wäre (aufgrund der großen Schärfen-Ebene) dennoch alles scharf.

Fokussiere ich dann einen Bereich mit viel geringerer Schärfen-Ebene, kommt die Abweichung beider Strahlengänge viel stärker zum tragen.

Oder verstehe ich da was grundsätzlich falsch?

viele Grüße,
Tobias



Tobias, irgendwie verstehe ich Deine Frage jetzt nicht?

Man stellt halt erst einen Stern im linken Okular maximal scharf, dann passt man das rechte Okular mit dem Dioptrinausgleich an, also auch maximale Schärfe, im Prinzip genauso wie wenn man an anderen Objekten sein Fernglas einstellt!
Mit dieser Methode bekomme ich alle meine Gläser auf die maximale Schärfe, an Tagobjekten gibt es manchmal minimale Abweichungen, der Punkt(Stern) im Fernglas ist extrem genau!
Man sollte allerdings bei ruhiger Luft diese Übung vollziehen und sich einen mittelhellen Stern vornehmen, also nicht unberdingt Sirius oder so'n Kaliber.
Anzumerken noch, manche Gläser haben einen leichten Astigmatismus, die Sterne sind selbst mittig nicht ganz punktförmig zu bekommen, hier muss man mit etwas probieren die beste Schärfe zu erhalten, dass ist aber bei Tagobjekten auch nicht leichter, eventuell mit einem Strassenschild in 200-300m. Entfernung, also Schriftzeichen sind auch immer sehr wirksam.

Andreas

P.S. Was nimmst Du denn für Objekte um Dein Glas einzustellen?

Bearbeitet von: vertigo am: 15.02.2018 15:58:06 Uhr
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Tobias R.
Mitglied im Astrotreff


36 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  07:52:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

ich hatte bisher frei stehende Baumspitzen verwendet. Die heben sich schön vom Hintergrund ab.
Das Glas habe ich nun gestern zurück gesendet, mit der Bitte ein anderes Exemplar des gleichen Modells zu senden.
Das werde ich dann gleich in den ersten Tagen ausgiebig testen um sicher zu gehen, dass nicht der gleiche Fehler wieder auftritt. Habe aber die Befürchtung, dass mit der Benutzungsdauer dieser Fehler doch irgendwann auftreten könnte...

viele Grüße,
Tobias

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2622 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  13:55:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Tobias R.

Hallo Andreas,
Habe aber die Befürchtung, dass mit der Benutzungsdauer dieser Fehler doch irgendwann auftreten könnte...

viele Grüße,
Tobias



Hallo Tobias,

wenn das Glas in Ordnung ist würde ich da nicht drüber nachdenken, dass schmälert die Freude.
Außerdem können bei jedem Glas mit der Dauer Fehler auftauchen, die teurer Zeiss SF (graue Version) bekamen auch mitunter nach und nach Probleme mit dem Mitteltrieb, bei anderen wieder nicht.
Ich weiss jetzt nicht wie lange die Garantie bei Deinem Glas ist (10 Jahre?)damit hast Du genug Zeit Mängel zu reklamieren.
Freu Dich einfach auf das Glas und wenn es funzt benutze es ohne Bedenken, was passiert das passiert man kann es eh nicht ändern und nur für die Vitrine soll es ja auch nicht sein, ist übrigens auch nicht immer förderlich für'n Fernglas.
Nach einem gutem halben Dutzend High-End Ferngläser die ich in den letzten 2-3 Jahren zurückgesendet habe bekommt man auch eine gewisse Gelassenheit und immer dran denken, mit dem Zweiten sieht man besser...

Andreas

P.S. Berichte mal wenn das Austauschglas da ist...

Bearbeitet von: vertigo am: 16.02.2018 13:57:02 Uhr
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