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Seite: von 9

hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2982 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  12:08:51 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: vertigo

Hallo Hannes,

auf die Argumente von Jürgen bist Du leider nicht eingegangen, in diesem Fall wäre eine dauerhafte Sommerzeit sogar nachteilig!

Ärgerlich ist tatsächlich Deine ignorante Haltung den Leuten gegenüber die Probleme mit der Umstellung haben, einerseits gibt Du es zu das es den Biorhythmus negativ beeinflusst, andererseits ziehst Du sie durch den Kakao, wie schräg ist das denn?
Eigentlich hätte ich Dich für etwas reflektierter gehalten.

Andreas



Hi Andreas,

in aller Schnelle ... ich hatte schlicht nicht die Zeit, um nun auf alle Argumente einzugehen. Wegen der Leute mit den Umstellungsproblemen ... das kam wohl falsch rüber: ich habe mit d e n e n ein Problem, die einerseits über Umstellungsprobleme klagen und aber andererseits offensichtlich keine Probleme mit den viel heftigeren jetlag-bedingten Umstellungsproblemem einer langen Flugreise über x Zeitzonen haben. DAS meine ich und HIER sehe ich Unglaubwürdigkeit. Kurz: 1 Stunde Umstellung wg. Sommerzeit = ganz schlimm. 3, 5, 7 oder noch mehr Stunden Umstellung wegen Flugreisen: Null Problemo.

Und da hatte bislang auch keiner auch nur den A n s a t z eines überzeugungsfähigen Gegenargumentes.

Und wenn jemand im Kopf hat zu sagen, "das will ich mir nicht vorschreiben lassen" - das wäre dann tatsächlich eine Vorlage zum sich-drüber-lustig machen, weil sowas als "Argument" von der Umstellungsproblematiks-Sachebene soweit entfernt ist wie der Nord- vom Südpol.

Grundsätzlich respektiere ich die Vorkommnisse von Umstellungsproblemen und das Leute diese haben. Zudemh merke ich selbst auch, das diese eine Stunde eine Anpassung in meinem Rhythmus "einfordert" und ich meinen Tagesrhythmus etwas anpassen muss. Nehme ich aber gern in Kauf für den Benefit der längeren Helligkeit.

Hoffe, dies Mißverständniss geklärt zu haben.

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker
Projekt: Bresser AR 102/1350: Verbesserung - http://www.amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Projekte

Bearbeitet von: am:
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roblindau
Meister im Astrotreff

Deutschland
493 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  12:57:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich bin für eine Abschaffung der Zeitumstellung.
Mir ist es dabei egal, ob die Winterzeit oder Sommerzeit beibehalten wird. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Für Astronomen ist die Winterzeit wohl günstiger.

Meine Gründe sind, dass die Zeitumstellung unsummen von Geld und Energie kostet. Damit verdienen nicht wenige Personen und Firmen ihr Geld. Manche beschäftigen sich das ganze Jahr ausschließlich mit der Zeitumstellung (zumindest einige EU Beamten )
Die würden dann leider alle arbeitslos werden.

Gruß Robert

Bearbeitet von: am:
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
9782 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  13:17:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hannes,
Zitat:
ich habe mit d e n e n ein Problem, die einerseits über Umstellungsprobleme klagen und aber andererseits offensichtlich keine Probleme mit den viel heftigeren jetlag-bedingten Umstellungsproblemem einer langen Flugreise über x Zeitzonen haben.

Es gibt da einen Unterschied. Die, die über Zeitzonen reisen, leiden weniger über eine "Zeitumstellung", sondern über den Wechsel der "Zeitzonen", der damit unvermeidbar verbunden ist. Manche bereiten sich ja darauf vor, indem sie ihren Tagesrythmus im Vorfeld schon auf die Ziel-Zeitzone anpassen. Dagegen ist die per Sommerzeit erzwungene Umstellung des Tagesrythmus etwas, das auch ohne Reise auftritt und unnötig wie ein Kropf ist.
Im übrigen bleibt es jedem selbst überlassen, ob er darüber klagt oder es im Rahmen der Vorfreude auf einen Fernreise-Urlaub herbeiwünscht. Ich sehe da keinen Widerspruch. Das eine wünscht man sich, das andere wird einem durch Dritte (in D seit 1980) aufgezwungen und man kann es praktisch nicht vermeiden.

Wie groß wäre der Aufschrei, wenn ohne Zeitumstellung alle Chefs ihren Mitarbeitern im Frühjahr sagen würden: Ab 25.3. müsst ihr ne Stunde früher zur Arbeit, zur Schule, ob ihr wollt oder nicht ... das gäbe Proteste ohne Ende. Aber genau das macht Vater Staat.

PS:
Die, die beruflich fliegen (u.a. Piloten, Personal), die leiden übrigens sehr wohl unter den ständigen Zeitzonenwechseln.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

Bearbeitet von: Kalle66 am: 11.07.2018 13:19:46 Uhr
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KurtS
Senior im Astrotreff


158 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  19:57:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

als Berufstätiger und Astronom habe ich für die dauerhafte MEZ gestimmt.
Neben der Uhrzeit, die ich am Wecker ablese, tickt noch unsere innere biologische Uhr, die sich jeden Tag neu stellt - dabei orientiert sie sich an der Helligkeit der Umgebung. Die MEZ ist näher an der tatsächlichen Ortszeit als die MESZ. Vor einiger Zeit berichtete ein Chronobiologe im WDR 5 über die negativen Auswirkungen der MESZ auf den menschlichen Hormomnhaushalt und den natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus, insbeondere bei Kindern und Jugendlichen. Infolge MESZ klingelt bei den meisten der Wecker morgens zu einer Zeit, bei der unser Körper noch auf Schlaf programmiert ist. Das erschien mehr sehr plausibel und deckt sich mit meinem eigenen Empfinden.
Die Russen haben in den letzten Jahren ziemlich mit der Zeit herumexperimentiert. Nach der jährlichen Umstellung von Winter- und Sommerzeit wurde die dauerhafte Sommerzeit eingeführt - für drei Jahre. Aufgrund schlechter Erfahrungen damit wurde letztlich die dauerhafte "Winterzeit" etabliert.
Unserer Aachener Volkssternwarte beschert die MESZ in den Monaten Juni und Juli eine regelrechte "Sauregurkenzeit". Nach dauerhafter Umstellung auf die MEZ könnten wir auch in den Sommermonaten abendliche Führungen zu christlichen Zeiten anbieten.

Kurt

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


2781 Beiträge

Erstellt  am: 20.07.2018 :  11:05:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

tolle Sache, endlich tut sich was, da mach ich gleich mal mit in der EU Umfrage, natürlich für MEZ dauerhaft...

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: am:
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lilongwe
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1621 Beiträge

Erstellt  am: 20.07.2018 :  15:21:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich sehe, dass auch in einem Astroforum, wo vermutlich überdurchschnittlich viele Leute für die MEZ sind, noch reichlich Leute, wie ich, für eine durchgehende MESZ sind. Deshalb sehe ich da viel Hoffnung, dass es auch weiterhin länger hell bleibt - und sogar im Winter länger hell sein wird. Alle Leute, die ich frage, sind ausnahmslos für die Sommerzeit, aber gegen die ständige Umstellung. :D

Andererseits: Bis, wenn überhaupt, eine Entscheidung umgesetzt wurde, habe ich mein Renteneintrittsalter von 95 Jahren vermutlich schon fast erreicht und keiner schreibt mir noch die Arbeitszeit vor.
Für mich als Nordlicht bringt es eh wenig, was dunkle Nächte angeht: In Juni und Juli ist es weder um 0:00 noch um 1:00 dunkel und im August dann halt um 22:30 statt 23:30 - um die Zeit sollte ich werktags trotzdem im Bett liegen.

Sollte sich doch durchsetzen, dauerhaft auf MEZ zu stellen, nunja... würde ich akzeptieren, ich muss ja auch akzeptieren, dass meine Landsleute den in meinen Augen falschen Ministerpräsidenten gewählt haben... immerhin wird man überhaupt nach seiner Meinung gefragt.

Achso, was ganz praktisches für mich persönlich fällt mir noch ein: Sommerzeit heißt, ich kann das ganze Jahr hindurch den Sonnenaufgang in Hamburg fotografieren, was zu meinen Lieblingsbeschäftigungen in der Fotografie gehört. Geht nur, weil die Sonne nicht früher als 5:00 aufgeht: Dann reicht es selbst im Juni so gerade mit der ersten Bahn und die fährt das ganze Jahr hindurch um 4:19.

Viele Grüße,

Michael

Skywatcher 150/750mm auf H-EQ5
Canon EOS 450D mit Canon 10-18, Tamron 17-50 und 70-300

Bearbeitet von: lilongwe am: 20.07.2018 15:24:23 Uhr
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4634 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  09:18:50 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage  Antwort mit Zitat
Die EU- Umfrage ist abgeschlossen. Offizielle Ergebnisse von der Behörde gibt es noch nicht, aber hier die ersten Pressemitteilungen:

https://www.welt.de/vermischtes/article181344518/Zeitumstellung-Grosse-Mehrheit-in-EU-Umfrage-fuer-Abschaffung.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/zeitumstellung-eu-umfrage-endet-mit-klarer-mehrheit-fuer-abschaffung-a-1225430.html

Demnach sollen 4,6 Millionen teilgenommen haben, davon 3 Mio aus Deutschland. 80% seien für die Abschaffung der Zeitumstellung, die meisten davon für eine dauerhafte Sommerzeit.

Jetzt bin ich gespannt, wann die Kommission die offiziellen Zahlen veröffentlicht und was sie daraus machen.

Mich verwundert, dass die Beteiligung aus Deutschland so überproportional hoch ist. Anscheinend ist es den anderen Europäern nicht so wichtig, oder es wurde nicht so stark wie in D in den Medien kommuniziert. In den griechischen Medien habe ich nichts von der Abstimmung mitbekommen. Nun, die haben nach wie vor ganz andere Sorgen...

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 29.08.2018 09:35:30 Uhr
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TheCCDAstronomer
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
3977 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  13:42:48 Uhr  Profil anzeigen  Besuche TheCCDAstronomer's Homepage  Antwort mit Zitat
Ob man in der Schweiz auch teilnehmen konnte, weiss ich nicht. Die 80%-Abschaffung würde ich aber hier auch erwarten, denn ich kenne nur Leute die in der Sommerzeitumstellung keinen Sinn (mehr) sehen ...

Grüsse Jan

Bearbeitet von: am:
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niki
Mitglied im Astrotreff

Austria
62 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  14:10:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich hoffe, dieser Sommerzeit-Umstellungs-Schwachsinn wird von der EU jetzt endlich einmal beendet. Als Himmelsgucker hätte ich es gerne "früher dunkel", wenn es sich durchsetzt und man sich dann zwischen Winter- oder Sommerzeit auf Dauer entscheiden muss. ;)

Wer früher aufstehen will, kann das ja jeden Tag gerne tun (später geht leider nicht, wenn man arbeiten gehen muss), nur machte die Argumentation nach der Erdölkrise, man würde viel Energie sparen, sowieso nie Sinn. Keine Kultur vor uns hatte so einen Unsinn eingeführt, zweimal im Jahr alles zu verschieben. Und alle müssen mitmachen. Ist halt meine Meinung. Ich persönlich hab die Sommerzeit nie gebraucht. :)

lg
Niki

Das Seeing ist wichtiger als das Teleskop. Man kann es nur nicht kaufen.

Bearbeitet von: am:
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mikel_at_night
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1014 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  14:15:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche mikel_at_night's Homepage  Antwort mit Zitat
naja, die große Mehrheit aus D. hat wohl für Abschaffung und dann dauerhafte Beibehaltung der Sommerzeit gestimmt. Hoffentlich folgt die Kommission dieser kurzsichtigen und beschränkten Denke nicht. Wenn es im Winter dann erst nach 10 überhaupt hell wird, werden sich unsere Kinder in der Schule bedanken. Damit Otto N. im Sommer seinen Bierbauch im Hellen eine Stunde länger spazieren tragen kann, müssen unserer Kinder dann im Winter den halben Morgen in stockdunkler Finsternis lernen. Wie sich das auf Geist und Körper bei Kindern auswirkt ist ja hinlänglich untersucht worden und bekannt.

Gelernt wird dann halt weniger und wer braucht hier schon vernünftige Bildung und gute Abschlüsse... Otto N. scheinbar nicht.

Bearbeitet von: am:
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Manfred Holl
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2384 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  14:21:02 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Manfred Holl's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo in die Runde.

also Sonnenbeobachter habe ich natürlich gegen die Absdhaffung gestimmt. Käme sie, könnte ich von September bis März/April nur noch an Wochenenddn beobachten und meine ganzem Beobachtungsreigen würden zusammenbrechen. Zumal ich ohnehin durch Bäume und umliegende Häuser nur einen sehr eingeschränkten Blick auf die Sonne habe. Bewahrtheitet sich ein Gerücht ob der Bauwut in Hamburg bekäme ich noch durch Bebeauungsverdichtung ein drittes Hochhaus vor die Nase gesetzt. Dann kann ich auch die Sonnenbeobachtung an den Nagel hängen. Da würde mir dann auch die SZ nicht mehr helfen. So aber ist es angenehm, wenn man um 18 oder 19 Uhr nach einem sonnigen Tag noch beobachten kann. Ohne SZ müsste ich dann fast alle Astrosktivitäten einstellen und statt der rund 200 Beobachtungen käme ich vielleicht grad noch mal auf 50 oder 60 und würde aus vielen Auswertungen wegen zu geringer Datenanzahl rausfliegen, zumal man als Bezugsbeobachter mindestens 60 Beobachtungen pro Jahr haben muss.

Viele Grüße

Manfred

Manfred Holl
http://www.manfredholl.de
www.twitter.com/Astroholl
http://astroholl.blogspot.com/
http://sonnenbeobachtung.blogspot.com

Nicht alles wird gut, aber vieles anders!

Bearbeitet von: am:
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Kerste
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1161 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  14:58:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Kerste's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: mikel_at_night

Wenn es im Winter dann erst nach 10 überhaupt hell wird, werden sich unsere Kinder in der Schule bedanken.

Schau mal im Winter, wann es zum Beispiel in der Bretagne aktuell hell wird. Ein Problem ist (neben der nervigen Umstellerei), dass die Zeitzone von Görlitz bis an den Atlantik gilt. Schon in BaWü wären wir mit Greenwich-Zeit nicht schlechter bedient, was den wahren Sonnenlauf angeht.

Beste Grüße,
Alex

Literatur zur Astronomie mit dem Fernglas:
http://www.fernglasastronomie.de
http://freebook.fernglasastronomie.de
Auch auf Amazon.de
Are you following me? https://twitter.com/AlexKerste

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Avier50
Meister im Astrotreff


964 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  17:44:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
mir stoesst auf, dass viele von euch so klein - klein denken!
Einer will abends länger aufbleiben können - wahrscheinlich muss er früh nicht zeitig raus.
Dem, der früh raus muss, wird das gar nicht gefallen, wenn er abends noch bei Sonnenschein ins Bett muss, von den Kindern mal ganz zu schweigen.
Für eine dauerhafte Sommerzeit zu stimmen, weil sonst die Beobachtungsreihe gefährdet ist, halte ich für so unsinnig wie die Begründung mit dem längeren Biergartenbesuch.
Denkt denn jeder nur an sich?
Fakt ist, dass für Deutschland die MEZ die natürlichste Zeit ist. Osteuropäische Länder (Polen, Baltikum) fahren mit der MESZ natürlicher.
Westeuropäische Länder (Frankreich, Spanien, Benelux) liegen besser mit UT.
Fasst man das für Gesamt-Europa zusammen, ist eigentlich die MEZ die sinnvollste.
Uebrigens gibt es den Begriff Winterzeit nicht. Gesetzlich wird nur von der MESZ und der MEZ gesprochen.
Mir ist nach wie vor unbegreiflich, wie man so eine einschneidende und unnatürliche Massnahme der Sommerzeit, die Westeuropa diskriminiert, mit der Möglichkeit eines längeren Biergartenbesuches oder dass man abends mit Freunden länger quatschen kann, begründet.
Ihr seid doch erwachsen, oder?
Mitteleuropäische Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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ad-Dabaraen
gesperrt


140 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  21:14:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Avier50

Hallo,
mir stoesst auf, dass viele von euch so klein - klein denken!



Vollste Zustimmung ! Stellt Euch mal vor, es gibt wieder richtig kalte Winter und die Sonne geht morgens erst um 1/2 10 Ihr auf. Also ich denke, da hat mal wieder der Freizeit-Wahn und das "Sommer, Sonne, Meer"-Gefühl verhindert, daß man überhaupt nachgedacht hat.

Eine Volksabstimmung, bei der das Volk nicht nachdenkt ist total sinnlos (kann man in die Tonne treten).

R.

Edit: Denkfehler

Bearbeitet von: ad-Dabaraen am: 30.08.2018 05:17:50 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16015 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2018 :  21:40:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Kalle,
Zitat:

Wie groß wäre der Aufschrei, wenn ohne Zeitumstellung alle Chefs ihren Mitarbeitern im Frühjahr sagen würden: Ab 25.3. müsst ihr ne Stunde früher zur Arbeit, zur Schule, ob ihr wollt oder nicht ... das gäbe Proteste ohne Ende. Aber genau das macht Vater Staat.

Tja, es gibt jede Menge Leute, die das sogar von ihrem Chef verlangen- und das trotz der Zeitumstellung.

Bei meinem Ex-Brötchengeber wird jedes Jahr eine Betriebsvereinbarung neu verhandelt, auf Wunsch des Großteils der Belegschaft. Normaler frühester Arbeitsbeginn ist 06:00- und mit der seit vielen Jahren immer wieder vereinbarten Regelung dürften inder Sommerzeit alle bereits um 05:00 beginnnen (aber ohne dabei Schichtzulagezu erhalten). Dafür ist kurz nach Mittag in der Fertigung kaum noch jemand aufzufinden.


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