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Seite: von 6

hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2930 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  12:08:51 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: vertigo

Hallo Hannes,

auf die Argumente von Jürgen bist Du leider nicht eingegangen, in diesem Fall wäre eine dauerhafte Sommerzeit sogar nachteilig!

Ärgerlich ist tatsächlich Deine ignorante Haltung den Leuten gegenüber die Probleme mit der Umstellung haben, einerseits gibt Du es zu das es den Biorhythmus negativ beeinflusst, andererseits ziehst Du sie durch den Kakao, wie schräg ist das denn?
Eigentlich hätte ich Dich für etwas reflektierter gehalten.

Andreas



Hi Andreas,

in aller Schnelle ... ich hatte schlicht nicht die Zeit, um nun auf alle Argumente einzugehen. Wegen der Leute mit den Umstellungsproblemen ... das kam wohl falsch rüber: ich habe mit d e n e n ein Problem, die einerseits über Umstellungsprobleme klagen und aber andererseits offensichtlich keine Probleme mit den viel heftigeren jetlag-bedingten Umstellungsproblemem einer langen Flugreise über x Zeitzonen haben. DAS meine ich und HIER sehe ich Unglaubwürdigkeit. Kurz: 1 Stunde Umstellung wg. Sommerzeit = ganz schlimm. 3, 5, 7 oder noch mehr Stunden Umstellung wegen Flugreisen: Null Problemo.

Und da hatte bislang auch keiner auch nur den A n s a t z eines überzeugungsfähigen Gegenargumentes.

Und wenn jemand im Kopf hat zu sagen, "das will ich mir nicht vorschreiben lassen" - das wäre dann tatsächlich eine Vorlage zum sich-drüber-lustig machen, weil sowas als "Argument" von der Umstellungsproblematiks-Sachebene soweit entfernt ist wie der Nord- vom Südpol.

Grundsätzlich respektiere ich die Vorkommnisse von Umstellungsproblemen und das Leute diese haben. Zudemh merke ich selbst auch, das diese eine Stunde eine Anpassung in meinem Rhythmus "einfordert" und ich meinen Tagesrhythmus etwas anpassen muss. Nehme ich aber gern in Kauf für den Benefit der längeren Helligkeit.

Hoffe, dies Mißverständniss geklärt zu haben.

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com

Bearbeitet von: am:
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roblindau
Meister im Astrotreff

Deutschland
493 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  12:57:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich bin für eine Abschaffung der Zeitumstellung.
Mir ist es dabei egal, ob die Winterzeit oder Sommerzeit beibehalten wird. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Für Astronomen ist die Winterzeit wohl günstiger.

Meine Gründe sind, dass die Zeitumstellung unsummen von Geld und Energie kostet. Damit verdienen nicht wenige Personen und Firmen ihr Geld. Manche beschäftigen sich das ganze Jahr ausschließlich mit der Zeitumstellung (zumindest einige EU Beamten )
Die würden dann leider alle arbeitslos werden.

Gruß Robert

Bearbeitet von: am:
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
9750 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  13:17:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hannes,
Zitat:
ich habe mit d e n e n ein Problem, die einerseits über Umstellungsprobleme klagen und aber andererseits offensichtlich keine Probleme mit den viel heftigeren jetlag-bedingten Umstellungsproblemem einer langen Flugreise über x Zeitzonen haben.

Es gibt da einen Unterschied. Die, die über Zeitzonen reisen, leiden weniger über eine "Zeitumstellung", sondern über den Wechsel der "Zeitzonen", der damit unvermeidbar verbunden ist. Manche bereiten sich ja darauf vor, indem sie ihren Tagesrythmus im Vorfeld schon auf die Ziel-Zeitzone anpassen. Dagegen ist die per Sommerzeit erzwungene Umstellung des Tagesrythmus etwas, das auch ohne Reise auftritt und unnötig wie ein Kropf ist.
Im übrigen bleibt es jedem selbst überlassen, ob er darüber klagt oder es im Rahmen der Vorfreude auf einen Fernreise-Urlaub herbeiwünscht. Ich sehe da keinen Widerspruch. Das eine wünscht man sich, das andere wird einem durch Dritte (in D seit 1980) aufgezwungen und man kann es praktisch nicht vermeiden.

Wie groß wäre der Aufschrei, wenn ohne Zeitumstellung alle Chefs ihren Mitarbeitern im Frühjahr sagen würden: Ab 25.3. müsst ihr ne Stunde früher zur Arbeit, zur Schule, ob ihr wollt oder nicht ... das gäbe Proteste ohne Ende. Aber genau das macht Vater Staat.

PS:
Die, die beruflich fliegen (u.a. Piloten, Personal), die leiden übrigens sehr wohl unter den ständigen Zeitzonenwechseln.

Kalle - Alles wird gut !
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Bearbeitet von: Kalle66 am: 11.07.2018 13:19:46 Uhr
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KurtS
Senior im Astrotreff


158 Beiträge

Erstellt  am: 11.07.2018 :  19:57:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

als Berufstätiger und Astronom habe ich für die dauerhafte MEZ gestimmt.
Neben der Uhrzeit, die ich am Wecker ablese, tickt noch unsere innere biologische Uhr, die sich jeden Tag neu stellt - dabei orientiert sie sich an der Helligkeit der Umgebung. Die MEZ ist näher an der tatsächlichen Ortszeit als die MESZ. Vor einiger Zeit berichtete ein Chronobiologe im WDR 5 über die negativen Auswirkungen der MESZ auf den menschlichen Hormomnhaushalt und den natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus, insbeondere bei Kindern und Jugendlichen. Infolge MESZ klingelt bei den meisten der Wecker morgens zu einer Zeit, bei der unser Körper noch auf Schlaf programmiert ist. Das erschien mehr sehr plausibel und deckt sich mit meinem eigenen Empfinden.
Die Russen haben in den letzten Jahren ziemlich mit der Zeit herumexperimentiert. Nach der jährlichen Umstellung von Winter- und Sommerzeit wurde die dauerhafte Sommerzeit eingeführt - für drei Jahre. Aufgrund schlechter Erfahrungen damit wurde letztlich die dauerhafte "Winterzeit" etabliert.
Unserer Aachener Volkssternwarte beschert die MESZ in den Monaten Juni und Juli eine regelrechte "Sauregurkenzeit". Nach dauerhafter Umstellung auf die MEZ könnten wir auch in den Sommermonaten abendliche Führungen zu christlichen Zeiten anbieten.

Kurt

Bearbeitet von: am:
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