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Seite: von 6

memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 29.05.2018 :  13:44:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Neues von der Stativ-Front: ich bin mal meine Bestände zuhause durchgegangen ... da ich ja noch ein SC-Stativ hab was normalerweise für ein Meade 8" SC gedacht ist und ich danach für mein Celestron C5 behalten habe. Hier ist in einem Meade SC Thread von Jürgen Schmoll das gleiche Stativ im Astrotreff schonmal abgebildet:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=203319

Für den 80/1200er ist das wohl schon Overkill. Aber da das Stativ ja bei mir eh vorhanden ist ... und beim Transport auch für mich keine Rolle spielt, wie schwer das Stativ ist ... wieso eigentlich nicht? Es wäre eine Option.

Das Meade-Stativ ist aber sehr breit bauend. Es ist oben komplett flach mit 1/2" Gewinde und dazugehörender dicker Schraube.

Meine Dai-Ichi Kogaku Montierung hat unten einen 3/8" Anschluß, der in einen ca. 20mm durchmessenden Flansch eingepaßt ist. Kein M12 Gewinde wie zuerst gedacht! Die Montierung läßt sich rein vom Gewinde her problemlos auf ein entsprechendes altes großes Fotostativ mit dem 3/8" Anschluß einschrauben. (So ein altes Linhof Großformat-Fotostativ habe ich auch hier, aber ich denke, es ist für den Refraktor letztlich dann doch unterdimensioniert.)

Jetzt bräuchte ich irgendeinen Adapter oder am besten eine (sehr?) kurze Säule, die unten direkt einen 1/2" Anschluß für das Meade-Stativ hat, und oben dann eben irgendwie das Dai-Ichi-Kogaku Stativ aufnehmen kann. Gibt's sowas womöglich (günstig) zu kaufen? Ich habe generell einige Kurzsäulen gesehen, die aber dann schon um 200-250 Euro liegen. Bei dem Geld kann ich natürlich auch gleich eine andere Lösung nehmen. Oder ist man auf Selbstbau angewiesen, was bei mir wegen mangelnder Werkstatt aber ein Problem werden könnte ...

LG, Thomas

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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1877 Beiträge

Erstellt  am: 29.05.2018 :  20:26:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

ich hab mir für meinen 80/1200 damals von einem befreundeten Drechsler diese Kurzsäule machen lassen - es muss nicht immer Alu sein.



Da schraube ich mit einer Gewindestange und einem Sterngriff aus dem Baumarkt komplett durch. So ähnlich könntest Du das auch machen - eine 3/8"-Gewindestange sollte aufzutreiben sein, wenn Du die Montierung nicht auf M12 aufbohren willst.

Statt der Kurzsäule könntest Du auch nur eine Multiplexplatte nehmen und ein 20mm-Loch reinbohren (wenn ich Deine Beschreibung richtig verstanden habe).

Das wäre meine Bastellösung - ob sie Deinen Ansprüchen gerecht wird, weiß ich natürlich nicht... insofern sieh es einfach als Anregung.

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 29.05.2018 :  21:26:31 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

danke für Deinen Tip und das Bild.

Sag'a moal, was hast Du denn da für ein Stativ gebaut? Das finde ich als Idee auch glatt interessant :) gibt's da weitere Infos zu der Bauweise?

LG
Thomas

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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1877 Beiträge

Erstellt  am: 29.05.2018 :  22:18:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

danke fürs Interesse - das Stativ hatte ich hier mal vorgestellt (Version 2 siehe unten auf der Seite). Mittlerweile bin ich bei Version 3, d.h. die Beine sind unten ordentlich verbunden (wenn auch immer noch ohne Spitzen) und auf halber Höhe gibt es Querstreben, auf die man mal eine Ablageplatte montieren könnte. Das kommt sicher auch noch irgendwann... aber da waren andere Basteleien wichtiger.

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

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Wambo
Altmeister im Astrotreff


3939 Beiträge

Erstellt  am: 01.06.2018 :  09:36:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

hab das hier jetzt erst gesehen, weil ich hier schon "länger" nicht mehr reingeschaut hatte ( momentan beschäftige ich mich wieder mehr mit dem Thema Fotografie und hier insbesondere Systemkameras ).

Wie ich sehe,hast Du auch einen schönen Raum um deine Stücke zu präsentieren. Das ist das, was mir aktuell fehlt ( und sich auch nicht ändern wird ). Für ein Keller-Dasein sind die Klassiker einfach zu schade und wenn ich einen entsprechenden "Präsentations-Raum" hätte, hätte ich einige Stücke sicher gar nicht abgegeben

Freut mich, dass er bei Dir nun ein schönes Zuhause gefunden hat.

Wenn's noch nicht zu spät ist : schau doch mal nach einem Vixen Stativ, so wie es beim 80L dabei war. Die Version, die ich meine hat fixe Beine ( also nicht ausziehbar ) und ist schön stabil.

Schau mal hier ( oder auch das andere Stativ ) muss man natürlich etwas anpassen.

Wenn Du etwas bastlerisches Geschick hast, kannst Du aber auch bei dem Stativ, welches Du da auf dem Foto zeigst, dir selber stabilere Beine bauen. Das geht recht einfach und ist auch nicht teuer ! Habe ich schon oft gemacht.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/holzstativ-fuer-buehnenscheinwerfer/863875772-246-7965
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vixen-gp-holz-stativ/844069578-242-4716

MfG Michael

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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 01.06.2018 :  13:17:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,

das Thema "Stativ" hat sich wohl erledigt, habe jetzt ein etwas neueres Stahlrohr-Stativ gefunden für eine Celestron CG5 oder vergleichbare. Jedenfalls hat das Stativ die richtige Zentralschraube, und der Pinökel für die Azimuteinstellung ist dort abschraubbar und nicht fest eingegossen wie bei den alten Vixen-Stativen.

Das Stativ ist so eines hier:
https://www.astromart.com/classifieds/astromart-classifieds/mounts-equatorial/show/celestron-cg-5-german-equatorial-mount-non-goto

Das ganze war jetzt vom Preis so, daß ich irgendwie dann doch mit Selbstbau auch nicht mehr anfange. Und zudem hat dann auch jedes Teleskop bei mir sein eigenes Stativ, das finde ich gut. :)

Das Stativ, was auf den Bildern oben zu sehen war, gehörte zu einem japanischen 114er Newton. Es war insgesamt eindeutig zu klein. Auch die Stativbasis für die drei Beine war zu schmal für die Dai-Ichi-Montierung. Das Teleskop habe ich aber jetzt eh verkauft :) so daß ich wieder auf nur 3 Teleskope zurück bin. (60/910, den 80/1200er und mein C5 Classic.)

Eigentlich soll es jetzt auch bei den 3 Teleskopen bleiben. Soweit die guten Vorsätze :) höchstens noch ein Richfield-Refraktor wäre eine gute Ergänzung, bei den drei langbrennweitigen Schätzchen.

Schlauerweise habe ich beim letzten Auswärts-Spechteln meine gesammelten "guten" 24.5mm Okulare bei einem Freund im Westerwald zurückgelassen. Und die neuen aus den USA bestellten Antares Plössl mit 24.5mm Anschluß sind auch noch nicht da. Daher habe ich den 80/1200er bisher nur sehr provisorisch mit dem Kellner 22mm sowie Huygens / Ramsden 18mm und 12.5mm ausprobieren können.

LG
Thomas

Bearbeitet von: am:
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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  11:16:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Die letzten Tage hatte ich endlich mal wenigstens kurze Gelegenheit, mit dem 80er auf den Jupiter zu halten, allerdings nur hier im Stadtgebiet in Köln.

Da ich schlauerweise meine guten 24.5mm Okulare bei einem Freund beim letzten Spechteln liegengelassen hatte, habe ich momentan nur ein paar einfache hier. 22mm Kellner, 18mm H.M. und 12.5mm auch irgendsowas. Aber immerhin alte "made in Japan".

Die Abbildung des Jupiters sah in allen drei Okularen sehr schön scharf und detailliert aus. Jedoch habe ich einen breiten hellen Lichthof um den Jupiter (Durchmesser ca. 3x so groß wie die Jupiterscheibe). Auch bei einigen anderen testweise anvisierten helleren Sternen ist so ein Lichthof zu sehen. Ich habe alle drei oben genannten Okulare und auch alle meine drei vorhandenen "guten" 24.5mm Zenitprismen durchgetestet, immer dasselbe Ergebnis.

Da rätsel ich noch, ob das an den Rahmenbedingungen der beiden Beobachtungsabende liegen kann. Oder ob das nicht doch irgendeine Spiegelung oder sowas durch die Optik ist?!

Ich habe in meinen anderen Teleskopen diese Erscheinungen noch nicht beobachtet, auch nicht in dem kleinen Dai-Ichi Kogaku 60er, wo ich natürlich exakt dieselben Okulare auch schonmal probiert hatte. Allerdings hatte ich jetzt vor ein paar Abenden bzw. gestern abend nur den 80er draußen und kein anderes Teleskop zum Vergleich.

Das Objektiv des 80ers sieht sauber aus, daran kann es eigentlich nicht liegen, Taubeschlag war auch keiner. Habe schon Sorge, daß das Objektiv durch den Versand irgendwie verschoben oder sowas wurde? Aber es war so dermaßen dick und gut verpackt ...? Allerdings sieht von außen betrachtet auch da für mich alles so aus, wie es soll.

LG
Thomas

Bearbeitet von: memento am: 06.06.2018 11:22:00 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5879 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  11:29:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,
ich gehe mal davon aus, dass Du einen weißlichen Lichthof gesehen hast und nicht den bläulichen Farbsaum meinst. Das ist vermutlich ähnlich wie beim Mond. Wenn es nicht ganz perfekt klar ist, hab ich solche Aufhellungen auch im APO gesehen, der an Jupiter keinen sichtbaren Blausaum zeigt. Wenn der Himmel sehr gut ist, dann ist die Aufhellung nicht zu sehen. Theoretisch wäre noch Streulich möglich. Ich tippe aber auf einen normalen "Hof".
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  12:32:42 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Roland, ja genau: Ein großer weißer Lichthof. Um Jupiter sowie aber auch um hellere Sterne. So stark wie in den letzten Tagen (wo ich halt nur den 80er genutzt hatte) ist mir das noch nie aufgefallen, daher war ich irritiert. LG, Thomas

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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3420 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  13:05:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Moin Thomas,

ich hatte vergleichbare Lichthöfe mal, als ich ein Objektiv ausgebaut und (aus Versehen a) die bikonvexe Linse falsch gerum und/oder b) das komplette Objektiv falsch herum wieder in die Fassung eingesetzt habe. So mwars bei meinem 90/1300er Vixen, den ich mit genau demselben Phänomen bekommen habe ... Objektiv raus - die die bikonvexe Linse (ist die "zum Himmel" hin) einmal gedreht - und weg waren diese Lichthöfe.

Vielleicht probierst es mal.

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

--> 07-2019: Erstellung eines Einsteigerbüchleins: Was ist zu bedenken beim Einstieg - welches Teleskop ist wirklich ein "Einstiegsgerät" etc.

Facebook - Gruppe Klassische Teleskope https://www.facebook.com/groups/1101191130018058/

Bearbeitet von: am:
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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  14:09:32 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Hannes,

hmmm ich hab bisher nur das ganze Objektiv incl. Zelle (gestern abend nach dem Beobachten) einmal rausgeschraubt und dann wieder rein; aber die Linsen in der Fassung dabei nicht angerührt.

Nur mal ganz theoretisch gesprochen, würde denn so ein verdrehtes Objektiv dennoch ein scharfes Bild erzeugen? Jupiter selbst fand ich inmitten des Lichthofes sehr schön detailliert gestern (hatte ja wegen der Okulare nur 100x, aber immerhin.) Die alten Einfach-Okulare sind auch gar nicht so schlecht, was die Schärfe angeht – halt dafür kleine Gesichtsfelder und extrem enger Augenabstand schon beim 12.5mm.

Bei meinem Dai-Ichi Kogaku 60/910er waren die Linsen in der Fassung in der Tat falschherum montiert, als ich ihn kaufte – das sah man direkt an den Abstandsplättchen und obendrein hat es leider im Zentrum der Linsen für Kratzer gesorgt, da sich die beiden falschrum montierten Gläser natürlich dann berührt hatten. Das Teleskop stammte aber auch aus unbekannter Hand und hatte wohl schon einiges hinter sich, als ich das bekam ...

Aber wie gesagt, bei dem Bresser 80/1200 war jetzt das Bild ansich schön scharf und detailliert, nur eben drumrum sehr starker Lichthof bei hellen Objekten.

LG
Thomas

Bearbeitet von: memento am: 06.06.2018 14:10:49 Uhr
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Wambo
Altmeister im Astrotreff


3939 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  14:38:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

der ( einer der..) Vorbesitzer hatte aus dem OAZ Posaunenrohr meines Wissens eine Blende entfernt. ich wollte dazu eigentlich noch eine selber basteln, bin aber nicht mehr dazu gekommen. Bitte mal versuchsweise mit einer schwarzen Kartonblende probieren. Falls Du das 4 mm Ortho noch haben möchtest, schicke ich dir eine selbstgemacht Blende mit - kostenfrei.

LG Michael

Bearbeitet von: am:
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memento
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2018 :  23:52:56 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,

Objektiv aufgemacht, Linse tatsächlich gedreht ... also die vordere der beiden. Jetzt zeigt die (ganz leicht) stärkere Linsenkrümmung nach innen. Die Lichthöfe scheinen weg und das Bild hat (bis ca. 100x, mehr hab ich ja grad an Okularen nicht hier) keinerlei Fehler mehr, die mir groß auffallen würden. Halt f/15 Refraktor wie ich mir das erhofft hatte. Jupiter bei 100x schön detailliert und vor allem: Kontrastreich. Das aus der Stadt raus in einer Wolkenlücke. Da geht also definitiv noch mehr!

So schläft man gleich viel besser! :)

Wenn jetzt DHL eeendlich das "neue alte" Stativ abliefern würde. Das sollte eigentlich Samstag, spätestens Montag schon eingetrudelt sein ...

LG
Thomas

PS. Frage in die Runde: Hat eigentlich irgendwer so einen Bresser Prospekt von "anno dazumal", wo dieses Gerät drin ist? Ich bräuchte nicht mal den Originalprospekt (hab eh viel zuviel solchen Kram) schon ein Scan oder abfotografiert fände ich sehr spannend ...

Bearbeitet von: memento am: 07.06.2018 01:19:30 Uhr
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Wambo
Altmeister im Astrotreff


3939 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2018 :  06:44:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

freut mich, dass es doch noch geklappt zu habe scheint ! Wie ich dir schon privat schrieb, hatte ich insgesamt 5 Exemplare dieses Towa 339 in verschiedenen Brandings ( 3x Tasco 10k, 1x Danubia, 1x Towa 339 ).
Bei 4 dieser 5 Geräte musste ich feststellen, dass durch Vorbesitzer ( vermutlich nach Reinigungsaktionen ? ) Linsen falsch herumeingebaut waren ! Scheint mal ein beliebtes Hobby gewesen zu sein

Optisch waren sie alle sehr gut !

Aus meiner "Erfahrung" mit diesen 80/1200ern des Towa 339 Typs, würde ich grob schätzen, dass Towa um 1978/79 herum damit anfing, die 3 Abstandsplättchen durch transparente Kunststoffringe zu ersetzen.
Das muss nichts schlechtes sein !

Einen Prospekt aus dem vermutlichen Herstellungsjahr habe ich nicht, aber aus o.a. Gründen vermute ich, dass diese Geräte aus einer Übergangsphase stammen....warum ?

- bis ca. 1978, spätestens 1980 wurden diese Setups gerne noch mit der ekligen Towa "EQ2" ausgerüstet.

- wie gesagt, ab ca. 1978 kamen Kunststoffringe ins Spiel

- um 1980 rum tauchten z.B. bei höherpreisigen Geräten in wenigen Fällen die Daiiti Kogaku Montierungen auf, wie bei diesem Refraktor

- um 1980-82 setzte sich immer mehr 1,25" durch

- Bresser übernahm Vixen Produkte intensiver auch erst ab ca. 1982/83, da hatten die 80/1200er dann schon die Vixen New Polaris Montierung, auch der OTA war von Vixen

Typischer Weise verbindet man mit der Produktlinie "Bresser Silverline" die entsprechend gelabelten Vixen 80L, die so um 1983/84 stark verkauft wurden.

Deswegen ist DEIN Bresser Silverline eigentlich etwas besonderes, denn er stellt einen Übergangs-Mix aus alten und neuen Techniken dar - sozusagen ein Hybrid im Zeittunnel der 80/1200er Produktion !

Unser Jürgen ( Schmoll ) hat bzw. hatte zumindest einen Haufen, der damals typischen quadratischen Bresser Kataloge.

Folgende Abbildung stammt aus meinen Bresser 1984 Katalog, da war es schon ein reinrassiger umgelabelter Vixen 80L mit der NP !

MfG Michael


Bearbeitet von: am:
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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3420 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2018 :  09:12:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: memento



Objektiv aufgemacht, Linse tatsächlich gedreht ... also die vordere der beiden. Jetzt zeigt die (ganz leicht) stärkere Linsenkrümmung nach innen. Die Lichthöfe scheinen weg und das Bild hat (bis ca. 100x, mehr hab ich ja grad an Okularen nicht hier) keinerlei Fehler mehr ...



Moin Thomas,

freut mich, das der Tip geholfen hat. Ja das Linsendrehen und unabsichtlich falsch wieder einsetzen ;-) - scheint kein seltenes Phänomen zu sein. Na umso besser, dass Du den Langen nun voll ausreizen kannst.

Greetz und viel Freude mit dem Langen, Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

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