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Seite: von 4

wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3540 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  06:24:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Klaus,

Danke Dir für den sachdienlichen Hinweis - das bringt ja schon mal wieder etwas Licht ins Dunkel !

MfG Michael

Klassische Teleskope & mehr : http://www.amateurastronomie.com/

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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3018 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  07:27:07 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Argonaut

Hallo Klassikliebhaber,

der OAZ ist genau der gleiche wie an meinem Vixen 102L.
Die Sucherplatte war an meinem mit einer Blechplatte abgedeckt,
der Sucher mit einer extra Sucherbasis auf dem Tubus befestigt.

Viele Grüße
Klaus



Moin Klaus,

dazu mal eine Frage von mir: Hast Du diese Blechplatte entfernt und waren darunter auch die Schraublöcher für den Sucher zu finden?

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker
Projekt: Bresser AR 102/1350: Verbesserung - http://www.amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Projekte

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Argonaut
Neues Mitglied

Deutschland
4 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  17:32:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hannes,

die Blechplatte war mit doppelseitigem Klebeband befestigt,
ich habe sie entfernt, darunter finden sich dieselben Schraublöcher, mit Gewinden.
Ich habe noch einen Vixen 80M (gekauft 1988) mit demselben OAZ in grün, da ist der schwenkbare Sucher
auch an dieser Stelle befestigt.

Viele Grüße
Klaus

Bearbeitet von: am:
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3540 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  11:46:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Freunde,

wie in einem anderen Beitrag erwähnt, wollte ich das Objektiv zum Säubern und Richten an Wolfgang Grzybowski schicken.
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=220699


Als ich das Objektiv nun gestern ausbaute, bemerkte ich auf der Rückseite der hinteren Linse einen kleinen Chip. Dieser liegt Gott sei Dank ganz am Rand und könnte locker mit einem Spacer abgedeckt werden ( 2 mm² ).

Trotzdem ist mir das jetzt zu riskant gewesen, es wegzuschicken und den möglichen „Schockeinwirkungen“ bei einem Transport ( Pakete werden auch gern mal geschmissen ) auszusetzen. Die Gefahr scheint mir zu groß, dass der Chip sich dann eventuell noch vergrößert..

Ich habe mich also erst einmal selber daran gemacht das Objektiv zur reinigen und zu zentrieren.

Ich hätte nicht gedacht, dass das eine so mühselige und fummelige Arbeit ist ! Nahezu 2h habe ich gebraucht, bis die alten, viel zu dicken Abstandshalter entfernt und durch neue passende ersetzt waren !
Das war ein ewiges Pröbeln mit Dickenanpassungen und Positionierversuchen der neuen Spacer. Diese habe ich z.T. aus Tesafilm erstellt ! Mein laienhaftes „Zentrieren“ habe ich mit Hilfe der Newton-Ringe durchgeführt.

Vor der Prozedur zeigte das Objektiv diese Ringe in einer völlig de-zentrierten Lage, was schon auf suboptimale Platzierung bzw. Dicken der Abstandsplättchen hindeutete.

Nach meiner „Einrichtung“ des Objektivs ( Bilder 3 und 4 ) habe ich es immerhin geschafft ( neben der Reinigung der Linsen ), das Linsenpaket so aufeinander abzustimmen, dass die Newtonringe nun nahezu wieder vom Objektiv-Mittelpunkt aus nach aussen laufen.

Ein mühevoller Job für einen „Neuling“ in Sachen „Linsendreher/-ausrichter“ !

Bei nächster Gelegenheit werde ich einfach mal am Stern testen – wenn‘s dann grausam sein sollte, kann ich immer noch das Versandrisiko eingehen !

Bilder folgen, sobald sie freigeschaltet sind.

LG Micha

Edit: bei den Bildern heißt "nach grün verschoben", dass ich bei der EBV den Farbwert nach grün verschoben habe, damit die Newtonringe auf den Fotos besser sichtbar werden !

jetzt :









Klassische Teleskope & mehr : http://www.amateurastronomie.com/

Bearbeitet von: wambo am: 15.02.2018 20:15:24 Uhr
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Jürgen
Senior im Astrotreff

Germany
161 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  13:32:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jürgen's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Micha,
ein schönes Projekt hast Du da, aber mal eine Frage: Ich dachte immer, dass Newton-Ringe auf eine Berührung der Linsen hindeuten und somit vermieden werden sollten. Für mein Verständnis erzeugt eine Berührung zweier Linsen doch auch gleichzeigt eine Spannung bzw. Verformung der Linse? Vielleicht irre ich mich da aber auch ...

Gruß in die Runde
Jürgen

Bearbeitet von: am:
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3540 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  13:37:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jürgen,

ich kann nur sagen, dass ich einige Klassiker FH hatte, bei denen das so war, dass sie alle hervorragend abgebildet haben !

MfG Micha

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Bearbeitet von: am:
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3321 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  14:01:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nach meinem Verstaendnis bilden sich Newtonringe immer dann, wenn zwei nahe beieinanderliegende Glasluftflaechen fast parallel zueinander sind. Genau dann stellt sich dieser Interferenzeffekt ein, und er laesst sich zum Zentrieren mit Gewinn einsetzen.

Ich habe selber ein Objektiv Littrow'scher Bauart zuhause. Diese relativ unbekannte Konstruktion wurde von Littrow als einfach zu fertigender Achromat entwickelt. Die beiden Innenflaechen liegen hier aufeinander und sie haben nominell den selben Radius. Dieses Objektiv ist selbstzentrierend und justierstabil, aber natuerlich hat man insgesamt vier Glasluftflaechen, ohne gleichzeitig die Korrekturfreiheitsgrade eines Fraunhoferobjektives (unterschiedliche Radien der Innenflaechen, und Abstand) ausnutzen zu koennen.

Ich hatte mein Objektiv (112/1610, Luton Optics aus den 1960ern) auch mal auseinander gehabt. Dank der Newtonringe liess es sich am Kuechentisch wieder zentrieren.


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 15.02.2018 14:04:04 Uhr
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winnie
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1684 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  14:04:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Jürgen!

Wikipedia zu Newtonringen:
"Die Ringe entstehen durch Interferenz an der oberen und unteren Grenzfläche des Luftkeils. [...] Die Schichtdicke muss größer als eine halbe Wellenlänge des Lichtes (380 nm bis 780 nm) sein. Je kurzwelliger die Lichtquelle ist, desto mehr Ringe sind zu sehen."

Aber - nicht jeder Luftspalt-Refraktor muß Newtonringe zeigen. Die richtige Dicke des Luftspalts ermittelt man eher auf einer optischen Bank.

(==>)Michi: Du kannst das Objektiv doch zum Transport zerlegen und die vorher markierten Linsen einzeln verpacken. Mit ordentlich Luftpolster-Folie im Paket passiert da schon nix.
.

Bye 4 now, Micha

Winnie's Heimatseite + Kometenseite

Bearbeitet von: am:
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3540 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  18:35:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Froinde

Ihr habt ja Recht . so ganz wohl ist mir mit meiner "Arbeit" doch nicht. Aber : ich hoffe darauf, dass es am WE hier wieder aufklart und dann möchte ich meine Arbeit bzw. das Objektiv doch wenigstens erst einmal am Stern testen.

Nichts desto Trotz werde ich dann Michas Rat befolgen und das Objektiv dennoch zu Wolle Grzybowski schicken. Er als Fachmann wird das alles viel besser machen als meine Amateur-Pfuscherei...war halt mal neugierig...aber wenn jemand schon eine optische Bank hat, ist das natürlich was feines und hat Hand & Fuß !

Hier noch ein paar schmutzige Bildchen - echt obszön !

LG Micha














Klassische Teleskope & mehr : http://www.amateurastronomie.com/

Bearbeitet von: am:
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G2-Astro
Meister im Astrotreff

Deutschland
352 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  06:01:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche G2-Astro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Micha,

schönes Teleskop hast Du da ergattert und schon sehr gut aufgearbeitet!
An das Objektiv kommt ja nun ein Fachmann ran.

Das kenn ich:
Ich hatte mal 1975 ein 76mm Objektiv in Messingfassung auf dem Flohmarkt für 65,- DM gekauft, das auch solche einseitigen Newtonringe zeigte.

Mir hat damals, der Vater einer Buch + Schreibwaren Händlerin aus meinem Wohnort, der im Laden eine Urmacher, und Optikerwerkstatt hatte, geholfen ( der hatte mit 27 als Pazifist, in den 1940 zigern bei einem Onkel in Wetzlar, noch eine Optiker Lehre bis Kriegsende abgeschlossen, wie Er mir erzählte ),

Ein wahrer penibler Tüftler machte sich Gleich über das Objektiv her breitete Deckchen aus, legte Seidenhandschuhe zurecht und holte Werkzeug und eine kleine Taschenlampe aus dem Schrank.

Erst abblasen, dann wurde eine Brennweite von 1246mm festgestellt, dann hat Er das Objektiv mit den Reflexen eines variablen künstlichen Sterns auf den 4 Glasflächen auf auf Zentrierung geprüft.
Fazit na das liegt ja gut daneben!

Na dann werd ich mal, guten Abend ich melde mich!

Nach 6 Tagen hat Er mich, nach der Arbeit an der Bushaltestelle abgepasst und mir das Endergebnis auf einem langem Montagebrett im abgedunkelten Raum vorgeführt!
Er sagte mir kurz, beim Objektiv den optischen Istzustand ermittelt und notiert
dann Objektiv geöffnet, dann alle Positionen notiert, dann alles zerlegt alle Gewinde gut gangbar gemacht und Alles gereinigt:

Dann mit Roncigitter, Farbfiltern die beste Lage der Linsen zueinander und den besten Linsenabstand ermittelt! Zusammengebaut und wieder geprüft = 6 Tage getüftelt für so wenig Handgriffe wie nötig!

Auf dem Tisch lag ein Blatt mit verschieden stark gebogenen Linienkreisen, das sind Ronchi Bilder sagte Er mir.
Die hätte Er sich, mit diesem Spezialokular mit Roncigiter aus 100 Linien pro mm, angeschaut und damit alles in Einzelschritten justiert.

Schau mal durch und sagte mir dabei, die hab ich mir solange mit Grün; Gelb; Rot; und Blau Filtern angeschaut und die Linsen solange verdreht und deren Abstand so lange verändert, bis diese Linien, bezogen auf Grün als Nullpunkt, am wenigsten gebogen erscheinen!

Nach einander wechselte Er für mich die Farbfilter und sagte, male jetzt jeweils die mittleren 3 Linien auf das Blatt Papier so wie Du sie siehst.
So machte Ich es, danach zeigte Er mir seine Zeichnungen, und sagt schau, dass war zu vor fasst alles durchgebogene Linien + unterschiedlich breit!

Und so nach der Korrektur! Grün und Gelb waren gerade; Blau war schwer wahrnehmbar gebogen; rot leicht etwas stärker gebogen aber sonst parallel in den Abständen.

Meine Zeichnungen zeigten die Linien nicht so sauber, in der Tendenz aber, genau so wie auch Er sie gezeichnet hat!
Siehst Du ist Gleich!

So nun hast Du ein guten langen echten Fraunhofer, der fast an ein Steinheil Objektiv erinnert, mit Maximum bei ca, 550nm Grün/Gelb!
Anders bei kürzeren Brennweiten, da fallen dann Blau und Rot, aus dem Immer kleiner werdendem Schärfebereich raus und werden als Farbsäume selbst im Fokus sichtbar!

ich war baff, dass war meine erste Bekanntschaft mit einem Optik - Roncitest!

Auf meine Frage, was bin ich Ihnen schuldig, kam Junge, dass war nach Jahren von Brillengläser putzen und Gestelle richten, mal wieder eine richtige Optiker Aufgabe für mich, ich habe die Tage keine Müdigkeit gespürt, bis das so wie gesehen gepasst hat!
Was soll ich Dir sagen, dort auf der Theke steht ein Schiffchen von der DLRG, Steck Zehn Mark da rein und gut iss!
Aber wenn das Röhrchen fertig ist komm ich kucken Klar!

Das Objektiv wurde in ein lackiertes Hartpapperohr mit 2 Blenden innen Schwarz, mit glattem Papprohr Schiebetubus auf Filzstreifen laufend und Messing Einsteckhülse fertiggebaut!
Montiert auf verstärkter Flori Selbstbau - Montierung mit manueller Feinbewegung in beiden Achsen!

> Wenn das Röhrchen fertig ist komm ich kucken Klar! <

Das wurde 4 Wochen später auch getan und wir konnten mit 3 > 24,5mm ø Kellner Okularen > 32mm; 20mm; 12 mm; einem 18mm ø Mikroskop
ein 16mm Ortho und 10mm Mittenzwey wurden ca. 30 Objekte ausgiebig beobachtet!

Der Optiker kontrollierte sofort die Sternabbildung am Polarstern und sagt, schau, das hab ich gewusst, schau, komm schau, nadelfeine Sterne bei 100 Fach und vor + nach dem Fokus Bilderbuchmäßig, feine zarte Ringe zentrisch wie auf einer einer Schallplatte!
Es blieb nicht der Letzte gemeinsame Astroabend!

Bis zu kauf meines 125 /1300 Lichtenknecker, war das neben dem Quelle 114/900 Newton ein viel genutzte Beobachtungsinstrument!
Der bei hellen Objekten von 2 - 0,7 mm AP besser als der kurzr F10 > 5 Zöller abbildete, der 5" LK hatte aber durch sein umfangreiches Zubehör System 64 für mich auch Vorteile gegenüber dem Selbstbau"!

Sorry, aber das musste nun doch mal so über den freundlichen Uhrmacher / Optiker berichten werden, gelebter Enthusiasmus von Einem, der die volle innere Bestätigung für eine Spitzenleistung, die Er in seinem Spezialgebiet erzieht hat!


Es kommt aber noch besser!

1979 schenkte ich Ihm das Fernrohr mit Montierung, das Er stolz wie Oskar für den Ruhestand mit in die Eifel nahm, wir blieben aber in losen Kontakt bis 1990, dann besuchte Er öfter seinen Bruder in Ostdeutschland!

Seine Frau fragte 2003 bei mir nach, ob ich es nicht seinem Enkel der nun 14 Jahre wäre erklären könnte, da der Opa das es nach langer Krankheit verstorben, nicht mehr machen konnte!

Ich sagt zu und fand dort das Teleskop prima in Schuss, als einzige Neuerungen einen sehr guten und hellen und scharfen 30mm 8X Tasco Sucher und einen stabilen Tasco 24,5mm Metallokularauszug mit Zenitprisma am Teleskop und 1 SMS 9mm + 1 SMS 14mm Okular sowie ein 24,5mm Sonnenprisma von Pentax, zusätzlich im Okularkasten!

Daneben in einem Regal auch 21 Beobachtungs Kladden von 1980 - 2002 in der alle Beobachtungen, penibel aufgelistet, beschriftet mit Zeichnungen bebildert und fortlaufend nummeriert eingetragen waren!

Auflistung bis 2001, darin waren:
354 Mondbeobachtungen mit 602 Zeichnungen
287 Sonnenbeobachtungen mit 370 Flecken und Fackel - Zeichnungen
215 Jupiter; 135 Saturn und 96 Mars 18 Uranus und 9 Neptun Beobachtungen mit Opposition + Positionskarten und insgesamt 230 Planetenzeichnungen

63 Deepsky Zeichnungen davon 18 PN; 8 Gasnebel, der Rest Sternformationen und Kugelsternhaufen in 160 Beobachtungsberichten.

Dann folgten 3 Kladden mit Sternbeobachtungen in den 471 Beobachtungen gelistet sind, 234 von Doppelsterne mit Distanz und Positionswinkel, mangels Spezial - Winkelmessokular, Position mit der Uhrzeit angegeben.
74 Kleinplaneten Beobachtungen zur mit Bahnkurven - Zeichnungen zur Oppositionszeit.

89 Veränderliche mit geschätzten ( nach Argerländer Methode ) und gezeichneten Helligkeitskurven

38 Kometen Beobachtungen mit 23 Zeichnung und 16 Bolidensichtungen.

Ich dachte schon, ich selbst hätte ja eine ganze Menge an Beobachtungen hinter mir! Aber das hat mich in der Menge und peniblen Ausführung schon beeindruckt!
So Professionell der durfte sich wirklich Astronom nennen!


Der Junge astrointeressierte Neffe wurde an 3 Wochenenden eingewiesen und begann auf meine Anregung hin, die Mond und Planeten Beobachtungen seines Großvater Nachzubeobachten!

Für den 2. Besuch war ich zu Kaffe und Kuchen eingeladen.

Da Erzählte Sie mir, ich kenne ja die Geschichte von dem Teleskop von Anfang an, wissen Sie, wie der hier auf geblüht ist mit dem Fernröhrchen, nicht eine Minute hatte der Langeweile als Rentner und ich war voll mit eingebunden, kein Vergleich zu der früheren Geschäftszeit, an der Er Abends nur noch seine Ruhe haben wollte!

Er hat sich da richtig rein gekniet und sich eingelesen, selbst in unseren Südfrankreich Urlauben musste das Teleskop und einige Bücher mit!

Schauen sie hier des Büchlein " Der Amateurastronom " von Joachim Herrmann und hier die Jahrbücher " der Sternenhimmel" Nach Robert A Neaf, die sind fasst zerfleddert, die hat Er förmlich Tag für Tag abgearbeitet!

Dann sagte er mir im ersten Jahr in Frankreich, Mensch warum habe ich nur früher nicht die Zeit gefunden für dieses Hobby, sagte Er schmunzelt mit einem Klaps auf seine Stirn, wenn ich mir Vorstelle was ich alles verpasst habe!
Eine Minute danach, klappt Er den Sternkalender zu, komm Schatz mach essen, gleich wird es Dunkel!

Ist das nicht Interessant, was so ein Zufallskauf, von einem alten Messing Objektiv für 65,-DM, auf dem Flohmarkt, den ich nur wegen ungewollter Wartezeit aufgesucht hatte, alles in Gang setzen kann, und 43 Jahre lang seine eigene Geschichte und Die, von sonst nie so zusammengekommener Menschen schreibt!

Angesicht dieser Geschichte und den Beobachtungskladden, kann ich mansche Anfrage zu einem Kellerfund, Erbstück oder Web - Angebot, kann ich mit 60 - 80mm überhaupt was sehen!
Oder Kommentare, wie mach Dir mit so einem kleinen Röhrchen, mit der lichtschwachen Optik auf einer Holzklotz Montierung und kleinem Bildfeld mit den 24,5 mm Miniatur Okularen keine allzu großen Hoffnungen viel zu sehen!, nur noch wundern!

Klar ! So richtig beginnt Astro ja erst mit einem 200/1200 mm Dobson!

Na? finden wir in Deutschland Einen, der so eine Beobachtungsliste mit seinem 200mm Einsteigerdobson zusammenkriegt!

Ich hoffe es hat euch gefallen.


Gruß Günter
www.G2-Astronomie.de
GSO 12" Dobson, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, 140/500 - Comet-Catcher, MC100/1000, Skywatcher ED 80 PRO, Skw. 8" Dobson, Skw. 127 / 1500

Bearbeitet von: G2-Astro am: 16.02.2018 06:40:22 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3119 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  06:21:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Günter,
ein sehr netter Bericht! Danke!

Viele Grüße Armin

Bearbeitet von: am:
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Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5389 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  07:17:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Günter,

Was für ein toller Bericht. Vielen Dank.
Ich lese hier im Klassikerboard ja auch immer fleißig mit. Vielleicht sollte ich mir auch einmal so einen schönen alten Refraktor anschaffen. Aber erst mal werde ich meinen alten Tasco 60/700 angehen, der in Einzelteilen bei mir und meinem Neffen in Gebrauch ist.
Aber das wird ein anderes Thema.

Bis dann:
Marcus

16" f/3,7 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (Skylux/PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta, Star Adventurer
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

Bearbeitet von: am:
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donadani
Meister im Astrotreff


572 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  07:25:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Tolle Geschichte - danke Günter! da wird so ein Materialjunkie wie ich ganz demütig ;)

Gruß
Christoph

Bearbeitet von: am:
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G2-Astro
Meister im Astrotreff

Deutschland
352 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  08:26:50 Uhr  Profil anzeigen  Besuche G2-Astro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Markus,

ja die kleinen alten Röhrchen sind nicht schlecht, wenn man sie richtig ausnutzt!
Wenn man die Qualität der Zeichnungen in der Menge sieht ist man Baff was sich der Eisteiger mit 66 Jahren noch alles angeeignet hat, das ist aber sicher auch der beruflich in Fleisch und Blut eingegangene Disziplin geschuldet!

Man ist aber oft verblüfft was dann in Kombination mit einer Guten, wenn auch kleinen Optik rauszuholen ist!
Ein Grund dafür ist, das man Heute von großer Öffnung verwöhnt, dies Teleskopgrößen visuell völlig unterschätzt!
Man vergisst, dass Sie selten bis nie eine Komplette oder gar mehrere Turbolenzzellen erfasst oder anschneidet und deshalb schon so viele Details ruhig sauber erkennen kann!

Hier hab ich am 70 mm Lidl Teleskop einfach mit dem Zeichenbrett auf den Knien mal konzentriert losgelegt und erst drinnen bei weißlicht gesehen, wie gut es geworden ist.

Ich zeichne immer nur am Teleskop alles fertig und nicht nachher am Schreibtisch aus dem Gedächtnis die Feinarbeiten, damit nur das gesehene auf dem Papier ist!

mit 70/700mm Lidl FH Refraktor

Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift
Mit Vergrößerung von 100 -194 Fach

http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=58

Ich fand meine Zeichnung gut, aber Seine Zeichnungen, waren noch einen Tick besser, was sicher der Vielzahl der zeichnerischen Übung geschuldet ist!

Auch hier macht Übung den Meister!


Gruß Günter
www.G2-Astronomie.de
GSO 12" Dobson, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, 140/500 - Comet-Catcher, MC100/1000, Skywatcher ED 80 PRO, Skw. 8" Dobson, Skw. 127 / 1500

Bearbeitet von: G2-Astro am: 16.02.2018 08:35:51 Uhr
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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3018 Beiträge

Erstellt  am: 16.02.2018 :  11:31:34 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat

Moin Günther,

wirklich schöner Bericht von Dir, Danke! Das hat - beim Ganzen "noch größer, noch elektronischer, noch dickere Öffnung etc." - so einen herrlich geerdeten Geschmack und umschreibt DAS, was unser Hobby eigentlich treiben sollte .. Begeisterung und ein wirkliches Ausnutzen dessen, was auch ein kleineres Gerät so zu Leisten imstande ist. In meinen Augen wurde hier Astronomie sehr viel intensiver und liebevoller betrieben, als dies heute mit all den x-tausend-€-Ausrüstungen getan wird. Natürlich kommen heute tolle Photos als Ergebnisse zutage ... aber so eine Mond- oder Sonnenfleckenzeichnungsreihe ... hat irgendwie "mehr" für mich.
Und ... Astro .. nee beginnt doch nicht mit 200mm ... das müssen schon mindestens 500mm sein ... sonst sieht man doch garnichts *grins* Ich werde heute mit einem nicht astrofähigen 90mm Vixen-Refraktor "Astro" machen ... und das auch noch bei einem 4er Himmel ... *lach* .. sofern die Wolken das zulassen *würg*

Aber ... eines noch: warum gibst Du denn Deinen LK-Traum ab? Sowas bekommt man doch kaum wieder ... Ich würd den ja gerne nehmen, aber ich hab einfach schon zuviel.

Schöne Grüße Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker
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Bearbeitet von: am:
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