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 OdM Januar 2018 - NGC 1333 und NGC 1499
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Seite: von 2

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1413 Beiträge

Erstellt  am: 17.01.2018 :  08:49:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Canis Lupus,

unter den von Dir beschriebenen Bedingungen sollte eine Beobachtung des Kaliforniennebels gut möglich sein.

Allerdings ist das Ding wirklich groß - das kannst Du Dir z.B. im Stellarium für Deine Teleskop/Okularkombination mal simulieren. Mit 1500 mm Brennweite und dem 30mm/82°-Okular füllt der Nebel die ganze Länge und mehr als 1/3 der Breite des Gesichtsfelds, da ist er auf jeden Fall nicht mehr so leicht zu erkennen. Falls Du keine 82° Feld hast oder eine höhere Vergrößerung verwendest, musst Du wahrscheinlich schon wild rumschwenken, um ihn zu identifizieren.

Besser wäre eine kürzere Brennweite (ich fand 600 mm optimal) oder gleich das Fernglas. Letzteres will ich auch mal noch ausprobieren.

P.S: Immer mit dem H-beta-Filter natürlich. Aber den hast Du ja.

Viele Grüße

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 17.01.2018 08:50:57 Uhr
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Canis lupus
Meister im Astrotreff

Österreich
256 Beiträge

Erstellt  am: 18.01.2018 :  23:37:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger, vielen Dank für deine Antwort.

Das hilft mir schon sehr viel weiter.

Bisher bin ich leider nach wie vor (leider vor allem witterungsbedingt) noch nicht dazu gekommen, NGC 1499 nochmals zu versuchen.

Warte erst mal auf endlich besseres Wetter , bevor der bald zunehmende Mond da wieder einen Strich durch die Rechnung macht

Ohne störenden Mond müsste es „mein Himmel „ aber zulassen, dieses Objekt zu finden.

Allerdings habe ich nur dieses eine Teleskop, mein 12“GSO Dob mit 1500 mm Brennweite, ich besitze kein Zweitteleskop, also das mit den 600mm Brennweite fällt schon mal weg.

Auch mein 2“ 30mm Übersichtsokular hat „nur“ ein Feld von 68 Grad, leider nicht 82 Grad.

Der Rosettennebel passt da grade noch so rein, zuwenig aber wohl für so ein schwaches großflächiges Objekt wie den Kalifornien-Nebel zu wenig Gesichtsfeld.

Ich bin dann wohl mitten drin im Nebel , aber erkenne diesen nicht ?.

Ein Omegon 2 Zoll 32mm und ein 2“ 40mm Okular hätte ich dann sonst noch.

Oder eben noch ein 10x42 Swarovski „Habicht“ Fernglas.

Vielleicht gehts ja mit dem Fernglas und ich befestige mir „russisch“ auf der einen Seite den H Beta Filter und auf der anderen Seite den UHC Filter?

Auf jeden Fall muss erst mal das Wetter tauglich werden und vorerst will ich es zuerst doch noch mal mit dem Teleskop versuchen.

Danke für die Hilfe und nette Grüße.

Taurus 16“ Dob T400 SP, GSO 300/1500, 8x50 Sucher, Telrad, diverse Okulare Filter und Bücher

Bearbeitet von: am:
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BenN
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2018 :  21:48:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche BenN's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo miteinander,

den California-Nebel hatte ich im Lauf der Jahre immer wieder mal eingestellt, und konnte den auch schon im 5-Zoll Refraktor ohne Filter schwach ausmachen; und auch im 8x56 Feldstecher mit H-Beta Filter.

Letzten Samstag am Ammersattel hatte ich die Objekte auch im 10" Fünfling eingeplant, aufgrund von Schnee-Streulicht bei noch ungeschwärztem Fangspiegelrand konnte ich aber noch nicht auf die Jagd nach schwachen Details gehen. Hier aus meinem Bericht:

"... Den California-Nebel NGC 1499 konnte ich bei 45-facher Vergrößerung mit H-Beta Filter sehr deutlich erkennen, und mit klarer Differenzierung in unterschiedlich helle Bereiche. Gut zu sehen war der Reflexionsnebel NGC 1333 um einen 11mag-hellen Stern, sowie das "U" des lockeren Sternhaufens IC 348. Ich habe auch nach den umliegenden Dunkelnebeln gesucht, die kamen aber nicht sehr deutlich -wohl auch wegen vermindertem Kontrast aufgrund des Streulichtes."

Servus
Ben

http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/index.html

Bearbeitet von: am:
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Canis lupus
Meister im Astrotreff

Österreich
256 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2018 :  20:46:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo ans Forum,

NGC 1499 bleibt weiterhin auf meiner persönlichen Beobachtungsliste ganz oben, der California-Nebel, diesen endlich zu finden, bisher war es noch nichts.

Lag weniger an der Schwierigkeit und der ( wie ich jetzt ja weiß, auch sehr großen Fläche) dieses Objekts, wohl schwierig mit dem Teleskop und dem geringen Gesichtsfeld selbst mit Weitwinkelokularen, es lag bei mir auch an Zeit, aber noch mehr vor allem an Wettergründen.

Ich weiß ja nicht, vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber so ein trüber Herbst und Winter wie aktuell, ist schon aussergewöhnlich.

Vielleicht bilde ich es mir ein, aber von Ende Oktober über November, Dezember im letzten Jahr und im neuen Jahr der Jänner , bis nun erster Februar, waren die Bedingungen durchgehend fast nur schlecht.

Selten klare Nächte rund um Neumond, aber auch rund um Vollmond selten klare Nächte die letzten vier Monate.

Mal ein paar Nächte durchgehend hintereinander sternenklar ..oder wenigstens "mondklar" ( je nach Mondphase) seit Oktober sehr sehr selten.

Grau und trüb und niederschlagsreich, mehrheitlich Tag wie Nacht seit Oktober bis aktuell.

Hoffentlich wird das Frühjahr 2018 wettermässig irgendwann endlich mal etwas dauerhafter besser, immerhin dann noch am frühen Abend eine Chance, NGC 1499 doch noch zu erwischen.

Aber vielleicht bilde ich mir das nur ein und das Wetter war ja gar nicht sooo schlecht die letzten paar Monate..

Ich werds weiter probieren.


Freundlice Grüße



Taurus 16“ Dob T400 SP, GSO 300/1500, 8x50 Sucher, Telrad, diverse Okulare Filter und Bücher

Bearbeitet von: am:
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Canis lupus
Meister im Astrotreff

Österreich
256 Beiträge

Erstellt  am: 02.02.2018 :  20:57:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Forum,

Kommenden Sonntag Abend zwischen 19 Uhr bis 21 Uhr könnte es in meiner Region gehen, der abnehmende Mond noch nicht aufgegangen, das Sternbild Perseus ( samt dem Kalifornien Nebel) steht am frühen Abend noch hoch am Himmel ein kurzes Zeitfenster ist da wohl drin.

Bleibt nur die Wetterfrage....

Ich finde diesen "Sch***Nebel da im Sternbild Perseus schon noch ..früher oder später, naja und wenn nicht ..ist es auch wurscht.

Gehört ja irgendwie zum Reiz dazu, wenn man sucht und irgendwann vielleicht findet.

Sobald das Wetter es endlich zulässt werd ich es probieren.

Freundliche Grüße,





Taurus 16“ Dob T400 SP, GSO 300/1500, 8x50 Sucher, Telrad, diverse Okulare Filter und Bücher

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oliva
Senior im Astrotreff

Deutschland
223 Beiträge

Erstellt  am: 04.02.2018 :  20:00:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliva's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,

Hier meine Beobachtung: Bei 40 fach als abgehende Fahne um einen recht hellen Stern zu erkennen. Kann bis auf 290 fach vergrößert werden. Optimale Vergrößerung allerdings bei 168 fach. Dann zeigt sich ein erdnussförmiger Nebel, begrenzt durch den hellen Stern und auf der anderen Seite durch einen deutlich schwächeren. Im Nebel sind recht einfach zwei weitere Sterne, sowie mit Mühe zwei weitere bzw. ein weiterer außerhalb, zu erkennen. Nach geduldiger Beobachtung zerfällt der Nebel in unterschiedlich helle Bereiche, wobei der hellste um den hellen Stern liegt mit einer nordöstlich abgehenden kleinen Fahne. Der Nebel erstreckt sich dann fast rund um den hellen Stern und läuft diffus südlich mit relativ scharfer Kante diffus auf das bereits erwähnte Sternenpaar zu. Von hier aus wird er wieder stärker, gebogen Richtung Südwesten, wo er auf die Begrenzung durch den etwa gleich Hellern Stern trifft, der wieder von einem helleren Nebelsegment hin Richtung dieser beiden Sterne zeigt, umgeben ist. Dahinter folgt eine kaum wahrnehmbare weitere Nebelkante. Zurück in Nordöstlicher Richtung zum hellen Stern hin verläuft der Nebel konkav und zeigt zwei helle Segemente. Insgesamt ist er auf dieser Strecke aber deutlich schwächer. Fast südlichwestlich steht ein heller Stern, der ebenfalls von Nebel umgeben scheint. Herbig-Haro Objekte nicht probiert, da viel zu schwach.



Teleskop: 14" f/4.6 Newton, Vergrößerung: 168x, Filter: -, Bedingungen: SQM-L 21.7, Ort: Weinberge über Puntagorda, Zeitpunkt: 19.01.2018.

Oliver

Bearbeitet von: oliva am: 04.02.2018 20:11:19 Uhr
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1413 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  11:29:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich habe den Kaliforniennebel gestern mit dem 8x42 und der Kombination H-Beta/UHC erfolgreich beobachtet, zwar relativ stadtnah, aber bei guter Transparenz und fast im Zenit stehend. Er zeigte sich als indirekt zu haltende, längliche Aufhellung, startend an einem Stern im Osten, nach Westen breiter werdend, sichtbar bis über das Sternpärchen am Südrand hinaus. Es war mir aber nicht möglich, irgendwelche Details zu erkennen.

An dieser Stelle jedenfalls danke nochmal, dass ihr mich motiviert habt, mein Fernglas endlich mal mit Filterhaltern zu versehen - macht wirklich Spaß. Weitere Beobachtungen mit der Kombination findet ihr hier: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=220401&whichpage=1#795307

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
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Robin
Meister im Astrotreff

Deutschland
552 Beiträge

Erstellt  am: 17.03.2018 :  15:02:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

endlich war mal wieder klarer Himmel... :-)
So konnte ich die beiden Objekte mal wieder anschauen. Hier sind meine Beschreibungen und Skizzen:


NGC 1499:

Sehr eindrucksvoll wirkte dieser Emissionsnebel im 8x56 Feldstecher. Ich beobachtete mit verschiedenen Filtern bzw. ohne Filter. Ohne Filter konnte ich die Konturen des Nebels bereits gut erkennen, jedoch recht kontrastarm. Mit O-III-Filter stellte ich keine Verbesserung fest. Mit UHC-Filter war der Kontrast zum Himmelshintergrund deutlich besser. Dies ist allerdings ein Objekt, für das der H-beta Filter ideal ist. Mit 8x56 Feldstecher und H-beta Filter sah ich die gleichen Umrisse wie ohne Filter, allerdings wirkte der Nebel nun richtig hell vor dunklem Hintergrund.

Anschließend beobachtete ich den Nebel mit dem 12“-Dobson bei 49x Vergrößerung mit H-beta Filter. Entlang der längeren Seite war der Nebel viel länger als das Gesichtsfeld, so dass man einen größeren Himmelsbereich abscannen muss. Wer den Nebel unauffällig findet, hat evtl. eine Kombination aus Teleskop und Okular mit zu kleinem Gesichtsfeld verwendet (oder der Himmel ist nicht dunkel genug).
Eine Zeichnung verfasste ich dann am 8x56 Feldstecher mit H-beta Filter, weil ich damit eine bessere Gesamtübersicht hatte als am Teleskop.

Ich versuchte auch, den Nebel mit H-beta Filter vor bloßem Auge zu beobachten. Allerdings konnte ich mich nicht davon überzeugen, ihn zu sehen. Die visuelle Grenzgröße im Zenit war 6.5 mag.

In meinen Aufzeichnungen fand ich allerdings eine Beobachtung vom Februar 2007 an meinem damaligen Beobachtungsplatz in Colorado (Rocky Mountains). Bei 7.0 mag Grenzgröße im Zenit konnte ich ihn mit bloßem Auge und H-beta Filter sehen.





NGC 1333:

Auch wenn sich die HH-Objekte als zu schwierig herausstellten, mag ich solche Herausforderungen sehr. Man muss es halt einfach probieren.
Diesen Nebel beobachtete ich bei Vergrößerungen von 49x bis 275x ohne Filter im 12“-Dobson. Zunächst fiel mir eine Raute von 10-11 mag Sternen in einer recht sternarmen Region auf.

Das auffälligste an NGC 1333 war ein runder Nebelfetzen um einen 10.6 mag Stern, der Teil der erwähnten Raute war. Einen weiteren, weniger hellen Nebelfetzen konnte ich etwa 4‘ südwestlich davon erkennen. Diese beiden Nebelfetzen waren durch einen etwas größerflächigen Nebelschleier verbunden, der bei 49x Vergrößerung besser erkennbar war.

Östlich des 10 mag Sterns am „oberen“ Ende der Raute sollte HH 7-11 sein. Jedoch konnte ich nur einen 16.1 mag Stern etwas neben der erwarteten Position des HH-Objekts erkennen. HH-12 konnte ich ebenso nicht erkennen.

Ein 14.8 mag Stern (3UC 243-021378) bei RA = 03h30m28.05s, DE = +31°19’12.4“ trägt auf der monochromen Aufsuchkarte, die Rainer gepostet hatte, die Bezeichnung HH 346. Diesen konnte ich erkennen, jedoch ohne Nebel drumherum.




Clear skies, bis nächstes Wochenende :-)

Robin





Bearbeitet von: am:
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Werner_B
Senior im Astrotreff

Deutschland
107 Beiträge

Erstellt  am: 24.10.2018 :  20:37:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christopher und Rene

Wollte mal Euer OdM Januar2018 (nach dem Schlechtwetter im Frühjahr) wieder in Erinnerung bringen.
- Man (n/Frau) kann wieder!

Schon im Übersichtsokular ist ein Stern mit großem Halo erkennbar. Die längliche Region kommt erst mit Vergrößerung
zum Vorschein. Bei 140x kann schön die hellere Region ( in der Verlängerung zum hellen Stern ) herausgearbeitet werden.

NGC1333 / das Halo, wo immer länger wird

Das noch einige Ergebnisse kommen

Viel Grüße

Eine Zeichnung sagt mehr als tausend Worte
Projekt: OdM
Stammplatz: Hohe Adelegg

Werner

undercover informant by Astromerk

Bearbeitet von: am:
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C.Hay
Senior im Astrotreff


193 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2018 :  10:13:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche C.Hay's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Werner,

Ja, Perseus ist wieder da! Ich habe mich ebenfalls wieder auf den Kaliforniennebel NGC 1499 gestürzt, nun mit Handferngläsern und H-Beta vor den Objektiven:

2x Opernglas mit 2-Zoll Astronomik H-Beta Filter vor beiden Objektiven, guter Landhimmel >6m0 im Urlaub:
Der Nebel war eindeutig vorhanden mit direktem Sehen, aber nur ein extrem diffuser Fleck.
In der selben Nacht, 10x42 Fernglas mit den 2-Zoll Astronomik H-Beta Filter vor beiden Objektiven: Nun sah ich freihändig und direkt einen bananenförmig gekrümmten Nebel, der fast so lang war wie der Abstand von Omicron zu Zeta Per. Dort wo der Nebel dem anregenden Stern Xi Per am Nächsten steht war er am Dicksten – im Osten unbestimmt auslaufend, im Westen relativ abrupt endend.

Von dieser relativ einfachen Sichtung im gefilterten 10x42 unter gutem Landhimmel angeregt, habe ich einige Tage später unter meinem Vorstadthimmel zuhause bei 5m0 und mäßiger Transparenz die Sache versucht. Die Bedingungen können als extrem (schlecht) für diesen Nebel bezeichnet werden: Nur Omicron und Xi Per waren gut mit bloßem Auge zu halten, im Dreieck Omicron-Zeta-Xi Per jedoch keinerlei weitere Sterne, auch nicht in der direkten Umgebung. Die Horizonthöhe des Zielgebiets war 30° und damit an meinem Standort noch in der kombinierten Lichtglocke von Darmstadt und Frankfurt stehend. Und dennoch: mit 2-Zoll Astronomik H-Beta Filter vor beiden Objektiven war der Kaliforniennebel sehr diffus aber immerhin vorhanden – der Anblick war jenem im 2x Opernglas mit H-Beta einige Tage zuvor unter >6m0 Alpenhimmel sehr ähnlich. Fand ich schon mal sehr zufriedenstellend angesichts der Bedingungen.

Ich kann aus den vielen Beiträgen zu diesem Thread für die Fernglasbeobachtung des Kaliforniennebels NGC 1499 Folgendes zusammenfassen:
Ungefiltert sind die kleinsten Öffnungen, mit denen der Nebel erfolgreich beobachtet wurde, 10x50 (Uwe Glahn unter 7m0 Himmel) und 8x56 (Robin unter 6m5 Himmel).
Mit H-Beta ist der Nebel auch im kleinsten Fernglas auszumachen, z.B. 2x Opernglas unter 6m0 Himmel oder 10x42 unter 5m0 Himmel (meine Beobachtungen), unter besserem Himmel wird er im Feldstecher richtig eindrucksvoll.

Grüße, Christopher




Freunde der Nacht - BAfK Beobachteratlas für Kurzentschlossene


Bearbeitet von: C.Hay am: 25.10.2018 10:15:19 Uhr
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eike68
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
77 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2018 :  07:58:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christopher,

ich weiß nicht, ob es für Deine Zusammenfassung bezgl. der Sichtbarkeiten von Interesse ist, aber ich möchte folgende Beobachtung beisteuern:

Datum:13.10.2018; ca.02:00 MESZ
Bedingungen: normaler Landhimmel (SQL am Pol ca. 21,4 - 21,6m) / zum Horizont zunehmender Dunst
Instrument: Nachtsichtgerät (PVS-14 mit Photonis Echo+) 1-fache Vergrößerung
Filter: Baader H-alpha 7nm
Objekt: NGC 1499 ist problemlos zu erkennen; das Objekt erscheint hell und hebt sich auffallend vom Hintergrund ab; die markante Form ist sofort zu erfassen

cs eike

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