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 Deep-Sky Oktoberfest in der Rhön
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Seite: von 3

Moonchild_27
Meister im Astrotreff


640 Beiträge

Erstellt am: 10.11.2017 :  02:28:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,

es ist schon eine Weile her, aber ich glaube ich bin jetzt wieder klar bei Verstand, um etwas von meinem letzten Deep-Sky-Rausch zu schreiben. Zumindest eine verkürzte Zusammenfassung der Ereignisse, die sich Mitte Oktober in Deutschland einstellten, denn ein Hochdruckgebiet war bei uns angekommen. Gekommen um zu bleiben, ganze 5 Tage lang, Wahnsinn!

Und das genau zum Wochenende, was für mich eher schlecht war, aufgrund von Verpflichtungen, die sich dummerweise am Tag abspielten. Das versprach eine Menge Stress, aber nutzen wollte ich trotzdem soviel wie möglich davon. Zwar versprachen die Wettermodelle klaren Himmel, bis weit in die darauffolgenden Woche, doch eines hab ich in den Jahren gelernt: "nutze immer die nächstliegende Nacht", denn man weiß nie was die Zukunft so bringt.

Ausgesucht habe ich mir die Wasserkuppe, der höchste Berg der Rhön, vielleicht auch um die Wahrscheinlichkeit von Nebel zu drücken. Eine Garantie gab es natürlich nicht, dazu fehlen dem Berg noch einige Meter an Höhe.

Mit der Vorbereitung habe ich bereits am Freitag begonnen, wie immer mit einer völlig überladenen Liste, für alle möglichen Bedingungen und für eine noch nicht absehbare Anzahl von Nächten. Es waren dann über 20 Objekte, von denen ich am Ende 14 tatsächlich beobachtet und gezeichnet habe. Es wäre sicher mehr machbar gewesen, aber die meisten Nächte konnte ich nicht komplett nutzen.

Fest entschlossen packte ich mein 18 Zöller bereits Freitagabend ins Auto. Ich versuchte dann in der Nacht vor der eigentlichen Nacht gut zu schlafen, was mir auch gelungen war, denn der Schlaf würde in den nächsten Tagen viel zu kurz kommen, das stand bereits fest.

(in der Aufarbeitung ist mir aufgefallen, das man jede Nacht einem Thema zuordnen könnte, dadurch muss ich nur 8 von 14 Objekten beschreiben, der Bericht wird kürzer, was mir so eigentlich ganz recht ist)


Die Motto-Shows sind damit eröffnet.



Die Hickson-Nacht

Ja, der Samstag war nun da, die Wetterdienste waren sich alle einig. Es drohte eine klare Nacht. Spätestens 20:00 Uhr wollte ich auf dem Platz auf der Wasserkuppe sein, eher ging es zeitlich auch nicht. Dort war bereits Oliver, der sich im Dunkeln mit seiner roten Lampe bemerkbar machte. Er selber war mit seinem 14 Zöller vor Ort und in Sachen Deep Sky Beobachtung, fast schon auf "Entzug". Ich baute dann recht zügig mein Teleskop auf. Mit auf der Liste hatte ich auch zwei Galaxiengruppen aus dem Hickson-Katalog, die ich immer wieder faszinierend finde. Hier hat man mehrere Welteninseln auf einem Blick, einfach irre!

Zuerst war Hickson 10 an der Reihe, eine der helleren Vertreter. Bei geringer Vergrößerung strahlten mir schon zwei Galaxiekerne entgegen, umgeben von sehr schwachen und zarten Halos. In unmittelbarer Nähe befanden sich noch zwei deutlich schwächere Mitglieder, die ich dank meiner Aufsuchkarte mit indirektem Blick schnell finden konnte und die dabei deutlich länglich waren. Bei diesen Bedingungen ein dankbares Objekt, denn die Transparenz war nicht gerade optimal, irgendwie wirkte der Himmel leicht aufgehellt und auch die Luftfeuchtigkeit war in dieser Nacht recht hoch.

Zeichnung Hickson 10



Als sehr viel schwieriger sollte sich Hickson 8 herausstellen. Eine kleine enge Gruppe, die aus vier Galaxien besteht, deren Mitglieder im PGC-Katalog eingetragen sind, ... also nicht gerade ermutigend. Die hellste liegt bei 15 mag, die anderen drei sollen 16 mag haben. Mit kleiner Vergrößerung sah ich auch schon einen unruhigen Klumpen aus Galaxien, wovon aber nichts wirklich greifbar war, nur ein zermatschter Fleck eben. Durch ordentliches Vergrößern würde ich alles trennen können, dachte ich mir. Bei 317-facher Vergrößerung kam bei mir dann etwas Ernüchterung auf. Die hellere Galaxie war praktisch ständig zu sehen. Die Herausforderung würde die Trennung der drei schwachen Mitglieder darstellen, die sich nicht so recht ablösen wollten. Es dauerte schon eine ganze Weile, bis ich mir mit der Beobachtung sicher war, um dann auch eine Skizze anfertigen zu können. In guten Momenten wurde die Reihe aus kleinen Blobs sichtbar, aber immer nur kurzzeitig und im indirekten Sehfeld. Eine interessante "Traube aus Luftballons" dachte ich mir im nachhinein.

Zeichnung Hickson 8



Zwischen den Objekten führte ich immer wieder interessante Gespräche mit Oliver. Auch waren wir damit beschäftigt, die Spiegel vom Tau zu befreien. Einen ordentlichen Wind, der die Feuchtigkeit wegbläst, hätten wir gut gebrauchen können.

Gegen 1:30 Uhr packte ich zusammen, davor beobachtete ich noch ein hellen Minkowski-PN, das Seeing in der Nacht war recht gut dafür geeignet. Zuhause angekommen, hatte ich noch 2 Stunden Zeit für ein wenig Schlaf, bevor der Wecker mich aus dem Tiefschlaf riss.



Die Spiral-Nacht

Es war Sonntag, nach dem Wetter brauchte man nicht genau zu schauen, die Sache war glasklar. Ich wollte gegen 21:00 Uhr wieder oben auf der Wasserkuppe ankommen. Davor holte ich noch etwas Schlaf nach, mehr als 1-2 Stunden waren nicht drin. Zur geplanten Zeit auf dem Berg schaute ich wieder nach der roten Lampe von Oliver. Wie schon in der Nacht davor, näherte ich mich ihm nur mit Standlicht, um ihn vor dem Erblinden zu bewahren. Gleich nach dem Aussteigen merkte ich einen spürbaren Wind aus Aüdwest, worauf ich gleich wild hin und her lief, um einen geschützten Platz für den 18 Zöller zu finden. Mir fiel dann eine gute Stelle ein, die mich komplett gegen Südwestwind abschirmen konnte, etwa 70m von dem Platz entfernt, wo Oliver stand.

In dieser Nacht hatte ich auch zwei Galaxien auf dem Plan. Meine Recherche dazu ließ auf etwas Spiralstruktur hoffen, ein wichtiges Attribut, um eine Einzelgalaxie für mich visuell reizvoll zu machen. NGC 7741 wurde dann gleich das erste Objekt der Nacht, die ich mir zunächst mit 158-facher Vergrößerung anschaute. Eine balkenförmiges Zentrum war einfach zu sehen, aus dem in Richtung Süden ein Arm indirekt recht gut herausragte. Ein kurzer nach Norden gerichteter Arm, auf der anderen Seite machte mir deutlich mehr Schwierigkeiten. Da störte mich auch die helle Sterngruppe etwas unterhalb, die mächtig geleuchtet hatte. Aushilfe brachte mir die Vergrößerung auf 317-fach, was mir diesen Arm dann indirekt und immer wieder kurz haltbar zeigte. Der südliche Arm verlief bei genauerem Hinsehen in einem weiten Bogen um das längliche Zentrum.

Zeichnung NGC 7741



Gleich im Anschluss folgte Arp 19, die Galaxie zeigte ihre Struktur schon bei geringer Vergrößerung, nämlich durch eine leicht angedeutete S-Form, erst durch das Vergrößern auf 317-fach war ein hakenförmiger Arm gut zu erkennen gewesen. Deutlich schwächer wieder der gegenüberliegende Teil, dieser Arm wirkte sehr diffus und nur indirekt in Verbindung mit field-sweeping als solches wahrzunehmen. Das verdickte Zentrum wirkte etwas unruhig ohne aber etwas greifen zu können. Hier könnte sich eine Nachbeobachtung bei besseren Bedingung durchaus lohnen.

Zeichnung Arp 19



Ich war froh, klare Spiralstrukturen bei den beiden zu erkennen, aber einen Drehwurm bekam ich davon nicht. Die Transparenz war wie in der Nacht davor, nicht gerade Spitze, aber immerhin gab es durch den Wind keinen Taubeschlag. Erst später hab ich was von Saharastaub gelesen, der sich über Teile Deutschlands breit machte, kein Wunder also. Aber wer hat denn eigentlich die Wüste zu uns eingeladen?

Nach den zwei Galaxien genehmigte ich mir eine etwas längere Pause und ging ein paar Minuten in die Dunkelheit, um zu schauen, was Oliver so macht. Astronomischer Erfahrungsaustausch stand dann auf dem Programm. Wieder zurück an meinem Platz, hatte ich noch eine Idee für ein Objekt. Ein etwas hellerer Abell-PN, der visuell überraschend detailliert ausschaute.

Ich war zufrieden, und packte etwas früher als eigentlich geplant zusammen, mit dem Ziel dadurch etwas mehr Schlaf abzubekommen. Gegen 2:30 Uhr machte ich mich vom Acker. In den Nächten waren einige Täler der Rhön mit Dunst und Nebel gefüllt, keine definierte Grenze, also keine wirkliche Inversion, bei der man auf diesem Berg dann schon mal über einer dichten Nebeldecke beobachten könnte. Zuhause legte ich mich für 2 Stunden aufs Ohr, bis der verdammte Wecker wieder klingelte.



Die Staubband-Nacht

Nun war es Montag und das Wetter blieb weiter stabil. Am Abend bevor es los ging, wollte ich mir eine ordentliche Mütze Schlaf genehmigen, ich hatte diesbezüglich ja einiges nachzuholen. Das tolle war, dass ich am nächsten Tag frei von jeder Verpflichtung war, d.h. auch ausschlafen konnte, also keinen Druck mehr. Ich brauchte mich nur ins Auto zu setzen und losfahren, der 18 Zöller lagerte ja schon seit Tagen im Auto, kein zusätzliches Geschleppe, Prima. Gegen 23:00 Uhr kam ich relativ entspannt auf der Wasserkuppe an. Heute war ich wieder allein, also auch keine rote Lampe. Zur Orientierung nutzte ich dann mein Kilometerzähler. Ungefähr 500 m gerade aus in die Dunkelheit, dann den Lenker scharf nach links einschlagen, nach ein paar Meter dann Stopp!

Die Transparenz war in dieser Nacht deutlich besser, scheinbar war der Saharastaub vorübergezogen. Ein perfekter Zeitpunkt um die Staubbänder von zwei Galaxien visuell zu erblicken. Ein ganz besonderes Detail einer edge-on Galaxie, nur leider gibt es davon nicht sooo viele Objekte, wo dies einfach zu erfassen wäre.

Beide Galaxien hatte ich mit gleicher Öffnung schon einmal beobachtet, ohne aber diese Staubbänder. Irgendwie passten die Bedingungen damals nicht. Bei NGC 7814 mag auch das Seeing eine entscheidende Rolle spielen. Für eine erfolgreiche Sichtung benötigte ich 317-fache Vergrößerung, das Zentrum dieser Galaxie ist ziemlich hell. Zu meiner Verwunderung war die Teilung recht einfach zu sehen, ja schon fast direkt. Klasse, ich war richtig aus dem Häuschen, über den ersten Erfolg in dieser Nacht. Das Staubband verlief zu beiden Seiten, bis in den Halo der Galaxie hinein, war dabei aber sehr viel schwächer absetzbar. Nach längerer Beobachtung und in guten Momenten schien das Band nicht durchgängig durch den Kern zu laufen, es wirkte in der Mitte irgendwie überstrahlt oder eingeschnürt. Profi Aufnahmen zeigen an dieser Stelle tatsächlich eine deutliche Abschwächung bzw. einen verdünnten Bereich, ich denke das konnte ich auch visuell erfassen.

Zeichnung NGC 7814



NGC 1055 stand bei meiner letzten Sichtung schon recht tief und es war noch ein früher Abend. In dieser Nacht war der Zeitpunkt perfekt. Die Galaxie kulminierte im Süden und tief in der Nacht waren die letzten zivilen Beleuchtungen auf der Wasserkuppe schon längst ausgeschaltet. Ich war sehr gespannt, was ich sehen würde und näherte mich der Galaxie. 158-fach waren völlig ausreichend, um einen wirklich tollen Anblick zu haben. Die helle südlich Schale war gut definiert, mit einer messerscharfen Kante. Der gegenüberliegende Bereich war dagegen sehr viel schwächer, aber noch knapp direkt sichtbar, sehr diffus und ohne eine harte Abgrenzung. Das mag vielleicht auch der Grund gewesen sein, das ich diese nördliche Schale, beim letzten mal nicht sehen konnte, da erwartet man eher einen harten Einschnitt. Der helle Stern daneben störte auch ein wenig, überhaupt ist das Sternumfeld sehr hübsch und auch ohne Staubband reizvoll.

Zeichnung NGC 1055



Ich war glücklich und zufrieden, wegen dieser zwei Sichtungen. Aber ich fühlte mich auch erschöpft und aufgedreht zugleich, sicher auch von dem Schlafmangel der letzten Tage und dem ständigen Auf und Ab, wie in einer Achterbahn. Etwas Ruhe fand ich dann beim Betrachten des tollen Sternhimmels. Wenig später überlegte ich mir, was ich mir noch anschauen könnte und ich kam relativ schnell auf die Idee, meinen Lieblingssternhaufen NGC 7510, diesmal aber mit großer Öffnung, ordentlich auseinander zunehmen. Das tat ich dann auch, bis fast in die Dämmerung hinein und löste den dreieckig wirkenden Haufen in 38 Einzelsterne auf, sogar einige andere Geheimnisse konnte ich ihm entlocken. Anschließend packte ich ganz in Ruhe alles zusammen und verließ den Berg, tauchte in die nebelverhangenen Täler der Rhön hinein, in Richtung Heimat.

Zuhause angekommen, schaute ich mir den Wetterbericht der nächsten Tage an. Bewusst über meine Erschöpfung wollte ich wissen, wie es denn weitergeht. Für die nächste Nacht hatte das Wettermodell ein paar Zirren vorhergesagt und ich entschied deshalb eine Nacht auszusetzen, um mich zu erholen und vor allem ganz ganz lang zu schlafen.



Die Nebel-Nacht

Am Mittwoch war ich ausgeruht genug, für die nächste Runde. Ich schaute auf die Liste, die ich ja schon am Freitag vorbereitet hatte, immer noch reichhaltig an interessanten Objekten, um eine schöne Tour durch den frühherbstlichen Himmel basteln zu können. Die Wettervorhersage sollte mir nicht im Wege stehen, schon an den darauffolgenden Tagen sollten Wolken hereinbrechen, die letzte Nacht also. Mein Teleskop hatte ich im Auto gelassen, daran kann man sich echt gewöhnen. Wieder einfach einsteigen und losfahren und gemütlich hoch auf die Wasserkuppe. Am nächsten Tag hatte ich frei, keinen Stress also.

Gegen 22:00 Uhr stand ich auf dem Platz um das Teleskop aufzubauen. Während sich der Spiegel an die Umgebungstemperatur anpasste, schaute ich mir im Fernglas, ein schönes Sternmuster an. Ein "Träumendes Kindergesicht" was Rene ein paar Nächte davor entdeckt hatte, ich war entzückt.

Ich hatte mir auch vorgenommen zwei große galaktische Nebel zu beobachten. Gleich am Anfang hatte ich NGC 7023 im Auge, ein Reflexionsnebel auch bekannt als Iris-Nebel, oh wie passend. Den hatte ich schon einmal, fand ihn damals aber enttäuschend, was vielleicht auch an den Bedingungen lag. Er scheint sehr empfindlich zu sein und so schob ich ihn immer wieder vor mir her. In dieser Nacht war die Transparenz ziemlich gut und ich baff von dem Anblick. Mit 158-fach war eine helle "Keule" neben dem 7 mag hellen Stern sofort zu sehen, dazu schwache bogenförmige Ausläufer zu beiden Seiten, die ich indirekt und mit field-sweeping sehen konnte. Mit der Zeit kamen noch weitere Strukturen hinzu. Ein toller "Schmetterling" und mein persönliches Highlight der letzten Nächte.

Zeichnung NGC 7023



Perseus stand noch zu tief und ich hatte noch ein paar Stunden Zeit. Bis dahin hatte ich zwei winzig kleine PN und eine ebenso kleine helle Galaxie, die für Vergrößerungen über 500-fach geeignet waren, denn das Seeing in der Nacht war recht gut. Auch wollte ich mein Lieblingssternhaufen noch etwas Teleskopzeit schenken. Ein paar mehr Feldsterne wollte ich noch aufnehmen, um ihn dann später, auf der fertigen Zeichnung, schöner einrahmen zu können.

Gegen 3:00 Uhr befand sich NGC 1579 fast über mir. Diesen Reflexionsnebel hatte ich erst vor kurzem irgendwo aufgeschnappt und war gespannt was es zu sehen gibt. Erstmal nicht viel, stellte ich verwundert fest, nur zwei getrennt wirkende hellere Bereiche. An dem Objekt musste ich mich eine gefühlte Ewigkeit Einsehen, um überhaupt daran zu denken etwas zu skizzieren. Mit 317-fach ließ ich dieses Gespenst immer wieder an meinem Auge vorbei ziehen, um es dann wieder einzufangen. Bis zur Dämmerung waren es noch ein paar Stunden, spätestens dann werden die ersten Sonnenstrahlen das Teil zerplatzen lassen wie eine Seifenblase, so zerbrechlich wirkte es auf mich. Ich griff dann zum Stift und die Skizze dehnte sich förmlich aus, auf meinem Papier. Nebelgrenzen erweiterten sich und neue Bereiche kamen hinzu, das meiste nur indirekt greifbar. Selbst schon völlig benebelt, war ich dann auch froh, das abstrakte Gebilde aufs Papier gebracht zu haben.

Zeichnung NGC 1579



Das Wetter ließ keine weitere Nacht zu, das Deep-Sky-Karussell hörte auf sich zu drehen. Mir war schwindelig von den tollen Eindrücken der letzten Nächte. Während der Winter schon deutlich am Sternhimmel zu sehen war, packte ich zusammen und fuhr hochzufrieden nach Hause.

Liebe Grüße
Mathias


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Freunde der Nacht


Bearbeitet von: Moonchild_27 am: 10.11.2017 14:27:03 Uhr

stardust3
Altmeister im Astrotreff


2465 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  10:51:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ach da schau her - ich hab es doch geahnt, daß Du Dir so ein Wetter nicht entgehen lässt ;-)!

Seltsam, ihr beide schätzt also die Wasserkuppe? Ich habe am Montag nachmittag mal etwas zweifelnd die großen Parkplätze abgewandert und mal 5min überlegt, ob ich mich zur Nacht am östlichen Eck des Nordparkplatzes aufstelle. Aber nach dem Umbau geht die Hauptstraße nun ja ohne Lichtschutz nebenher. Das wäre Murks gewesen.

Nächstes mal auf dem weg zur Rhön muss ich Dich mal an PM'lern... Bisher dachte ich, Du bevorzugst den Geba Berg. Der ist mir wiederum zu weit "hinten".

Bist Du denn am Samstag Abend (Nacht auf Sonntag) nicht im Tau abgesoffen? Bei mir war es ganz schlimm.

Super Zeichnungen übrigens, man sieht die Liebe zum Detail - aber mit 8" kann ich da nicht wirklich mitreden.

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: stardust3 am: 10.11.2017 10:52:48 Uhr
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1222 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  14:36:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

danke für Deinen Bericht! Endlich mal wieder was zu lesen hier :-)

Zitat:
(in der Aufarbeitung ist mir aufgefallen, das man jede Nacht einem Thema zuordnen könnte, dadurch muss ich nur 8 von 14 Objekten beschreiben, der Bericht wird kürzer, was mir so eigentlich ganz recht ist)


Ah - Du Schummelfritze! ja aber passt gut, schöne Idee, war ja auch ne tolle Bandbreite.

Spannend finde ich natürlich Deine 1055er-Beobachtung. Gäb´s viel nachzuhaken :-) Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Staubband! Interessante Form hast du gezeichnet. Erstmal hast du die Galaxie viel weiter als ich mit 12" verfolgen können offenbar - super! Ich meine ich hab mir sehr viel Mühe gegeben, die Länge der Gx genau darzustellen, da kamst du deutlich weiter. Bei mir wirkte das Staubband breiter. In etwa so breit wie der hellste Teil des Galaxienkörpers dick war. Offenbar ist dir eine weitere Ausdehnung auch in der Dicke der Galaxie insgesamt gelungen, weshalb das Staubband im Verhältnis wieder schmaler wirkt. Klasse! So muss die Gx aussehen. Muss ich auch nochmal ran, so richtig zufrieden bin ich mit meiner Zeichnung nicht, hab ich schon besser gesehen als von mir gezeichnet.
Interessant: Dein Staubband wirkt leicht gebogen - ist das Absicht? Die Form des Kerns super getroffen wenn ich aufs DSS gucke - ich hab bei mir da nix differenziert im Inneren.

Großartige Galaxienauswahl, die 7741 hab ich mir gleich abgespeichert als todo. Hatte ich glaub ichnoch nicht. Was ich bei Dir da schwer vermisse, ist dieser markante Stern direkt an der Galaxie! Wo isn der hin? Haste den ausgeblendet, um die Arme besser zu sehen? ;-)) Tolle Objektwahl.
Um zu erkenenn was du so gesehen hast bei der einen Hickson hab ich mal DSS bemüht - bei der 8er HCG. Hast Du da irgendein lustiges seitenverkehrendes Zubehör gehabt? Da siehts so aus, als hättest Du die Distanz zwischen den Mitgliedern der Dreierkette genau vertauscht?

Klasse Fund auch die Arp 19. Das is ja mal ein Haken.

Deine 7814 gefällt mir auch sehr gut. Das ist echt ein tolles Objekt, hab ich auch mitm Ausrufezeichnen in meinen Aufzeichnungen versehen. Mit 12" wirkte das Staubband wie ein aufgehender Fächer nach außen hin. Sah für mich deutlich breiter aus vom Zentrum weg. Im Außenbereich war mir das Band auch zuerst aufgefallen wegen dieser Fächerstruktur. Oder wie ´ne Fliege insgesamt.

Bei den Nebeln hat mich 7023 von Dir beeindruckt. Dachte erst aber an den Fledermausnebel beim Bild. Den Irisnebel hab ich auch mal angesteuert aber irgendwie vorschnell verlassen. Muss ich auch unbeidngt nochal konzentriert ran. Danke für die Anregung!

Wo is denn der Nauris 21er hin? Durfte der nicht raus, war der nicht artig? Schon beängstigend Dein Fuhrpakr. Schenk doch mal dem Walter den 10er oder so ;-)

Schöne Grüße und CS
Norman
Edit: haufenweise Tippfehler entfernt, sitze hier so auf halb 8 im Zug ;-)

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 11.11.2017 11:38:09 Uhr
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Rene_Merting
Meister im Astrotreff

Deutschland
404 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  14:40:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Rene_Merting's Homepage  Antwort mit Zitat
Holla Mathias,

was für eine Zusammenfassung Deiner wilden Oktobernächte. Respekt vor dieser Leistung!
Deine Ausdauer möchten sicherlich die meisten von uns haben. Ich wäre nach der zweiten Nacht mit 2 Stunden Schlaf spätestens in der nächsten Nacht vor dem Teleskop krepiert vor Müdigkeit. Und bei dir muss man bedenken, dass Du dann regelmäßig ordentlich Heimfahrt-Kilometer vor Dir hast. Hast Du zwischendurch auch mal wieder gehalten und 10 Minuten-Schläfchen eingelegt?

Bei den Objekten kann ich nicht viel mitreden. Die beiden Staubband-Galaxien habe vor zwei Jahren auch mal 12,5" probiert.
An NGC 7814 bin ich mehrfach gescheitert.
Bei NGC 1055 konnte ich bei 160-fach den kleinen nördlichen Blob immer wieder mal kurzzeitig ganz schwach aufblitzen sehen.

Ich bin seeeeehr gespannt auf die Zeichnung zu Deinem Lieblingssternhaufen. Ein Geheimnis kenne ich zumindest ja schon

Viele Grüße

Rene


Freunde der Nacht

Bearbeitet von: am:
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Moonchild_27
Meister im Astrotreff


640 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  16:46:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vielen Dank, für euer nettes Feedback


(==>)Walter

Zitat:
Original erstellt von: stardust3

Bisher dachte ich, Du bevorzugst den Geba Berg. Der ist mir wiederum zu weit "hinten".
.....Bist Du denn am Samstag Abend (Nacht auf Sonntag) nicht im Tau abgesoffen?



Das tue ich auch, mir war das mit dem Nebel einfach zu unsicher, der Gebaberg wäre eigentlich deutlich näher.

Tau gab es am Samstag teilweise recht heftig, irgend ein Dunst war immer mal durchgezogen.

Mit 8 Zoll dürften die meisten Objekte zumindest erreichbar sein. Beim Iris-Nebel wäre es mal interessant, ob man nicht wenigstens den hellen Auswuchs südlich vom 7mag Stern sehen kann. Das Teil muss ich mal mit dem 10 Zoll probieren, aber ich denke echt fetzig wirds erst mit größerer Öffnung.


(==>)Norman

Zitat:
Original erstellt von: NormanG


Dein Staubband wirkt leicht gebogen - ist das Absicht?



Nein, die Kante hab ich gerade gesehen.

Zitat:
Original erstellt von: NormanG
Großartige Galaxienauswahl, die 7741 hab ich mir gleich abgespeichert als todo. Hatte ich glaub ichnoch nicht. Was ich bei Dir da schwer vermisse, ist dieser markante Stern direkt an der Galaxie!



mmmh, ich denke du meinst den hellen 10mag Stern, der ist auf der Zeichnung (in der 4er Sterngruppe). Auf dem DSS ist der Nordarm viel länger und führt fast bis zu dem Stern heran. Visuell war nur ein Stummel davon sichtbar. Die muss ich mir bei Top Bedingungen nochmal anschauen, war aber auch so schon sehr hübsch.

Zitat:
Original erstellt von: NormanG


Um zu erkenenn was du so gesehen hast bei der einen Hickson hab ich mal DSS bemüht - bei der 8er HCG. Hast Du da irgendein lustiges seitenverkehrendes Zubehör gehabt? Da siehts so aus, als hättest Du die Distanz zwischen den Mitgliedern der Dreierkette genau vertauscht?



Neee, das ganze Szenario spielte sich im äußersten indirekten Sehfeld ab, da genaue Abstände erkennen war nicht wirklich möglich, die nördlichste kleine Gx war nur am besten vom Rest zu trennen, da mehr Abstand von der hellen und wirkte deswegen auch weiter weg. Eigentlich eine Hickson für bessere Bedingungen, eher was für die letzten beiden Nächte.

Zitat:
Original erstellt von: NormanG


Wo is denn der Nauris 21er hin? Durfte der nicht raus, war der nicht artig? Schon beängstigend Dein Fuhrpakr. Schenk doch mal dem Walter den 10er oder so ;-)



Der ist eigentlich zu 100% fertig und bezahlt, aber noch bei Daniel, weil er noch was verbessern wollte. Dauert aber nicht mehr lange.


(==>)Rene

Zitat:
Original erstellt von: Rene_Merting

Hast Du zwischendurch auch mal wieder gehalten und 10 Minuten-Schläfchen eingelegt?



Nein, das wäre reiner Luxus. Tatsächlich war alles zeitlich recht straff geplant. Das bisschen Schlaf musste ich mir für zu Hause aufsparen. Aber sowas möchte ich ungern nochmal haben, um ehrlich zu sein.


Liebe Grüße
Mathias


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Bearbeitet von: Moonchild_27 am: 10.11.2017 17:48:35 Uhr
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oliva
Senior im Astrotreff

Deutschland
170 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  17:49:50 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliva's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

Sehr schöner Bericht. Auch die Zeichnungen sehr beeindruckend. Immer wieder schön die Ergebnisse auf schwarzem Fotokarton zu bewundern. Extrem realistisch!

(==>)all: hier gibt es meine Sicht der Dinge http://estelar.de/#Zwei%20Nächte%20auf%20der%20Wasserkuppe

Oliver

Bearbeitet von: am:
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nemausa
Meister im Astrotreff

Deutschland
296 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  21:38:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

ein schöner Bericht mit tollen Zeichnungen!

NGC 7023 sieht auch schon mit 11" recht interessant aus.
Nach meinen Notizen habe ich einen hellen Bereich am Südrand und einen dunklen Bereich südwestlich vom 7mag-Stern gesehen.

Viele Grüße,
Ronny

Bearbeitet von: am:
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Dahlmann
Senior im Astrotreff

Deutschland
102 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  21:53:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

da muss ich Rene zustimmen, eine konditionelle Meisterleistung, die mich persönlich sicherlich mehr als nur an meine Grenze gebracht hätte. Gratulation also zu diesen Beobachtungen.

Die beobachteten Details und deren zeichnerische Umsetzung gefallen mir sehr gut. Und da ich aktuell in Sachen Deep Sky ebenfalls auf Entzug bin, habe ich deinen Bericht dankend aufgenommen.

Leider ist mein 12,5 Zöller noch immer nicht einsatzbereit und ich muss mich in Geduld üben. Aber wenn er denn endlich fertig ist muss ich mir diese Objekte auch mal ansehen.

Gruß Holger

Bearbeitet von: am:
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Moonchild_27
Meister im Astrotreff


640 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2017 :  22:25:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vielen Lieben Dank, Oliver, Ronny und Holger


(==>)Oliver

Deinen Bericht habe ich ja schon vor ein paar Wochen gelesen, die Zeichnungen, die dazu gekommen sind, sind echt sehr schön geworden. Auch die Panoramabilder, ich muss mir die Rhön wohl doch mal bei Tag anschauen, bin eigentlich auch so ein Natur-Freak. Auf jeden Fall warst du ein angenehmer Mitbeobachter, vieleicht klappt es demnächst nochmal.

(==>)Ronny

Die Details die du mit 11" beschreibst hören sich echt stark an. So ungefähr habe ich meine letzte Beobachtung, allerdings mit 18", in Erinnerung. Damals auf dem HTT 2014, als der Himmel für ungefähr 2 Stunden mal zugesifft war.

(==>)Holger

Ja, das würde ich eher Sportastronomie nennen. Viel Spass mit deinem 12,5".

Liebe Grüße
Mathias


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Bearbeitet von: Moonchild_27 am: 10.11.2017 22:40:06 Uhr
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BenN
Meister im Astrotreff


431 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  10:40:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche BenN's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

ein sehr interessanter Bericht mit wie immer tollen Zeichnungen ! Und diese intensiven Beobachtungsnächte mit jeweils längerer Hin- und Rückfahrt plus "Verpflichtungen, die sich dummerweise am Tag abspielten" zu kombinieren, ist wirklich echte Hingabe an unsere Leidenschaft .

Ich hab Hickson 10 noch nicht bewusst beobachtet, in der Uranometria ist diese Gruppe um NGC 536 eingezeichnet. Das nahe Dreieck aus 6 mag-Sternen ist öfters Teil meiner Starhopping-Pfade. Ganz nah liegt da "die kuriose Galaxie NGC 523 mit ihrem drei Aufhellungen", wie ich diese mal im 16-Zöller am ITT beschrieben habe. Und auch nicht weit weg der bei dunklem Himmel schon gut für den 10-Zöller geeignete, reiche Galaxienhaufen um NGC 507.

Tolle Details bei deinen Zeichnungen von NGC 7814 und NGC 1055 - deren Staubbänder habe ich in Fernrohren ab 16-Zoll Öffnung auch schon ausmachen können. Desgleichen bei deiner Zeichnung vom Irisnebel ! Bei ausreichend dunklem Himmel kann ich den schon im 120mm Refraktor gut erkennen. Mit dieser Öffnung ist auch dein Sternhaufen-Favorit NGC 7538 schon sehr lohnend: Eine sehr konzentrierte kleine "Maus".

Servus
Ben

http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/index.html

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1222 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  11:44:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

danke für Deine Erläuterungen. Ah, genau, bei der 7741 war der helle Stern wirklich der in Deiner Gruppe. Okay, jetzt hab ichs also :-) Hätte ich dann heller gemacht den Stern - zumindest im DSS kommt der dominanter rüber. Das macht für mich auch mit gerade den Reiz aus von dem Teil, bin schon sehr gespannt - ich berichte :-) Mal sehen, was kommendes WE wettertechnisch sagt.
Achso... und wenn du den 21er hast, dann schau doch vielleicht mal nach der Fitzelgalaxie direkt nördlich von besagtem hellen 10mag-Sternchen :-) Das macht die Szenerie noch interessanter...

Schöne Grüße
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

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Bearbeitet von: NormanG am: 11.11.2017 11:50:24 Uhr
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C.Hay
Mitglied im Astrotreff


94 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  16:36:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche C.Hay's Homepage  Antwort mit Zitat
Lieber Mathias,

Ich habe das Wochenende abgewartet, um Deinen feinen Bericht in aller Ruhe zu geniessen. Ich finde, wie Du, Rene's Träumendes Kindergesicht ganz entzückend. Und ich bin gespannt auf Deine Zeichnung Deines Lieblingssternhaufens NGC 7510 und das Geheimnis darin.

Deine Annäherung an den galaktischen Nebel NGC 1579 und die Art, wie Du darüber berichtest, hat mir ganz besonders gefallen. Da spüre ich ein regelrecht liebevolles Verhältnis zum Objekt und zur Tätigkeit unter'm Himmelszelt, die wir alle so gerne ausüben. Vielen Dank für das Alles!

Beste Grüße, Christopher


Freunde der Nacht - BAfK Beobachteratlas für Kurzentschlossene


Bearbeitet von: C.Hay am: 11.11.2017 16:37:51 Uhr
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1222 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  16:52:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Mathias nochmal,

Was mir gerade einfällt...

Du hast so haufenweise Teleskope, aber keine kleine Kamera? ;-)

Ich fänd das eine oder andere Stimmungsbildchen super aus der schönen Rhön, weiß ja nicht, wie Du oder oder anderen das sehen :-)

CS!
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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Werner_B
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
43 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  18:15:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias

Auch von mir ein Dankeschön für Deinen sehr informativen, zeichnerisch hervoragenden Bericht.
Gerade das richtige zum Lesen bei dieser miesen Wetterlage. Deine 2 Staubband GX'en werd ich mir mal genauer anschauen, vielleicht bring ich da auch noch etwas aufs Zeichenblatt.
Respekt auch für Deine Ausdauer mit 3 Nächten am Stück und kurzer Schlafzeit. Bin selbst schon öfters nach der Heimfahrt und auspacken, mit 2Std Schlaf oder direkt, zum Arbeiten gefahren. Hätte aber in einer Folgenacht nicht mehr die volle Konzentration oder Lust wegen Übermüdung. Außer es wären 1a Bedingungen zu erwarten. Die muß man mitnehmen.

GrÜße


Projekt: OdM
Stammplatz: Hohe Adelegg

Werner

undercover informant by Astromerk

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Moonchild_27
Meister im Astrotreff


640 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  19:55:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
(==>)Ben

Deine Empfehlung NGC 523 hab ich gleich nachgeschlagen, auch unter Arp 158 geläufig. Die hatte ich im September mal im 10er, interessantes Objekt, da war die Galaxie in zwei Aufhellungen zerteilt und leicht deformiert. Echt lohnenswert. Die Nähe zu Hickson 10 war mir nicht bewusst, da hätte ich gerne mal mit dem 18er draufgehalten. Da muss ich mich echt besser vorbereiten in Zukunft und das Umfeld mehr mit einbeziehen. Wäre ja auch ganz angenehm neben dem schwachen Zeug mal zwischendurch ein paar Leuchten zu sehen.


(==>)Christopher

Zitat:
Original erstellt von: C.Hay
Da spüre ich ein regelrecht liebevolles Verhältnis zum Objekt und zur Tätigkeit unter'm Himmelszelt, die wir alle so gerne ausüben.



Schön ausgedrückt. Ein wirklich tolles Hobby was wir da haben. Zum NGC 1579 fand ich übrigens noch die Bezeichnung "Northern Trifid"


(==>)Norman

Dann viel Glück mit der NGC 7741, ich hoffe die lohnt sich für Dich. Die Galaxie nördlich vom hellen 10mag Stern dürfte LEDA 214984 sein. Musste bei Guide nachschauen, wo keine Helligkeit angegeben ist. Hast du eine Zahl parat? Oder einfach mal druff halten?

Fotos? Da gebe ich Dir absolut recht, wenn man kann, sollte man die Nacht auch fotografisch festhalten. Das beherrschst Du perfekt! Hab zumindest schon ein paar Schlüsselerlebnisse während meiner inzwischen jährlichen "Astrocamp"-Aufenthalte. Da haben die Leute mit 20s Belichtung und einfachen Kameras einen unglaublichen Sternhimmel gezaubert. Hat mich immer echt beeindruckt. Hab eine alte Canon Powershot G5, ob die heute noch mithalten kann?

Vorerst verweise ich dazu auf Olivers Bericht, wo auch tolle Tagaufnahmen zu sehen sind und ein Timelapse, wo wir zwei "Glühwürmchen" durch die Gegend saußen.

(==>)Werner

Ja, die Wetterlage ist echt mies im Moment, erstmal kein schönes Wetter in Sicht, das geht aber manchmal schneller, als es einem lieb ist. Ihr habt da mit der Hohen Adelleg bessere Chancen, dem Hochnebel zu entfliehen als sowas in der Rhön der Fall wäre. Ja, die NGC 1055 ist in der Tat ein schönes Objekt zum Zeichnen. Die harte Kante sollte man mit 16 Zoll mindestens sehen, schaut dann aus wie ein kleines Ufo.

Liebe Grüße
Mathias





Nauris Mirrage 21" f/4
Obsession 18" f/4,5 Classic
Obsession 18" f/4,2 UC
Traveldob 14" f/4,8
Traveldob 12" f/5,3
Galaxy 10" Dobson f/5
Leica 8x42 Ultravid HD


Freunde der Nacht


Bearbeitet von: Moonchild_27 am: 11.11.2017 20:22:20 Uhr
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1222 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2017 :  20:21:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

die 7741 wird sich für mich schon deshalb lohnen, weils mich interessiert was bei rumkommt :-) Genau, is das LEDA-Teil beim Sternchen oben drüber. DSS spuckt das gleiche aus. Helligkeit ... keeene Ahnung... Genau, es wird einfach druffjehalten

Bilder... ja nene, ich meinte durchaus gerne auch von tagsüber vom Platz.
Also sofern du Tageslicht zu Gesicht bekommst ;-)

Olivers Seite, ok, schau ich mal.

Schöne Grüße
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 11.11.2017 20:23:12 Uhr
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