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Seite: von 10

Frank Schiewack
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
15 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2018 :  12:29:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin,
meiner ist ein Familienprojekt. Mein Bruder hat eine Taukappe aus Bronze gemacht, ich und mein Vater den Tubus, Okularauszug und die Rohrschelle. Meine Mutter hat dann eine Tasche genäht.
Später habe ich noch einen Vixen-Schuh für den Sucher ran geschraubt.
Hallo Michi,
damit hast du Recht. Damals als ich den 50er zuerst benutzt habe war ich über die tolle Abbildungsleistung begeistert und bin es heute noch. Jetzt wo er in direkter Konkurrenz zu meinem Tele-Vue 60 steht benutze ich ihn kaum noch. Wegen dem nicht ganz weißen Licht im Zeiss FH und der etwas geringeren Auflösung . Der Kontrast ist meiner Meinung nach bei beiden top. Ich bin ein Freund von Kleinteleskopen.
Zum Thema Altersweisheit: Egal wie groß ein Teleskop ist, man ist nie zufrieden. Immer hat man das Gefühl, da geht noch was. Bei mir ging es damals bis zum 6"er mit f15 von Lichtenknecker. Der ja laut "Fachmeinung" ein Farbwerfer ist. Aber, dann kam jedenfalls bei mir die Erkenntnis, dass ich keinen Bock auf Schleppen habe. So habe ich mir zu meinem TV60 noch den Orion 120/600 dazu gekauft. Damit habe ich jetzt auch mal die Möglichkeit mal wieder etwas DS zu machen, ohne mich ab zu schleppen.
Gruß Frank

Bearbeitet von: Frank Schiewack am: 13.02.2018 12:32:13 Uhr
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3540 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2018 :  13:29:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Genau Frank - wie Recht hast Du da ! Und noch eine Ammen-Weisheit dazu: "das beste Teleskop ist das, was man am häufigsten benutzt !"

Ich gucke auch nicht nur durch die Klassiker-Brille : bevor ich meinen 100/1600er FH aufrödeln werde, grapsche ich auch schnell mal zum so furchtbar "bunten" 120/1000er aus China!
Deshalb hätte ich z.B. durchaus auch gern wieder einen Acuter 90/900 - ist zwar auch nicht ganz kurz, aber immerhin schneller und handlicher aufgebaut, als ein ganz langer Lulatsch !

LG Micha

Klassische Teleskope & mehr : http://www.amateurastronomie.com/

Bearbeitet von: am:
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Frank Schiewack
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
15 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2018 :  23:22:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So, nun isser da, der 120/600 von Orion.
Heute Abend klarer Himmel über Baunatal. 35mm Baader-Eudiaskopisches, 17fach, Plejaden, Andromedanebel, H und Chi top zu sehen. Brillant und hell. Orionnebel ab 9mm sehr schön hell und auch das Trapez klasse in 4 Komponenten aufgelöst. Im 3mm füllt der Orionnebel das ganze Gesichtsfeld aus. Beobachtet mit Baader Zenitprisma und außer Baader Eudiaskopic mit Omegon LE-Planetarys, einem 25er NPL und 4er NLV von Vixen. Mit dem 9er LE war der Orionnebel am besten mit dem ICS-UHC aufgelöst.
Ein sehr guter Kauf für 189,50 Euro und der ist sogar wie neu.
So mal als kleiner Diskussionsbeitrag.
Gruß Frank

Bearbeitet von: Frank Schiewack am: 13.02.2018 23:24:50 Uhr
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Avier50
Meister im Astrotreff


974 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  08:17:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
meinen Bastelsatz 50/540 habe ich 1977 erworben und das Objektiv (es ist ein Fraunhofer E, kein C!) in ein dickwandiges Abflussrohr eingepasst. Das Okularende erlaubt den Einsatz von Zeiss, 1", 25 und 2" Zubehör.
Mit diesem und einem Eigenbau Herschelkeil habe ich seit 1978 ca. 6700 Sonnenbeobachtungen gemacht.
Später kam noch ein C 50/540 als Ersatz hinzu (man weiss ja nie...).
Uebrigens sind beide Beobachtungsmäßig nicht zu unterscheiden. Beide lösen anstandslos 2", 3 auf (gamma Virginia 2015).
Der Kleine ist mein meistgenutztes Fernrohr (tägliche Sonnenflecken Statistik) und bot mir viel Material für Sonnenvortraege.
Ich kann dieses kleine Objektiv nur empfehlen.
Es hat mit den heutigen Plastelinsen aehnlicher Groessenordnung ueberhaupt nichts gemein!
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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Frank Schiewack
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
15 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  08:47:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Andreas,
da hast du Recht. Ich weiß garnicht ob ich einen C oder E Refraktor habe. Jedenfalls ein klasse Objektiv.
Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Avier50
Meister im Astrotreff


974 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  17:01:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
der Unterschied ist ganz einfach festzustellen:
Schaust du von vorn ins Objektiv, siehst du beim E drei kleine Abstands Plättchen im 120° Winkel zwischen den Linsen, wie bei den "grossen" Fraunhofern auch.Das C ist verkittet und hat diese Abstands Plättchen nicht. Es ist aber genau so gut wie das E.
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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Frank Schiewack
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
15 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  17:32:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ok, danke

Bearbeitet von: am:
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Neuge
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
23 Beiträge

Erstellt  am: 20.02.2018 :  22:31:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Neuge's Homepage  Sende Neuge eine AOL Message  Sende Neuge eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Heute hat sich der Mond hier kurz durch die Wolken gewagt.

Hier mal 2 Bilder geschossen mit der Canon 40D direkt an den beiden Teleskopen. Die Auflösung ist nicht besonders hoch und die Schärfe aufgrund der Wolken nicht besonders. Den Unterschied sieht man allerdings gewaltig.

Zuerst der Bresser 102xs/460 ED:



Jetzt der Skywatcher Evostar 72 ED:




Tino

Ich sollte vielleicht noch erwähnen dass der Bresser bei der Aufnahme auf 80mm abgeblendet war, um etwa gleiche Bedingungen zu schaffen.

Bearbeitet von: am:
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astrion
Senior im Astrotreff

Deutschland
101 Beiträge

Erstellt  am: 20.02.2018 :  23:16:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tino und die Anderen

und was beweisen uns nun die Fotos vom Mond?
Der Bresser ist kein Fotorefraktor - war niemals davon die Rede.
Für visuelle Beobachtungen ist er aber ganz passabel, sofern man nicht zu hoch vergrößert.
Ich habe den Bresser 102/460mm und ihn auch mal zum Fotografieren genutzt.
Meine Erfahrungen bei Aufnahmen von Sternfeldern ist, dass der Bresser weniger starke blaue Ringe
um die Sterne erzeugt, als mein 120/600mm Skywatcher. Und der Skywatcher entspricht dem Orion, sofern
ich mich nicht täusche.

CS Dieter

SC C8; Refr. Meade ED 127/952mm, Celestron ED 80/600mm , Skyw. 120/600mm, FH 110/750mm, AP 80/1200mm

Bearbeitet von: am:
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Neuge
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
23 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2018 :  06:36:19 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Neuge's Homepage  Sende Neuge eine AOL Message  Sende Neuge eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Es sollten auch nur Beispiele sein. Aber ich vermute dass estwas anderes mit dem Bresser nicht stimmt. Das Bild ist flau, unscharf und kontrastarm.
Ich hadere noch, ob ich mir jetzt Epuipment zur Justage besorge....
Auf jeden Fall macht der kleinere Skywatcher ein wesentlich besseres Bild, auch visuell.

Tino

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bastion
Mitglied im Astrotreff


27 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2018 :  11:57:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Bei meinem 127/1200 war der OAZ stark verkippt. Ich konnte das nur beheben indem ich die drei Schrauben (und die Feststellschraube) am Übergang zum Tubus festgezogen habe. Drehen geht da zwar leider nicht mehr aber dafür ist der OAZ jetzt mittig auf das Objektiv ausgerichet.

Grüße

Matthias

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raziel28
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1963 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2018 :  12:46:37 Uhr  Profil anzeigen  Besuche raziel28's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Matthias

Zitat:
Original erstellt von: bastion

Bei meinem 127/1200 war der OAZ stark verkippt. Ich konnte das nur beheben indem ich die drei Schrauben (und die Feststellschraube) am Übergang zum Tubus festgezogen habe. Drehen geht da zwar leider nicht mehr aber dafür ist der OAZ jetzt mittig auf das Objektiv ausgerichet.



Ich denke, es geht in diesem Preissegment hinsichtlich OAZ nicht darum, dass man den OAZ andauernd justierstabil frei drehen kann, sondern dass man einmal eine Drehung in eine für den Anwender günstige Lage macht und dann eben justiert (...naja, mit den Mitteln, die der OAZ hergibt, wenn überhaupt). Gute, drehbare OAZ, die dabei justierstabil bleiben, sind in Ausführung und Preis nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Gruß & CS
Toni

Eine Sache sollte immer so konzipiert sein, dass der gewünschte Zustand auch der Einfachste ist.


Bearbeitet von: am:
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bastion
Mitglied im Astrotreff


27 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2018 :  13:08:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Toni,

ja das Stimmt. Es war auch nur als Hinweis gedacht warum die Leistung auch als f5,7 noch so madig war. Bei meinem FH hat das kippeln immerhin den Laser um ca 1,5cm von der Objektivmitte verschoben. Vielleicht sind auch die Linsen im falschen Abstand zueinander verbaut, aber dann kommt man in einen Bereich indem es unwirtschaftlich wird an diesem Teleskop was zu verändern. Außer natürlich aus hobbymäßiger Neugierde.

Ich finde aber, die Rotierbarkeit hätte man sich sparen können. Lieber einen stabileren Übergang und gut währe es gewesen.

Grüße

Matthias

Bearbeitet von: bastion am: 21.02.2018 13:10:34 Uhr
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raziel28
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1963 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2018 :  14:28:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche raziel28's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi Matthias,

Zitat:

Ich finde aber, die Rotierbarkeit hätte man sich sparen können. Lieber einen stabileren Übergang und gut währe es gewesen.



Solange man den Tubus in den Rohrschellen drehen kann ist ein rotierbarer OAZ nicht nötig, haste recht.

Gruß & CS
Toni

Eine Sache sollte immer so konzipiert sein, dass der gewünschte Zustand auch der Einfachste ist.


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Frank Schiewack
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
15 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2018 :  11:03:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mein Tipp,
wenn das Gerät neu ist, nicht daran herum fummeln, sondern zurück schicken und dort justieren lassen.
Gruß Frank

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