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Seite: von 4

Dobsenschubser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1349 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2017 :  20:01:37 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dobsenschubser's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Retro-Paul

Hallo,

was für feine Teilchen, die Kasai!

Klassische Okulare auf der Waage, das ist eine Anregung ... ;-)


Hier versammelt (m)eine Handvoll kleiner (und leichter) Okulare:


Steckhülsen 0,96" bis auf das Messingokular mit 18,7 mm.



Und dieser Klassiker hier macht Spaß an großen Refraktoren mit um die 1,5 m Brennweite,
wenn Mond darin direkt und abendfüllend vor einem schwebt:



Was im Kuhauge wie Staub aussieht, äh nein, das ist der Sternenhimmel.


Viele Grüße,
Andreas



Hallo Andreas,

als "Kuhauge" wird das Leitz 88° bezeichnet. Das ist das Wild, dass ich auch habe.
Das macht die Sache aber nicht schlechter ;-) Ist ein feines Stückchen Glas.

Gruß Dirk

12" f/5 Dobson, Lunt LS60THa, FH 127/1200, ED 90/900, 30/88° Leitz Planokular, 20mm & 14mm ES 100, 10mm Pentax, 5mm Pentax, 3mm LE, i.Nova PLB-Mx, cooled ASI224
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3125 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2017 :  20:17:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
in den "Neunzigern" hatte ich mir von B&W-Optik, Werbung zuschicken lassen. Da bekam ich auch eine technische Schnittdarstellung des "Kuhauges".

Gruß Armin

Bearbeitet von: am:
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Dobsenschubser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1349 Beiträge

Erstellt  am: 24.03.2017 :  06:31:56 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dobsenschubser's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: AS-Fan

Hallo zusammen,
in den "Neunzigern" hatte ich mir von B&W-Optik, Werbung zuschicken lassen. Da bekam ich auch eine technische Schnittdarstellung des "Kuhauges".

Gruß Armin



6 Linsen in vier Gruppen, ich kenne das Schnittbild. Das sollte dir bekannt vorkommen und auffallen, dass leider eine Linse fehlt. Die Linsen sind aus mind. 2 verschiedenen Gläsern gefertigt. Die beiden mittleren (hier fehlt eine) sind aus einem anderen Glas.
Es fehlt zur Gruppe Richtung Auge (links) eine weiter Linse mit dem großen Durchmesser. Ich hab für längerem mal in der Bucht geschossen und suche daher schon länger ein defektes Leitz 88°



Gruß Dirk

12" f/5 Dobson, Lunt LS60THa, FH 127/1200, ED 90/900, 30/88° Leitz Planokular, 20mm & 14mm ES 100, 10mm Pentax, 5mm Pentax, 3mm LE, i.Nova PLB-Mx, cooled ASI224
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Bearbeitet von: Dobsenschubser am: 24.03.2017 06:37:18 Uhr
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Kerste
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1167 Beiträge

Erstellt  am: 31.03.2017 :  17:21:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Kerste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi!

Dann will ich auch mal ein paar Klassiker zeigen, die auf der Heilbronner Sternwarte stehen (da gibt's auch besser belichtete Bilder der Teleskope im Freien).

Mal mit dem Jungspund anfangen:

Zu dem Butenschön f6 (für Fernrohr 6, hat nichts mit dem Öffnungsverhältnis zu tun) gehören natürlich auch ein paar Okulare (meist Mittenzwey), komptibel mit Lichtenknecker-Steckmaß:

Zenitspiegel ist bei dem Gerät von etwa 1963 leider keiner dabei, dafür zwei Graufilter, die schon ganz modern unten in die Okulare eingeschraubt wurden. Das lange Ding im Hintergrund ist ein terrestrisches Okular.

Bekannter dürfte der Kosmos E68 Refraktor sein, der nach dem Krieg lange das Hauptteleskop der Sternwarte war:

Auch dazu gehören Okulare:

Soweit nichts besonderes, aber die Filter wurden damals noch oben augenseitig aufgeschraubt. Die älteren unter uns erinnern sich:

Mutig finde ich, dass die Brennweiten auf den abschraubbaren Teilen standen.
Und noch mutiger ist dieser Zenitspiegel, der auf das Okular geschraubt wurde. Ich hab den nie ausprobiert...


Aber genug mit dem neumodischen Kram, hier ist ein Merz Schulfernrohr, etwa Baujahr 1900-1910.

Zum Okularsatz gehören ein langes terrestrisches Okular und ein Zenitspiegel mit Konterring – er wurde ans Teleskop geschraubt und konnte über Lösen des Rings gedreht werden. Dazu ähnliche Okulare wie beim Kosmos-Refraktor, nur ohne Brennweitenangabe:


Ein Sammelsurium ist der Wecker-Refraktor (nach dem Spender Ernst Wecker): Die Montierung mit Uhrwerksnachführung ist von Butenschön in Hamburg, das Teleskop von Tremel in München, Sucher und Okulare von Steinheil in München.

Auch hier wurde der Zenitspiegel an das Teleskop geschraubt, konnte aber per Klemmschraube in eine bequeme Position gedreht werden.


Cool ist das Teil hinter den Okularen: Das ist ein Fadenkreuzeinsatz. Wurde in das Teleskop geschraubt, und die Okulare wurden dann in den Einsatz geschraubt, sodass das Fadenkreuz auf Höhe der Feldblende war.
Leider sind nicht mehr alle Okulare okay, ein paar wirken wie ein Kaleidoskop.

Und noch ein Oldtimer zum Schluss, wohl von Emil Busch in Rathenow. Die Okulare liegen links unter ihm:

Zu einem langen Messingrefraktor gehören auch fast genau so lange Okulare:

Im Hintergrund ein modernes 1,25" Okular zum Größenvergleich. Die Bildqualität der Messing-Okulare ist leider nicht so berauschend, wir hatten das Gerät ursprünglich auf Mitte 19. Jahrhundert geschätzt. Nett: Sie sind auf deutsch beschriftet, mit der Vergrößerung, die sie liefern. Man kann es auf den Fotos erkennen.

Ach ja: Falls jemand Bilder der Heilbronner Sternwarte vor etwa 1980 hat – und noch besser vor dem Luftangriff vom 4. Dezember 1944 – sind wir immer daran interessiert.

Beste Grüße,
Alex

Literatur zur Astronomie mit dem Fernglas:
http://www.fernglasastronomie.de
http://freebook.fernglasastronomie.de
Auch auf Amazon.de
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Dresdner-Sternengucker
Senior im Astrotreff

Deutschland
190 Beiträge

Erstellt  am: 08.04.2017 :  23:44:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
zusammen mit meinem 80/1200 Zeiss aus den 30´ern konnte ich auch einige Okulare erwerben. Hygens , orthoskopische und auch zwei monozentrische Okulare.
Später hab ich auch noch einige andere Zeiss Okulare erworben.
Optisch sind die von der Abbildung her immer noch sehr gut, aber natürlich sind gute moderne Okulare meist mit einem größeren Gesichtsfeld ausgestattet.
Interessant ist auch das Okular Spektroskop mit zwei verschiedenen Linsen Aufsätzen zum spreizen des Spektrums.

Ebenfalls gehört noch ein Zeiss Herschelprisma mit wirklich sehr langem Lichtweg aber gutem Bild und ein 3er Okularrevolver dazu.
Das Zeiss Herschelprisma hat einen Polfilter eingebaut den man durch verdrehen des Winkels am Okularstutzen verstellen kann.
Das 90° Zenitprisma verwende ich mit Adaptern auch heute noch gern an moderenen Fernrohren, ist aber auf den Bildern nicht dabei.

CS
Ralph

SC235/2350,180/2700MAK,120/900ED,TS 152/900FH,PST & mehr

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Dobsenschubser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1349 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2017 :  22:52:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dobsenschubser's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

da sind ja noch ein paar schöne Okulare zusammen gekommen, das freut mich sehr!

Heute zeige ich einen Leckerbissen, welcher mir dieses Jahr auf dem ITV zugelaufen ist.
Seit fast 10 Jahren bin ich hinter diesem Okular her und nun ist es endlich in meiner kleinen Sammlung.
Die Königin der Militärokulare, das Leitz 88° Planokular aus der Zieloptik des Leopard 2 Panzers. Zärtlich auch "Kuhauge"genannt.
Vor drei Jahren wurde mir auf dem ATT in Essen dieses Okular vor der Nase weggeschnappt.
Diesmal hat es geklappt. Es ist die schwarze, schlanke Version von Manfred Pieper. Somit mein zweites Okular, neben dem Wild Heerbrugg, welches er in den Händen gehalten hat.
Auf dem ITV konnten meine Stammtischfreunde und ich das Okular genießen. Das Ding ist ein Traum.
Riesiges Gesichtsfeld und selbst an f/4,5 noch unglaublich scharf. Nur am äußersten Rand zeigen sich winzige Asti-Schwalben. An f/5 mit Paracorr eine perfekte Abbildung. Dazu ein unglaublicher Kontrast, kein Vergleich zu meinen anderen Okularen.
Ich möchte an der Stelle nur Yves Klüver zitieren, der seinem 24" entrissen wurde um mal einen Blick auf h+chi im 12,5" NGT von Franjo zu werfen, O-Ton nach einiger Zeit des Schweigens: "...ach du Scheiße..."

Das Okular im Vergleich zu einem 25mm Kellner.





Gruppenbild mit Dame. Das Leitz zusammen mit dem Wild und einen weiteren Militärokular, leider unbekannter Herkunft. Dazu im Hintergrund das 20mm Nagler Typ2



Das Leitz am 12,5" NGT von Franjo Gol, der das Teleskop hier auch mal vorstellen sollte ;-)
Das Teil ist auch ein Klassiker und ein Traum.



Gruß Dirk

12" f/5 Dobson, Lunt LS60THa, FH 127/1200, ED 90/900, 30/88° Leitz Planokular, 20mm & 14mm ES 100, 10mm Pentax, 5mm Pentax, 3mm LE, i.Nova PLB-Mx, cooled ASI224
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"Time to take a BATH!"
(Mel Bartels)

Bearbeitet von: Dobsenschubser am: 30.05.2017 23:03:21 Uhr
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FrG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1811 Beiträge

Erstellt  am: 31.05.2017 :  17:59:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Dirk,

schönes Dingens, fürwahr. Glückwunsch!

Das NGT kann ich bei Gelegenheit mal vorstellen, so'n richtig alter Klassiker isses ja noch nicht.

Zu Manfred Pieper, Gott hab ihn selig: Ich habe eine Archivseite gefunden, wo man seine Website zumindest teilweise sieht.
Das Kuhauge ist nicht mehr mit dabei, dafür aber das Wild:
http://web.archive.org/web/20021005125830/http://www.astroselbstbau.de:80/index.html

Viel Spaß beim Schmökern!

Gruß & CS Franjo

Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.

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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3019 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2017 :  11:31:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Hab mal wieder ein paar Klassiker-Okis bekommen ... in 0"96 Zoll aus der guten alten "Vixen"-Japan-Zeit. Nun, die beiden (6er und 7er Orthos) sind ja schon bekannterer Okualre, die auch immer wieder - jajaja ich weiss, das Einblickverhalten - Spass machen. Kontrastreich und liefern scharfe Bilder. Spannend sind aber insbesondere die - offensichtlich recht seltenen beiden Kellner-Okis in 10er und 28er Brennweite mit 0"96 Steckmass. Gebt da mal besipielsweise in "Google-Bilder" entprechende Suchen ein .. da kommt nicht viel ... z.B "vixen 0"96 Kellner" ... Und auch die beiden Kellners machen richtig viel Spass. Ich nutze sie an meinem alten und nun nach Justage sehr schönen LK 110er Refraktor auf der alten Butenschön-Balkonmontierung :-) Dieses klassische Ensemble bringt einen wieder etwas "back to the roots" : langbrennweitige LK-FH-Optik, ca 50 Jahre alt; sauschwere und stabile Montierung ohne viel Schnickschnack (ca 60 Jahre alt) und die ca 35-40 Jahre alten Okulare.
Hier dann mal zwei Bilder ...



(shit, gekippt ;-) )

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker
Projekt: Bresser AR 102/1350: Verbesserung - http://www.amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Projekte

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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3019 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2018 :  09:20:21 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Moin,

die kleinen Vixen/Japaner haben Zuwachs bekommen ...



und die sind echt nicht schlecht

Greetz Hannes

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker
Projekt: Bresser AR 102/1350: Verbesserung - http://www.amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Projekte

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asyx77
Mitglied im Astrotreff

Österreich
90 Beiträge

Erstellt  am: 05.03.2018 :  12:39:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

Ein Bild von meinen japanischen Okularen, ein "Schweizer" hat sich eingeschlichen :-)



Viele Grüße
Ernst Christian

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Kruemel
Neues Mitglied


6 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  02:38:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, interessantes Thema! Lustigerweise hatte mein Apollo-Refraktor (Quelle) kein rotes und gelbes Okular, sondern ein grünes KE 22 mm, ein hellblaues HM 9mm und ein schwarzes 4mm sowie das Fadenkreuzokular (ca 35mm) aus dem Sucher. Die Okulare waren etwas grösser im Durchmesser, so dass die nicht in jeden 24,5mm Anschluss passten. Das 22er fand ich sehr schön nd vergütes ist es auch. Das 4er fand ich absolut nicht gut und es passte auch nicht zum Refraktor. Ich hätte lieber ein 6er gehabt. Ich konnte mit dem 4er nichts anfangen bis ich eines Tages so einen FL-Apo von Celestron/Vixen hatte, wo dieses Okular in der Bildmitte ein richtig scharfes Bild macht. Zum Rand hin ist das Bild aber unscharf. Ich hatte mir in den 70er Jahren noch ein WW 15mm Spectros dazu gekauft, welches ich heute noch benutze. Es ist mein Lieblingsokular in Sachen Planetenbeobachtung, aber es funktioniert nur bei langen Öffnungsverhältnissen (ab N=15) wirklich ausgezeichnet. Man wird mit einem wunderbaren hellen, reflexfreinen und kontrastreichen Bild bei hervorragendem Einblickverhalten belohnt. Ich habe dieses Spectros 15mm sogar dem Zeiss Abbé 16mm vorgezogen, weil mir letzteres zu leicht beschlägt, das Bildfeld kleiner ist und das Einblickverhalten auch etwas schwieriger erschien. Von den Spectros gab es auch noch ein WW 25mm Modell mit einem exotischen 35mm Anschluss.
\Krümel

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Marc
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3276 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  04:05:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,
Meine Klassiker waren das Zeiss Jena Grossfeldokular f 50mm(schwarz,über 2kg!) leider kein Bild davon am AP EDT 175 und das silberne f40 mm Rodenstock

1990: Vixen 4"f10 mit GP Montierung 7 Jahre !
2001:D&G FH D 125 f 2250 mm

2018:ES 12" f 5 Gitterdobson
APM APO 140 f7 SD
Hyperion 8-24 Zoom Oku. MarkIV,ES f6,7 82° Oku.

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Marc
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3276 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  04:09:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,
Meine Klassiker waren das Zeiss Jena Grossfeldokular f 50mm(schwarz,über 2kg!) leider kein Bild davon am AP EDT 175 und das silberne f40 mm Rodenstock

1990: Vixen 4"f10 mit GP Montierung 7 Jahre !
2001:D&G FH D 125 f 2250 mm

2018:ES 12" f 5 Gitterdobson
APM APO 140 f7 SD
Hyperion 8-24 Zoom Oku. MarkIV,ES f6,7 82° Oku.

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memento
Mitglied im Astrotreff

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99 Beiträge

Erstellt  am: 14.08.2018 :  13:14:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche memento's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

zu den Vixen Orthos hätte ich noch mal eine Frage: Immer und überall liest man, daß diese Okulare keine Abbe-Orthos sind, sondern eigentlich "nur" Plössl bei denen das scheinbare Gesichtsfeld ein bißchen verkleinert wurde, damit sie eben orthoskopisch abbilden. "Orthoskopisch" heißt ja zunächst mal nur verzeichnungsfrei und das kann ja auch ein Kellner oder Plössl sein, wenn man das Feld nicht bis zum Rand ausreizt.

Gilt das auch für diese alten? Ich habe das schon mal als Mutmaßung so gelesen, daß ja ... aber ob das nu wirklich so stimmt?

Persönlich hatte ich mal ein 9mm Ortho von Vixen in 24.5mm, das komischerweise eine Kunststoffassung hatte und es war einfach ein eher mieses Okular. Reflexe und was nicht alles, dagegen war jedes China Plössl überlegen. Rein von außen sah das exakt so aus wie das 9mm vom Hannes ein paar Beiträge weiter oben. Hingegen habe ich zwei 18mm Orthos in 24.5mm, (das auf dem Bild vom Hannes ganz links oben zu sehen ist), die haben Metallfassung, und erstklassige Qualität auch optisch !

Der Grund meiner Frage ist, daß die neueren Vixen-Orthos aus den 90er Jahren eher einen schlechten Ruf haben, und die hat schonmal wer aufgeschraubt und es waren tatsächlich nur Kellner- oder Plössl-Elemente drin. Gerade die sieht man aber oft sehr günstig angeboten ... daher fänd' ich die natürlich interessant, zu sammeln, bevor die in ein paar Jahren auch alle verschwunden sind.

Hier mal ein Beispiel aus Cloudy Nights, welche ich meine.

https://www.cloudynights.com/topic/259676-eyepiece-series-collections/page-8#entry4523758

Hier mal ein Thread wo die Vixen Orthos sehr negativ besprochen wurden, und auch aufgeschraubt usw.

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1117470/Orthoskopic_%E2%80%93_Katastrophic_?!?

Da ist ein Beispiel, wo genau diese 90er Jahre Vixens zusammen mit den 24.5mm Okus abgebildet sind. Die müßten doch optisch auch alle gleich sein. Das Bild müßte 90er Jahre sein! Die Abbe-Zeichnung ist jedenfalls falsch da in der Verkaufsbeschreibung.

Wir haben zwei ältere 1 1/4" Orthos zuhause, die sehen äußerlich ganz anders aus als die 90er Jahre Version, Frage ist nur ob die Innereien auch geändert wurden. Nur, so ein 6mm Okular schraube ich nicht auf, da wäre ich nicht sicher ob ich das je wieder zusammengefummelt bekäme bei den kleinen Linsen ...

Kann mir da noch keinen rechten Reim drauf machen, außer, daß ich persönlich halt einmal auch schlechte Erfahrungen gesammelt hatte, aber auch schon sehr gute, und daher etwas vorsichtig bin beim Thema Vixen und Ortho.

LG
Thomas

Bearbeitet von: am:
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Avier50
Meister im Astrotreff


974 Beiträge

Erstellt  am: 15.08.2018 :  08:46:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,
Anfang der 90er hatte ich mir so ein Vixen Ortho f:18 mm gekauft.
Es gehört heute noch zu meinen Lieblingskularen. Deswegen kam dann noch ein gleiches f:12,5 mm dazu.Das war auch okay. Viel später kam noch das f:25 mm dazu. Das war eine Enttäuschung! Farbfehler, unruhiger Einblick usw. Man muss das Auge exakt hinter der Linsenmitte platzieren, was aber schwer fällt, weil man dabei sozusagen in der Luft hängt und keinen Anhaltspunkt hat.
Es ist ein ganz anderes Okular als die anderen beiden und gehört irgendwie gar nicht zu der Serie.
Achso alle in 1", 25.
Gruesse
Andreas

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