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 Sieben erdgroße Exoplaneten bei TRAPPIST-1
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Seite: von 2

SigurRósFan
Altmeister im Astrotreff


1690 Beiträge

Erstellt am: 22.02.2017 :  19:25:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

wie sich nun zeigte, haben sich die Gerüchte zur heutigen NASA-Ankündigung bewahrheitet. Bei dem ultrakalten Zwergstern TRAPPIST-1 (18,8mag schwach im Sternbild Wassermann) konnten gleich 7 Planeten nachgewiesen werden; 3 von ihnen befinden sich der habitablen Zone.

- Sieben erdgroße Planeten bei einem ultrakalten Zwerg

clear skies,
Nico

Mein Blog: ZauberDerSterne.de

Bearbeitet von: SigurRósFan am: 22.02.2017 19:27:01 Uhr

Caro
Astrophysikerin

Deutschland
5594 Beiträge

Erstellt  am: 22.02.2017 :  20:29:07 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Caro's Homepage  Antwort mit Zitat
Originalmeldungen bei ESO und NASA:

http://www.eso.org/public/germany/news/eso1706/
https://www.nasa.gov/press-release/nasa-telescope-reveals-largest-batch-of-earth-size-habitable-zone-planets-around

Bearbeitet von: am:
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Gert
Altmeister im Astrotreff


2553 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  04:12:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gert's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo beisammen,

Hat eigentlich jemand die Koordinaten von dem Stern ? Da die Beobachtung von TRAPPIST-Süd gemacht wurde ist zu befürchten, daß es für uns Nordhalbkugler nichts wird. Nun arbeiten beide TRAPPIST Standorte mit eher mittleren Geräten. Da sollte es doch machbar sein, einige Objekte mit Amateurmitteln nachzubeobachten. Vielleicht sind die Wissenschaftler sogar an 'Follow-ups' interessiert?

Cheers,
Gert

Bearbeitet von: am:
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Caro
Astrophysikerin

Deutschland
5594 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  04:49:50 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Caro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Gert,

suchet so werdet ihr finden: http://simbad.u-strasbg.fr/simbad/sim-id?Ident=TRAPPIST-1

Koordinatentechnisch also machbar, aber Photometrie eines Objekts mit knapp 19 mag im sichtbaren Licht mit einer entsprechenden Genauigkeit - die Transittiefen liegen im Prozentbereich - dürfte unter hiesigen Bedingungen auch mit größerem Gerät eine ziemliche Herausforderung sein.

Viele Grüße
Caro

Bearbeitet von: am:
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HHausHH
Senior im Astrotreff


136 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  16:04:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wow - absolute Helligkeit um 18,5 mag. Da ist die Sonne mit 4,8 mag ja mehr als 250.000 mal so lichtstark. Dann kann dieser Stern ja noch uber 1000 mal länger sein System versorgen als die Sonne. Das ist schon ein Hauch von Ewigkeit.

Das muss ein "so gerade noch-Stern" sein. Der dürfte also noch viel mehr im infraroten als im sichtbaren Licht strahlen, sonst wäre die bewohmbare Zone etwa in der Entfernung Erde-Mond von diesem Stern. Und so nahe Umlaufbahnen können bei erdgroßen Planeten nicht lange stabil bleiben.

Gruß
Helmut

Bearbeitet von: HHausHH am: 23.02.2017 16:31:56 Uhr
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Wolfgang
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1333 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  18:26:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Irgendwie kam mir der Name "TRAPPIST-1" bekannt vor; ESO 2. Mai 2016
http://www.eso.org/public/germany/news/eso1615/?lang

Gruss Wolfgang

Bearbeitet von: am:
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Gert
Altmeister im Astrotreff


2553 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  18:46:33 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gert's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Caro,

18.5mag sind schon ziemlich dunkel zum photometrieren. Aber die TRAPPIST Leute werden ja sicher noch mehr Objekte in ihrem Katalog haben. Vielleicht ist da was bei, bei dem Amateure eine Beobachtungschance haben. Ist der Katalog irgendwo veröffentlicht?

Clear Skies,
Gert

Bearbeitet von: am:
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Caro
Astrophysikerin

Deutschland
5594 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  19:03:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Caro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Gert,

TRAPPIST-1 heißt nur, daß das das erste Objekt überhaupt war, bei dem sie fündig wurden

Wenn du dich gerne mit eigenen Beobachtungen an Kampagnen bei etwas "pflegeleichteren" Objekten beteiligen möchtest, schau mal hier rein: http://var2.astro.cz/ETD/index.php

Viele Grüße
Caro

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2678 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  19:25:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
da diese Planeten alle recht dicht zusammenliegen, ergäbe sich die Frage nach der Stabilität ihrer Bahnen. Die wäre für ein gleichmäßiges Klima notwendig. Gibts da schon Überlegungen?

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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HHausHH
Senior im Astrotreff


136 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  21:02:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich glaube, die Stabilität ist umso besser, je dominanter das Zentrum ist. Da denke ich z. B. an Jupiter und seine Monde. Da ist ja alles noch viel näher zusammen und trotzdem stabil. Und so klein sind seine Monde ja auch nicht.
Da ich kein Wissenschaftler bin, kann ich nur vermuten, dass ganzzahlige Verhältnisse der Umlaufzeiten gut für die Stabilität sind und die sind bei Jupiter genauso wie bei Trappist1 gegeben.

Gruß
Helmut

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2678 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  21:19:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Helmut,
ein gutes Argument!
Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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Rigel7
Mitglied im Astrotreff


40 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  21:59:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: AS-Fan

Hallo zusammen,
da diese Planeten alle recht dicht zusammenliegen, ergäbe sich die Frage nach der Stabilität ihrer Bahnen. Die wäre für ein gleichmäßiges Klima notwendig. Gibts da schon Überlegungen?

Viele Grüße
Armin


Hey Armin,
Also laut der Nasa PK üben die Planeten Gezeitenkräfte aufeinander aus, wodurch ihre Orbits leicht schwanken. Bedenkt man aber, dass wir unteranderem dank den Gezeitenkräften des Mondes existieren, muss das nicht notwendigerweise etwas Negatives sein.
Gruß,
Peter

Bearbeitet von: am:
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HHausHH
Senior im Astrotreff


136 Beiträge

Erstellt  am: 23.02.2017 :  22:30:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ohne diese Wechselwirkung der Planeten untereinander wäre es gar nicht möglich die Massen zu bestimmen. Schon erstaunlich, wie genau das aus 40 Lichtjahren Abstand vermessen werden konnte - nur aus den Transitdaten.

Bearbeitet von: HHausHH am: 23.02.2017 22:31:21 Uhr
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Avier50
Meister im Astrotreff


834 Beiträge

Erstellt  am: 24.02.2017 :  07:49:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin,
du hast völlig recht, es stellt sich die Frage nach der L a n g Zeit Stabilität der drei Planeten in der sicher recht kleinen habitablen Zone.
Was mich an der ganzen Diskussion stört, ist der unterschwellige Gedanke an möglichst noch Vernunft begabtes Leben dort, sicherlich durch die Medieninfos suggeriert. Dem sollten wir widerstehen.
Erdähnlich heißt noch lange nicht mit Leben versehen.
Gruesse
Andreas

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2678 Beiträge

Erstellt  am: 24.02.2017 :  08:06:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
ja die LANGzeitstabilität ist wichtig. Es kann nämlich passieren, daß die Planeten ihre Bahnen tauschen oder die Exzentritäten stark schwanken.
Aber da braucht man noch viel genauere Daten.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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Clap
Mitglied im Astrotreff


44 Beiträge

Erstellt  am: 24.02.2017 :  08:18:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

so wie ich das gestern in den Medien verstanden habe, verhalten die Planeten sich ähnlich wie unser Mond.
Sie zeigen immer die gleiche Seite zu ihrem Stern.
Das dürfte für Leben nicht so günstig sein.





Gruß
Hans-Jürgen

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