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 Worin liegt das Problem---eirige Sterne..
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Mondjäger
Neues Mitglied im Astrotreff


15 Beiträge

Erstellt am: 10.01.2017 :  23:51:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

Ich habe eine ALCCD 6c bzw. QHY 8 und fotografiere über einen Newton 750/150. Baader Komakorrektor und Schmalbandfilter von Baader dazwischen. Fokussieren tue ich mit Bahtinov-Maske.

Dabei nutze ich zur Aufnahme APT. APT selber hat eine Bahntinov-Fokussier-Hilfe.

Das Ganze sitzt auf einer AZ EQ6, die ich mittels EQMOD und PHD2 nachführe. Nachgeführt wird mittels Guiding-Rohr..einem kleinen Refraktor mit 400mm x 80mm.

Aber nun mein Großes Aber....ich bin mit den gewonnenen Bildern sehr unzufrieden...

Die Nachführung ist meist unter 1pixel, aber es sind Eirige "Nachführfehler" zu sehen..aber ich habe keine Ahnung was es ist...

Verkippung? Leitrohr-Drifting, Rest-Koma, Spiegeldrift oder einfach doch noch der Nachführfehler?

Was ist es ?

Ich habe zwar auch nen OAG - aber den bekomme ich leider nicht am Filterrad vorbei montiert und man findet trotzt ALCCD 5t keine / kaum Sterne.


Bearbeitet von: am:

Mondjäger
Neues Mitglied im Astrotreff


15 Beiträge

Erstellt  am: 10.01.2017 :  23:56:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/lhalpha20178cyvdut2op.jpg][/url]

http://www.fotos-hochladen.net/view/lhalpha20178cyvdut2op.jpg

Bearbeitet von: am:
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Mondjäger
Neues Mitglied im Astrotreff


15 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  00:14:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
und hier auch nochmal gestackte Grütze...mit ausgebrannten Galaxien...

[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/lfilter120178hs93zmcg1.jpg][/url]

http://www.fotos-hochladen.net/view/lfilter120178hs93zmcg1.jpg

Bearbeitet von: Mondjäger am: 11.01.2017 00:25:15 Uhr
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Mondjäger
Neues Mitglied im Astrotreff


15 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  00:27:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
so in der art sieht es immer aus..manchmal in Richtung polaris auch ein paar mehr hügel und täler und damit größere Abweichung..aber während der Fotoaufnahmen sah die kurve auch so aus...

[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/nachfhrungphdk429e0nhc5.jpg][/url]

Bearbeitet von: am:
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Komet98
Altmeister im Astrotreff


1055 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  10:29:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
bei deinem Setup ist etwas verkippt, rechts unten sind die Sterne rund während sie links oben verzogene, unscharfe Flecken sind.
Vielleicht kann dir noch jemand der sich besser auskennt genaueres sagen.

Gruß
Stefan

Fuji X-E1&E2&M1
GSO 6" F/6 || TS65Q || Galaxy 8" Dobson || 12-300mm Objektive
NEQ-6 || Star-Adventurer

Bearbeitet von: am:
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Albertz
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
33 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  17:01:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

Stefan hat recht - da ist eine leichte Verkippung & Vignettierung drin. Auf dem Galaxienfoto sind oben
rechts kleine Halbkreise ("Bananen") zu erkennen, unten links Striche.

Halbkreise: Abstand Bildebene - Sensorfläche ist zu groß
Striche: Abstand ist zu klein.

Ursachen gibt´s da viele, z.B. nicht exakte Klemmung, schiefe Adapterringe/Verschraubung, Distanzstücke nicht
ausreichend genau gefertigt...bis hin zu einem schräg eingebauten CCD-Sensor. Einfach mal mit einer guten Schieblehre
nachmessen. Wenn ich micht recht entsinne, gab es tatsächlich mal bei der 6c (mit eckigem Gehäuse) Klagen wegen
schief eingebautem Sensor.

Bei Leitrohrdrift wären alle Sterne im Bildfeld verzogen...die Nachführung sieht auch recht gut aus.

Zu den Fokusproblemen im anderen Thread:

Wir haben Winter - diese Jahreszeit geht leider häufig mit schlechtem Seeing einher.
Zum Fokussieren braucht man daher Geduld. Ich fokussiere in EZCap bei 5facher Vergrößerung mit FWHM,
dazu schaue ich mir das fokussierte Sternscheibchen genau an und warte ein paar Minuten, bis mehrmals der kleinste
Wert angezeigt wurde.
Die Belichtungszeit stellt man so ein, daß der Stern 4-6 Pixel groß ist.
Im Fokus wirkt er dann schon ziemlich "kantig".

Zusätzlich halte ich nach feinsten Sternchen Ausschau, die nur 1-2 Pixel Durchmesser haben. Diese werden
bereits bei leichtem Defokussieren unsichtbar, verschwinden im Hintergrundrauschen.

Grüße & viel Erfolg

Michael

Bearbeitet von: am:
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Klemmi
Meister im Astrotreff

Deutschland
459 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  18:18:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sage ebenfalls eindeutig Verkippung von Korrektor und co

12" f5 Reisedob, 127mm Mak, AZ EQ6, AZ-4, 600Da, MPCC III, 9x50 Mgen, Nikon EX 8x40 CF

Bearbeitet von: am:
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Klemmi
Meister im Astrotreff

Deutschland
459 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2017 :  18:20:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wenn du nen Skywatcher Newton hast dann kannst du diesen Adapter verwenden und alles mit dem OAZ Gewinde verschrauben. Dann hast du das Problem schon mal eingegrenzt, aber Verkippung ist definitiv.

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5417_Lacerta-Schraubadapter-Skywatcher-Newtons---Baader-Korrektor.html

12" f5 Reisedob, 127mm Mak, AZ EQ6, AZ-4, 600Da, MPCC III, 9x50 Mgen, Nikon EX 8x40 CF

Bearbeitet von: Klemmi am: 11.01.2017 18:21:43 Uhr
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Mondjäger
Neues Mitglied im Astrotreff


15 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2017 :  23:25:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ok. Vielen Dank für die Tips...

(==>)Albertz: Ich habe hier noch so nen Anti-Verkippungs-Ring

ich glaube den hier...
http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4745_TS-Optics-T2-Verkippung---Neigeflansch-Ausgleich-fuer-schiefes-Bildfeld---Astrofoto.html

Aber ich glaube das Gewicht von der Kamera und dem Filterrad haben nen ziemlichen Hebel auf das teleskop... ob das was bringt..mal schauen, ob ich das noch irgendwie dran bekomme...

Aber wie testen? Gibt es da nicht ne Test-Möglichkeit ohne klare Sicht? Die wenigen sternklaren Nächte verballere ich leider immer nur mit Einstellen, Fehlerbehebung, Ausprobieren, Fokussieren , Aufbauen, Abbauen und Einnorden.

Bearbeitet von: am:
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Albertz
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
33 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2017 :  17:42:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

tja...diese Probleme sind wahrscheinlich jedem Astrofotografen wohlbekannt.

Der Tilt-Adapter von TS taugt leider nicht viel - die Verstellung ist nur grob möglich und die Schrauben
sitzen frontal, was die Justage stark erschwert.
Viel besser ist die CTU (Camera Tilting Unit) von Gerd Neumann (www.Gerdneumann.net). Die Einstellschrauben
(nur drei) sitzen seitlich und man kann mit montierter Kamera etc. feinfühlig justieren...und braucht danach
auch keine Konterschrauben, die u.U. die einmal gefundene Einstellung verändern.

Eine Testmöglichkeit, ohne eine klare Nacht zu opfern sind weit entfernte Straßenlampen oder ähnliche Lichtquellen,
möglichst rund. Diese rot-orangfarbenen Natrium-Hochdruckdampflampen sind ganz gut geeignet oder an Sendemasten die roten
Signallampen. Man sucht sich eine geeignete aus und macht als Referenz eine Aufnahme mit der Lichtquelle in der Bildmitte.

Dann erfolgen Aufnahmen in den Bildecken. Man justiert so lange, bis die Abbildungsqualität in allen vier Ecken gleich ist und der in
der Bildmitte am nächsten kommt. Das funktioniert ganz gut, wenn das bodennahe Seeing mitspielt.

Allerdings muß auch die Tragfähigkeit des Okularauszugs ausreichen. Manche verkippen z.B. gerne, wenn die Feststellschraube angezogen
wird.

Und dann gibt es noch unangenehme temperaturabhängige Verspannungen - auch da, wo man´s gar nicht erwartet:
Ab ca. -25 Grad treten bei meiner QHY10 Deformationen im Bildfeld auf. Aufs Querformat bezogen, entstehen im rechten Bilddrittel
allmählich "Bananen"....

Grüße

Michael

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