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 Buchrezension "Space - Das Weltall"
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Ute07
Meister im Astrotreff

Deutschland
414 Beiträge

Erstellt am: 27.07.2014 :  13:16:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Space – Das Weltall
Eine einzigartige Reise durchs Universum


Autor:Carole Scott, Robert Dinwiddie, David Hughes, Giles Sparrow
Verlag: Dorling Kindersley Verlag
360 Seiten
Erscheinungsjahr: 2010(englische Originalausgabe), deutsche Übersetzung 2011
Preis: € 39,95
ISBN: 978-3-8310-1972-4

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© Dorling Kindersley Verlag
Mit freundlicher Unterstützung
des Verlages


Klappentext:

Bahnbrechende Weltraummissionen und Hochleistungsteleskope haben in den letzten Jahren unser Wissen über das Weltall revolutioniert: Ihre Aufnahmen zeigen spektakuläre Details aus Galaxien, die viele Millionen Lichtjahre entfernt sind. Aber auch unsere Nachbarplaneten können mit modernster Technologie besser erforscht werden.

Space – Das Weltall lädt zu einer atemberaubenden Entdeckungsreise ein: Sie startet auf der Erde, erkundet die Planeten unseres Sonnensystems, vermittelt Erstaunliches über die Milchstraße und führt dann weiter in den intergalaktischen Raum. Dort verschlingen Schwarze Löcher ganze Sonnensysteme, und Galaxien kollidieren. Wir nähern uns schließlich dem Rand des sichtbaren Universums: Das Buch zeigt Aufnahmen von Galaxien aus einer Zeit wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall und erklärt, was sie über die Entstehung des Alls – und seine Zukunft – verraten.

In über 1000 faszinierenden Bildern und spannenden, wissenschaftlich fundieren Texten vermittelt Space – Das Weltall aktuelle Informationen über den Aufbau des Universums und schildert die Entwicklung der Weltraumforschung, durch die diese Entdeckungen möglich wurden.


Rezension:

Vor mir auf dem Tisch liegt ein großer, schwerer Bildband von etwa 30 x 26 cm. Ein erstes kurzes Durchblättern zeigt überwiegend schwarze Seiten mit vielen farbigen Fotos und Grafiken. Ich freue mich schon darauf, mich in das Buch zu vertiefen.
Also alles der Reihe nach:
Wie bereits im Klappentext beschrieben, startet der Inhalt dieses Buches auf der Erde und arbeitet sich dann immer weiter hinaus.
So heißt auch das erste Kapitel „Startplatz Erde“. Nach einer grafischen Darstellung der Position der Erde und in welchem Größenverhältnis Erde, Sonnensystem und Milchstraße zum Universum stehen, werden die Möglichkeiten aufgezeigt die wir auf der Erde haben um das All zu erkunden, was mit den unterschiedlichen Teleskoptypen möglich ist, als auch wie wir mit Hilfe der Raumfahrt und der Satelliten aus dem All die Erde erforschen.
Das zweite Kapitel „Unsere Nachbarn“ befasst sich mit der Sonne, dem Mond und den inneren Planeten, wie sie entstanden sind, und was wir durch Sonden und Landungen über diese heraus gefunden haben. Einen großen Raum nehmen da natürlich Mond und Mars ein, die inzwischen am Besten erforscht sind.
Es geht im dritten Kapitel um „Ferne Welten“, wobei wir unser Sonnensystem aber noch nicht verlassen haben. Die äußeren Planeten und die Planetoiden wurden und werden bisher nur von Sonden besucht, die uns nicht nur unglaublich schöne Fotos geschickt haben sondern auch viele Erkenntnisse liefern konnten. Jetzt gerade aktuell die Sonde „Rosetta“, die hier auch beschrieben wird, obwohl das Buch im englischen Original bereits 2010 heraus gekommen ist. Gut dass Rosetta viele Jahre unterwegs war.
In „Eine Galaxie aus Sternen“ schließlich verlassen wir unser Sonnensystem und erkunden die Milchstraße. Das beinhaltet nicht nur Fotos vieler Deep Sky Objekte sondern es wird auch der Lebenslauf der Sterne mit Hilfe des Hertzsprung-Russel-Diagramms dargestellt. Es werden Sternhaufen erklärt und sowohl Planetarische Nebel als auch Supernovaüberreste vorgestellt.
Logische Folge ist „Ein Universum aus Galaxien“, in dem als theoretische Einleitung die verschiedenen Galaxienformen und unsere Lokale Gruppe vorstellt werden. Dann kommen unsere nächsten Nachbarn, die Magellanschen Wolken und die Andromedagalaxie an die Reihe und dann geht es immer weiter weg. Zu jeder Galaxie gibt es nicht nur Aufnahmen von Hubble im sichtbaren Licht, sondern auch Aufnahmen von Chandra (Röntgen) und Spitzer (Infrarot) oder auch anderen Teleskopen.
„Grenzen des Universums“ befasst sich schließlich mit der Kosmologie, mit Urknall und Raumzeit, Dunkler Materie und ihren Auswirkungen und der Frage, wie das Universum schließlich enden wird.
Im „Anhang“ finden sich viele Daten und Fakten noch einmal tabellarisch zusammen gestellt, abgerundet durch ein kleines Glossar.

„Space – Das Weltall“ ist in erster Linie ein Fotoband, aber es dabei bewenden zu lassen, würde dem Buch Unrecht tun. Wer sich die Texte aufmerksam durchliest, ist hinterher bezüglich Astronomie sicherlich schlauer. Die Zusammenhänge werden größtenteils grafisch dargestellt und sind so sehr einleuchtend.
Bei einigen objektspezifischen Seiten gibt es jeweils einen kleinen Kasten mit ein paar Daten zu dem Objekt wie Entfernung, Größe, Aufbau.
Zwischendurch sind Beschreibungen einzelner Weltraummissionen eingestreut die sich jeweils mit dem aktuellen Thema befassen, so bekommt man auch einen umfassenden Eindruck der Forschung, was man bereits weiß, wie man das Wissen erreicht hat und wie die Forschung fortgesetzt wird.
Es werden alle wichtigen Themen angerissen und erklärt, soweit das in einem begrenzten Rahmen möglich ist, was natürlich nicht heißt dass man damit alles verstanden hat. Aber es gibt dem interessierten Leser einen Überblick auf dem sich weiter aufbauen lässt.

Die Texte sind im allgemeinen gut verständlich und auch auf den schwarzen Seiten gut lesbar. Die Einführungen zu einzelnen Abschnitten sind schwarz auf weiß gedruckt, was aber den Gesamteindruck nicht stört. Die Fotos auf dem schwarzen Hintergrund wirken sehr eindrucksvoll, die Druckqualität ist auch sehr gut.
Die Texte im Buch bringen für "alte Hasen" sicher nicht viel Neues, die Fotos sind trotzdem sehr schön anzusehen. So mancher Einsteiger wird jedoch die vielen Informationen sehr schätzen.
Was mich beeindruckt hat war, wie gut die ganzen Erklärungen mit den Fotos harmonieren. Und zwischendurch immer mal wieder ein doppelseitiges Foto, das für sich allein wirkt.



Fazit:
Eine Augenweide zum Anschauen, viel lehrreicher Text zum Lesen und alles zu einem moderaten Preis.

53.401 N, 8.023 O

Capt. Kirk: GSO Dobson 12"
Albert Einstein: Bresser Skylux 70/700
Col. O'Neill: GSO 8" Parabol Newton auf HEQ5
Caroline Herschel: Meade ETX70
zu Hause im "Astrobunker"

Bearbeitet von: am:

Stra1D3r
Neues Mitglied

Deutschland
5 Beiträge

Erstellt  am: 19.12.2014 :  15:27:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stra1D3r's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,

ich bin neu hier und das ist meine erste Antwort^^

Also das ist ein super Buch,
ich habe selber schon viele Stunden damit verbracht
und krame es doch immer wieder raus.
Es ist sehr gut bebildert und mit sehr vielen Informationen bestückt.
Ich mag es wirklich sehr.

mfg euer Stra1D3r

http://straider-gaming.de

Meine Ausrüstung:
Sky-Watcher Evostrar 90/900
auf EQ5 und eine Canon eos 70D zum Fotografieren.

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