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Ford_Prefect
Meister im Astrotreff

Deutschland
335 Beiträge

Erstellt  am: 18.12.2016 :  12:07:03 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kim,
wie schon gesagt müßte die EQ5 da reichen.
Zitat:
Wenn die 6kg so überschritten werden, würde ich tatsächlich die HEQ5-Systreck in betracht ziehen.

Ein Kg mehr oder weniger ist egal, die Hebellänge(Tubuslänge) ist da entscheidender.
Zitat:
Da sollte ich ja nicht die Gegengewichte mit einrechnen müssen?

Natürlich nicht, es ist sogar stabiler wenn Du mit mehr Gegengewicht näher an das Achskreuz kommst(Hebelwirkung).
Zitat:
Wenn Ihr mir aber sagt, dass das alles doch zu knapp ist, habe ich auch kein Problem die HEQ5 zu machen.


Eher Geschmackssache:
Die EQ5 ist schon seit 20 Jahren, oder so, auf dem Markt und etwas "antiquiert". Ich kenne die HEQ selber nicht, aber das ganze Handling dürfte wohl besser sein. Die Motoren komen mit ca. 150EUR bei der EQ5 noch dazu, bei der HEQ sind die, meine ich, bereits incl., was die Preisdifferenz wieder verringert (ca.520,- zu 850,-). Einfach am Mo mal bei ICS anfragen.

Grüße
Dirk

Bearbeitet von: am:
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Ford_Prefect
Meister im Astrotreff

Deutschland
335 Beiträge

Erstellt  am: 18.12.2016 :  18:35:58 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kim,
ich verstehe nicht viel von guiding, aber Du solltest dich vorm Kauf vergewissern das die Motoren/Steuerung auch eine Schnittstelle dafür haben. Mein EQ5 Motorenset hat die nicht.
Entweder wird über Laptop geguidet oder du nimmst ein "Stand alone" System. Da brauch deine Steuerung auch eine Schnittstelle, die muß dann, glaub ich, ST4 kompatibel sein.

CS
Dirk

Bearbeitet von: am:
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toM81
Meister im Astrotreff


381 Beiträge

Erstellt  am: 24.12.2016 :  17:14:37 Uhr  Profil anzeigen
Hi Kim,

Ich hab die HEQ5-Pro Goto seit etwa 6 Jahren. Ich nutze sie nur für Fotos. Habe die damals neu gekauft für 760€. Da sieht man wieder dass die Preise seit damals mächtig angezogen haben.
Bin sehr zufrieden damit, sie läuft mit Guiding eigentlich ohne Probleme/Zicken. Ohne Guiding würde ich sie höchstens an Fotoobjektiven betreiben mit kleinen Brennweiten, vielleicht so bis 100mm. Rückblickend hätte ich aber doch eindeutig die EQ6 nehmen sollen.

Es ist halt immer so ne Sache was es einem Wert ist. Und wieviel Gewicht man tragen will. Ich kenne die EQ5 nicht.
Bei der HEQ5 sind die Motoren fix eingebaut, also weniger Kabel die rumhängen und keine vorstehenden Gehäuseteile. Die HEQ5 hat Kugellager in den Achsen, die EQ5 ist nur Gleitgelagert soweit ich informiert bin.
Ich bin eher der Typ der einmal kauft, dafür gleich richtig, und nicht in 3 Jahren verkauft und dann das nächste anschafft.
Darum vielleicht gleich eine AZ-EQ6? Die ist allerdings doch deutlich teurer und schwer/gross/undhandlich. Ein nicht zu unterschätzender Faktor wenn du das Zeugs immer im Auto transportieren musst.

Anders gesehen, wieviel Geld ist vertan wenn man später die EQ5 wieder verkauft? Nicht sehr viel würd ich sagen...

Auf Goto würde ich keinesfalls Verzichten.
Sicher, die Plejaden, Orion Nebel, Pferdekopfnebel, Andromeda lassen sich auch ohne Goto leicht finden.
Aber gerade am Anfang hat man schon genug andere Probleme. Wenn man dann auch noch Zeit verplempert weil man M104 einfach nicht findet ist man schnell gefrustet. Oder Kometen, die würde ich ohne Tagesaktuelle Bahndaten die man in die Steuerung eintippt niemals finden. Wo ohnehin schon sehr wenig Zeit ist um Kometen abzulichten, da läuft einem immer die Zeit davon.

Visuell ist Goto allerdings ein nogo für mich. Da liegt der Reiz im selber Suchen und finden.

mfg.
Thomas

http://www.astrobin.com/users/Nippo81/

Bearbeitet von: toM81 am: 24.12.2016 17:15:17 Uhr
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Gelita
Neues Mitglied


1 Beitrag

Erstellt  am: 29.12.2016 :  23:00:27 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

Es gibt ja noch eine Spielart der Astrofotografie, eine ohne Teleskop:
Einen der diversen Star-Trecker ordern (Star Adventurer, Star Trecker), die je nach Ausstattung zwischen 300 und 500€ kosten, das ganze auf ein (teilweise mitgeliefertes) Fotostativ montiert, Kamera mit passendem Objektiv drauf, an einen dunklen Ort gedsüst und los geht's.
Reicht für schöne Großfeldaufnahmen und größere DSO allemal, und mit einem 600mmObjektiv samt TC bekommt man auch den Pferdekopfnebel dargestellt.

Diese Art der Astrofotografie wird u. a. in einem englischsprachiges Forum abgehandelt, das mich recht nachdenklich gestimmt hat:
Der Name sagt eigentlich alles - "You don't need a telescope".

Dort werden Astrofotos unterschiedlichster Güte gepostet. Einzige Bedingung: Kein Teleskop.
Man findet wackelige "Moonshots" aber eben auch schöne Großfeldaufnahmen, die nach allen Regeln der Astrobildbearbeitung entwickelt wurden.
Sieht man mal von der teilweise ziemlich hypertrophen Foto-Ausrüstung ab (Canon EF 600 mm 1,4 u. ä.), für deren Kaufpreis ich auch einen guten Apo samt Montierung und Nachführung und Gutding bekäme, gibt es offenbar auch ohne Teleskop gute Möglichkeiten der Astrofotografie

Aber (Philosophieren an):
Dort tummeln sich auch viele Gelegenheits- und Landschaftsfotografen, die den Himmel für sich entdeckt haben und ohne Kenntnisse solcher Begriffe wie Terminator, Seeing, Komakorrektur, Deklination, na eben das ganze Astrowissen schöne Bilder knipsen, und den Sinn dieses ganzen Wissens oder gar eines Teleskopes und seiner phyisikalischen Grundlagen auch nicht mehr so sehen.

Hat ein bißchen was von "Freizeitkoch kreiert tolles Drei-Gänge-Menü mit Thermomix", während sich im Restaurant nebenan der Küchenchef abmüht, um mit Sachverstand und entsprechendem aufwendigem Küchenequipment zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen.
(Philosophieren aus)

Bearbeitet von: am:
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K3pl3r
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
67 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2016 :  18:53:03 Uhr  Profil anzeigen
Servus Gellta,

mit den Trackern habe ich mich schon auseinandergesetzt, allerdings möchte ich doch eine "Montierung" um den Umgang damit zu lernen. Als Dobson-Schubser habe ich noch keinerlei Erfahrung damit.

Ich habe sowieso feststellen dürfen, dass Astrofotografie aus zwei Aspekten besteht: (i) Gutes RAW-Material zu erstellen und (ii) dann noch die EBV. Ich versuche mich gerade bei den verschiedenen EBV-Programmen (PS. PI, Gimp. Fitswork) zu orientieren. Aktuell tendiere ich zum PS, da ich das Thema Fotografie allgemein gerade entdecke und mir somit erwarte, dass ich das know-how dann gut gebrauchen kann. Daher schaue ich gerade ein Youtube Tutorial nach dem anderen.

In diese Sinne...

Kim

12" Galaxy Dobson
Canon EOS 600D
DEL6, ETH8, ETH13, TS26, TS30

ATMN - www.atmn.info


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