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 UV-Licht: Transmission Barlow / Schmidtplatte?
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Paddy777
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1384 Beiträge

Erstellt am: 30.03.2010 :  14:56:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo!


Zum Thema UV-Licht liest man häufiger, dass die Transmission von Glas in diesem Spektrum (ca. 300-400nm) häufig schlecht ist.

Mich interessiert, ob ich mit einem Schmidt-Cassegrain in Verbindung mit einer Barlowlinse UV aufnehmen kann, bzw. wieviel Licht da überhaupt noch am Chip ankommt (der hier ja auch nicht grade vor Empfindlichkeit strotzt...).

Hat jemand da Erfahrungen?

Gruß Patrick

Celestron C11 XLT

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oliver_p
Meister im Astrotreff

Deutschland
367 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2010 :  15:25:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliver_p's Homepage
Hallo Patrick,

genaue Transmissionsdaten habe ich auf die Schnelle nicht zur Hand. UV-Aufnahmen, beispielsweise der Venus, gehen aber mit einem SC. Es wird in der Tat relativ dunkel, was aber neben der schlechten Transmission von Schmidtplatte (Refraktoren sind hier üblicherweise noch wesentlich schlechter) und anderen Linsen im wesentlichen an der mangelnden Empfindlichkeit unserer CCDs im nahen UV liegt.
Soweit ich mich gaaanz dunkel entsinne lag ich bei dieser Aufnahme beispielsweise im UV bei 1/9s oder 1/11s Integrationszeit für den UV-Kanal, während die anderen Kanäle unter 1/100s lagen:
http://www.astro-imaging.de/astro/venus_2007.10.08.html
Nichtsdestotrotz sieht man viele hervorragende UV Aufnahmen, die mit SCs entstanden sind, es geht.

Viele Grüße & CS,
Oliver

http://www.astro-imaging.de/astro



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Paddy777
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1384 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2010 :  15:37:26 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Oliver,

super, genau das wollte ich wissen!

1/9 Sekunde ist natürlich schon problematisch bei den Bedingungen (schlechteres Seeing im kurzwelligen Bereich, niedrige Horizonthöhe usw.)
Dein Ergebnis ist aber sehr schön! Da braucht man wohl eine Menge Frames. Zum Glück ist die Rotation zumindest nicht kritisch.

Gruß Patrick

Celestron C11 XLT

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oliver_p
Meister im Astrotreff

Deutschland
367 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2010 :  15:52:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliver_p's Homepage
Hallo,

ja, die Rotation ist zum Glück nicht kritisch. Ich habe die Aufnahmen mit vollem Gain gemacht und viele Frames helfen natürlich enorm. Zum allgemeinen Seeingproblem kommt dann noch die Horizontnähe von Venus kurz vor oder nach Sonnenauf-/Untergang.
Das trotzdem hervorragende Aufnahmen mit Schmidt-/Maksutovplatte entstehen können sieht man beispielsweise bei Mario Weigand - http://www.skytrip.de (C11&C14) oder den Kollegen aus Weissrussland - http://objectstyle.org/astronominsk/index_en.htm (9" Santel MC).
Zur kommenden Venussaison möchte ich mich erstmalig an Tagesaufnahmen der Venus wagen. Die große Höhe mit entspr. Seeing gleicht hoffentlich die Kontrastprobleme aus...

Viele Gruesse & CS,
Oliver

http://www.astro-imaging.de/astro



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Paddy777
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1384 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2010 :  16:28:45 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Oliver,

bin grade dem Link gefolgt: 25.000 aufgenommene Frames sind ja schon wahnsinn. Bei 7,5 FPS ist das ja beinahe eine Stunde Aufnahmezeit!

Ob Giotto solche Videos verarbeitet..? Naja, zur Not gehen wohl auch etwas weniger Frames.

Patrick

Celestron C11 XLT

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oliver_p
Meister im Astrotreff

Deutschland
367 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2010 :  16:37:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliver_p's Homepage
Hallo Patrick,

etwas weniger werden wohl auch gehen, aber wenn die lästige Rotation nicht stört könnte man ja...
Ich werde wohl eher die Frames als Einzeldateien aufnehmen (ist in meinem Capturetool sowieso vorerst nicht anders vorgesehen) und die Daten mit einem Tool wie Ninox nach Qualität vorsortieren. Hoffentlich spielt bei den kommenen zwei max. Elongationen das Wetter mit, um am Merkur schonmal am Tag zu üben, der Götterbote rotiert ja auch ewig langsam...

Viele Gruesse,
Oliver

http://www.astro-imaging.de/astro



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