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Seite: von 17

AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
869 Beiträge

Erstellt  am: 25.05.2010 :  17:48:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo an alle,

ich wollte den kleinen Berg heute noch weiter abflachen. Melde mich dann mit einem Bild wieder.
Ich werde zudem noch ein Bild des Tisches mit der neuen Teppichauflage einstellen um die Bedingungen vor Ort noch zu vervollständigen.

=> Alois: Das Glätten wird dann doch mit dem 350mm Tool gemacht, wie üblich, oder ?

=> Horia: Vielen Dank erst einmal für deine lange und sehr ausführliche Beschreibung des Parabolisierens. Ich würde das 320mm Tool dann fertig machen, wenn wir es direkt brauchen. Wenn wir jetzt erst glätten, kann ich ja vielleicht mit weiter mit dem 350mm Tool arbeiten.

Heute ist der Berg dran und das Bild hier im Forum. Dann müssten wir noch einmal um den Offset und Überhang für das Glätten reden .

1000 Dank und viele Grüße

André

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Alois
Altmeister im Astrotreff

Austria
1307 Beiträge

Erstellt  am: 25.05.2010 :  19:29:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André

Ja mach den Hügel weg und ich bin schon gespannt auf die neuen Bilder.
Zum Glätten glaube ich auch dass das 350 mm Tool am besten geeignet ist.
Aber dass möchte ich dann mit Horia gemeinsam entscheiden.
Bin kurz weg und kann erst ab 22 Uhr 30 hier rein schauen.

Gruß
Alois


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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
869 Beiträge

Erstellt  am: 25.05.2010 :  20:31:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo werte Mitleser,

hier nun der aktuelle Stand der Dinge:



Ist der Spiegel so bereit für das Glätten, oder muss ich den Hügel noch weiter wegnehmen. Ist nur noch ein µ.

Viele Grüße und CS

André

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Alois
Altmeister im Astrotreff

Austria
1307 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2010 :  00:59:52 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André

Das Bild ist jetzt richtig geworden und zeigt dass die Schule jetzt Früchte zu tragen beginnt.
Das freut mich sehr. Man kann jetzt viel besser sehen und messen wo was ist. Der Hügel ist bereits genug abgetragen.
Jetzt traue ich dir auch zu dass du diesen schmalen Wulst auch noch mit dem 30 mm Minitool abschwächen
kannst damit das Glätten mit dem 300 mm Tool besser geht.
Dass muss nicht besonders genau sein und ist daher gut zum Üben und bringt gute Erfahrung
Die dir das Vertrauen zur Machbarkeit stärkt.
Der Wulstgiebel ist 50 mm vom Rand weg und polieren sollst du zwischen 20 mm bis 80 mm vom Rand.
Also eine 60 mm breite Zone.
Mach dir eine Maske für die Innenabdeckung mit Durchmesser 365 mm damit du mit dem Tool nur bis etwa 4 mm
vor den Rand der Maske fahren brauchst und sie trocken bleiben kann. Für den Rand wäre eine
20 mm breite Ringmaske notwendig, aber die 20 mm glaube ich kannst du auch schätzen weil
jetzt muss das noch nicht so genau sein.
Diese Zone kannst du mit dem 30 mm Tool und mit den Fingern haltend wie bisher polieren weil es soll ja in der
Mitte mehr abtragen. Vorerst einmal 20 Runden und dann schauen und selber abschätzen wie viel noch
notwendig ist bis die Flächenebene fast erreicht ist und uns dann ein Bild hinein stellen.
Das muss jetzt noch nicht ganz genau sein. Wenn 80% von der Höhe abgetragen ist genügt dass schon
Weil eine gute Verbesserung ist es auf jeden Fall.

Viele Grüße
Alois


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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
869 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2010 :  22:01:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Leute,

heute habe ich aus Zeitmangel leider nur 20 Runden mit dem Minitool machen können, um den Wulst weiter abzuflachen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. 5 Runden könnte ich vielleicht noch machen. Aber schaut selbst:



Danke an euch für die vielen Tipps. Wäre der Rand so okay oder sollte ich noch 5 Runden machen ?

Wenn der Wulst dann soweit abgesnkt ist, wie sollte ich dann mit dem glätten beginnen ?

Viele Grüße und herzlichen Dank von,

André

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Alois
Altmeister im Astrotreff

Austria
1307 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2010 :  23:30:10 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André

Das hast du sehr gut gemacht, da brauchst du keine Runden mehr machen.
Es ist gut wenn diese Kante noch ein wenig hoch steht, weil die wird
mit dem 320 mm Tool schöner abgetragen als wie mit dem Minitool.
Weil die Basisfläche stimmt bereits.
Weitere Anleitungen bekommst du dann Morgen.

Viele Grüße
Alois

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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
869 Beiträge

Erstellt  am: 27.05.2010 :  12:27:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo in die Runde !

Dann bin ich ja froh, wenn das Grundkonzept bis hierhin passt. Das Tool mit den 320mm muss ich noch mit der Pechhaut versehen. Ebenfalls braucht es noch die Aufnahme in der Mitte, wie Horia schon beschrieb.

Sollte ich mit dem 350 oder dem 320mm Tool glätten ?
Welcher Offset und Überhang wäre Empfehlenswert ?

Viele Grüsse und CS

Andre

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Alois
Altmeister im Astrotreff

Austria
1307 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2010 :  15:09:26 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André.

Nun habe ich wieder Zeit mich mit dir nach deinen guten Erfolg zu befassen.
Habe auch mit Horia telefoniert und er sagt zum Parabolisieren wäre als erstes das 320 mm Tool geeignet
und für meinen Glättungsvorschlag wäre das 230 mm Tool geeignet.
Könntest du uns einen dieser noch unbelegten Gipskörper hier zeigen damit wir seine Eignung beurteilen können.
Da das Pech durch mehrmaliges kochen auch schon zu hart sein wird will ich inzwischen
einen Versuch solches mit Beimengen von Speiseöl zu machen.
Dass müsste gehen weil früher hat man so etwas auch mit Schweinefett gemacht
und Speiseöl würde auch langsamer verdunsten als Terpentinöl.
Die Pechhärte soll jetzt auf keinen Fall zu hart sein damit sich das Tool auch mit Eigengewicht
gut kalt anpassen kann.
Bei den Minitools war das Pech anscheined schon ein wenig zu hart weshalb die Fläche
auch schon ein wenig ruppelig geworden ist.
Jetzt warte ich auf dein Bild und kann nachher wider weitere Schritte empfehlen.

Viele Grüße
Alois


Bearbeitet von: Alois am: 30.05.2010 15:14:24 Uhr
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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
869 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2010 :  15:28:59 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Alois, Hallo in die Runde !

Ich habe einmal das 320mm Tool fotografiert.
Hier nun das Roh-tool, vorgekrümmt und unbelegt. Meinst du das das soweit gut ist ?



Ich werde nun noch eine "zentrale Aufhängung", sprich eine M20 Mutter in der Toolmitte auf der Rückseite versenken. So habe ich eine zentrale Halterung zum arbeiten.

Viele Grüße und vielen Dank !

André

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Bearbeitet von: AH am: 30.05.2010 15:30:29 Uhr
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Alois
Altmeister im Astrotreff

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1307 Beiträge

Erstellt  am: 31.05.2010 :  11:35:11 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André und die Runde.

Habe nun meinen Versuch zum günstig Abstimmen der Pechhärte fertig gebracht.
Das Pech sollte immer für die Temperatur des Raumes den er beim Arbeiten hat abgestimmt werden.
Dass ist wichtig weil ein Temperaturunterschied von 5° macht das Pech noch einmal
so hart oder weich.
Mein Ziel war eine Methode zu präsentieren die für jeden möglich ist.
Dabei bin ich aus 2 Gründen auf Speiseöl gekommen. Welches verwendet wird ist egal.
1. Das hat jeder im Haushalt oder ist überall problemlos zu bekommen.
2. Das ist mir sogar wichtiger. Speiseöl ist weniger Wasser abstoßend als andere Öle und dabei
ist zu erwarten dass die Polierschale länger nass bleibt.

Vorbereitet habe ich
Eine Stielpfanne, Rührstab aus Holz, 100g Pech, Speisöl, Suppenteller mit Wasser gefüllt, Teelöffel,
kleine Papierblätter und eine Pipette, aber die war überflüssig.



Waschbecken, Handtuch, Geschirrtuch, Küchenrolle und Kochplatte oder Kochfeld ist vorausgesetzt.
Zuerst habe ich die Pipette mit Öl gefüllt, was eine ziemliche Prozedur war und dazu der Gummibalg
Nicht mehr halten wollte, was ich aber mit einen Gummiband beheben konnte.
Nun habe ich das Kochfeld auf Stufe 3 geschaltet und das Pech langsam geschmolzen und aus Vorsicht mit der
Pipette aus Angst von unregelmäßigen abtropfen die Tropfen zuerst in den Teelöffel gezählt.
Dass war ungut, weil ein großer Teil blieb am Teelöffel hängen.
Also zählte ich zuerst vorsichtig 10 Tropfen in das Pech hinein, rührte es gut und lange um und machte die erste Probe
In dem ich mit dem Holstab tief hinein fuhr und dann das Pech auf ein nasses Papier fliesen lies bis eine ungefähr
Eine 2 Euro große und 3 mm dicke Scheibe entstanden ist. Sie kann auch dicker sein, braucht aber dafür mehr Zeit zum Auskühlen.



Das nasse Papier gebe ich dann in das Wasser im Teller und rühre in wenig mit dem Finger im Wasser herum damit das Abkühlen
ein wenig schneller geht. Trotzdem soll man mindesten 2 Minuten warten um sicher zu sein dass das Pech auch innen ausgekühlt ist
weil sonst gibt es ein gefälschtes Ergebnis.



Erst dann kann der Fingernagel Test gemacht werden.
Indem man das Pech auf ein neues Platt Papier legt und etwa 3 Sekunden lang doppelt so stark wie mit dem
Kugelschreiber beim Schreiben drauf drückt.



Die 10 Tropfen zeigten noch keine Wirkung. Also ging es weiter mit 20 Tropfen immer noch keine merkliche Veränderung.
Also dann noch einmal 20 Tropfen dazu, das sind insgesamt 50 Tropfen, da war erstmals eine erkennbare Veränderung.
Da 50 Tropfen schon fast ein halber Teelöffel voll sind entschied ich mich noch einen halben Teelöffel dazu zu geben.
Jetzt kommt schon überschaubare Veränderung dazu. Also noch einmal ein Halber Teelöffel dazu und es hat gepasst.
Wohlgemerkt ! Jedes mal muss die Pfanne während dem Prüfen weg geschoben werden damit das Pech nicht
überhitzt wird und nach dem beigefügten Öl gerade so viel aufgewärmt werden dass man es gerade noch gut rühren kann
und jeder Test muss mit der selben Geduld ausgeführt werden wie beim ersten mal.

Da bei 100 Gramm Pech schon halbe Teelöffelmengen notwendig sind, fällt die Übervorsichtigkeit mit der Pipette weg.
Ich muss aber dazu sagen. Dieses Pech war schon sehr alt und sehr hart, aber gut für den Versuch geeignet.
Es muss also Jeder zuerst sich vorsichtig heran tasten um selbst feststellen zu können wie viel notwendig ist.
Ist das Pech zu weich geworden kann es mit bei mengen von härteren Pech oder durch längeres kochen
ausgeglichen werden. Beim kochen darf aber nicht überhitzt werden weil sonst wirkt das Pech nicht mehr
richtig, auch wenn es weich ist.
Es ist bekannt dass das Pech durch mehrmaliges Wiederaufwärmen auch härter wird.
Dass kann man sich zu Nutze machen, geht aber leider nicht so schnell wie das weicher machen und braucht sehr viel Geduld.
Daher besteht die Verleitung dies mit mehr Hitze zu beschleunigen. Dies verbirgt aber die
Gefahr dass die Geschmeidigkeit und die Poliermittelaufnahmefehigkeit kaputt gehen.
Also das Pech wird bockig und kann sich nicht mehr so gut anpassen, auch wenn es weich ist.nicht nur weil es härter ist.
Zum Beispiel ein gleich hartes Plastilinstück und ein gleich hartes Käsestück.
Das Plastilin kann ich biegen und formen, das Käsestück wird gleich bleiben oder brechen
und Plastilin wird Poliermittel besser aufnehmen und halten als der Käse.


Hier noch ein Vergleichsbild von sehr hart bis weich.



Das weiche Muster ist geeignet für die Feinkorrekturen. Damit das Pech schon am Anfang so poliert
wie es sonst erst nach längerer Poliertätigkeit tut.

Habe dann noch einen Polierversuch gemacht und war positiv überrascht.
Das Pech ist angenehm geschmeidig, passt sich gut an, gleitet gut und nimmt auch das Poliermittel gut auf.
Ob das Tool auch länger nass bleibt muss ich von euch erfahren weil dazu war mein Versuchsstück zu klein.
Wünsche euch Allen ein vergnügliches Polieren

Alois


Bearbeitet von: Alois am: 11.11.2012 16:14:10 Uhr
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AH
Meister im Astrotreff

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869 Beiträge

Erstellt  am: 01.06.2010 :  15:37:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Alois, hallo an alle Mitleser/schreiber !


Gestern habe ich die Pechhaut auf das 230mm Tool aufgetragen. ZUvor den Spiegel mit Alupapier ausgelegt und dann das Pech zentral darauf verteilt. Danach konnte ich das 230mm Tool mit der eingelassenen M20 Mutter ausprobieren. Diese habe ich zuvor in das Tool eingelassen und mit Epoxy verklebt. Das Auffräsen in der Toolmitte ging sehr gut mit den üblichen Kronenbohrern, die man so im Baumarkt bekommt. Ich habe die beiden innersten Kronen ebenfalls eingesteckt gelassen und so den inneren Gips auch mit abzufräsen. Danach alles Naß säubern und das einkleben kann beginnen.

Zurück zum Pech gießen: Das Pech habe ich zuvor nach der beschriebenen Methode von Alois mit drei Teelöffel Mazola Öl auf 500gr frisches Pech "verfeinert". Das geht sehr gut und kommt meinen polierbedingungen sehr entgegen.
Nachdem nun das Pech auf dem Aluuntergrund verteilt war habe ich das Tool zentral an der M20 Mutter, die ich eingeschraubt und gekonntert habe, eingelassen. Durch die Kontermutter verhindert man, daß man die Schraube zu tief einschraubt und das Tool schaden nimmt. Außerdem hat man dadurch keinerlei Gewindespiel mehr.

Hier ein Bild dazu:

Bilddaten eingeben und



Und nun noch das Bild von der Pechhaut. Frisch gegossen und gesägt:



Wie geht es nun am besten weiter ?

Viele Grüße und CS

André

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Horia
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Erstellt  am: 01.06.2010 :  18:40:00 Uhr  Profil anzeigen
Hallo André,

die Pechhaut sieht ganz gut aus. Da jetzt das Pech etwas weicher ist, musst Du immer aufpassen, dass die Kanäle nicht schließen. Das hat aber Alois Dir bestimmt schon erklärt.

Zitat:
Nachdem nun das Pech auf dem Aluuntergrund verteilt war habe ich das Tool zentral an der M20 Mutter, die ich eingeschraubt und gekonntert habe, eingelassen. Durch die Kontermutter verhindert man, daß man die Schraube zu tief einschraubt und das Tool schaden nimmt. Außerdem hat man dadurch keinerlei Gewindespiel mehr.


Hier ist eventuell ein Missverständnis entstanden: Später, beim Parabolisieren, darf der Griff nicht mit dem Tool festverschraubt werden. Das Tool muss um den Griff sowohl frei drehen können als auch - und das ist besonders wichtig - leicht kippen. Wenn Du das Foto das ich eingestellt habe noch mal anschaust, werdest Du feststellen, dass das Festschrauben des Griffs weder vorgesehen noch möglich ist. Zum Schutz des Tools habe ich eine Hutmutter genommen.

Viele Grüße,
Horia

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AH
Meister im Astrotreff

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869 Beiträge

Erstellt  am: 01.06.2010 :  19:14:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Horia !

Das mit dem drehen des Tools bekomme ich auch noch hin. Könnte da einen drehbaren Holzgriff aufsetzen.

Hast du meine Nachricht erhalten, bezüglich des Laserpointers und der überprüfung des Asti's ?


Viele Grüße und vielen Dank

André

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Alois
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1307 Beiträge

Erstellt  am: 02.06.2010 :  02:26:27 Uhr  Profil anzeigen

Hallo André

Ja das Poliertool ist ganz schön geworden und wird sich gut anpassen lassen.
Da du jetzt deine Fehigkeiten so gut gesteigert hast traue ich dir zu auch das nächste Experiment gut zu machen.
Das bedarf zuerst auch wieder viel Geduld aber es lohnt sich.
Dazu müsstest du das Tool zuerst mit einen Wärmeleitschutz versehen weil du das Tool dabei auch mit der Hand anfassen musst
damit du es auch durch leichtes Anheben vom Druck entlasten und durch leichtes Drehen fast schwimmend machen und
dann zurückführen kannst. Dies sollte dann nicht nur die Zonen glätten sondern auch einen scharfen Spiegelrand machen.
Da diese Isolierung auch haften muss habe ich sie mir so vorgestellt.



Am oberen Rand könntest du das Tool 2 bis dreimal mit einen Malerkreppband ummanteln. Das bildet Luftkammern
Und Trennwände die ganz gut die Wärmeleitfehigkeit mindern. Dann solltest du dies mit einen elastischen Klebeband wasserdicht
abschließen. Weil wenn Wasser hinein kommt ist der Wärmeleitschutz wieder kaputt.
Oben genügt ein passender Wellkarton der auch wieder mit einen gut abschließenden Klebeband versiegelt werden kann.
Wenn du das fertig hast kannst du uns wieder ein schönes Bild schicken und ich kann dir dann die weitere
Anwendung beschreiben.

Viele Grüße
Alois


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AH
Meister im Astrotreff

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869 Beiträge

Erstellt  am: 02.06.2010 :  05:36:31 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Alois !

Hatte das einmal so gemacht, wie du geschrieben hast.
Hier nun das Ergebnis:



Alles schön abgedichtet. Das ging sehr gut. Erst 3 Runden mit dem Malerkreppband am oberen Rand. Danach den Pappdeckel zentrieren und das ganze mit Panzertape versiegeln. Ich hoffe das es so funktioniert.

Bin gespannt auf die Strichführung zum glätten.

Viele Grüße und vielen Dank,

André

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