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 Buchrezension "Der grosse KOSMOS Himmelsatlas"
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Sternli
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
1589 Beiträge

Erstellt am: 12.08.2009 :  15:27:00 Uhr  Profil anzeigen
Der grosse KOSMOS Himmelsatlas

Von Axel Mellinger und Susanne M. Hoffmann
Franckh-Kosmos Verlag
96 Seiten
Preis: 39.90 €
ISBN: 978-3-440-11286-1

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© KOSMOS-Verlag
Mit freundlicher Unterstützung
des Franckh-Kosmosverlages


Klappentext:

„So haben Sie den Sternenhimmel noch nie gesehen: Auf 30 fotografischen Sternkarten vermittelt Ihnen dieser grossartige Atlas einen absolut naturgetreuen Eindruck des nächtlichen Firmaments.
Alle 88 Sternbilder des Nord- und Südhimmels sind wie in einem gezeichneten Atlas durch Konturlinien und ihren Namen markiert und so sicher auffindbar. Auf jeder Karte sind zudem die hellsten Sterne und die schönsten Himmelsobjekte für Fernglas und Fernrohr hervorgehoben. Begleitende Texte erläutern die spannende Mythologie der Sternbilder und bieten reichhaltige Informationen zu Sternen, Sternhaufen, Nebeln und Galaxien.

Dieses Buch ist ein ästhetisches Meisterwerk und garantiert allen Sternfreunden Beobachtungsspass in klaren wie in bewölkten Nächten.“


Rezension:

Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Einführung in die „Stern“-Kunde und die Orientierung am Himmel. Diese ist kurz und bündig, da es hier ja im Wesentlichen um die Sternkarten geht. Trotzdem ist alles strukturiert und anschaulich erklärt, der Text ist gut verständlich und nicht übermässig Fachwort-lastig.
Unglücklich finde ich, dass z.B. in der Abbildung zur „Abschätzung von Distanzwinkeln am Himmel“ andere Werte angegeben sind, als im Text.

Die Sternkarten sind in 3 Kategorien unterteilt: Nordsternhimmel, Südsternhimmel und Äquatorregion, dabei sind die einzelnen Karten nach Rektaszensionskoordinaten von West nach Ost geordnet.
Für jede Himmelsregion gibt es eine DIN-A4-Seite auf der eine Fotografie der Sternbilder zu sehen ist, wobei die Sterne durch Konturlinien zum schnelleren auffinden verbunden sind. Auch gekennzeichnet sind interessante Himmelsobjekte, dabei kann man schon anhand des verwendeten Symbols erkennen, worum es sich hier handelt. So steht zum Beispiel ein Viereck für einen Gasnebel oder ein gestrichelter Kreis für Sternhaufen.
Sobald man die Symbolik einmal richtig beherrscht, kann man so sehr schnell die einzelnen Objekte der jeweiligen Himmelsregion „auslesen“.

Auf der Beschreibungsseite findet der Leser zuerst einmal den Sichtbarkeitszeitraum und eine Uebersichtssternkarte des kompletten Nord- bzw. Südhimmels, wo der gezeigte Himmelsausschnitt markiert und nummeriert ist, sodass man auch die Anschlusssternkarten schnell findet.
Darunter gibt es eine Beschreibung der einzelnen Sternbilder, in diesen „Portraits“ gibt es je nachdem z.B. Background-Informationen woher das Sternbild stammt, wie es in anderen Himmelsregionen aussieht (bei Äquatorsternbildern) und wie die einzelnen Sterne zu ihren Namen kamen. Natürlich werden dabei auch die einzelnen Mythen kurz erzählt.
Am linken Seitenrand werden einzelne, „bemerkenswerte“ Objekte des Himmelsausschnitts mit Bild und kleinem Info-Text vorgestellt.

Schön finde ich, dass es zwischen den einzelnen Kapiteln bzw. Sternkartenregionen auch kleine Auflockerungen durch doppelseitige Bilder gibt.

Besonders interessant finde ich das Kapitel am Ende des Buches, wo erklärt wird, wie die Bilder entstanden sind. Solch ein Making-Of gibt noch mal ein spezielles Gefühl, wie viel Zeit, Engagement und Anstrengung in einem solchen Sternatlas liegen.


Fazit:

Ein schöner Sternenatlas, sehr strukturiert und übersichtlich. Zum Kennenlernen des Sternhimmels, Entdecken und Planen sehr gut geeignet. (Auch wenn heutzutage vielleicht bei der Planung mehr auf Software gesetzt wird).
Auch zum Nachschlagen der einzelnen Sternbilder ist er wunderbar, man findet Dank der Uebersichtskarten immer – egal auf welcher Seite man aufschlägt – die richtige Seitenzahl und die Informationen zu den einzelnen Sternbildern sind sehr ausführlich.
Schönes Werk für Einsteiger und Forgeschrittene!

Viel Spass beim Entdecken!

Sternli

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