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 Buchrezension "Die grossen Sternbilder"
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Sternli
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
1589 Beiträge

Erstellt am: 01.08.2009 :  09:20:10 Uhr  Profil anzeigen
"Die großen Sternbilder - 88 Konstellationen und ihre Geschichten"

von Ian Ridpath
erschienen bei Patmos
ISBN: 3-491-69112-5

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Klappentext:

"Nacht für Nacht zieht ein großartiges Schauspiel der griechischen Mythologie an uns vorüber. Perseus eilt, Andromeda zu retten, Orion tritt dem Ansturm des schnaubenden Stiers entgegen, Bootes hütet die Bären am Pol, und die Argonauten segeln an ferne Gestade, um das Goldene Vlies zu erringen...
Sternbilder sind Erfindungen der Phantasie, sind Ausdruck des Wunsches, das scheinbare Chaos am Nachthimmel in eine sinnvolle Ordnung zu bringen. Der Autor beschreibt in alphabetischer Reihenfolge die 88 von der International Astronomical Union anerkannten Sternbilder (und einige weitere) und berichtet, wann sie aktenkundig wurden und welche (der meist griechischen) Sagen mit ihrer Entstehung verknüpft sind. Eine Besonderheit des Buches sind die zahlreichen Abbildungen aus Himmelsatlanten des 17. und 18. Jahrhunderts. Ein unterhaltsames Buch mit einer Fülle von historischen Fakten, kurzweiligen Anekdoten und exakten Sachinformationen."


Rezension:

Im ersten Teil des Buches, der leider sehr kurz ist, geht der Autor auf die historische Entwicklung der Sternbilder ein. Er untersucht dabei, woher die Sternbilder ursprünglich kommen könnten und wie sie sich bis heute entwickelt haben. Danach gibt es eine Abhandlung über die verschiedenen Sternkarten ein.
Nun folgen die 88 Sternbilder im Einzelnen.

Dabei gibt es zu jedem Sternbilder die verschiedenen Mythen, eine Sternkarte aus dem 17. Jahrhundert, sowie die historische Entwicklung des Sternbilds und Informationen zu den wichtigsten Sternen. Durch die sehr detaillierten Karten kann man sich endlich ein Bild davon machen, was die Menschen damals in den Sternbildern für Figuren und Gegenstände gesehen haben.

Zum Abschluss gibt es noch einen interessanten Einblick in die Sternbilder, die veraltet sind und nicht in die offizielle Riege der Sternbilder aufgenommen wurden.

Geschrieben ist es sehr einfach und nahezu ohne astronomisches Hintergrundwissen, da der Autor als Fachjournalist sehr viel Wert darauf gelegt hat, das Thema so verständlich wie möglich darzustellen.

Fazit:

Ein sehr hübsches Werk über die Mythologie der Sternbilder. Vielleicht nicht grade der Hingucker und auch nicht das Top-Buch, aber zum Nachschlagen ist es sehr gut geeignet. Man muss es nicht in einem Durchlesen, sondern kann sich auch einfach ein paar Sternbilder rauspicken.
Alles in allem also ein sehr interessantes Werk mit vielen Informationen zu den einzelnen Hintergründen der Sternbilder.

Viel Spass beim Lesen!
Sternli

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