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 wieviel (Nach-)vergrößern verträgt ein Bild
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Samson
Altmeister im Astrotreff

Österreich
3106 Beiträge

Erstellt am: 14.04.2008 :  13:32:22 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Samson's Homepage
Hallo,

gestern war bei sehr brauchbarem Seeing wieder einmal der Mond im Visier.
Da ich meinen 10" Newton nach einem Absturz aus 1 Meter Höhe auf den Betonplatz völlig neu zusammenbauen mußte, habe ich auch gleich einige der verbeulten Teile getauscht und versteift. Nachdem das Wetter ja nicht oft zuläßt, in Ruhe zu justieren und Einstellungen vorzunehmen, hat es ca 4 Monate gedauert, bis ich wieder soweit war, mit dem Rohr Bilder zu wagen.
Am Stern habe ich nach anfänglichen Verzerrungen - Hauptspiegel zu hart gelagert und zu fix befestigt - endlich sehr runde und feine Abbildung geschafft.
Gestern hab ich es dann am Mond und am Saturn bestätigt bekommen. Die Reparatur hat eine deutlich Verbesserung gegen früher gebracht.
Empfehlung daher von mir - schmeißt Eure Teleskope auf den Betonboden, wenn die Bilder nicht gleich schön werden

So, nun wieder ernst: Der Mond ist ja mein Lieblingsobjekt und wieviele Bilder ich schon gemacht habe wissen nur meine Speicherplatten. Gestern wars jedenfalls sehr ruhig in der Luft und nur wenige kleine Wolkenfetzen störten.
Hier zeige ich zuerst einal das Vallis Alpes - selten konnte ich die Rille so deutlich abbilden.
Da kam mir die Idee, das vorhandene Bild weiter zu vergrößern.
Wie weit kann man wohl gehen, ohne daß es sinnlos wird. Ich glaube es könnte noch größer gemacht werden, aber dann muß man den Betrachtungsabstand erweitern.
Hier ist eine 150%ige Vergrößerung, wo man meines Erachtens auch bei genauerer Betrachtung noch einen Detailgewinn hat - die Ästhetig des Bildes leidet natürlich, aber das ist nicht die Frage.

Hier nun die beiden Bilder

Vallis Alpes, 13.4.08 mit Orion Newton 250/1600, DMK31 mit 2x Barlow, IR- und Rotfilter Stack = 250 aus 1200 Bildern




Vergrößerung des Bildes auf 150%




Was ist Eure Meinung?

Christian

schöne Grüße
Christian

Homepage: http://www.frieber.at

Bearbeitet von: am:

MartinB
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3258 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2008 :  15:23:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Christian,
für Bildschirmdarstellung auf meinem 19" LCD finde ich das obere Bild perfekt, auch weil ein großes Gebiet mit vielen Details abgebildet ist.
Der untere Ausschnitt kommt am Monitor gar nicht gut. Diese Vergrößerung macht IMHO nur als schönes großes Poster an der Wand einen Sinn.

Nachsatz:
Ich würde (auch beim oberen Bild) weniger Kantenschärfung verwenden. Du hast teils schon ziemliche Schärfungs-Artefakte drin.

Gruß,
Martin


Bearbeitet von: MartinB am: 14.04.2008 15:25:16 Uhr
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TheCCDAstronomer
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
3915 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2008 :  15:25:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche TheCCDAstronomer's Homepage
Hallo Christian

- aus Schaden wird man klug, wie es so schön heisst! Zum Glück hat's aber nicht gescherbelt ...

Ich habe keine Mühe mit vergrösserten Bildern, das können gerne 150% oder 200% sein. Die Erkennbarkeit von Details ist auf jeden Fall besser. Trotzdem habe ich ein Auge auf die Ästhetik, denn wenn ich das selber mache soll mir das aufgeblasene Bild immer noch gefallen. Und das ist Dir bei Deiner 150%-vergrösserten Darstellung auf jeden Fall gelungen!

Viele Grüsse
Jan

Bearbeitet von: am:
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Michlll
Altmeister im Astrotreff


1990 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2008 :  15:34:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Michlll's Homepage
Hallo,

ich schließe mich Martins Meinung an.

Aber wie kommen "150%" zustande? Ich hab mir mal das obere Bild geschnappt und vergrößert - um auf den Maßstab des unteren Bildes zu kommen, muß ich auf 200% (also um 100%) vergrößern! 150% halte ich in dem Fall übrigens für die Schmerzgrenze. Bei 125% schaut es aber noch sehr gut aus (24" TFT).

Grüße,
Michael

http://strehl1.de

Bearbeitet von: am:
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Samson
Altmeister im Astrotreff

Österreich
3106 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2008 :  21:14:40 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Samson's Homepage
Hallo,

Michael, Jan und Martin, danke für Eure Meinungen. Die Vergrößerung ist sicher die Schmerzgrenze (==> Michael, Du hast recht, es ist die 200%ige Vergrößerung), aber auch hier finde ich ist die Erkennbarkeit einfach besser. Ich gehe da bewußt auf die Rille, denn da erkennt man schon Formationen drinnen.
Natürlich ist die 1:1 Vergrößerung zum Betrachten schöner und die etwas grenzwertige Schärfung (==> Martin!)hab ich bewußt in Kauf genommen, um die Rille zu verdeutlichen und eventuell Details noch zu zeigen.
Etwas später möchte ich noch die anderen Ausschnitte posten, da werd ich dann auf mehr Ausgewogenheit achten.

Gruß, Christian

schöne Grüße
Christian

Homepage: http://www.frieber.at

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