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Seite: von 4

Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4717 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2003 :  20:16:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Zu deinem Schleiftool:

- Was für einen Gips nimmst du?
- Was für Fliesen?
- Dient die Bierflasche als Gewicht zum Anpassen, oder zur Schmierung der "Schleifmaschine"? (man du legst ja ein Marathon Renntempo vor!)

Beim späterem Polieren ist übrigens Dehydration der "Schleifmaschine" ein ernsthaftes Problem, dem kann man aber
so begegnen.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: am:
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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2003 :  02:25:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stathis,
diesmal nahm ich Stuckgips, aufpassen der ist ruckzuck fest
Die Fliesen messen 5x5 cm und sind irgendwelche Restbestände, es sind Bodenfliesen und daher genau richtig in der Härte und Verschleißfestigkeit.
Vorrangig diente sie zur Kühlung der "Schleifmaschine" , als Gewicht ist sie weniger zu gebrauchen, das Tool hat immerhin 12Kg.
Zitat:
Beim späterem Polieren ist übrigens Dehydration der "Schleifmaschine" ein ernsthaftes Problem, dem kann man aber
so begegnen.

jups das funktioniert aber auch schon beim Schleifen, bin mal gespannt wie sich das Tool beim polieren schieben lässt und ob sich der Verbrauch von Antidehydrierstoff in Grenzen hält


Bearbeitet von: Roland am: 30.10.2003 20:28:03 Uhr
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Berndi
Meister im Astrotreff

Deutschland
905 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2003 :  16:32:50 Uhr  Profil anzeigen  Sende Berndi eine ICQ Message
Hallo Roland

Deine Oberarme möcht ich haben.
Wieviel Carbo hast du denn verbraucht?
Und Respekt wie du die Brennweite so genau getroffen hast.
Bei mir sollten es 740 mm werden bei 6" und sind jetzt 630mm ( aber ist auch gut )
Mein Ziel war zwischen 800mm und 650 mm ( knapp danneben aber immer noch gut )
( hab auch immer schön MOT geschliffen)

Viel Erfolg wünsch ich dir bei deinem Projekt.
Gruß Bernd

p.s. hast du bleifreie oder bleihaltige antidehydrationsflüssigkeit?

Bearbeitet von: am:
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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2003 :  20:49:37 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Bernd,
Zitat:
Deine Oberarme möcht ich haben.Wieviel Carbo hast du denn verbraucht?
Und Respekt wie du die Brennweite so genau getroffen hast.


wieso denn, 90% des Materials habe ich doch mit der Flex ausgebaggert, für den Rest reichten ca 3-400g Karbo 80 und jeweils 50-75g 120 und 180er Korn, vom 220er, 320er und 400er vielleicht 20-25g.Naja, die Brennweite will ich schon im Bereich von 2015-2025mm haben, die acht Alu-Gitterrohre (25x1x1500)stehen schon fertig in der Garage. Das Skope will ich bauen während der Spiegel weg zum Belegen ist.
Der Rohling biegt sich übrigens ganz schön durch, am Sphärometer macht das schon ein halbes 1/1000 mm aus ob ich ihn hohl oder erhaben lege. Bin heute abend bei Korn 600 angelangt, Brennweite etwa 2029mm, sphärisch besser als 1/1000mm bezogen auf 65mm Meßradius. Spiegelgewicht noch 7.9 Kg, Dicke zwischen 25.31 und 25.47mm, ausserdem heute noch ein 5cm dickes Fullsize Poliertool aus Gips gegossen, am Wochenende will ich die erste Reflexion an der Messerschneide haben
Grüße

Bearbeitet von: Roland am: 30.10.2003 20:51:10 Uhr
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maxosaurus
Meister im Astrotreff

Schweiz
571 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2003 :  21:06:17 Uhr  Profil anzeigen  Besuche maxosaurus's Homepage
Hallo Roland,
ich hab mal auch ein Spärometer gebastelt, und siehe da, die Rückseite meines Spiegels ist uneben. Auf einer Seite habe ich eine Banane zwischen Zentrum und Rand von einer Tiefe von 1/100mm im Glas! Danke für die Anleitung zum basteln des Sphärometers, kostete mich genau 15 minuten zum Bauen!
Nun werde ich dem Astigmatismus zu Leibe rücken!

Gruss max

Willkommen bei den schiefsten Teleskopen Europas!

Bearbeitet von: am:
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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 02.11.2003 :  15:13:32 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Max,
schön das es mit dem Sphärometer funktioniert, ich habe übrigens um eine Referenzplanfläche ausser der Spiegelrückseite zu haben noch zwei 250er Scheiben gegeneinander geschliffen, dort kann ich den meinigen jetzt nullen.
Grüße

Bearbeitet von: am:
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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 02.11.2003 :  19:22:57 Uhr  Profil anzeigen
So Freunde,
ein kleiner Zwischenstand und ein paar Bilders
vorgestern am Freitag hatte ich Korn 800 ausgeschliffen, die Brennweite gemessen mit Sphärometer war bei 2025mm, um dies noch einmal genau zu checken polierte ich einmal kurz (10min) mit einem 250mm-Tool über den Spiegel und maß auf dem Prüfstand die Brennweite nach, es waren genau 2025mm . Danach gönnte ich dem Spiegel noch ein gutes Viertelstündchen lang das 1200er, diesmal allerdings kratzerfrei . Samstag morgen goss ich noch eine 450mm-Pechhaut auf das mit Betonfarbe versiegelte 5cm dicke Gipstool das ich die Woche schon zu diesem Zweck angefertigt hatte. Trotz warm- und kaltpressen mit Fliegengaze bockte die Haut anfangs doch ganz gehörig, mittlerweile gehts aber deutlich besser, allerding muss man sich ganz schön reinhängen um das Ding in Bewegung zu halten Poliert wird mit Ceri HPC, Mot&Tot im Wechsel, Tot ist wesentlich angenehmer weil das Tool besser zu greifen ist. Nach nur 2-3 Stunden ist der Spiegel in der Mitte schätzungsweise schon halb durch während am Rand noch "dichte Milchstrasse" ist, man sieht dies auch an der Messerschneide das die Mitte tiefer ist.
Doch nun zu den Bildern, als erstes das Schleiftool und die Pechhaut auf dem Drehteller



der Spiegel auf dem Focaultprüfstand in der Schlinge



zwei Focaultbilder, gemacht mit der Digiknipse



nächste Woche werde ich wohl einen Gang zurückschalten müssen, da mein Urlaub nun zu ende ist.
Gruß

Bearbeitet von: Roland am: 02.11.2003 21:58:31 Uhr
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4717 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2003 :  00:11:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
...womit eindeutig widerlegt ist, dass große Spiegel länger dauern. Noch am 24.10. wird hier berichtet, wie der Postbote das Glas in's Haus lieferte. Die Dauer von so einem Projekt ist wohl stark vom persönlichen "Maniakfaktor" abhängig. Bei deiner Geschwindigkeit muss die Scherbe ja schon rotglühend sein.

p.s.
Noch 'ne Frage zur Sache. Hast du dein Poliertool mal gewogen? Mein größtes, das ich ich noch einigermaßen in Schwung halten kann, ist 41 cm Durchmesser und knapp 14 kg.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2003 :  00:44:47 Uhr  Profil anzeigen
Moin Stathis,
das Poliertool wiegt ca 10,5kg und hat 45cm Durchmesser, heute bin ich mit dem Drehteller in den Heizraum umgezogen, bei etwa 22°C geht das Polieren doch etwas leichter als bei 17°C im Hobbyraum.
Gruß Roland

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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2003 :  01:24:02 Uhr  Profil anzeigen
Hallo nochmals,
wie schon gesagt musste ich letzte Woche etwas das Tempo rausnehmen und polierte in den letzten 10 Tagen nur etwa 10-12 Stunden, also insgesamt bislang ca 12-15h. Der Spiegel ist nun bis ca 400mm "durch" und zeigt von da an ein bis zum Rand dichter werdendes Sternfeld, was ich als "halbdurch" klassifizieren würde. Poliert habe ich überwiegend 1/3-Striche mit moderatem Überhang Tool on Top (ca 70%) mit dem 45cm Fullsize Tool, der Spiegel wurde ca alle 30 Striche auf der doppelten Schaumunterlage etwas gedreht. Ebenso habe ich ein 320mm und ein 250mm-Tool an den Spiegel angepasst um damit später die Korrektur herzustellen. Das große Tool braucht schon etwas Pflege: nach gut einer Stunde muss die Gazestruktur im Pech erneuert werden, das geschieht über Nacht wo das Tool auf dem nassen Spiegel verbleibt, danach etwa eine Stunde vor dem Polieren wird es zwecks Feinanpassung ohne Gazematte auf den Spiegel gelegt. Beim Polieren geht es dann verhältnismäßig leicht (oder habe ich mich etwa schon an das Riesending gewöhnt?) und satt, die Spiegelkante hat es mir bis dahin gedankt . Bis jetzt haben sich auch schon dreimal die Pechkanäle zugesetzt, dann habe ich sie mit dem Lötkolben wieder freigeschmolzen. Der Spiegel poliert schön von innen heraus und ist auf der auspolierten Fläche annähernd sphärisch, der nicht auspolierte Randbereich fällt etwas ab, das kommt aber vom Feinschliff, ich denke noch 5-6 Stunden dann sollte er auspoliert sein. Die Brennweite beträgt jetzt ziemlich genau 2024.5mm (Spiegelmitte), wird aber wohl beim Parabolisieren noch etwas kürzer werden. Nebenbei war ich noch im Baumarkt und besorgte mir das Holz (18mm Birke-Multiplex) für den Dob, die Spiegelkiste ist schon fertig und misst 555x555x300mm wow, was ein Apparat! denn ich will den Spiegel nach Möglichkeit noch am Stern testen bevor er belegt wird. Heute mittag habe ich auch noch eine Coudermaske mit sieben Zonen (40-91.5-124-148-170-189-206.5-222.5mm) ausgeschnitten, neben dieser und dem Ronchigitter werde ich auch noch mit einen Pinstick prüfen.
Gruß

Bearbeitet von: Roland am: 13.11.2003 01:55:25 Uhr
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Stoffie
Senior im Astrotreff

Deutschland
122 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2003 :  23:24:25 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stoffie's Homepage
Hallo Roland,

es ist schön zu hören, wie Du voran kommst. Mich hat das Glasfieber auch getroffen. Ich werde jetzt erst mal den 315'er fertigstellen. (wenn ich dann mal meine Kochplatte wiederbekomme, um die 20 cm Pechhaut zu gießen. Das Tool dazu ist schon lange fertig.)
Mal sehen was ich dann mache. Entweder einen Planspiegel, oder einen 400'er.
Ich weiß, daß dieß eine sehr große Herausforderung wird. Aber ich kann es einfach nicht lassen. Mir juckt es nun schon 2 Wochen in den Fingern, und ich kann nicht weiter. Es ist echt schlimm dieses Fieber.

Gruß Stoffie

Gruß Stoffie

Mail: stoffie(at)astro-foren.de

Bearbeitet von: am:
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Cosmo
Meister im Astrotreff

Deutschland
273 Beiträge

Erstellt  am: 14.11.2003 :  02:03:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Cosmo's Homepage  Sende Cosmo eine ICQ Message
Hallo, Roland

Ist wirklich toll wie du vorankommst

Mich hat´s auch voll erwischt, seit langem grübele ich zwischen 400 und 450mm bei 25mm dicke, habe mich noch nicht ganz entscheiden können.

Da hilft auch kein Paracetamol bei Glasfieber, da muss Carbo her

Grüße,
Y.Cetin

www.ycetin.de

Bearbeitet von: am:
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4717 Beiträge

Erstellt  am: 28.11.2003 :  11:16:50 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Hallo Roland,

im Nachbarthema lese ich, dass du dir gedanken um Astigmatismus machst. Bei einer so derat dünnen Scherbe würde ich es auch nicht dem Zufall überlassen wollen. Wenn er noch einigemaßen sphärisch ist, kannst du den Okulartest an der Lochblende machen. Das Verfahren ist im Texereau erläutert und wir haben es im Forum hier und hier schon durchgekaut. Alois hat auf seinem Bild sehr schön gezeigt, was es bei Asti zu sehen gibt.

Ich glaube, dass man den Test sogar bei einem parabolisierten Spiegel machen kann. Man sieht zwar starke sphärische Aberation im Sternbild (da man aus dem Krümmubsmittelpunkt betrachtet), aber ob es rund ist oder eirig sieht man trotzdem. Am bestem am extrafokalen Bild gucken, das hat einen sehr dominanten gut begrenzten Außenring an dem man gut beurteilen kann, ob es rund ist.

Würde mich sehr interessieren, wass du rauskriegst.


Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 28.11.2003 11:20:31 Uhr
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Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 30.11.2003 :  02:20:46 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stahis,
Zitat:
Würde mich sehr interessieren, wass du rauskriegst.

Das werde ich nächste Woche checken. Momentan biege ich gerade den noch Rand in die Reihe, der noch vom Feinschliff ziemlich flach war, deshalb hat es auch etwas länger gedauert bis der Spiegel auspoliert war. Die Differenz zwischen den beiden äusseren Zonen der Maske betrug satte 2.4mm (1.2mm an der bewegten Schneide) die habe ich mittlerweile halbiert. Eine gute Methode den Asti zu prüfen wäre auch den Spiegel im Gurt in 30°-Schritten zu drehen und die Brennweiten der 7 Zonen zu vergleichen. Dank Slittlesstester mit blauer LED, Kreuztisch mit 1/100mm Auflösung und der Mintron-Videocam habe ich eine Reproduzierbarkeit der Messungen besser 2.5/100mm am Tester, also 5/100mm auf feste Lichtquelle gerechnet. Wenn ich den Spiegel vorsicht genug in die justierbare Prüfschlinge reinsetze bleibt auch der Nullpunkt bis auf wenige hundertstel Millimeter stabil, das sollte reichen dem Asti ebenfalls auf die Spur zu kommen.

Hier noch ein paar ganz aktuelle Focault-Aufnahmen mit der Mintron:

ein klein bisschen sphärisch...



Test auf TDE, ein paar Markierungen knapp am Rand ergeben Null TDE
rechts ist ein Metermaßstab angelehnt, die leuchtende Spiegelkante ist die etwa 1mm breite Fase, vom polierten Glas leuchtet nix.



Die Kratzer auf den Bildern sind übrigens so fein dass man sie über die Messerschneide mit dem blossen Auge nicht sieht, und auf dem Glas muss man schon ganz genau schauen um sie zu finden

Gruß

Bearbeitet von: Roland am: 30.11.2003 02:25:46 Uhr
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filtwodl6
Neues Mitglied im Astrotreff

Österreich
17 Beiträge

Erstellt  am: 30.11.2003 :  07:47:54 Uhr  Profil anzeigen
Hi Roland,

den Astigmatismus prüfst du am einfachsten mit einem Okular wie beim Sterntest außerhalb vom Fokus, innerhalb wirst du nichts sehen, aber außerhalb geht das. Wenn ich mir die Uhrzeit deiner Postings anschaue, warst du mächtig fleißig.

Wodl Filt


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