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 Astronomie - der Teleskop-Selbstbau (ATM)
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 Lochinterferometer, einfach und brauchbar
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Seite: von 9

Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 31.01.2007 :  10:37:28 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Thomas,

Zitat:
Ich habe noch ein teildurchlässiges Planglas von Surplus rum liegen.
der hat etwa einen Durchlass von 70%.


Nach allem was ich bisher herausfinden konnte scheint mir 70 % Teildurchlässigkeit entschieden zu hoch zu sein. Deshalb würde ich mir die Mühe sparen speziell an diesem Muster "Bohrversuche" zu machen. Bei Solarfolien ohne Metallbelag oder nur einseitigem Metallbelag könnte man vielleicht mit Hochspannungsentladung (Quelle Zündspule) feine Durchschläge produzieren. Aber man braucht dann unbedingt zur Kontrolle ein Mikroskop um einigermaßen abschätzen zu können ob die Löcher in der gewünsten Größenordnung von 0,01 mm liegen. Die findet man gerade noch mit einer Lupe wenn man die Folie gegen eine helle Lampe hält.

So wie ich das in Erinnerung habe bist Du ja elektrotechnich versiert und kannst daher den Aufwand selber gut abschätzen. Meine Lochmethode am der Haushalts- Alufolie basiert natürlich auf deren Leitfähigkeit. Ich hab aber bisher noch nicht ausprobiert ob das an einer nicht isolierten Silberschicht auf Glas auch funktioniert. Wenn ja, dann liefert vielleicht der Vorschlag von AstroErik fast „fertige Arbeit“ wo es sich lohnen würde evtl. nachzubohren.
Zitat:


Als Substat habe ich die Rückseite eines normalen Taschenspiegels benutzt.

Die (meist braune) Schutzschicht bekommt man mit Abbeizer runter - ich habe dazu einen Alkalifreien genommen.

Die Silberschicht ist sehr dünn, noch schwach transparent und hat viele Mikrolöcher die sonst nicht weiter auffallen




Gruß Kurt

Bearbeitet von: am:
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 31.01.2007 :  10:46:58 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Miteinander,

1. Laserdioden
für die Laserdiode DL4147-062/650 hab ich Ende Dez. 04 24,95 € bezahlt und für die passende Elektronok 14,95€.

Nach dem neuen Conrad- Katalog wäre die preisgünstigste Kombination :

Best. Nr: 187540-29 7,21€ (Laserdiode)
Best. Nr: 187624-29 15,34 € (Elektronoik)

Ich bin kei Laserdiodenexperte und hab auch keine Ahnung wo es die einzelnen Laserdioden mit passender Elektronik evtl. preisgünstiger gibt. Sicher braucht man für unsere Zwecke keine 10 mW Laser die dazu noch teuer sind. Von den auf der Katalog S. 471 aufgeführen Typen könnte man mit Ausnahme der Typen für 785 nm wahrscheinlich alle verwenden.

Die Billig- Lösung wäre dann ein linsenlos gemachter Laserpointer. Dazu kann ich aber im Moment keine konkrete Bezugsquelle nennen.

2. Folie
Die halte ich ausdrücklich für ein Provisorium. Ob das mit Rettungsfolie oder mit Teil- abgeätzter Solarfolie geht werd ich in den nächsten Tagen wissen.

3. optische Dichte

Die scheint nicht besonders kritisch. Nach meinen bisherigen Versuchen und dem was man bei Suiter findet scheint der Bereich 0,01 bis 0,001 Transmission für uns passend. Weniger als 0,001 entsprechend ND3 geht, aber man bekommt mit zunehmender Dichte Probleme mit der Helligkeit.

Gruß Kurt

Bearbeitet von: am:
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 31.01.2007 :  21:12:04 Uhr  Profil anzeigen
Kleiner Nachtrag:

Heute hab ich meinen ersten Freiluft PDI- Versuch gemacht. Das geht so:

Bild 18


Man richtet das Teleskop annähernd horizontal auf einen künstlichen Stern aus. Dazu hab ich meinen unbelegten 10“ f/6 wieder in seinen Tubus. Zentrisch vor dem Okularauszug wurde dann das PDI- Filter auf die Dreiachsverstellung (Neudeutsch: xyz- stage) geklemmt. Als künstlicher Stern diente ein grüner Laserpointer, dessen Strahl durch axiale Verstellung der Linse so weit aufgeweitet wurde, dass der Durchmesser des Lichtflecks am Telesskop ca. 0,5 m betrug.

Bild 19


Diesen Lichtfleck sieht man auch bei Tageslicht, wenn der Himmel bedeckt ist. Man kann den Lichtfleck also vom Standpunkt des Lasers direkt richtig auf die Teledskopöffnung platzieren. Mit den bereits bekannten Silberfiltern gab es dann blendend helle Interferenzstreifen, zu deren vis. Einstellung ein ND 2 Graufilter verwendet wurde. Wohlbemerkt, der Hauptspiegel des Newton ist nicht belegt.

Leider blies der Wind zu stark, so dass man keine ordentliche Kollimation durchführen und auch keine ruhigen Interferenzstreifen fotografieren konnte. Aber als Test für die Funktionstüchtigkeit des Aufbaus hat es gereicht. Das folgende Igramm ist daher nicht zur Auswertung geeignet.

Bild 20


Wozu das alles? Bei ruhiger Luft kann man auf diese Weise durch Aufnahme und Mittelung mehrerer I- Gramme einen quatitativen Sterntest durchführen. Für Spiegelschleifer dürfte einteressant sein, dass man diesen Test auch bei noch nicht belegtem Spiegel machen kann. Die wegen des endlichen Abstandes Teleskop- künstl. Stern auftretende leichte Überkorrektur ist genau berechenbar und kann daher ensprechend herausgerechnet werden. Sie beträgt im obigen Beispiel lt. Suiter 1/8 lamdda Wellenfrontfehler.

Gruß Kurt

Bearbeitet von: Kurt am: 31.01.2007 21:20:09 Uhr
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Alois
Altmeister im Astrotreff

Austria
1307 Beiträge

Erstellt  am: 31.01.2007 :  22:31:35 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kurt.

Das ist aber ein großer Erfolg, meine Gratulation.
Damit hast du die Möglichkeit gemacht ein Fernrohr ohne zwei gesendete koherente
Wellenzüge zu prüfen.
Ich glaube das ist eine Neuheit, oder habe ich in der Literatur etwas übersehen?
Der zweite Wellenzug als Referenz entsteht ja durch das Loch direkt und wird mit dem
ankommenden Wellenzug verglichen.
Das wäre nun eine Aufwertung der PDI Interferometrie die neues Interesse erwecken kann.
Damit wäre es auch möglich mit einen Interferenzfilter und dem Licht eines hellen Sterns die Wellenfrontstörung der Luft zu messen.
Das wäre sicher interessant. Das problem wird aber die Belichtungszeit
sein um die Turbulenz einfrieren zu können.
Auch könnte man so mit einen guten Parpolspiegel als Kollimator ,
Refraktoren im einfachen Durchgang im Labor prüfen.
Auch wäre das eine gute Testmöglichkeit für Teleskope mit engen Blendrohr
und wenig freien Raum vor dem Fokus.
Da diese Interferogramme in der Regel gerade Streifen haben ist die Forderung
an die Randschärfe auch nicht mehr so hoch.
Anbei bemerkt ist dein Interferogramm eh schon schärfer geworden als
wie es bei einer Lochkamera zu erwarten ist.
Da hat sich dein unermüdliches Experimentieren sehr gelohnt.

Viele Grüße
Alois

Bearbeitet von: Alois am: 31.01.2007 22:50:48 Uhr
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KaStern
deaktiviert, auf eigenen Wunsch

Bhutan
2469 Beiträge

Erstellt  am: 31.01.2007 :  23:11:51 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kurt,

ich bin extrem beeindruckt, das ist erstklassige Arbeit!
Deinen Versuch mit dem PDI verfolge ich ja schon seit längerer Zeit mit,
aber daß die praktische Anwendung unter freiem Himmel so gut gelingt
hätte ich nicht zu hoffen gewagt.
Ich denke deine Vorarbei wird es vielen Sternfreunden ermöglichen sich
ein einfaches aber funktionierendes I-Meter zu bauen, und für die Schleifer
ist das ein echter Gewinn

Viele Grüße,Karsten

"Der Mensch benutzt nur ein Drittel seines Gehirns zum Denken."
"Interessant. Und was macht das andere Drittel?"

Bearbeitet von: am:
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  00:52:09 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Alois,

Zitat:
Das ist aber ein großer Erfolg, meine Gratulation.



vielen Dank für das Lob.
Zitat:
Damit hast du die Möglichkeit gemacht ein Fernrohr ohne zwei gesendete koherente
Wellenzüge zu prüfen.
Ich glaube das ist eine Neuheit, oder habe ich in der Literatur etwas übersehen?


Das steht im Prinzip schon schon bei Suiter beschrieben. Vor wenigen Tagen hab ich auch in der Interferometry Group davon gelesen, dass jemand schon Interferogramme gemacht hat sehr wahrscheinlich ganz ähnlich wie ich es oben beschrieben habe. Aber bisher konnte noch niemand die Fundstelle nennen. Wenn man wiederholt den Sterntest im freien an künstlichen Stern gemacht hat, ebenfalls bei Suiter beschrieben, dann finde ich es naheliegend einfach das Okular durch ein PDI- Filter zu ersetzen und die Helligkeit des künstl. Stern zu erhöhen.

Zitat:
...Auch könnte man so mit einen guten Parpolspiegel als Kollimator ,
Refraktoren im einfachen Durchgang im Labor prüfen.
Auch wäre das eine gute Testmöglichkeit für Teleskope mit engen Blendrohr
und wenig freien Raum vor dem Fokus.


Da wäre man im Gegensatz zu Freiluftmessungen natürlich wetterunabhäng.

Zitat:
Da diese Interferogramme in der Regel gerade Streifen haben ist die Forderung
an die Randschärfe auch nicht mehr so hoch.
Anbei bemerkt ist dein Interferogramm eh schon schärfer geworden als
wie es bei einer Lochkamera zu erwarten ist.



Die Kamera sieht den Spiegel nicht nur durch das Loch sondern auch durch das Filter außerhalb des Loches. Daher gibt es auch bei RoC- Aufnahmen mit dem PDI- Filter keine Randschärfeprobleme. Man muss nur den Bereich außerhalb des Filters abblenden. Sonst bekommt man Artefakte wie den hellen Bogen links im Bild 20. All meine hier wiedergegebenen PDI Interferogramme sind wegen Formatbegrenzug und Kompression etwas weniger Randscharf als die Originale. Deshalb hab ich zur Verdeutlichung aus dem Originalbild einen Sektor ohne Verkleinerung und Kompression herausgeschnitten. Der volle Bilddurchmesser beträgt hier ca. 600 Pixel.

Bild 21


Bei der Gelegenheit eine Frage: Kennst Du vielleicht eine Methode mit der man Interferenzstreifen mit 120% Kontrast erzeugen kann?
Zitat:
Da hat sich dein unermüdliches Experimentieren sehr gelohnt.


Ja, ich bin mit dem bisherigen recht zufrieden. Aber es geht garantiert weiter Ich freue mich natürlich ganz besonders über das rege Interesse an dem Thema.

Grüße
Kurt

Bearbeitet von: am:
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  01:04:31 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: KaStern

Hallo Kurt,

ich bin extrem beeindruckt, das ist erstklassige Arbeit!



Vielen Dank, Karsten,

diese Übung interessiert Dich vielleicht auch.
Bild 22

Bei der Prüfung von Yolos und ähnlichen "krummen Hunden"* in Autokollimation geht das Licht ja mindestens über 5 Spiegelflächen. Da hat es mich interessiert wie sich das denn hinter dem PDI- Plättchen der Kamera präsentiert.
Zitat:
aber daß die praktische Anwendung unter freiem Himmel so gut gelingt
hätte ich nicht zu hoffen gewagt
Ich war selber ganz überrascht.

Grüße
Kurt

*Die können ganz nett sein.

Bearbeitet von: Kurt am: 01.02.2007 14:47:14 Uhr
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KaStern
deaktiviert, auf eigenen Wunsch

Bhutan
2469 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  16:24:47 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kurt,

ja, die Bildchen Nr 22 interessieren mich selbstverständlich. Ich fürchte
daß der zwischenzeitliche Ausbau des Sekundärspiegels die schon etwas
bessere Justage wieder ruiniert hat. Aber das können wir ja wieder hinbiegen

Daß die "krummen Hunde" ganz nett sein können habe weis ich ja schon
vom durchgucken

Viele Grüße, Karsten

"Der Mensch benutzt nur ein Drittel seines Gehirns zum Denken."
"Interessant. Und was macht das andere Drittel?"

Bearbeitet von: am:
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Gerold
Senior im Astrotreff

Deutschland
116 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  17:11:41 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,

werden eigentlich schon Astronomie- Preise vergeben ?
(Oscar - Ähnlich )

Ich nominiere Kurt !

Ich bin zwar nur Anfänger hier, aber die Arbeit die er sich, und die Freude die er uns macht find ich mehr als beeindruckend !!

Gruss Gerold

Bearbeitet von: am:
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neubi
Senior im Astrotreff

Deutschland
148 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  20:58:40 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,

Zitat:
werden eigentlich schon Astronomie- Preise vergeben ?
(Oscar - Ähnlich )

Ich nominiere Kurt !

Ich bin zwar nur Anfänger hier, aber die Arbeit die er sich, und die Freude die er uns macht find ich mehr als beeindruckend !!



Dem Gerold kann ich nur zustimmen!

Wie wäre es mit "Astrotreffler des Monats"?

Gruß Neubi
------------------------

Bearbeitet von: am:
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  21:28:19 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Miteinander,

nochmals vielen Dank für Eure Anerkennug. Die Sache macht einfach Spaß. Da gibt es auch heute etwas zu berichten:

Im Gegenstz zu gestern war heute ideales „Außen- Messwetter“. Der Himmel war wolkenverhangen, kein Wind und die Lufttemperatur stabil. Also hab ich den ganzem Krempel wieder genau wie gestern aufgebaut um etwas bessere Fern- PDI – Gramme zu fotografieren. Aus erfahrung weiß icgh dass solche idealen Freiluft- Starestwetterlagen oder jetzt für Fern- PDI relativ selten sind. Der Aufbau gelang so gut, dass ich nach Einschaltung des Lasers ohne justieren zu müssen bereits ein Kringel- Interferogamm sehen konnte. Der ganze Trick dabei liegt darin, dass vorher das Teleskop durch Kontrolle mit dem Oku auf den noch nicht aktivierten Laser ausrichtet. Nach etwas Fummelei mit der Positionierung der Kamera gelangen dann Interferogramme dieser Art.

Bild 23


Dabei ist es wichtig, dass man als Warmluftproduzent möglichst weit genug von der Telesopöffnung entfern steht. Deshalb wurde die Kamera mittels Zeitauslöser aktiviert. Das Igramm ist noch nicht perfekt ausgeleuchtet, weil der Laserspot am Teleskopeingang doch etwas asymmetrisch und zu eng gebündelt ankam.

Dann hab ich 4 solcher I- Gramme mit FringeXP gemittelt und dieses Ergebnis mit den entsprechenden für die Tabelle Bild 12 verglichen. Der Übersicht halber hab ich in allen Fällen Koma und Asti weggelassen. Die Übereinstimmung der Schnittkurven könnte kaum besser sein.

Bild 24

Das ist zwar noch kein unumstößlicher Beweis für die richtigkeit der Übereinstimmung, aber zumindest ein Treffer. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob die für die heutige Auswertung mit CC = – 0,015 richtig ist. 0 wäre richtig, wenn die Lichtquelle im “Unendlichen“ stände.

Gruß Kurt

Bearbeitet von: Kurt am: 01.02.2007 21:30:15 Uhr
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neubi
Senior im Astrotreff

Deutschland
148 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  21:41:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kurt,

könntest Du vielleicht bei Gelegenheit eine kleine Anleitung verfassen, wie man exemplarisch anhand eines der o.a. Interferogramme mit einer geeigneten Software, (z.B. FringeXP) eine Auswertung machen kann? Falls nicht, wäre ich Dir alternativ für einen Link auf eine nicht allzu akademische, möglichst deutsche Beschreibung ebenfalls sehr dankbar.

Was mich interessieren würde:

- welche Eingangsdaten sind relevant (z.B. optische Dichte der Folie)?

- welche Daten erhalte ich aus dem Interferogramm und mit welchen Methoden kann ich sie ermitteln?

- wie werte ich die Daten mit der Software aus?

Gruß Neubi
------------------------

Bearbeitet von: am:
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Bonsai
Senior im Astrotreff

Deutschland
138 Beiträge

Erstellt  am: 01.02.2007 :  22:24:01 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,

Zitat:

werden eigentlich schon Astronomie- Preise vergeben ?
(Oscar - Ähnlich )

Ich nominiere Kurt !


Auch mir würde kein Amateurastronom einfallen, der eine Auszeichnung mehr als Kurt verdienen würde.
Da denke ich an die VdS-Medaille, die jedes Jahr an einen verdienten Sternfreund verliehen wird.

Zitat:

Die VdS möchte damit Amateurastronomen und Amateurastronominnen ehren, die sich durch besondere Leistungen im Bereich der astronomischen Beobachtung, Auswertung oder Entdeckung, aber auch in der astronomischen Bildung hervorgetan haben.


Hier der Link zu den Statuten:
http://www.vds-astro.de/vds-leistungen/02_medaille.htm#Statuten

Sofern Kurt einverstanden ist, würde ich ihn vorschlagen.

Viele Grüße

Kai

Bearbeitet von: am:
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mat
Mitglied im Astrotreff

Schweiz
47 Beiträge

Erstellt  am: 02.02.2007 :  13:25:30 Uhr  Profil anzeigen
Hallo, sehr interessanter Tread, gratuliere! ...Kurt danke!

...da ich alles zur Hand hatte, habe ich die Folien von Baader durchgemessen. Die beiden Folien ND5 und ND3.5 habe ich mit 30% Natronlauge und Watte bearbeitet, so dass nur noch eine Schichtseite wirksam ist. Ergebniss wurde mit einem einfachen Luxmeter gemessen. Der Durchlass war folgendermassen:
ND 5.0 unbearbeitet = 4 bearbeitet = 140 Lux, ND 3.5 unbearbeitet = 14 bearbeitet = 370 Lux Durchlass. Somit steigt der Durchlass grob um etwa den Faktor 30x.
Die tiefen werte der unbeabeiteten Folie sind aber nicht sehr genau, hoffe sie sind aber als Ansatz brauchbar. Die Lichtquelle war ein Glühbirne.



Grüsse aus der Schweiz Martin

Bearbeitet von: mat am: 02.02.2007 16:19:33 Uhr
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Kurt
Forenautor im Astrotreff

Germany
7088 Beiträge

Erstellt  am: 02.02.2007 :  15:35:24 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Kai
Zitat:
...Sofern Kurt einverstanden ist, würde ich ihn vorschlagen.




vielen Dank. Was soll ich dazu noch sagen, wenn der Spaß an der Arbeit im astrotreff derart belohnt werde würde?

Gruß Kurt

Bearbeitet von: am:
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