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 Vixen VMC 110L
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Seite: von 3

Juergen_Jaensch
Galaxienmixer im Astrotreff

Deutschland
3971 Beiträge

Erstellt am: 16.11.2006 :  20:28:33 Uhr  Profil anzeigen
Moin Leute

Hier ist mein neues Leitrohr , und Schnellspechtelgerät.

Vixen VMC 110L

Hier die ersten Eindrücke:















Ich denke , dass der Kleine Potential hat.

Hat wer mit Diesem , oder einer seiner grossen Brüder Erfahrungen?

Lustig finde ich den Aufkleber: Vixen - Made in China

Bin gespannt auf das erste Sternenlicht.

CS

Jürgen

Niveau ist keine Hautcreme!

Purus on Tour:

http://www.youtube.com/watch?v=8mp4TNrahPI

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JuergenF
Meister im Astrotreff

Deutschland
488 Beiträge

Erstellt  am: 16.11.2006 :  20:52:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche JuergenF's Homepage
China hin und her, sieht ganz schick aus. Trag ihn doch bitte mal vor die Tür, zumindest hier ist es klar. und dann schreib mal was Du gesehen hast

Viele Grüße

Jürgen

Bearbeitet von: am:
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Gummiadler
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2149 Beiträge

Erstellt  am: 16.11.2006 :  22:54:44 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Jürgen,
herzlichen Glückwunsch!
Dann ist der Nachbar doch noch zurückgekommen.
Morgen früh um 5 Uhr gibt´s ein Wolkenloch. Da musst Du spechteln.
Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Freude mit dem neuen Familienmitglied.
Bis bald.
Heiner

"Ich bin Leben, das Leben will, inmitten von Leben, das leben will."

Albert Schweitzer (1875-1965)

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bazerk
Senior im Astrotreff

Deutschland
226 Beiträge

Erstellt  am: 09.01.2007 :  12:52:06 Uhr  Profil anzeigen  Besuche bazerk's Homepage
Ahoi!
Hier mein erster Eindruck des VMCs - Form, Funktion und Finish:
Beim Auspacken des VMC110 fiel mir unweigerlich der Spruch ein: "You get what you paid for" - chinesische Qualität in letzter Konsequenz. Aber egal - der Kurze soll sich als Leitrohr bewähren - lichtstark, leicht, kompakt - das alles erfüllt das VMC110 in Perfektion - und tatsächlich ist es auch das einzige Instrument in dieser Klasse auf dem Markt. Die kleinen Maks wie das ETX90 und die Synta/Skywatcher/Orion Brüder haben schon wieder sehr ungünstige Öffnungsverhältnisse und sind deshalb mit diesem kompakten Field-Maksutov nicht vergleichbar.

Aber erstmal die Punkte, die mir negativ aufgefallen sind:
Beim Auspacken stach mir sofort der unangenehme Lackgeruch von nicht komplett ausgehärteter Farbe in die Nase und ein erster Gedanke galt der Optik, die hoffentlich die Dämpfe ungetrübt überstanden hat. Ein Kontrollblick auf den Hauptspiegel im Licht der Schreibtischlampe zeigte aber einen sauberen und klaren Hauptspiegel. Beim Ausleuchten des Tubus war dann auch sofort klar, daß die Innenschwärzung stark verbesserungsbedürftig ist - hier hat der Kurze grosses Optimierungspotential und ohne vorher diese Arbeiten durchgeführt zu haben, werde ich kein ernsthaftes Firstlight vornehmen. Beim Drehen am Fokussierknopf bekam ich dann erst einmal einen gehörigen Schreck: Der Knopf eierte so stark exzentrisch, daß ich eine verbogene Fokussierwelle fürchten musste. Es gelang mir, den Knopf abzuziehen. Tatsächlich stellte sich die Welle als leicht verbogen heraus, weil offensichtlich beim Zusammenbau der Knopf in der falschen Position mit Gewalt auf die Welle gesteckt wurde und dadurch stark exzentrisch saß. In der Achse des Drehknopfes ist eine kleine gefederte Stahlkugel eingelassen, die auf der Nut der Fokussierwelle einrasten muss, um so das Durchdrehen zu verhindern. Wie man so schlampig und ohne Sachverstand zusammenbauen kann entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Leider hat die Welle dadurch jetzt eine leichte Exzentrizität, die sich hoffentlich nicht als Spiegelshifting auswirken wird.
Desweiteren quoll aus dem Gummiüberzug des Fokussierknopfes der getrocknete Kleber - ein unschöner Anblick.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Endkappen für die beiden Okularauszüge - Hartplastikstöpsel, die klappernd zu Boden fallen, sobald der OAZ nach unten zeigt.
Die Prismenschiene war mit Gewalt schief an das Gehäuse gequält, weil zwei Gussgrate nicht vollständig entfernt und einfach überlackiert worden sind. Nicht einmal die Passform ist geprüft worden.
Als nächstes habe ich dann den Tubus vom Hauptspiegelgehäuse abgeschraubt und mir das Innenleben angeschaut: Mir sprang auch sofort der Grund ins Auge, warum der Fokussierknopf am Endanschlag so merkwürdig weich federt: Hat der Hauptspiegel seine maximale Verschiebeposition erreicht, stösst die zentrale Führungshülse gegen einen Endanschlag - der Führungsarm, der von dem Gewinde der Fokussierwelle bewegt wird um den Hauptspiegel zu versetzen, wird nun zum biegsamen Hebel. Eine eher suboptimale Frickellösung - hier wäre ein Endanschlag an der Gewindestange angebrachter, um die Hauptspiegelführung frei von Hebelkräften zu halten. Und zu Guterletzt: Auf der Achse der Hauptspiegelführung war dann auch unsere Lieblingszutat fernöstlicher Fernrohre, das zähe klebrige Chinafett zu entdecken. Vielleicht verhindert es ja gerade das Spiegelshifting? Ich werde es wohl testweise austauschen müssen.
Zum Klappmechanismus kann ich nur soviel sagen: Er ist sicherlich zu schwergängig, aber auch das lässt sich mit etwas Fett beheben.

Mein Fazit vom Ersteindruck: Vixen goes Lidl! :( - leider. Mit etwas Basteleinsatz wird aus dem VMC bestimmt ein sehr schönes Instrument. Im Auslieferungszustand ist es aber nicht zu gebrauchen.

Noch eine Frage: Beim Abschrauben der Fangspiegelkappe kam die eingeklebte Optik zum Vorschein: Wer weiss, wie ich diesen Kleber schonend auflösen kann?

Gruss aus dem Harz, Olaf

-----------------
Gruß, Olaf

Astrofotografie Harz
http://www.astrofoto-harz.de

Bearbeitet von: bazerk am: 09.01.2007 13:31:55 Uhr
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Juergen_Jaensch
Galaxienmixer im Astrotreff

Deutschland
3971 Beiträge

Erstellt  am: 09.01.2007 :  17:27:50 Uhr  Profil anzeigen
Moin Leute

Olaf=>

Autsch!

Das hört sich ja an , wie ein Griff ins Klo.

Vieles auf deiner Mängelliste ist aber wohl fehlplaziert.
Bei einer Röhre für 220 Eumels , mit auch noch soviel Zubehör dabei?
Was haste denn erwartet?

Ich wusste sofort , dass es wohl einiges zu verbessern gibt.

Aber wenn z.B. eine Welle krumm ist , dann geht so ein Gerät sofort zum
Händler zurück.
Ich würde nen Teufel tun , da erst mal alles auseinanderzufrickeln.

Ich wünsche dir , dass du nach deinen Optimierungsmassnahmen doch genau so
angenehm von dem Teil überrascht sein wirst , wie ich.

Für das Geld ist es ein schickes Teil , und wohl auch für mehr , als zum
Guiden zu gebrauchen.

Gut , dir Justierschrauben des HS sind ein Witz , aber sonst ist
alles dran , was das Teil braucht.

CS

Jürgen

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bazerk
Senior im Astrotreff

Deutschland
226 Beiträge

Erstellt  am: 10.01.2007 :  10:53:42 Uhr  Profil anzeigen  Besuche bazerk's Homepage
Hallo Jürgen,
ich habe das VMC zu einem sehr günstigen Preis bekommen, deshalb verzeihe ich auch die Mängel in diesem Fall. Ich sage nicht, daß ich unzufrieden bin - ich nur über die Firma Vixen verwundert, die mit kleinen vermeidbaren Qualitätsmängeln ihren guten Ruf verspielt. Z.B. wollte ich mir noch einige Okulare der LVW Serie zulegen - aber nach der Erfahrung mit dem VMC werde ich darauf achten, daß diese nicht aus der chinesischen Produktion stammen!

- die Prismenschiene wird sowieso nicht verwendet -> Müll
- die Fokussierwelle läuft jetzt wieder rund.
- Die mangelnde Innenschwärzung habe ich erwartet - es gibt praktisch kein Teleskop in diesem Preissegment, das zufriedenstellend Innen geschwärzt ist.

Heut abend wird die Optik getestet, notfalls am künstlichen Stern :)

Gruss, Olaf


-----------------
Gruß, Olaf

Astrofotografie Harz
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Bearbeitet von: am:
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bazerk
Senior im Astrotreff

Deutschland
226 Beiträge

Erstellt  am: 10.01.2007 :  22:54:48 Uhr  Profil anzeigen  Besuche bazerk's Homepage
Hallo Optikexperten!
Was haltet Ihr von dem Test am künstlichen Stern? Eigentlich ist ja nur die Kollimation unsauber, oder? Ich frage mich, ob ich das Instrument zurückgeben soll, oder den Selbstversuch wage, zu kollimieren - schliesslich sieht Vixen ja offiziell keine Kollimationsmöglichkeit für den Anwender vor :/

Aber seht selbst:


VMC110L: Künstlicher Stern aus ca. 12m, Reihenfolge der Bilder: extra- über fokal nach intrafokal. TouCam in 2x2 Binning Modus(aus Versehen), 2x Barlow.

Gruss, Olaf

-----------------
Gruß, Olaf

Astrofotografie Harz
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Bearbeitet von: bazerk am: 10.01.2007 22:58:21 Uhr
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jan-sommerfeld
Senior im Astrotreff


199 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2007 :  00:56:15 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Leute,

ich bin erschüttert, was da heutzutage unter dem Namen Vixen auf den Markt gebracht wird. Typische Kaufhaus billig Wahre. Und dafür noch 230€ zu verlangen ist frech. Ein 114/900 Newton mit Parabolspiegel ist da allemal besser. Den kann man wenigstens vernünftig justieren.
Für mich ist das ein klarer Fall von grober Dejustage. Wenn man noch nicht mal die Möglichkeit hat, das selber zu beheben gibt es nur eins:
Reklamation und Geld zurück.
Grüsse

Jan

Bearbeitet von: am:
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bzfrank
Meister im Astrotreff

Deutschland
705 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2007 :  05:03:56 Uhr  Profil anzeigen
Hu, das sieht ja gruselig aus! Das Vixen sich sowas traut auszuliefern...?

Grüße

Frank

Bearbeitet von: am:
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Juergen_Jaensch
Galaxienmixer im Astrotreff

Deutschland
3971 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2007 :  17:35:15 Uhr  Profil anzeigen
Moin Leute

Olaf=>
Den HS kannste ja mit diesen Schräubchen justieren:



Ist zwar nix für Grobmotoriker , aber ich habe es gerade probiert.
Es geht so lala.

Wo du deinen Vixen auseinander hattest , haste da Bilder geschossen?
Das Innenleben würde mich auch interessieren.

CS

Jürgen


Niveau ist keine Hautcreme!

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slyv
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
5161 Beiträge

Erstellt  am: 11.01.2007 :  18:59:02 Uhr  Profil anzeigen
Hallo!

Ich (meinerseits stolzer Besitzer eines 80/1200 Vixen FH, den man kaum mehr verbessern kann) halte das auch für eine ziemich miese Abzocke!

Die "alten" Vixen (made in Japan) scheinen mit den "neuen" Vixen ja nicht mehr viel Gemeinsamkeiten zu haben, ausser dem Label und dem hohen Preis.

Abgesehen vom eingebauten "Flip Mirror" ist das Ding nicht besser als eine ordinäre Russentonne! Selbst der Sterntest meines Lidlscope zeigt rundere Beugungserscheinungen!


"Lichtstark"...?
Das VMC hat doch auch f/10, wie jede ordinäre Russentonne....?
Was soll daran lichtstark sein?


Hat es denn überhaupt ein ebenes Bildfeld, oder ist das ein rein visuelles Scope?

Sowas tät'ich jedenfalls nicht akzeptieren - ich würde auf "Vixen Qualität" oder allermindestens auf "preisgerechte Qualität" beharren!

Orangeblau grüsst Silvio von der MACH1 (Member of Albireo) und wünscht allen klare Sicht

Bearbeitet von: am:
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bazerk
Senior im Astrotreff

Deutschland
226 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2007 :  05:55:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche bazerk's Homepage
Hallo an alle!
Danke noch einmal für die Kommentare - ich gebe doch das Instrument zurück und hole mir ein ETX-90 als Leitrohr - das hat zwar zuviel Brennweite, aber dafür wenigstens eine ausgewiesene Qualität.

Das VMC liess sich leider nicht kollimieren - Die Schrauben waren bombenfest angeknallt (teilweise sogar verbogen!) - zusätzlich mit so einer Art Sekundenkleber fixiert. Der Kleber war bei einigen Schrauben in den Schraubenschlitz gelaufen, so daß der Schraubendreher kaum greifen konnte und ich die Schrauben vermurksen musste. Anschliessend hätte ich alles neu machen müssen: Grössere Bohrungen, neue Gewinde schneiden, etwas grössere Schrauben mit Innensechskantkopf.

Ich gebe das Geräte zurück, weil ich doch feststellen musste, daß die Fokussierwelle mit Ihren leichten Schlag massives Spiegelshifting auslöst - ich hatte den Hauptspiegel vom Blendrohr abgezogen und nach Abschluss der Arbeiten wieder draufgesteckt - dabei ging etwas von dem honigklebrigen Chinafett verloren und als Folge davon macht sich die mangelnde Passung zwichen dem Blendrohr und der Hauptspiegelführungsbuchse bemerkbar - Konsequenz: Als Leitrohr unbrauchbar.

Fotos vom Innenleben habe ich leider keine gemacht.

Gruss, Olaf

-----------------
Gruß, Olaf

Astrofotografie Harz
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bazerk
Senior im Astrotreff

Deutschland
226 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2007 :  10:34:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche bazerk's Homepage
Zitat:

Abgesehen vom eingebauten "Flip Mirror" ist das Ding nicht besser als eine ordinäre Russentonne! Selbst der Sterntest meines Lidlscope zeigt rundere Beugungserscheinungen!

"Lichtstark"...?
Das VMC hat doch auch f/10, wie jede ordinäre Russentonne....?
Was soll daran lichtstark sein?

Hat es denn überhaupt ein ebenes Bildfeld, oder ist das ein rein visuelles Scope?


Jup, das VMC hat ein ebenes Bildfeld - und mit f/9,3 als relativ lichtstark meinte ich: lichtstark im Vergleich zu den f/13,5 Maks in der Grösse.

Schade, das VMC110 ist eine schickes Teil und könnte ein Verkaufsrenner werden, weil es eben in bezug auf Kompaktheit, Gewicht und Optikdesign eine Marktlücke füllt - ich wette die Abbildungsqualität wird sogar sehr gut sein, denn immerhin sieht man in meinem Sterntest, daß extrafokale und intrafokale Bilder so gut wie gleich sind - aber es kauft ja auch niemand ein Auto mit festgeschweisstem Lenkrad und zugeklebten Türen ...

Gruss, Olaf

-----------------
Gruß, Olaf

Astrofotografie Harz
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HoO_Germany
Anbieter im Astrotreff

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2130 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2007 :  11:49:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche HoO_Germany's Homepage
Zitat:
Original erstellt von: bazerk

Hallo an alle!
Danke noch einmal für die Kommentare - ich gebe doch das Instrument zurück und hole mir ein ETX-90 als Leitrohr - das hat zwar zuviel Brennweite, aber dafür wenigstens eine ausgewiesene Qualität.

Das VMC liess sich leider nicht kollimieren - Die Schrauben waren bombenfest angeknallt (teilweise sogar verbogen!) - zusätzlich mit so einer Art Sekundenkleber fixiert. Der Kleber war bei einigen Schrauben in den Schraubenschlitz gelaufen, so daß der Schraubendreher kaum greifen konnte und ich die Schrauben vermurksen musste. Anschliessend hätte ich alles neu machen müssen: Grössere Bohrungen, neue Gewinde schneiden, etwas grössere Schrauben mit Innensechskantkopf.

Ich gebe das Geräte zurück, weil ich doch feststellen musste, daß die Fokussierwelle mit Ihren leichten Schlag massives Spiegelshifting auslöst - ich hatte den Hauptspiegel vom Blendrohr abgezogen und nach Abschluss der Arbeiten wieder draufgesteckt - dabei ging etwas von dem honigklebrigen Chinafett verloren und als Folge davon macht sich die mangelnde Passung zwichen dem Blendrohr und der Hauptspiegelführungsbuchse bemerkbar - Konsequenz: Als Leitrohr unbrauchbar.

Fotos vom Innenleben habe ich leider keine gemacht.

Gruss, Olaf



Hallo Olaf

verstehe ich jetzt richtig, daß Du zuerst Hand angelet hast und nun das Teleskop zurük geben willst, nachdem Du damit nicht mehr klar kommst?
Hast Du das mit Deinem Händler so VORHER abgesprochen?

Dieses Beispiel belegt erneut, wie schwer es sein kann, ein optisches System zu kollimieren, wenn man da keine Kenntnisse hat. Es ist nicht einfach "nur an ein paar Schrauben drehen" soweit sich diese drehen lassen, sondern man muss da auch darauf achten, daß bei Entnahme des HS vom Blendrohr, dieser in seiner ursprünglichen Postiton gebracht wird. Meistens ist der HS in seinem Sitz unterlegt, das merkt der Laie nicht unbedingt.
Wenn da auch noch die originalen Schrauben vermurkst wurden... naja.
Ich stelle mir die Rückgabe dieses Gerätes ziemlich schwierig vor.

Schönen Gruß

House of Optics Germany
Robert Lebek
http://www.hoo-germany.de
E-mail: info(==>)hoo-germany.de


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Juergen_Jaensch
Galaxienmixer im Astrotreff

Deutschland
3971 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2007 :  11:59:59 Uhr  Profil anzeigen
Moin Robert

Da liegt der Hase im Pfeffer.

Von Vixen gibt es weder Justieranleitung , sonst noch irgendetwas Schriftliches.

Auch ich habe den Vixen erworben , weil er mir als Leitrohr dienen soll.
Ferner finde ich das Konzept mit den Extras (Ebnes Feld , 2. Okularstutzen , curved
Spider)spannend.

Nun ist ist es eine Sache , so ein Gerät erst auseinanderzubauen , oder aber den
Versuch der Justage des HS.

Wenn ich mein Gerät auseinandergebaut hätte , hätte ich es aber nicht in irgend
einem Forum plattgetreten.

Ich weiss ja nicht , woher Olaf sein Gerät hat , aber Händler lesen ja auch in
diveresen Foren mit.
Schätze , dass der Umtausch dadurch nicht leichter wird.

Hast du denn auch diese Röhren im Programm?

CS

Jürgen

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2130 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2007 :  12:48:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche HoO_Germany's Homepage
Moin Jürgen,

auch ich sehe es genau so wie Du. Zwar mag es sein, daß die Konstruktion nicht so das Gelbe vom Ei darstellt, in Punkto Justage, aber man kann nicht sämtliche Versuche starten und dann sagen, daß das Gerät "Schund" ist und es zurück geben... defekt, ohne vorherige Absprache mit dem Händler.
Selbst wenn er es nicht im Forum "plattgetreten" hätte, würde es wohl jeder Händler erkennen, daß am Gerät unbefugt geschraubt wurde und da zumindest nachhaken.
Sicherlich hat jeder Käufer ein Rückgaberecht, aber da sollte zumindest die Ware so verbleiben, wie aus dem Geschäft erhalten.

Ja, ich führe diese Teleskope auch.
In ähnlichem Öffnungsverhältnis habe ich ausserdem auch die Astele 70 von Lomo, oder auch die Ylena 80 Mak-Cassegrains.

Schönen Gruß


House of Optics Germany
Robert Lebek
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