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Seite: von 10

FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2006 :  06:16:07 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

ist eigentlich recht einfach zu optimieren wenn man rausfindet wie man die Linsenflächen mit jeweils gleichem Radius koppelt, die Dicke der Linsen ist sehr unkritischauch der Abstand dieser ändert nicht sehr viel, bleiben fürs Grobe also bloß zwei radien und der Abstand zum Hauptspiegel zu optimieren, was damit nicht geht über den Linsenabstand.

aber Marty den Rutten/van Veenroy hast du doch selber auf dem Tisch zu liegen

Gruß Frank

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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2006 :  07:46:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
hi!
ich werde wohl eher die optimierung meinen fortschritten anpassen - d. h. ich kann natürlich versuchen, das beste rauszuholen, aber letztendlich werde ich mich nach dem richten müssen, wo ich bei den korrektoren lande ...
lg
wolfi

Bearbeitet von: am:
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Marty
Altmeister im Astrotreff

Germany
2112 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2006 :  11:28:02 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Marty's Homepage  Sende Marty eine AOL Message  Sende Marty eine ICQ Message  Sende Marty eine Yahoo! Message
Zitat:
Original erstellt von: FrankH



aber Marty den Rutten/van Veenroy hast du doch selber auf dem Tisch zu liegen




Ja aber da ist kein Oslofile drin!
Grüße marty

Homepage www.marty-atm.de
mailto:martin<at>marty-atm.de
AG Spiegelschleifen in der Wilhelm Foerster Sternwarte NUR NOCH NACH VEREINBARUNG
Info zum AG Spiegelschleifen: http://www.wfs.be.schule.de/pages/AGSpiegel/

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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2006 :  20:45:34 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
Zitat:
Original erstellt von: FrankH


ist eigentlich recht einfach zu optimieren wenn man rausfindet wie man die Linsenflächen mit jeweils gleichem Radius koppelt,


hi!
die sind in dem file schon gekoppelt. andere frage - kriegt man ohne SLR (also ohne kamera, bei der man das objektiv entferenn kann) irgendwie ein foucaltfoto zusammen? nicht, dass ich eines posten wollte - meines schaut nämlich sehr unspektakulär aus ...
lg
birki

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2006 :  21:07:27 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:

andere frage - kriegt man ohne SLR (also ohne kamera, bei der man das objektiv entferenn kann) irgendwie ein foucaltfoto zusammen?



hallo

ohne Objektiv bekommst du kein Foucaultfoto, solange es keine Sucherkamera ist und ein Lifebild hat das zeigt was auf dem Bild drauf sein wird gehts schon.
ist aber mit der kameraausrichtung und Abstand zur Schneide nicht einfach.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Marty
Altmeister im Astrotreff

Germany
2112 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2006 :  01:43:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Marty's Homepage  Sende Marty eine AOL Message  Sende Marty eine ICQ Message  Sende Marty eine Yahoo! Message
Zitat:
Original erstellt von: Birki


andere frage - kriegt man ohne SLR (also ohne kamera, bei der man das objektiv entferenn kann) irgendwie ein foucaltfoto zusammen? nicht, dass ich eines posten wollte - meines schaut nämlich sehr unspektakulär aus ...



Hallo,
Für ein Foucaultfoto brauchst du eine Kamera mit Objektiv, das muß auf den Spiegel scharfgestellt werden. Dabei ist es unerheblich ob das Objektiv entfernt werden kann oder nicht, solange es nur an der Kamera für das Foto dran ist.
Ach so jetzt versteh ich die Frage. Also du brauchst nicht unbedingt eine SLR-Kamera. Es reicht wenn du zum Beispiel eine Digitalkamera mit Display dran benutzt.
Grüße Martin

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Bearbeitet von: Marty am: 08.12.2006 01:45:58 Uhr
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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2006 :  18:14:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
hi!
hm - das mit dem scharfstellen auf den spiegel ist mir unklar. die frage entstand eigentlich nur, weil ich aus neugier ein foto mit der webcam machen wollte und ein stilleben meiner badezimmertür im finstern das einzige ergebnis war. ich werds einmal mit der kompaktkamera auf unendlich und einer hilfslinsee verscuhen...
lg
birki

Bearbeitet von: am:
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Marty
Altmeister im Astrotreff

Germany
2112 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2006 :  18:30:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Marty's Homepage  Sende Marty eine AOL Message  Sende Marty eine ICQ Message  Sende Marty eine Yahoo! Message
Zitat:
Original erstellt von: Birki

hi!
hm - das mit dem scharfstellen auf den spiegel ist mir unklar. die frage entstand eigentlich nur, weil ich aus neugier ein foto mit der webcam machen wollte und ein stilleben meiner badezimmertür im finstern das einzige ergebnis war. ich werds einmal mit der kompaktkamera auf unendlich und einer hilfslinsee verscuhen...
lg
birki


Hallo,
Na ist doch einfach- wenn der Spiegel 4 Meter von der Kamera weg ist muß die Entfernung auf 4 Meter eingestellt werden. Bei den heutigen Vollautomatikkammeras ist es gut wenn man den Spiegel direkt vor einer größeren Struktur, (Schrank, Tür etc.) aufgestellt wird. Sonst stellt sich die Kamera auf irgend was scharf, und der Spiegel ist dann unscharf.
Grüße marty

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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2006 :  19:25:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
hallo!
hm ... ich denk zu kompliziert. ich hätte erwartet, das bild an der messerschneide mit einem makro-objektiv abzubilden, oder eben eine hilfslinse nachzuschalten und die kamera auf unendlich zu stellen. na wurscht, ich werds vielleicht zusammenkriegen, bei der schnellen konkaven seite des korrektors eine serie zu machen.

aber nun zu was anderem - nachdem die katholische kirche in österreich jeden gelungenen geschlechtsakt feiert, hatten wir ein langes wochenende, und ich hatte zeit, ca. 10h. in den grobschliff der korrektoren zu investieren, und zwar mit meinen washertools -
. man sieht auch einen BK7 rohling und ein birkisches frühwerk, das der fangspiegel werden soll (war mein erster 6" f8 spiegel, anno 1982). die dinger sind 2,5 cm hoch, aus modelliergips aus dem baumarkt, haben je drei lagen glasfibernetz (für verfliesungen auf rigips o. ä. - und natürlich auch aus dem baumarkt) miteingebettet, und wurden mit billiger zementfarbe eingepinselt. die M10-beilagscheiben habe ich mit montagekleber angepickt, und entgegen stathis ersten bedenken (siehe http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=48646 ) hält der montagekleber einwandfrei. nach ca. 5 h war der konkave korrektor auf ca. 4.5 mm ausgeschliffen, und das sogar halbwegs sphärisch. zum vergleich - für den hauptspiegel habe ich mit einem vorgeformten plattenglastool 29 h gebraucht ...

einige beobachtungen:
- für den grobschliff sind die dinger ok, die beilagscheiben halten dem karbo stand. bis zum feinschliff würde ich nie damit gehen. man kriegt die dinger nicht wirklich sauber, und einige der abschliffenen scheiben sind messerscharf.
- die tools machen nicht vollständig kontakt (weil die beilagscheiben nur wenig abschleifen). besser wäre wenn man nach dem bekleben der tools die form (in meinem fall die alte vollglas-schleifschale) auf die tools zu legen, damit die scheiben sich besser anpassen.
- der alte grundsatz "always keep a good bevel" darf ruhig beherzigt werden. besonders der konvexe korrektor wird ziemlich hergenommen. der krach ist auch gewaltig - wesentlich heftiger als bei einem vollglastool.

alle in allem würde ich sagen, das das für den grobschliff sinn macht. will man die lebensdauer der dinger verlängern, würde ich noch eine holzplatte mit nägeln gespickt miteingipsen, aber es geht so auch gut ...

lg
birki

Bearbeitet von: Birki am: 10.12.2006 21:29:32 Uhr
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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2006 :  09:23:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
hallo!
mein gestriges oslo-herumgespiele hatte ein erfreuliches ergebnis (nämlich dass die dicke der korrektoren herzlich wurscht ist) und hat mich zu einer weiteren frage geführt - wie könnte man eine möglichst einfache zelle für den korrektor realisieren? meiner rechnung nach müsste selbige zusammen mit dem fangspiegel an die 13 kg tragen (ca. 6 kg pro linse und dann noch gut 1 kg für den 90 mm fangspiegel). hat da wer eine idee?
lg
birki

Bearbeitet von: Birki am: 11.12.2006 10:42:32 Uhr
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Marty
Altmeister im Astrotreff

Germany
2112 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2006 :  23:11:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Marty's Homepage  Sende Marty eine AOL Message  Sende Marty eine ICQ Message  Sende Marty eine Yahoo! Message
Zitat:
Original erstellt von: Birki


... hat da wer eine idee?





Hallo,
Da geht nur eine Fassung aus Metall, ich denke aus Alu. Ich würde auf jeden Fall die Linsen gegeneinander justierbar machen, damit man restlichen Keilfehler einfach rausjustieren kann.
Grüße Martin

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Gast5659
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334 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2006 :  08:14:29 Uhr  Profil anzeigen
Moin,

... und die Filzauflage nicht vergessen ...

Die großen Glaskörper müssen ja auch fest aber verspannungsfrei gehalten werden ...

CS

Narvi

Bearbeitet von: am:
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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2006 :  08:53:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
hallo!
das mit dem metall ist so eine sache - drehen kann ich das nicht mehr, wäre ein ring von 31 cm innendurchmesser und über 7 cm dicke - das ist allein vom halbzeug her schon ein problem. für justiermöglichkeiten der einzelnen linsen fällt mir auch ersteinmal nix ein. ich dachte da eher an eine art "floating cell", also sowas ähnliches wie eine hauptspiegelzelle , wo die korrektoren (die ja am rand miteinander in kontakt sind) durch klammern zusammengehalten werden und in der zelle auf 3 dreieckslagern radial "schwimmen". ich muss mir das mal aufmalen ....
lg
birki

Bearbeitet von: am:
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Birki
Altmeister im Astrotreff

Österreich
2470 Beiträge

Erstellt  am: 14.12.2006 :  19:02:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Birki's Homepage
Hallo!
Habe gestern abend wie ein wilder herumkonstruiert und habe ersteinmal eine grobe idee. mich würde interessieren, ob ihr vielleicht ähnliche lösungen kennt oder was ihr davon denkt. irgendwie muss ich 20 kg in form von 2 linsen halbwegs justierbar fassen.

- Lösung 1: eine holzfassung machen und die wenistens ein bisserl verschiebbar in den tubus einbauen. werde einmal mit OSLO eine toleranzanalyse bzgl. korrektoreneinbau machen, gehe aber davon aus, dass das einfach ein wenig zu billig ist...
- Lösung 2: eine mordstrum fassung drehen und die dann justierbar in den tubus einbauen, z. B. in einen zweiten fassungsring. problem: so eine drehbank (spitzenhöhe über prismenschiene mind. 200 mm) hamma ned, und auch das material (aluplatte 400*400 mm, mind 80 mm dick) ist kein dreck.
- Lösunsgansatz 3: ich bau mir sowas ähnliches wie eine 9-punkt spiegelzelle. problem - man muss da durchschauen. was mir vorschwebt wäre folgendes
- 6 - eckiger tubus, hauptspiegel und korrektorrahmen sind geschweisst und über trusses (wegen steifigkeit etc.) bzw. 4 gewindestangen (wegen der justierbarkeit) verbunden. die hauptspiegelzelle ist eh klar. in dem 6-eckigen korrektorrahmen sind 3 gelenkköpfe (also eindimensionale gelenke, oder wippen - so wie hier
http://www.maedler.de/katalog_de/katalog/p_a02b08c01.htm) in 120° abstand eingebaut. darauf ruhen balken, die ihrerseits links und rechts ein druckstück mit zapfen tragen, auf denen der rand der beiden korrektoren liegt. die korrektoren werden also durch 6 kugelgelenke im 60° abstand getragen. die zentralbohrung, die den fangspiegel trägt, sorgt dafür, dass die beiden dinger nicht auseinanderfallen. des weiteren sitzt in der mitte der balken eine u-förmige klammer, die die korrektorene am rand zusammenhält und evtl. noch eine justage quer zur symmetrieachse erlaubt ...

... ich werd das heute einmal aufzeichnen. ist ziemlich aufwändig, aber irgendwie erscheint es mir das justierfähigste und spannungsfreieste...
was meints ihr?
lg
birki

Bearbeitet von: Birki am: 14.12.2006 19:03:19 Uhr
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Gast5659
deaktiviert, auf eigenen Wunsch


334 Beiträge

Erstellt  am: 14.12.2006 :  20:03:23 Uhr  Profil anzeigen
Hi Birki,

die einfachst zu justierende Anordnung ist zylindrisch. Wenn Du von der gurumanischen Vorgabe des Selbstmachens abgehst wäre der Gang zu einem Dreher am einfachsten, eine saubere Linsenfassung brauchst Du normalerweise EINMAL zu justieren, beim Zusammenbau.
Und die von Dir irgendwo mal angegebene Genauigkeit von ein paar Zehntel macht Dir jeder vernünftige Dreher. Dann hast Du den Frontteil ok und die Post kann abgehen. Ansonsten hast Du so'n igittigitt Polygongefrickel mit komplizierter Ausrichtung am Mors etc., da holst Du Dir mehr Probleme an allen Ecken und Kanten als die paar Okken für den Dreher.

CS

Narvi

Bearbeitet von: Gast5659 am: 14.12.2006 20:05:50 Uhr
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