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Seite: von 2

Sabine
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1406 Beiträge

Erstellt am: 03.11.2005 :  23:09:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Sabine's Homepage
Hi!

Immer wenn ich in dieses Forum schaue machen mich die Spiegelschleifer nervös.

Geschliffen werden meist große Spiegel ab 8".

Nun frage ich mich ob jemand schon mal was kleines schnelles geschliffen hat und ob das überhaupt möglich ist.
Ich denke so an 6" f/4 und schneller.
Das wäre dann sozusagen eine Astrokamera, die vornehmlich im Fokus benutzt wird.

Was meint ihr?

Grüße

Sabine


AlBiREO


tractus-hunnorum


Bearbeitet von: am:

Roland
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3249 Beiträge

Erstellt  am: 03.11.2005 :  23:38:44 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Sabine,

ich habe von diesen kleinen Scherben schon 3 Stück geschliffen: 120mm F/3.42, 130mm F/4.2 und 100mm F/4.3, die letztere hatte Kurt mal mit dem Interferometer vermessen
Ich benutze diese Größe als Sucher, oder besser gesagt Finder, bestückt mit einem 2" WW-Oku hat man da schon ein ordentliches Blickfeld und mit etwa 20x sieht man auch schon leicht Sterne 12ter Größe. Die kleinen Spiegelchen sind alle aus normalem Fensterglas

Grüße

Bearbeitet von: am:
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astrojohn
Senior im Astrotreff

Deutschland
195 Beiträge

Erstellt  am: 03.11.2005 :  23:52:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Sabine,

natürlich ist das möglich. "Normalerweise" ist ein Spiegel umso einfacher herzustellen, je kleiner sein Durchmesser ist und umso schwieriger, je kurzbrennweitiger er werden soll.
Du solltest, falls du damit Fotographieren willst, aber bedenken, dass der Fangspiegel der ohnehin schon recht groß ausfällt (im Verhältnis), durch die kurze Brennweite noch größer wird. (Ich schätze bis zu 60mm, was einer Obstruktion von 40% entspräche).
Für schöne Übersichtsfotographien ist es aber sicher einen nette Möglichkeit.

Viele Grüße
Jonathan

"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." (Dieter Nuhr)

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  00:21:17 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:

Nun frage ich mich ob jemand schon mal was kleines schnelles geschliffen hat und ob das überhaupt möglich ist.
Ich denke so an 6" f/4 und schneller.



Hallo Sabine

mein erster war 150/715, da stoßen beim messen die Wimpern an die Messerschneide falls du die nicht abnehmen kannst.
Dann habe ich noch eine faule Nummer gemacht, einen TS Megastar parabolisiert, 150 f/3,6, da war wenigstens schon eine super Sphäre drin, das ist aber wie wenn ein Elefant was mit einem Dackel anfängt, mit Sucherfernrohr hat komplette fehlmessung erbracht, also Auge-Messerschneide Vollkontakt, da braucht man aber trotzdem einäugigen Hausfrauenblick um die äußeren Zonen gleichzeitig zu sehen, besser mit Ronchigitter, mustte zum messen schon einen Strahlenteiler benutzen. Am einfachsten ist bestimmt nach Ronchi am Stern polieren.
mit dem 150/715 war letztes Wochenende NGC 7000 dran mit h-Beta und 40mm Oku, einfach Klasse, der 150 f/3,6 löst manchmal M13 auf, ist wegen der unmöglichen messerei und extremen parabel nicht ganz gelungen hat ein schwaches Halo um helle Sterne (der FS ist richtig mist zwar superplan, aber nicht auspoliert), macht aber riesig viel Spaß beim Beobachten mit den kurzen Dingern, das justieren ist aber Horror

na wenn du mut hast nur zu, als Sucher ist bestimmt machbar, sozusagen 20x150, beim 25er Talplössel mehr wie 3° am Himmel

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Sabine
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1406 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  00:30:10 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Sabine's Homepage
Hallo Roland!

Ja so ein Finder geht unter den ganz Großen schon mal unter.

Also geht es. Nur kanns auch ein absoluter Anfänger?
Wenn ich f/4 schleifen möchte dann muss ich mehr parabolisieren.

Hallo Jonathan!

Jo, die Obstruktion ist ein Problem aber leider nicht zu ändern.
Eine andere schnelle Konstruktion fällt mir nicht ein.

Blöde Frage:
Was passiert wenn ich einfach einen kleineren FS nehme?
Ändert sich dann das Öffnungsverhältnis?

<edit>
Ja, denn dann hat man automatisch einen kleineren Spiegel
</edit>

Die Bildfeldausleuchtung könnte leiden....

<edit>
Ja, das auch noch
</edit>

6" f/4 = 600mm Brennweite
8" f/4 = 800mm "
8" f/3 = 600mm "
(letzterer wäre arg mutig)
Weniger BW sollte es nicht sein.

Grüße

Sabine


AlBiREO


tractus-hunnorum


Bearbeitet von: Sabine am: 04.11.2005 00:43:18 Uhr
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Sabine
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1406 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  00:35:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Sabine's Homepage
Hi Frank!

Jo, genau!
Vorm Schubbern schrecke ich nicht zurück nur die Messerei macht mir Angst.

Dann denke ich vorm Einschlafen mal über die Messmöglichkeiten nach.

Grüße

Sabine



AlBiREO


tractus-hunnorum


Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  00:59:59 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

bei meinem 6" f/3,6 hat der FS den ich probeweise drinen hatte (aus anderem Teleskop) 55mm gehabt, visuell kein Problem, der OAZ war 25mm hoch, das ist zumindest fotografisch nicht einfach, Okularschlitten selberbauen?? oder einen flachen Heli der fotografisch geht?? statt FS den Toucam-Chip? das wäre nur für ganz tapfere, gibt es keine Kamera die nicht dicker ist als 60mm?

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Marty
Altmeister im Astrotreff

Germany
2112 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  01:04:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Marty's Homepage  Sende Marty eine AOL Message  Sende Marty eine ICQ Message  Sende Marty eine Yahoo! Message
Zitat:
Original erstellt von: Sabine

Vorm Schubbern schrecke ich nicht zurück nur die Messerei macht mir Angst.



Hallo Sabine,
Nur keine Angst, man bekommt das alles hin. Besorg dir einen Rohling, oder gleich zwei, einen als Tool und fang einfach an.
Du hast hier jede Hilfe die du brauchst.
Grüße Martin

Homepage www.marty-atm.de
mailto:martin<at>marty-atm.de
AG Spiegelschleifen in der Wilhelm Foerster Sternwarte NUR NOCH NACH VEREINBARUNG
Info zum AG Spiegelschleifen: http://www.wfs.be.schule.de/pages/AGSpiegel/

Bearbeitet von: am:
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10564 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  01:44:30 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Sabine,
auch kleine Spiegel werden in Angriff genommen.
Wie z.B. 114mm hier http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=20096
Er liegt praktisch fertig bereit zum Versilbern und soll dann vornehmlich als Sucher und Reisescope seinen Dienst tun, muss aber zunächst auf den 305mm-Bruder warten, den ich gerade poliere.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

Bearbeitet von: am:
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FrankS
Meister im Astrotreff

Deutschland
312 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  09:33:27 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankS's Homepage
Hallo Sabine,

Zitat:
Original erstellt von: Sabine


Nun frage ich mich ob jemand schon mal was kleines schnelles geschliffen hat und ob das überhaupt möglich ist.



Also ich hab nix kleines schnelles, aber was großes schnelles geschliffen: 12 Zoll f/3,75

Wie schon beschrieben, ist die Meßtechnik dann eher das Problem und das Parabolisieren ist kniffliger, allerdings machbar. Wer aber meint, da auf Anhieb dann 95% Strehl plus X aus dem Ärmel zu schütteln, wird vermutlich verzweifeln, sowas geht bei f/6 und langsamer einfach besser. Da man sich extrem von der Sphäre entfernt (bei meinem 12er waren das in der Mitte 5 Wellenlängen oder 2µm, das muß man erstmal reinvertieft bekommen) muß man beim Parabolisieren dann auf Subtools zurückgreifen, was natürlich auch Aufwand ist. Ich hatte am Schluß 5 Tools im Einsatz, von 50mm bis FullSize...

Was bei deinen kleinen nicht übersehen werden darf: Auch die haben Koma, d.h. du brauchst einen ComaCorr, was dich auf 2 Zoll festlegt. Sonst könnte man nämlch echt eine Kamera strippen und direkt als FS einbauen. Will man selber durchsehen, braucht man einen FS, und der steigt schon enorm in der Größe, will man halbwegs Ausleuchtung haben. Selbst bei meinem 12er hab ich jetzt einen 89mm-FS bestellt, also 33% Obstruktion, und auch der leuchtet nur ca. 18mm Feld aus. KB wäre also nicht drin, selbst eine EOS hat einen größeren Chip und man müßte auf einen 4-Zoll-FS gehen, was auf knapp 40% Obstruktion rausläuft. Für die SXV-H9 reichts aber so.

Wenns richtig kurzbrennweitig und schnell sein soll, (150/2,8) wäre eine Schmidtkamera oder eine FFC aber wohl besser geeignet, da dort das Koma schon intern korrigiert wird.

Fazit: Probier mal einen 6 Zoll f/5 für den Anfang, das sollte relativ einfach gehen, mein Erstlingswerk war auch f/5, das ist machbar. Wenns dann geklappt hat, kannst immer noch einen f/4-er nachschieben, bei 6 Zoll kosten die Rohlinge ja nicht die Welt und geschliffen ist auch schnell.

Gruß,
Frank.

Solong...
mfg Frank.

-MSUGG -

Bearbeitet von: am:
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Ullrich
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
5159 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  09:46:17 Uhr  Profil anzeigen  Sende Ullrich eine ICQ Message  Sende Ullrich eine Yahoo! Message
Hmm...

ich hab auch einen 6" f/4 gemacht. Es war der dritte Spiegel, der meine Werkstatt verließ um mit Alu belegt zu werden.
Mittlerweile ist er auch in einem Teleskop mit Motorfokus eingebaut und ist herrlich mit KK und KB- oder DSLR-Kamera zu verwenden. Visuell muß man ohne KK etwas Einbußen hinnehmen, besonders am Bildfeldrand.

Zum Schleifen/Polieren/Parabolisieren ist zu sagen, daß es nicht schwieriger war als die beiden vorangegangenen 8" f/5,5, es dauerte nur etwas länger, die Parabel reinzubekommen. Immernoch schnell genug, daß der Kleine nicht auspoliert ist
8" f/3 wäre aber aus anderen Gründen nicht sinnvoll: Wo willst Du den einsetzen? Da braucht man schon einen sehr dunklen Himmel, um die Vorteile wirklich nutzen zu können. Visuell ist f/3 schon weit jenseits des brauchbaren....auch mit Komakorrektor...

Gruß

ullrich

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  11:49:12 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:

Visuell ist f/3 schon weit jenseits des brauchbaren....auch mit Komakorrektor...



Hallo

da kann man wenigstens die Schmidtscheiber noch im ROC plazieren, die schleifen wir dann wenn wir alles andere durchhaben in 20jahren

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Sabine
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1406 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  12:45:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Sabine's Homepage
Hi!

(==>)FrankH
Die Fokuslage wird die Canon bestimmen. An einen Flachen Heli dachte ich dabei.

(==>)Marthy
Wenn ich elektronisch nicht so eine Null wäre....
Der Zusammenbau des Testers ist mir noch nicht ganz klar und Auge an der Rasierklinge? Ich bin kurzsichtig mit Asti, der Sterne zu Kerzen macht. Ohne Brille geht es nicht denke ich mal.

(==>)Kalle
Sehr schöne Dokumentation auf die ich gewiss zurückgreifen werden wenn denn tatsächlich passieren sollte.

(==>)FrankS
Da das Teil visuell eh sehr, sehr speziell wird und nur fokal fotografisch genutzt werden soll, bin ich strehlig nicht besonders anspruchsvoll. Beugungsbegrenzt als Minimalziel sollte reichen, oder?

Die käuflich erwerbbaren ComaCorr von der Stange sind doch alle auf ein Öffnungsverhältnis gerechnet. Ich glaube f/5? Bin mir aber nicht sicher. Jedenfalls täte mich dann selbiger bei f/4 oder schneller nicht wirklich rausreißen. Ein Rest Coma bleibt immer.
Frägt sich ob ich jetzt einfach mal zu meinem Optiker gehe und mir ein Monokel machen lasse. Das dürfte nicht schwieriger sein als meinen Asti nebst Kurzsichtigkeit zu korrigieren.
Man müsste nur rauskriegen wie man das berechnet.

Und da wären wir schon bei der Schmittkamera, die ich verworfen habe weil die Canon noch mehr Obstruktion verursacht als ein dicker FS.
Über den FFC muss ich mich noch schlau machen. Fällt aber mit Sicherheit auch als Selbstbau flach.

(==>)Ullrich
Der 8" f/3 käme nur in Frage wenn ich nicht am 6" f/4 gescheitert wäre. Also ein Nachfolgeprojekt. Mein Himmel hier ist noch im Schnitt 5,5mag. Visuell muss es nicht viel taugen.

Grüße

Sabine


AlBiREO


tractus-hunnorum


Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  15:16:50 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Sabine

habe mir auch mal sowas in der Art ersponnen, nur größer, vom Öffnungsverhältnis passt es aber in etwa
Sind Oslodateien kannst du ja dran rumspielen und rumändern bis es pass
http://www.frank-hinkelmann.de/Astro/30ZollF3.len
http://www.frank-hinkelmann.de/Astro/Riesendobson.len
http://www.frank-hinkelmann.de/Astro/Riesendobso1.len
An irgendeiner von den Dateien hat eventuell auch Meade dran rumoptimiert falls ich sie damals mithochgeladen habe

Das blöde ist das der Komakorektor schon in die HS-Parabel mit eingerechnet ist

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Ullrich
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
5159 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  17:08:52 Uhr  Profil anzeigen  Sende Ullrich eine ICQ Message  Sende Ullrich eine Yahoo! Message
Zitat:
Die käuflich erwerbbaren ComaCorr von der Stange sind doch alle auf ein Öffnungsverhältnis gerechnet. Ich glaube f/5? Bin mir aber nicht sicher. Jedenfalls täte mich dann selbiger bei f/4 oder schneller nicht wirklich rausreißen. Ein Rest Coma bleibt immer


Das ist nicht ganz richtig. Zwar kann man KK's auf ein bestimmtest Öffnungsverhältnis und Spiegeldurchmesser bzw Brennweite optimieren, es ergeben sich aber nur kleine Änderungen, wenn man das Feld konstant lässt. ComaCorrs von der Stange sind fotografisch bis f/3,5 noch brauchbar, wenn man leichte Abstriche in der Schärfe in Kauf nehmen kann. Schleift man den Spiegel selbst, kann in Bildmitte noch eine Steigerung erreicht werden durch leichte Überkorrektur des HS.
Sie liegt dann etwa bei 105% .

Zum Thema FFC:
Dieses System besteht aus einem sphärischen HS kurzer Brennweite (f/2 etwa), einem Fangspiegel mit identischem Krümmungsradius und Obstruktion von etwa 50% (deshalb hat die FFC auch den Namen 'FlatField Camera, weil das Feld vollkommen eben ist durch identische Radien) und einer Schmidtplatte etwa 1,3*f vor dem Hauptspiegel. Die Spiegel zu schleifen ist wohl das geringere Problem....

Aber machbar ist das wohl


Gruß

ullrich

Bearbeitet von: am:
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Sabine
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1406 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2005 :  22:06:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Sabine's Homepage
Hi Frank! Hi Ullrich!

Oslo habe ich nicht. Derweil habe ich bisserl mit Newtwin rumgespielt
und mal den tatsächlichen Belichtungsgewinn durchgespielt nebst Umständen und Nachteilen.

Was will ich auf alle Fälle und welch Ungemach lässt sich mit Kompromissen umgehen. Welche Teleskope habe ich und was hält die Monti aus.

Heraus kam dann doch ein 8" f/4 mit 2"-Auszug.
f/3 reißt mich nicht wirklich raus bei dem Rattenschwanz an Problemchen, die dabei folgen.
f/4 tuts auch und visuell sollte es auch gehen, denn wenn ich schon auf 8" gehe will ich auch gucken.
Auch kommt die die Brennweite von 800 entgegen.
Da muss ich noch genau messen wo ich den Fokus hin haben möchte,
ev. geht auch ein kleiner FS als 50mm.
Vorteil an dem Teil ist, dass es dem Vixen 200-S nachempfunden wurde und speziell dafür gibt es einen ComCoor.
Der kleine 6" f/3 bringt mich fotografisch nicht weiter weil die Brennweite zu kurz wird. Visuell habe ich ja den 135er.

Zum ComCorr:
Er biegt mir doch lediglich das Bild gerade was die Parabel mir verbiegt. Also muss der Kerl doch an einem festen Ort im Strahlengang sitzen, oder?
Jedes F/X hat eine eigene Parabel, d.h. doch, dass man für eine perfekte Ebnung einen enstrechenden ComCorr haben muss.
Zumindest habe ich das so verstanden.

FFC:
Zitat:
Die Spiegel zu schleifen ist wohl das geringere Problem....

Aber machbar ist das wohl



Von mir eher nicht.

Grüße

Sabine






AlBiREO


tractus-hunnorum


Bearbeitet von: am:
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