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Seite: von 2

AlexSt
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
99 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  12:19:38 Uhr  Profil anzeigen
hm aber warum sich gleich so festlegen ? ich kann doch die foklalage lassen wo sie ist und statt dessen die spiegelzelle verstellen wenn ich mit korrektoren usw arbeite, das ganze noch mit
laufschienen an den drei ecken zentrieren und gut ist. nachjustieren sehe ich weniger als problem.
denn es macht ja kein unterschied ob ich den tubus kürze und damit auch das mass zwischen hauptspiegel und fangspiegel, sodass der backfocus weiter herauskommt oder eben die spiegelzelle anheben ?!

Alles was wir sehen, ist die Vergangenheit !

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17398 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  12:34:23 Uhr  Profil anzeigen
Hi Alex,

die Angabe der effektiven Brennweite mit -62,9 mm ist nett, aber die braucht man nicht. Wichtig ist bei dem Teil der Barlowfaktor und der liegt bei 2,7x. Macht also aus deinem 250/1000 eben ein 250/2700. Oder eben aus dem f/4 ein f/10,8.
Zitat:
also wäre ein rein komakorrigierende Optik besser ?
Was meinst du in dem Fall mit Optik? Einen Komakorrektor? Falls ja, dann ja.

Wobei auch z.B. der Paracorr einen "Barlowfaktor" hat, aber halt nur mit 1,15x. Andere liegen in ähnlicher Größenordnung, auch 0,95x ist zu finden. Nur findet man leider nicht für alle die kompletten Daten wie beim Paracorr, damit muss man dann raten wie man die Fokusebene passend hinlegen sollte.

Beim Paracorr ist das klar. Steckt man diesen in den OAZ dann muss der OAZ um ca. 15mm Richtung Tubus bewegt werden. Also muss die Fokuslage mindestens diese 15mm über dem ganz eingefahrenen OAZ liegen. Ein bisserl Fokusweg in die andere Richtung ist ja auch noch nötig (für die normale Nutzung mit Okularen), damit wäre also ein Auszugsweg von ingesamt 25-30mm nicht schlecht.

Um das gut hinzubekommen, sollte man die Fokuslagen der genutzten Okulare kennen und bei knapper Auslegung Okulare mit extremen Positionen meiden. Hat man einen Satz parfokaler Okulare kann man den Fokusweg (bei Auswahl des OAZ) auch sehr klein auslegen.

Beim Paracorr dann auch klar entnehmbar- der legt die Fokusebene ca.47mm nach außen. Genügt also für die üblichen DSLRs bezüglich dem Auflagemaß der Kameras. Die reinen Astrokameras haben ja typisch geringere Abstände, also auch kein Problem.

Legt der Korrektor die Fokusebene noch weiter nach außen, bleibt genug Luft, um noch einen OAG und/oder ein Filterrad zwischen Korrektor und Kamera einzubauen.
Zitat:
ich kann doch die foklalage lassen wo sie ist und statt dessen die spiegelzelle verstellen wenn ich mit korrektoren usw arbeite, das ganze noch mit laufschienen an den drei ecken zentrieren und gut ist
Ja, natürlich könntest du den HS per Justage verstellen. Laufschienen? Das sollten dann aber sehr präzise Linearführungen sein, alles andere hat zuviel Spiel. Und bei größerem Verstellen ändert sich die Ausleuchtung des FS.

Also weshalb dieser Aufwand, wenn du von Haus aus vorher alles richtig auslegen kannst? Also Okularsatz bezüglich den Fokuslagen mal auflisten, angedachte Kamera bezüglich Auflagemaß bedenken, OAG und/oder Filterrad mit ins Spiel nehmen- daraus erhältst du den nötigen Backfokus und den nötigen Verstellweg des OAZ.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 29.12.2016 12:40:52 Uhr
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  12:55:08 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

wenn du den FS für Fotografie ausgelegt hast kannst du auch mit dem Visuell höherem OAZ leben, HS hin und her schieben bringt nur was wenn du gleichzeitig den FS tauschst.

Die Lösung wäre ein Okularschlitten der sehr sehr flach baut, aber das bringt ganz andere Probleme.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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astrohans
Meister im Astrotreff

Deutschland
262 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  13:09:37 Uhr  Profil anzeigen
Hi AlexSt,
die Düring Barlow besteht aus 3 Gruppen : die Barlow Linse in
1 1/4", den 1 1/4" Barlow Stutzen und die Verlängerungshülse zur
Aufnahme des Okulars (Schraubklemmung) Statt der Verlängerung (ca.45mm)
kann man z.B. eine Canon EOS auf den Stutzen schrauben (T2) und die Barlow für Planetenfotografie einsetzen. Für die Barlow reicht es
visuell und für Planetenfotografie wenn sich der Fokus ca.10mm über
dem OAZ in tiefster Position steht.
Der MPCC verlängert die Teleskopbrennweite nicht - will man mit diesem
Teil DS Fotografie mit der EOS betreiben muss der Focus des Teleskops mindestens 55mm (Minimumm) über dem OAZ in tiefster Position stehen.
Visuell braucht man dann eine Verlängerungshülse.
Beste Grüße, Joachim



Bearbeitet von: am:
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AlexSt
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
99 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  13:32:54 Uhr  Profil anzeigen
danke dir stefan,frank,joachim...

ich werde das mit dem verstellen machen, dann bin ich nicht festgelegt als anfänger und es wird sich dann schon geben welche konstellation ich mehr benutze.
ich wollte das mit dem backfokus nur schon mal vorab klären bevor ich den tubus in angriff nehme.
aber das ist wohl auch ein zu komplexes thema um sich da als anfänger fest zu legen, hier gab es ja auch stritiges.

grüße

Alles was wir sehen, ist die Vergangenheit !

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  14:27:35 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

die Lösung den HS bei Bedarf für anderes Zubehör zu verschieben ist ganz sicher einfach und günstig in der Ausführung.
Oft dauert es etwas bis man alle Komponenten so hat wie man es braucht, da verändern sich die Maße für den HS Abstand oft auch.

strittig eigentlich nicht, nur verschiedene Lösungsansätze,
wenn du es in my Newton so eingibst sollte ähnliches bei rauskommen.

Gruß Frank

Bearbeitet von: FrankH am: 29.12.2016 14:42:36 Uhr
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der alex
Meister im Astrotreff

Deutschland
760 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  16:22:06 Uhr  Profil anzeigen  Besuche der alex's Homepage
Hallo,

Hab hier eifrig mitgelesen und noch ein Fragezeichen bezüglich brennweite und backfocus. Vielleicht kann einer helfen, denn ich komme nicht drauf. Müsste nicht der nach Aussen gelegte focus, die glaub ich 105 mm , gleich der brennweite der barlow sein und müsste nicht dort der chip de kamera oder die feldblende des Okulars liegen? Eine 2 fach barlow erzeugt doch einen relativ stumpfen kegel inbezug auf eine 3 fach. Wenn beide dieselbe brennweite hätten, treffen sich die strahlen bei beiden doch auch im gleichen abstand zur linse nur das die eine, wie gesagt , einen spitzeren strahlengang erzeugt. Fotografiert man dann ohne okular , muss dann der chip doch in die Brennebene der barlow?
Was versteht man denn unter effektive brennweite einer barlowlinse und was ist mit dem Minuszeichen?
Naja so mal zwischendurch gefragt. Dumme fragen gibts ja nicht. Hab da einen Denkfehler und oder hab mir darüber noch keine Gedanken gemacht...Bis jetzt



Viele grüsse

Meade 8 Zoll SC,
William Optics GT 81 Apo,
Mgen 2
Neq 6 und Star Adventurer
Canon Eos 1300da

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17398 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  17:35:16 Uhr  Profil anzeigen
Hi Alex,

bezüglich dem Minuszeichen- die Barlow "zerstreut", funktioniert also nicht wie eine Sammel- sonder wie eine Zerstreuungslinse. Daraus ergibt sich die negative Brennweite. Ist hier auf der Seite in den beiden Bildern gut erkennbar-

Linse (Optik)- Grundlegende Eigenschaften
Zitat:
Eine 2 fach barlow erzeugt doch einen relativ stumpfen kegel inbezug auf eine 3 fach. Wenn beide dieselbe brennweite hätten, treffen sich die strahlen bei beiden doch auch im gleichen abstand zur linse nur das die eine, wie gesagt , einen spitzeren strahlengang erzeugt
Wenn beide die gleiche Brennweite hätten sollte auch der Barlowfaktor gleich sein.


Hi AlexSt,
Zitat:
ich werde das mit dem verstellen machen, dann bin ich nicht festgelegt als anfänger und es wird sich dann schon geben welche konstellation ich mehr benutze.
Ja, wieso einfach, wenn es auch komplizierter geht.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 29.12.2016 17:38:55 Uhr
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der alex
Meister im Astrotreff

Deutschland
760 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  18:23:13 Uhr  Profil anzeigen  Besuche der alex's Homepage
Hi Stefan,

Danke dir. Irgendwo werden sich die strahlen treffen, ich denke im Brennpunkt. Was der Anlass meiner frage war , woher die 2 unterschiedliche Angaben resultieren, einmal brennweite und einmal abstand linse und kamerachip. Laut astrofotografie hohmann ist diese brennweite vom abstand des Chips zur linse abhängig ,ähnlich die eines reducer. Über diesen wurde ja hier schon fleißig diskutiert.

Zitat astrofotografie.hohmann - EDV. de
"Zwei oder dreilinsiges a(po)chromatisches Linsensystem, das kurz vor der Brennebene eines Teleskops angebracht wird, mit dem Ziel, dessen Brennweite zu vergrößern. Gängige Faktoren sind 2-5, wobei allerdings der Abstand Okular bzw. Kamerachip zur Barlowlinse noch einen weiteren wichtigen Einfluß auf die effektive Brennweite des Gesamtsystems hat: Durch Vergrößern dieses Abstands wird die effektive Brennweite stärker erhöht."

Die Angabe der effektiven brennweite ist dann für mich ein wenig irreführend, denn sie ist ja auch vom abstand zum aufnahme chip abhängig, also flexibel. Es gibt da 2 möglichkeiten. Die brennweite der barlow bleibt gleich aber der strahlengang wird spitzer, was nicht der fall sein kann, denn woher merkt die barlow, dass sich die kamera entfernt hat und wie kommt die brennebene der barlow auf den chip, wenn diese sich bei z. Bsp. 6 cm befindet die kamera aber bei 10cm abstand zur linse? Man müsste den abstand ja mechanisch wieder auf 6 cm verringern.Die 2. Möglichkeit wäre die, dass sich der stahlenkegel hinter der barlow, durch die bewegung des oaz, verändert, also abstand kamera zur barlow vergrößern, okularauszug zum tubus hin verstellen bis die gebündelten strahlen wieder auf den chip fallen. Der strahlenkegel würde spitzer und die effektive brennweite des Gesamtsystems grösser. Aber vielleicht spielt hier vielleicht die abbildungsqualität die entscheidende Rolle, denn die beschriebene linse ist ja nicht nur eine reine barlowlinse.
Sorry für das abschweifen ,in der Diskussion, durch mich.

Viele grüsse und einen schönen abend




Meade 8 Zoll SC,
William Optics GT 81 Apo,
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Neq 6 und Star Adventurer
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9881 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  19:28:10 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

wie man das mit der Barlow berechnet guckst du am besten bei Wikkipedia, in den Formeln stecken auch Abstandsänderungen die wiederum den Vergrößerungsfaktor ändern....2,7 fach ist mehr ein Vorschlag oder bezogen auf andere für die Konfiguration günstige Effekte

Es reicht ja den Tubus lang genug zu machen , dann kann man die Hs-Zelle zur Not immer 2cm weise nach vorne versetzen bisman den optimalen Punkt hat.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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AlexSt
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
99 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2016 :  19:34:31 Uhr  Profil anzeigen
hi stefan, gewöhnlich kann jeder ^^

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