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Seite: von 3

rainer-l
Meister im Astrotreff


530 Beiträge

Erstellt  am: 14.11.2016 :  21:21:34 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Miteinander

Zitat Kalle :
Zitat:
Du brauchst im Ergebnis eine Laufzeitverzögerung durch die Schicht, die eine 1/4-Lambda Phasenverschiebung bewirkt.
Nur dann kommt es zu destruktiver Interferenz (für den Hauptteil des Lichts) und der daraus resultierenden Kontrastanhebung der "kleinsten Unebenheiten".




Das ist zum Glück nicht so .
1/4 Lambda oder 3/4 Lambda ergibt die maximale Empfindlichkeit und die einfachste Auswertung .
Eine notwendige Bedingung ist das aber nicht .
Dies ergibt sich aus der Theorie und auch Alois , Kurt .......Henri's Bilder zeigen das . Zum Verbessern der Poliertechnik braucht man keine 1/4 Lambda Bilder und wer baut schon wie Lyot Sonnenkoronographen .

Zitat Kalle :
Zitat:
Die Graufiltereigenschaft sorgt dafür, dass die Lichtmenge der Reflexion des Beugungsscheibchen-Zentrums eines jeden Punkts an die Lichtmenge außerhalb des zentralen Beugungsscheibchen angepasst wird. Im Prinzip die gleiche Prozedur wie beim Point-Diffraktion-Interferometer. Referenzwelle ist die zentrale Reflexion für jeden Punkt auf dem Spiegel, interferiert wird mit der Umgebung (Licht aus den Beugungsringen zu diesem Punkt).


Die Theorie von Lyot sieht anders aus : Er zerlegt die an kleinen Unregelmäßigkeiten gestörte Welle in zwei Komponenten .

1. die ungestörte (mittlere) Welle
2. die an kleinen Unregelmäßigkeiten (zur Seite) gebeugte Welle

Diese beiden Komponenten werden nach Abschwächung und Phasenverschiebung der ungestörten Welle interferiert .
Je nachdem wie genau das nun geschieht , verändert sich das Bild .

Viele Grüße Rainer





Bearbeitet von: rainer-l am: 15.11.2016 09:34:19 Uhr
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fraxinus
Altmeister im Astrotreff


2895 Beiträge

Erstellt  am: 15.11.2016 :  10:48:31 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Henri,

Zitat:
Man kann so einen Spiegel nicht vertikal lagern, ohne ordentlich Astigmatismus, Tetrafoil, Trefoil u.s.w. in die Oberfläche zu bringen.


Was waren die Daten des Spiegels?
D=300mm, d=38mm ?
ROC ?

Rein überschlägig sind die Verbiegungen bei senkrechter Aufstellung in diesem Fall unter 1nm RMS surface.
Das ist Strehl 0.9995 und damit sehr schwer messbar.
Alles andere würde mich sehr wundern, aber Du bist jetzt in der Lager hier Nägel mit Köpfen zu machen und genau nachzumessen.
Mich interessiert das sehr!

Als Aufstellung eignet sich praktisch nur die Zweipunktlagerung mit +/-45, vorzugsweise mit zwei Kugellagern:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=121042

Siehe auch den Beitrag von RogerZi unten auf Seite 1, das ist anders als bei Dobsons üblich weil hier die Freiheitsgrade anders liegen.
Hier ist eine mustergültige Ausführung zu sehen:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=181395

Nach meiner Erfahrung mit größeren und dünneren Spiegeln, wo man die Teststand-Verbiegungen wirklich eindeutig sieht, müssen zunächst einige Messungen gemacht werden um den Teststand homogen auszurichten. Wasserwaage allein reicht nicht immer aus!

Falls es Unterschiede in verschiedenen Stellungen gibt, kann man in diesem Fall die beste aussuchen und markieren.
Ein Prüfsphäre wird ja nur in einer Stellung betrieben.

Viele Grüße
Kai

Bearbeitet von: fraxinus am: 15.11.2016 11:09:39 Uhr
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Henri
Meister im Astrotreff

Deutschland
353 Beiträge

Erstellt  am: 15.11.2016 :  18:57:32 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Henri's Homepage
Hallo Kai, ich habe zum Thema Prüfstand gerade einen neuen Thread aufgemacht, um hier dem Lyottest Vorrang zu geben.
Nur so viel: die doch sehr geringen Abweichungen, die Du gerade beschrieben hast und auch z.B. so im MirrorEdgeCalculator zu finden sind kann ich rein praktisch noch nicht bestätigen. Allerdings hoffe ich wirklich, dass der Fehler bei mir liegt! ;)

Beste Grüße, Henri

www.sternwarte-kletzen.de

Bearbeitet von: am:
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