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Seite: von 2

Astromiesel
Meister im Astrotreff

Deutschland
500 Beiträge

Erstellt  am: 18.09.2016 :  12:31:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Astromiesel's Homepage
Hallo Rainer,

ich verwende keine weiteren Mittelchen zur Schwingungsdämpfung.
Ich habe die Masse auf meiner Seite.
Obwohl, er wird jetzt noch ein paar Kilo abspecken.

Der Yolo seht mittels Holzscheiben auf dem Boden. Zugegebener Maßen bisher immer auf der Wiese.
Wenn man ihn denn dann zum Schwingen bringt, ist das eine ganz angenehme weiche wellenartige Bewegung. Mehr angenehm als unangenehm und absolut nicht störend, zumindest bei visueller Beobachtung und extremer Vergrößerung.

Du kannst ja mal versuchen die Rollen Hochkant als Puffer zu verwenden. Die von mir verwendeten Rollen waren sehr günstig und haben incl. Versand keine 10 Euronen gekostet. Da kann man schon mal so einen Versuch starten.

Die Spannfassung ist äußerst stabil und Lageunabhängig. Sowohl was die Krafteinleitung zur torischen Verformung angeht, als auch die gesamte Konstruktion an sich.

Hier lagen auch meine größten Bedenken. Daher habe ich auch erst mit einem 14"er Spiegelsystem im "20er Kleid" angefangen. Für den Fall das das nix wird und Kräfte auftreten die ich nicht kontrollieren kann.

Ich denke mal es war auch der richtige Ansatz den Sekundärspiegel zu verspannen, und nicht wie beim kleinen Vorgänger, den Primärspiegel.

Ich hatte mir das so vorgestellt, dass die eingeleiteten Kräfte zur Verspannung größer sein müssen als die Verspannung durch das hängende Eigengewicht. Die Rechnung scheint aufgegangen zu sein.

Er hat beim First- und Secondlight gleich richtig gut funktioniert. Super Sternabbildung auch bei 800x.
Auch wenn er immer noch Kinderkrankheiten zeigt, juckt es mir schon in den Fingern gleich mit dem 20"er durch zu starten.
Im Grunde fehlt mir ja jetzt nur noch der 20"er und ein paar kleine Umbauarbeiten. Aber ich übe mich in Geduld und optimiere erst einmal die Konstruktion weiter die beiden System zugute kommt.

Gruß
Ralf


155/2040 Yolo auf Selbstbau-Monti
14"/20"-Yolo in der Testphase
www.astroattack.eu
52°59' Nord / +10°06' Ost

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rainer-l
Meister im Astrotreff


579 Beiträge

Erstellt  am: 18.09.2016 :  17:08:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Ralf

Angenehme weiche wellenartige Bewegungen ! Klingt so nach Wasserbett , dürfte von den PU Rollen in Kombination mit dem Kugellager kommen .

Mit den Gleichungen 16 , 17 , 19 aus dem Yolo Buch von Arthur Leonard kann man die nötige Spannkraft berechnen . Die wird immer größer wie die Gewichtskraft sein . Die Gewichtskraft beeinflußt trotzdem die Astikompensation . Mit deiner Motorspindel kannst Du ja bequem nachjustieren . Mit Gegengewichten kann man das auch ausgleichen . Freut mich aber wenn das alles nicht nötig ist .

Viele Grüße Rainer



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rainer-l
Meister im Astrotreff


579 Beiträge

Erstellt  am: 26.09.2016 :  22:52:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Miteinander

Zitat:
Beschreibung Tubus .

Der Primärspiegel sitzt mittig in der Rückwand des geraden Tubus , Eintrittsöffnung und Sekundärspiegel symetrisch seitlich versetzt in der Vorderwand des Tubus . Soweit sind Tubus und Primärspiegelfassung gerade und so einfach zu bauen wie beim Newton . Der Preis dafür ist , das die opt. Fernrohrachse a1 = 1,86° schräg zur Tubusachse verläuft . Dadurch steht sie nicht mehr senkrecht auf der Höhenachse und es gibt im Zenit (um die Azimutachse) einen Kreis von 1,86° Radius der nicht erreichbar ist .
Das stört mich wenig , nur wollte ich Teilkreise anbringen . Die Transformationsgleichungen parallaktisch/ azimutal gehen allerdings von rechtwinkligen Achsen aus . Für schräge Achsen wird die Transformation aufwändiger .


Die Korrektur berechne ich wie folgt :

Gestirn Azimut und Höhe werden wie üblich berechnet und bezeichnet .
Dies sind auch die Winkel auf die die optische Achse des Teleskops zeigt .
Die Teilkreise werden wie üblich an der Montierung montiert und zeigen die Tubusrichtung an . Diese Werte heißen Azimut' und Höhe' .

Wenn wir die Erdparallaxe vernachlässigen befinden wir uns im Mittelpunkt eines sphärischen Koordinatensystems .
Dem Winkelunterschied Tubusachse/optische Fernrohrachse entspricht damit ein Großkreisbogen der beim Schwenken konstant bleibt .
Bei meinem Teleskop hat der Bogen 1,86° , in der Skizze heißt der Wert a . Damit und mit (90° - H) haben wir zwei Seiten eines sphärischen Dreiecks . Außerdem gibt es noch den 90° Winkel zwischen dem Tubusmeridian und dem Bogen a . Die Skizze soll die Konstruktion darstellen und das Ergebniss zeigen .



Damit steht der Benutzung von Teilkreisen nichts mehr im Wege .

Viele Grüße Rainer


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