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 Jupiter 2016 in kleinen Teleskopen
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Seite: von 37

Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  10:50:31 Uhr  Profil anzeigen
Hallo, Freunde der Nacht.

Heute war mal eine richtig schöne Nacht. Da es momentan zeitlich bei mir eher schlecht ausgeht, konnte ich dennoch mit "etwas" Zeit bei schönem Himmel einige Aufnahmen machen. Keine Ahnung, was mich heute geritten hat, aber zum Visuellen bin ich nicht gekommen. Vielleicht war das die halbe Stunde, welche ich zu spät aufgestanden bin. Nun ja, ich bin es auch so zufrieden.

Zuerst nahm ich diesmal den ED152/1200. Als Barlow kam die 3-fach SA-Barlow zum Einsatz. Das Scharfstellen war ein Kinderspiel. Ein paar Mal hin und her und gut war es. Das Livebild sah gut aus, es waren Details sichtbar, es machte Hoffnung. Nach vier Videos wollte ich eigentlich visuell schauen, da aber lachte mich der TAL an und wollte ebenfalls Jupiter sehen. Naja, abschlagen konnte ich es ihm schlecht.
Also kam der TAL auf die AZ-EQ6 und ich nahm wieder die um 4 cm verlängerte 2,25-fache Hyperion. Mich würde mal interessieren, welche Verlängerung das ergibt. Irgendwie habe ich das Gefühl, in der Übervergrößerung zu liegen. Nach gleichfalls vier Videos wollte ich nun endlich visuell schauen. Pustekuchen, der kleine ED wollte auch noch an die Reihe kommen. So, wie der mich angegrinst hatte, konnte ich nicht nein sagen. Es sei mir verziehen.
Der kleine Borg EDII (77/510) ist eigentlich das kleine Sonnenteleskop, ich wollte ihn schon immer mal am Planeten versuchen. Hier verlängerte ich die 3-fache SA um 4cm, wobei ich auch hier keine Ahnung von der effektiven Brennweite habe. Vermutlich kann man das ausmessen. Das Fokusfinden war ein Krampf. Nichts zu machen, irgendwie schien es immer noch besser zu gehen, um dann letzten Endes wieder schlecht zu sein. Also habe ich eine Methode angewandt, welche mich sicher ans Ziel brachte. Ich nahm den Gain auf Anschlag und hatte so ein schönes überbelichtetes Scheibchen. An dessen Rand orientierte ich mich zum Scharfstellen. Erster Versuch: Volltreffer. Wenn das so öfters funktioniert, wird das meine bevorzugte Methode, da sie schnell geht.
Nach weiteren vier Videos wollte ich nun endlich visuell schauen, aber da schob sich die Hauswand vor Jupiter.
Die EBV habe ich wie immer gering gehalten: Gestackt mit AutoStakkert und mit Registax wurde dann geschärft.

(==>)Roland
Dir bin ich noch eine Antwort schuldig, entschuldige bitte. Die Einstellungen der ASI sind Rot=52, Blau=82, Gamma=30.


ED 150/1200, 3x SA, ASI120MC, 3.30 Uhr


TAL 100/1000, 4cm verlängerte 2,25x Hyperion, ASI120MC, 4:02 Uhr


ED 77/510, 4cm verlängerte 3x SA, ASI120MC, 4.32 Uhr

Gruß, Andreas

Bearbeitet von: Andreas IV am: 24.01.2016 11:19:10 Uhr
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Predel
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  15:30:05 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,

deine Bilder haben mich motiviert, auch etwas dezenter zu bearbeiten




Falls du mit Firecapture aufnimmst, kannst du dir die (ungefähre) effektive Brennweite direkt anzeigen lassen. "Ephemeriden anzeigen" oder so ähnlich heißt das. Ist sehr praktisch.

Viele Grüße Benny

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5338 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  16:05:23 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,
Glückwunsch zu Deinen schönen Jupiterbildern und dem interessanten Vergleich. Es freut mich, dass Du gestern wieder mit dem Wetter Glück hattest.
Ich hab auch immer mal wieder hinausgeschaut und Jupiter hat immer mal wieder durch die Schleierwolken durchgespitzt, aber richtig klar war es bei mir nicht. Daraufhin hab ich für mich beschlossen nicht aufzubauen. Offenbar ein Fehler wenn ich Deine Bilder so anschaue.
Mir gefallen alle 3 Bilder sehr gut wobei diesmal der 6" seine Öffnungsvorteile ausspielen konnte und helle und dunkle Flecken im NEB (unteres Äquatorband) auch auch feine Strukturen im SEB (oberes Äquatorband zeigt.
Die Girlandenstrukturen sind auch sehr filigran. Das Oval BA ist im 6 Zoll auch ganz dezent links neben dem dunklen Fleck zu erkennen.
Auch der Tal 100 zeigt zahlreiche Strukturen.
Der ED 77 zeigt trotz der offenbar besten Farbkorrektur (dieser 3 Geräte) die wenigsten Details. Es sind aber immer noch die Girlanden und Einbuchtungen zu sehen, so dass mir dieses Bild auch sehr gut gefällt und sehr ästhetisch ausschaut.
Danke für die Kameraeinstellungen. Ich werde es das nächste Mal damit probieren.
Heute hab ich mal wieder den 6" Newtonspiegel aus dem Schrank geholt. Tja, das Gerät ist wieder komplett dejustiert was vor allem beim Fangspiegel etwas nervig ist... Tja, so ist das eben beim Newton ;-)

Gott sei Dank hab ich den 80L der schon einsatzbereit ist. Der 102/1100 sollte auch einsatzbereit sein. Das wäre mal ein interessanter Vergleich zum Tal 100. Ich vermute allerdings, dass der Tal 100 da die feineren Details zeigen wird, da bei meinem 4" f/11 die Linsen nicht optimal zentriert sind. Vielleicht schicke ich das Objektiv an den Herrn Grzybowski.:) Damit warte ich allerdings bis das 4" f/9 APO Obejektiv zurückkommt. Ich werde die nächsten Tage mal wieder nachfragen wie es damit ausschaut. ;)


Also nochmal herzlichen Glückwunsch und Danke für die Kameraeinstellungen. Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage auch eine Aufnahme oder Beoabchtung beisteuern kann.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  16:51:42 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Benny,

schöne Animation und schönes Bild. Chapeau!
FireCapture nehme ich schon lange nicht mehr für die Aufnahmen. Die Version 2.2 macht bei meinem neuen Laptop Probleme. Ich vermute hier eine Inkompatibilität mit dem Prozessor, da es auf allen anderen Notebooks läuft. Bei der Version 2.3 startet FireCapture trotz ASI120MC-Treiber im s/w-Modus, warum auch immer. Daher bin ich auf SharpCap umgestiegen, da kann ich gleich loslegen. Wenngleich das automatische spiegeln nervt, aber irgend etwas ist ja bekanntlich immer.
Ich habe jetzt mal mit dem Lineal nachgemessen. Unter der Vorausnahme, daß die Brennweite linear steigt, ergibt die um 4cm verlängerte 2,25x Hyperion eine 2,9x Barlow, das wären dann beim TAL F/29 (eindeutig zu viel). Bei der Bresser SA 3x bringt es fast gar nichts, da erzeugt die 4cm-Verlängerung lediglich eine 3,14x Barlow. Das ergibt AM ED 77/510 eine Brennweite von 1600mm bzw. F/21 (im guten Bereich).

(==>)Roland
Schade, daß es bei dir nicht geklappt hat. Du scheinst dich dieses Jahr zurück zu halten.
Mit den Aufnahmen bin ich eigentlich zufrieden. Allerdings ist der TAL in die Übervergrößerung (F/29) gerutscht, daher ist das Bild eher "Matsch". Muß mal schauen, wie ich das gebacken bekomme.
Ich glaube nicht, daß der TAL am Planeten mehr zeigen wird als dein 100/1100. Wenngleich ich bei dem Test damals mit den beiden TAL am Mond den Unterschied klar sehen konnte. Allerdings sind Kontraste am Mond anders als an Jupiter und Saturn. Wenn ich irgendwann einmal dazu komme, mir den Adapter für den 90L bauen zu lassen, dann werde ich diese beiden gegeneinander antreten lassen. Das könnten wir auch zusammen machen, denn schreiben kann man ja viel.

Gruß, Andreas

Bearbeitet von: Andreas IV am: 24.01.2016 16:55:35 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5338 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  17:38:00 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Benny,
die neue Variante gefällt mir auch gut. :)
Was mich allerdings etwas wundert sind die braunen Bändern. Bei meinen FHs kommen die Bänder in der Regel nicht braun herüber sondern etwas (rötlich) eingefärbt. Ledigleich beim 80L hatte ich mal eine Aufnahme wo die Bänder irgendwie bräunlich herauskamen. Je nach Okular schwanken die Farben etwas. Ich muss mal schauen, ob die Bänder in den Huygensokualren im 80L braun herüberkommen. Dort verschwindet zumindest der leichte Blausaum und die weißen Bereiche auf Jupiter werden noch weißer. Wenn Du an Huygensokulare kommst würd mich interessieren, wie der Effekt beim kurzen 120ger FH ist.

Hallo Andreas,
ich werde heute noch eine Justageversuch am 6" f/8 machen und das Gerät dann wieder wegstellen.
Vermutlich werde ich als nächste Aufnahegeräte den 80L und den 102/1100 auf Jupiter richten. Vielleicht noch einen der 114/900 Newton. Der Vixen 114 scheint den Winter von der Justage noch erstaunlich gut überstanden zu haben. Da passt die Justage tatsächlich noch. Vermutlich bis ich das Gerät auf den Balkon stelle ;-)
Egal, dann ist es so wie es ist.
Ja, die Vorbereitungen des 90L finde ich auch sehr interssant, weil ich ja vor demselben Problem stehe. f/30 ist in vielen Fällen etwas zu viel. Ich würde also gerne Deine Lösung für den 90L für meine 80L auch ähnlich bauen. Eventuell auch mit Okularprojektion. Ich weiß noch net was das Beste ist. Die Abbildung am Okular ist im 80L auf jeden Fall wirklich sehr fein. Ich würde das gerne in Bildern oder Videos festhalten und hier zeigen.
Apropos Tal 100, da würde ich mit der 2,25x Barlow ohne Verlängerung filmen. f/22,5 oder bei mir mit 2x Barlow war immer ein guter Wert für 4". Nur beim f/15 Refraktor ist f/30 nur bei sehr gutem Seeing brauchbar zu benutzen. Besser wäre eine 1,5x Barlow oder etwas ähnliches.
Ich hab ja eine neue 1,3x Barlow, wobei da das Bild irgendwie grünlicher wie sonst herübergekommen ist. Da werde ich das nächste Mal eine Serie mit 2x Barlow, mit 1,3x Barlow und ohne Barlow aufnehmen. Insofern ist der 6" Newton erstmal nicht so wichtig. ;)
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Predel
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 24.01.2016 :  20:10:02 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,

wenn du willst, kannst du die neueste Version von Firecapture ausprobieren (2.5 beta). Vielleicht klappt es damit besser.

Hallo Roland,

Die Farbe kommt durch die Bildbearbeitung. Davor war Jupiter auch grün und die Bänder lila. Wenn man dann die Sättigung von grün reduziert, kommen die anderen Farben zustande.

Gruß Benny




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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 26.01.2016 :  15:09:12 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

heute nun habe ich mit den noch fehlenden Röhrchen auf Jupiter gehalten, dem Tasco 80/1200 und dem Vixen 90/1300. Das Seeing war zwar nicht das beste, schlecht war es aber auch nicht.
Heute war es ein Krampf. Dafür ist zweierlei verantwortlich. Zum Einen habe ich mangels geeigneter Barlow mit F/30 (2-fach TeleVue) aufnehmen müssen. Zum Anderen scheint bei kleineren Öffnungen mit höherer Vergrößerung das Fokusfinden schwerer zu werden. Jedenfalls war es heute eine Plackerei ohne Ende. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und habe die Methode mit dem überbelichteten Scheibchen angewendet. Das hat zwar gut funktioniert, allerdings muß man bei F/30 dann auch irgendwo das Licht herbekommen.
Naja, wie auch immer. Es hat funktioniert und die Bilder will ich nicht vorenthalten. Die Bilder an sich sind zwar nicht schlecht, aber mit F/30 eindeutig nicht vorzeigbar. Also habe ich sie um ein Drittel verkleinert, damit sind wir dann bei F/20. Mit dem TAL ist es irgendwie einfacher.


Tasco 80/1200, 2xTV, ASI120MC, um Drittel verkleinert (F/20)


Vixen 90/1300, 2xTV, ASI120MC, um Drittel verkleinert (F/20)

Gruß, Andreas

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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5338 Beiträge

Erstellt  am: 26.01.2016 :  21:05:14 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,
die beiden Jupiterbilder sind schön geworden. Die Farbgebung ist auch interessant. Der 90/1300 zeigt erstaunlicherweise braunere Bänder. Was etwas schade ist, dass das Bild körnig ausschaut. Da ist noch mehr drin. Vielleicht kannst Du mir das Summenbild schicken, vielleicht auch das vom Tasco?

Ich war gestern auch mit meinem Vixen 80L draußen. Leider allerdings etwas zu früh. Ich war zwischen 12 Uhr und 2 Uhr draußen und hab hauptsächlich Mond beobachtet. Jupiter war auch zu sehen, aber es waren noch ein paar störende Äste im Weg. Dadurch gab es an Jupiter wieder Spikeffekte.
Der Blick auf den Mond war dafür ungestört (bis auf mäßiges Seeing).
Ich konnte auf Plato den kleinen Mittelkrater deutlich sehen. 2 weitere Krater in Plato waren zu erahnen.
Um kurz nach 2 war ich aber dann zu müde um noch 1 Stunde zu warten.
Ich muss das nächste Mal mir einen Wecker auf kurz nach 3 setzen. Dann klappt es hoffentlich mit Jupiter. Immerhin konnte ich Jupiter sehen. Es war auch etwas Struktur in den Bändern zu sehen. Durch die Äste hat es sich aber nicht gelohnt eine Aufnahme zu machen.

Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 26.01.2016 21:12:31 Uhr
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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  08:18:29 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Roland,

heute habe ich noch einmal so eine Serie gemacht. Die Summenbilder von heute sind besser und das bei schlechterem Seeing als gestern.
So eine "Mondbesichtigungstour" hat natürlich auch etwas, könnte ich ebenfalls mal wieder tun.
Jupiter steht momentan zeitlich blöd. Danach wieder zu schlafen fällt mir jedenfalls schwer. Auch das Seeing wird merklich schlechter als es in den frühen Morgenstunden war. Verpassen tust du also nichts.

Gruß, Andreas

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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  09:08:07 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

mittlerweile steht Jupiter zu blöder Zeit am Himmel. Entweder man bleibt lange auf oder geht anschließend wieder schlafen. Letzeres ist nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Gestern waren die Bedingungen vom Seeing her besser, dennoch gelangen mir heute die besseren Bilder. Die gestrigen schlechten Bilder waren auch der Grund, warum ich es heute noch einmal versuchte. Mir ist klar, daß die heutigen Bilder weit weg vom Machbaren sind, allerdings wollte ich sie nicht vorenthalten.
Interessant fand ich heute folgende Sache: Je größer die Öffnung war, desto schwieriger wurde der richtige Fokus. Man sieht es an den Bildern. Selbst in AutoStakkert war es ersichtlich. Waren bei 80mm ganze 80 Prozent der Bilder über der 50%-Linie, waren es bei 150mm Öffnung lediglich 30%. Alle Bilder wurden mit derselben Anzahl gestackt (1500) und gleich geschärft.
Aufgenommen wurde mit dem Tasco 80/1200, dem Vixen 90/1300, dem TAL 100/1000 und dem ED 150/1200. Als Barlow kam die 2-fach TeleVue am Tasco und am Vixen, sowie die 3-fach Bresser SA am TAL und ED zum Einsatz. Als Kamera nahm ich wieder die ASI120MC, wobei ich bei der ED-Aufnahme den Rot-Wert von 52 auf 48 herunter setzte.


ED 150/1200, 3xSA (verlängert um 4cm), F/25, ASI120MC


TAL 100/1000 - Vixen 90/1300 - Tasco 80/1200, F/30, ASI120MC

Gruß, Andreas

EDIT: Was ich vergessen habe: Mir scheint, daß der Vixen als FH anders korrigiert ist, das quasi Blau besser korrigiert und Rot dafür schlechter ist. Kann das sein? Hat das schon mal jemand gehört? Dummerweise habe ich so ein kleines Prisma nicht, um das mal zu testen.

Bearbeitet von: Andreas IV am: 27.01.2016 09:15:11 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5338 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  10:03:50 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,
ja, die Beobachtungszeit ist bei unserem Beobachtungsfenster sehr ungünstig. Umso schöner ist, dass es Dir heute nochmal gelungen ist Jupiter aufzunehmen.
Wieso meinst Du, dass Vixen auf Blau besser korrigiert? Die Farbgebung ist tatsächlich anders wie beim Tasco, wobei ich noch nicht verstehe an was das liegt...
Was man sieht ist auch, dass der Kontrast der Bandstrukturen am Tasco überraschenderweise am größten ist. Möglicherweise liegt es daran, dass in den größeren Teleskopen der Fokus weniger gut zu treffen war?
Auf jeden Fall zeigen somit sowohl der 90/1300 wie auch der 80/1200 auf den Bildern diesmal mehr Strukturdetails wie der Tal 100.
Die kleinen Zacken am Südrand des SEBs sind nur im Tasco und Vixen zu sehen. Im 150ger und im Tal bleiben sie diesmal verborgen. Das zeigt, dass eine kleinere Öffnung nicht automatisch weniger zeigt.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  11:24:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Roland,

die Korrektur vom Vixen ist nur ein Gedankengang. Es ist ein älteres Gerät und zur damaligen Zeit soll es FH gegeben haben, welche mittels Prisma korrigiert wurden. Da von diesen 90L offenbar nur wenige gefertigt wurden, könnte es vielleicht damit zusammen hängen. Schließlich sind Prismen teurer als Spiegel. Am ungeschärften Summenbild ist mir ein "Rotstich" aufgefallen. Den hatte ich auch beim ED, bei dem liegt ja der Farbfehler auf Rot. Selbst in den geschärften Bildern ist er noch sichtbar, wenngleich dezenter. Deshalb habe ich heute den Rotwert auf 48 korrigiert, allerdings nur beim ED.
Daß der 80-er mehr Details zeigt, liegt vermutlich am falschen Fokus oder aber es wurden aufgrund des schlechteren Seeings viele unscharfe Bilder aufgenommen.

Gruß, Andreas

Bearbeitet von: Andreas IV am: 27.01.2016 11:50:01 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5338 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  16:01:30 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas,
ah, stimmt, da gab es mal was. Ich glaub Zeiss (oder war es ein anderer Hersteller?) hatte früher mal Refraktoren, die mit Zenitprisma farbreiner waren. Mein Vixen 80L hatte beim Kauf ein Zenitprisma dabei. Ich vermute aber, dass es einfach statt einem guten Zenitspiegel dabei war. Farbreiner wirds bei mir nicht. Allerdings ist die Abbildung bei mir auch nicht rotstichig.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Nocturnus
Senior im Astrotreff


228 Beiträge

Erstellt  am: 27.01.2016 :  17:35:14 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andreas


Hab Dank für das Einstellen der Bilder Deines Vergleichs!
So kommt man mal wieder zum schauen , da das Wetter bei mir nichts zulässt!
Da der Tasco mit der geringsten Öffnung die Nase vorn hat ,stellt sich mir die Frage wie oft
im Jahresduchschnitt größere Öffnungen ihren Vorteil wirklich prägnant ausspielen können?
Auch bei meinem Vergleich (70/80/90/127mm Öffnung) hatte der 80er das beste Bild !
Den Fokus hatte ich meiner Meinung nach bei allen einigermaßen gut getroffen!
Haben wir so oft Bedingungen die den Einsatz größerer Geräte(die ich natürlich auch mag)
wirklich lohnenswert erscheinen lassen?
Wenn das Wetter wirklich passt=>natürlich! Ist aber bei mir (leider)nicht so oft der Fall!
Den Rest holt doch immer die Kamera und die Bildbearbeitung heraus,zumindest bei mir!
Nochmals Dank fürs Einstellen deiner Bilder ; ich weiß wie stressig ein Teleskopvergleich sein kann,
so schön er auch bei gutem Seeing die Unterschiede der Optiken hervorbringen kann!
Nur wie oft ist das der Fall?

Gruß Fabio



Bearbeitet von: Nocturnus am: 27.01.2016 22:13:48 Uhr
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Andreas IV
Meister im Astrotreff

Russia
885 Beiträge

Erstellt  am: 28.01.2016 :  06:34:25 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Fabio,

erst einmal Danke. Vom Ergebnis war ich nicht wirklich überrascht, da ich schon einmal derlei versucht hatte. Schade ist es dennoch, da so ein Leistungsvergleich für mich schlicht unmöglich ist.
Meiner persönlichen Meinung nach haben wir in DE ein Seeing, welches ich bei der Grenze zu 5" sehe. Oft genug habe ich bei der Planetenbeobachtung mit 6" angefangen um dann freiwillig auf 5" oder gar 4" herunter zu gehen. In den Geräten war dann mehr zu sehen. Sicher gibt es die perfekten Nächte, bei denen der Wunsch nach mehr Öffnung aufkommt, die beschränken sich meiner Erinnerung nach letztes Jahr auf etwa 5 Stück, wobei ich natürlich nicht jede Möglichkeit wahrgenommen habe. Inwieweit eine größere Öffnung Sinn macht, das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Meiner Meinung nach sollte jedoch in jedem "Fuhrpark" eine kleinere Öffnung vorhanden sein.
In Russland andererseits kann ich recht oft mit dem 8"-Refraktor sogar noch übervergrößern. Das ist aber ein anderes Thema und ein anderer Standort.

Gruß, Andreas

Bearbeitet von: am:
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