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Seite: von 23

D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt am: 22.12.2011 :  20:23:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Freunde des knirschenden Korns,

eben habe ich die erste Session meines 600mm-Spiegels beendet. Aktuell wird die Rückseite planiert.

Der Unterbau besteht aus: Betonboden - Teppich - 20mm Styropor - 13mm Spanplatte - Teppich - 6mm Glas als Gegenstück

Die 10 Chargen K80 die ich heute gemacht habe gingen ganz schön in die Arme - das wird wohl der erste Spiegel, den ich schleife, bei dem die Sehnenscheidenentzündung noch laaaaange vor der Politur kommt. Aber Stathis hatte Recht! Die Seite, die er als Rückseite markiert hatte war schon von Haus aus so plan, dass die Scheibe nach den insgesamt 21min. überall Kontakt hatte!
Vorher hatte ich mich auch gar nicht getraut nachzusehen...

Fotos reiche ich nach - eben haben die Akkus der Digiknipse schlapp gemacht...

Ich halte euch auf dem Laufenden!

viele Grüße + CS,
Daniel
---------------------------
www.deepskyjournal.com

Bearbeitet von: D_SPITZER am: 22.12.2011 20:28:30 Uhr

andi1234
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1102 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2011 :  10:27:06 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,
na dann wünsche ich viel Erfolg. So eine Scheibe ist schon was anderes als die kleineren Scherben. Da sollte man vorher wohl mal in den Fitnessraum gehen und trainieren. Aber wenn das Teil fertig ist hat es andererseits auch das Fitnesscenter ersetzt.
Berichte mal weiter ist bei den dünnen Dingern schonn sehr interessant. Und auch wie du es machst, Welche Tools, Teststand und Foucault oder Interferometer?
Bei deinem Aufbau schleifst du also auf dem Boden im hocken? Wenn ja willst du alles so machen? Würde ganz schon anstrengend werden!

Also gutes Gelingen, Andreas

Grüße aus Sachsen, Andreas

Bearbeitet von: am:
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fraxinus
Altmeister im Astrotreff


2895 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2011 :  17:12:53 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Daniel,
wünsche Dir viel Erfolg und vorallem keinen Glasbruch!
Immer ganz fest zupacken
Zitat:
bei dem die Sehnenscheidenentzündung noch laaaaange vor der Politur kommt.
Die kommt noch früh genug! Sehr gefährlich!
Du drückst hoffentlich nicht die ganze Zeit wie wild auf den Spiegel?
Dafür gibt's die Schwerkraft und entsprechende Gewichte. Als Arbeistsklave hat man mit dem Hin- und Hergeschiebe genug zu tun. Mehr muss nicht sein
Zitat:
Fotos reiche ich nach

Jaaah, wir wollen Bilder sehen

Viele Grüße
Kai

Bearbeitet von: am:
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FHarry
Meister im Astrotreff

Deutschland
928 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2011 :  17:35:16 Uhr  Profil anzeigen
Servus Daniel,

du willst das "ausbaggern" aber nicht händisch machen, oder?

Grüße aus Bayern,

Harry

Bearbeitet von: am:
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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2011 :  19:44:30 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

vielen Dank für euer Interesse!
Ich lasser erstmal ein paar Bilder sprechen (ich hoffe, das klappt...)

Ein letztes Portrait bevor die Rückseite dran glauben muss


Schwerstarbeit in gebührend devoter Haltung. Davor sitzend hat es keinen Sinn gemacht.
Aber auch so geht das a) tierisch in die Arme und b) ebenso in den Rücken...

zu euren Fragen:
Zitat:
Und auch wie du es machst, Welche Tools, Teststand und Foucault oder Interferometer?
Bei deinem Aufbau schleifst du also auf dem Boden im hocken? Wenn ja willst du alles so machen? Würde ganz schon anstrengend werden!


Das Tool wird doch kein Zahnarztgips-Teil. Ich ziehe bald um und möchte die Kosten reduzieren. Stattdessen nehme ich Fliesenkleber "à la Achim". Nur mit vorgewölbter Vorderseite - das macht die Flex. Davor hab ich den größten Schiss...

(==>) Harry: Damit ist auch deine Frage beantwortet. Obwohl das die erste Idee war...

Tetstand: auf jeden Fall Foucault, aber um ein Interferometer werde ich nicht rum kommen bei den Spiegeldaten.
Ob ich alles so im knieen schleife... ich denke nicht. Vielleicht nehme ich auf Dauer ein paar Kästen Mineralwasser als Unterbau?

Zitat:
wünsche Dir viel Erfolg und vorallem keinen Glasbruch!


Das rangiert hinter der Flexmethode auf Rang 2

Zitat:
Du drückst hoffentlich nicht die ganze Zeit wie wild auf den Spiegel?


Ne ne - ds lasse ich möglichst bleiben. Aber die rund 17kg Glas schaffen das auch so...

Mittlerweile steht ne Flasche Malzbier immer neben mir und das K180 ist schon ruhig genug um den MP3-Player nutzen zu können. Mit dem 180er Korn hab ich heute ca. 40min gemacht. Jetzt weiss ich, warum Stathis das nicht für mich machen wollte...

Ich melde mich wieder!


viele Grüße + CS,
Daniel
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www.deepskyjournal.com

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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  10:53:38 Uhr  Profil anzeigen
Guten Morgen und frohe Weihnachten!

In den letzten Tagen habe ich die Rückseite mit K180 bearbeitet - bisher 2 Stunden lang. Eine Stunde mache ich noch, dann gehts zum K320. Wie lange ich das schleifen werde, weiss ich noch nicht.

Mir ist aufgefallen, dass das Korn am Rand schneller durchgeschliffen ist als in der Spiegelmitte. Ich führe das auf die schnellere Drehgeschwindigkeit am Spiegelrand zurück: Die Winkelgeschwindigkeit w ist ja unabhängig vom Radius. Ein Punkt im Abstand r vom Drehzentrum bewegt, rotiert ja mit v = w*r. Zunächst dachte ich, es könnte daran liegen, dass ich zu sehr in der Spiegelmitte das Karbo aufgetragen hätte.

Jetzt ist erstmal Pause


viele Grüße + CS,
Daniel
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4720 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  13:05:17 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Hallo Daniel,
sieht alles sehr gut aus, ist das nicht ein tolles Gefühl, so eine riesen Scheibe zu bewegen?

Diese Methode (MOT auf übergroßer dünner Scheibe) zum planschleifen der Rückseite hat sich auch bei mir bestens bewährt. Die 20 mm Styropor Zwischenlage könnte man nach meinem Verständnis auch weglassen. Wichtig ist, dass die dünne Glasscheibe nicht bewegt wird. Dadurch wird sie perfekt eingeschliffen, egal wie verbogen sie am Anfang liegen mag. Nur der Rohling wird ständig gedreht.

Warum schleifst du das K180 so lange, obwohl du mit K80 bereits vollen Kontakt hattest? Man muss auf der Rückseite die Körnung ja nicht komplett durchschleifen als wäre es die Vorderseite. Primäres Ziel ist es, eine komplett rotationssymmetrische Rückseite zu erhalten. Dadurch bleiben die Verbiegungen beim späteren Bearbeiten der Vorderseite rotationssymmetrisch und man erhält auch bei den Großen Dünnen eine möglichst astigmatismusfreie Oberfläche. Wie fein oder gar Pitfrei die Rückseite ist, hat eher kosmetische Gründe.

Bei kleineren Rohlingen mache ich folgende Prozedur:
1. Mit K80 vollen Kontakt herstellen und per Edding auf gleichmäßigen Abtrag testen
2. Mit K180 und K320 jeweils 4-8 Beschickungen zum verfeinern der Oberfläche. Mit Eddingtest prüfen. Wenn ich es besonders schön machen will, lege ich noch 2-3 Wets mit Microgrit 15 my hinterher ohne alles abzuwaschen.

Bei den größeren (350-460 cm) prüfe ich auch auf Rotationssymmetrie: Zusätzlich zum Kreuz mit dem Edding einen Kreis nahe des Randes aufmalen und prüfen, dass dieser Kreis über alle Winkel gleichmäßig verschwindet.

Die sehr Großen Ultradünnen verbiegen sich unter ihrem Eigengewicht so sehr, dass sie überall aufliegen können auch wenn sie noch nicht 100% symmetrisch sind, so wie eine Gummimatte auch auf unebenem Untergrund überall aufliegt. Daher mache ich bei diesen Mit K180 und K320 auch etwas länger und teste mehrmals Per Edding in Radius und Azimut. Siehe Planschleifaktion von Harrys 560 mm auf 600 mm.

p.s.
Zitat:
Mir ist aufgefallen, dass das Korn am Rand schneller durchgeschliffen ist als in der Spiegelmitte. ...

Jedes Abheben und neu auflegen birgt bei solch großen Viechern mit nassen Händen eine gewisse Glasbruchgefahr. Daher hebe ich den Rohling gar nicht jedes mal ab, sondern wische den verbrauchten Brei mit dem Schwammtuch ein paar mal ab und beschicke vom Rand her neu. Dabei überfährt der Rohlingrand zuerst das frische Korn. Nach ein paar großzügigen Strichen ist es aber anscheinend gut genug verteilt, da der Eddingtest bei angepassten Scheiben gleichmäßigen Abtrag anzeigt.

Frohe Weihnachten und bei der Körperhaltung einen stabilen Rücken wünsche ich dir.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: am:
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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  14:24:40 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stathis,

Zitat:
ist das nicht ein tolles Gefühl, so eine riesen Scheibe zu bewegen?


Definitiv - aber die Angst etwas falsch zu machen schleift mit. Mit wachsender Größe steigt auch diese Gefahr.


Zitat:
Die 20 mm Styropor Zwischenlage könnte man nach meinem Verständnis auch weglassen.

Dann werde ich sie nun weglassen. Aber aus Schallschutzgründen sicher nicht verkehrt gewesen... Sie ist eh nur 50cm breit und unterstützt damit den Rohling nicht vollständig.

Zitat:
Warum schleifst du das K180 so lange, obwohl du mit K80 bereits vollen Kontakt hattest?

Naja...weil ich es nicht besser wusste Ich wechsele aber sofort zum K320. So langsam will die Flex auch mal ran *winnnnnng* Ich werde den Eddingtest einmal beim 320er durchführen. Sowas hatte ich ohnehin mal angedacht.

frohe Weihnachten!

viele Grüße + CS,
Daniel
---------------------------
www.deepskyjournal.com

Bearbeitet von: D_SPITZER am: 25.12.2011 14:34:43 Uhr
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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  14:30:02 Uhr  Profil anzeigen
Hatte ich eben verpennt zu schreiben:

Zitat:
bei der Körperhaltung einen stabilen Rücken wünsche ich dir.


Danke danke - aber mittlerweile schrubbel ich im Schneidersitz. Das ist viel besser

viele Grüße + CS,
Daniel
---------------------------
www.deepskyjournal.com

Bearbeitet von: am:
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StarjunkieHH
Mitglied im Astrotreff


49 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  17:03:55 Uhr  Profil anzeigen
Ich schmachte nach weiteren Bildern...

Für mehr Gerechtigkeit auf der Welt: CS for everybody

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
759 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  21:13:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Daniel,
wow, da hast Du dir ja was vorgenommen. Übrigens, vor ungefähr einem Jahr war ich bei meinem 20" Projekt im gleichen Stadium wie Du derzeit. Das nahezu fertige Teleskop steht jetzt neben mir im Wohnzimmer und wartet auf einen klaren Himmel.
24" bei nur 25mm ist schon extrem sportlich. Ich habe damals den 34mm dicken Rohling genommen und es keine Sekunde bereut. Der hat sich schon genug durchgebogen und ich möchte gar nicht wissen wie das bei diesen dünnen Scherben ist.
Wie möchtest Du den flexen? Baust Du dir einen Flexomat oder Freihand? Ich habe damals Tool und Spiegel Freihand abgeflext. Da muss man aber höllisch aufpassen, dass man nicht zu tief in den Rohling flext. Es wartet dann aber trotzdem noch eine Menge Grobschliffarbeit auf Dich. Nur soviel 2kg K80 haben nicht gereicht.
Wir sind zwar im ähnlichen Alter aber auf dem Boden Schleifen finde ich für Knie und Rücken alles andere als gut. Im Baumarkt gibts für wenig Geld stabile Holzböcke und Tischplatten. Daraus kann man sich mit relativ wenig Aufwand einen schönen Schleiftisch basteln. Das hat dann auch den Vorteil, dass Du während des Schleifens um den Spiegel laufen kannst. Rücken und Knie werdens Dir außerdem danken
Das Thema Vermessung ist ja noch in weiter Ferne. Falls Du dir ein Interferometer zulegst kann ja eventuell noch das PDI funktionieren. Bei 20" F4,6 waren jedenfalls ausreichend Streifen da. Wäre interessant zu wissen wo die Grenzen vom PDI liegen.
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg,
CS, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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jochB
Meister im Astrotreff

Österreich
596 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  22:39:01 Uhr  Profil anzeigen
Hallo!

Die Dimesion solcher Spiegel ist schon ein Wahnsinn. Ich bin gespannt wie es dir dabei geht. Ich hoffe du berichtest immer mal wieder. Ich habe nämlich auch vor einen 16" Spiegel zu schleifen (besser gesagt, der Rohling ist schon bestellt). Da ist deiner doch noch ein ordentliches Stück größer. Ich werde auf jeden Fall aufmerksam mitlesen, davon werde ich sicher profitieren.

Ich überlege mir übrigens auch gerade ob ich eine Vorrichtung zum ausflexen bauen soll. Freihändig auf sowas loszugehen ist mir doch nicht ganz geheuer. Was ich mich aber auch Frage, wie genau das ausflexen sein muss bzw. welche Ungenauigkeiten man sich dabei erlauben darf. Aber bei mir dauert es noch gut 2 Monate bis ich den Rohling dann auch in den Händen halte, hab also noch Zeit darüber nachzudenken.

Auf jeden Fall juckt es mich schon sehr in den Fingern, vor allem wenn ich solche Beiträge lese

Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinem Spiegel und hoffe, das du den Fortschritt hier weiter dokumentierst.

schöne Grüße
Bernhard

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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
759 Beiträge

Erstellt  am: 25.12.2011 :  23:35:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Bernhard,
möchte mich ja nicht aufzwängen aber zu Deiner Frage mit der Flex kann ich Dir mal den Link hier nahelegen
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=111296&whichpage=1
Das Freihändige Ausflexen ist die einfachste Lösung, ABER: man muss höllisch aufpassen nicht zu tief zu flexen, da ansonsten das gesamte Nieveau auf die Unglücksrille abgesenkt werden muss. Vom Rand lässt man dabei am besten ganz die Finger ähh Diamantscheibe.
Wie genau ist im Grunde wurscht, denn der anschließende Grobschliff lässt den Rübenacker, den die Flex hinterlässt, mehr oder weniger schnell verschwinden. Eine Vorrichtung zu bauen ist hier sicher die bessere Lösung. Für mich wars aber viel zu aufwändig.
Anbei noch der wichtige Hinweis: Beim Flexen auf Sicherheitsausrüstung achten! GLasstaub ist Gesundheitsschädlich!
Klaren Himmel, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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Buschi
Neues Mitglied


3 Beiträge

Erstellt  am: 26.12.2011 :  08:41:13 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Daniel,

ich lese hier im Forum seit einigen Wochen mit und würde gerne mit dem Spiegelschleifen beginnen. Da ich allerdings zur Zeit noch meinen Hausbau abschließe, muß ich mich vorerst noch gedulden.

Auf Deinem letzten Foto habe ich Deine Adresse gesehen. Ich komme aus Warendorf, und hatte nicht damit gerechnet, dass sich jemand aus der Nähe ein solches Projekt vornimmt.

Schleifst Du für Dich allen, oder gibt es noch mehr infizierte in Hamm (evtl so ´ne Art Spiegelschleifgruppe)?!?

Ich wünsch Dir viel Erfolg, und werde weiterhin fleißig mitlesen...

Guido

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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 26.12.2011 :  09:10:38 Uhr  Profil anzeigen
Guten Morgen!

(==>)Matze: Ich habe mich in erster Linie wegen des günstigen Preises für den 25mm dünnen Rohling entschieden. Ich hab eigentlich kein Interesse zu der Gruppe der Leute zu gehören, die meinen einfach nur darum dünne Spiegel zu schleifen, weil man es kann. Man spart auch am falschen Ende Gewicht ein...
Zitat:
Wie möchtest Du den flexen? Baust Du dir einen Flexomat oder Freihand?

Ich will das freihand machen. Man muss eben immer überprüfen, wir tief man gerade ist. Aber ich habe eine ruhige Hand. Das sollte schon klappen - irgendwie... Ich habe die Zahlen, welche auf der Rückseite des Spiegels stehen nochmal überdacht. Ich werde versuchen etwa 70-80% der letztendlichen Pfeiltiefe zu flexen, damit man nicht zu tief kommt. Und dabei werde ich auch deinen Tipp

Zitat:
Vom Rand lässt man dabei am besten ganz die Finger ähh Diamantscheibe.

beherzigen. Weiter als 2,5cm wollte ich eh nicht an den Rand randkommen während des flexens.

Zitat:
Wir sind zwar im ähnlichen Alter aber auf dem Boden Schleifen finde ich für Knie und Rücken alles andere als gut. Im Baumarkt gibts für wenig Geld stabile Holzböcke und Tischplatten.

Den Rest habe ich im Schneidersitz gemacht. Den finde ich sehr bequem (sitze auch jetzt gerade so )

Zitat:
Das Thema Vermessung ist ja noch in weiter Ferne. Falls Du dir ein Interferometer zulegst kann ja eventuell noch das PDI funktionieren. Bei 20" F4,6 waren jedenfalls ausreichend Streifen da. Wäre interessant zu wissen wo die Grenzen vom PDI liegen.


Ich habe mich schon für ein Bath entschieden. Da gibts hier viel drüber zu lesen. Der Spiegel an sich ist schon Experiment genug - da muss ich nicht noch die Grenzen einer Messmethode ausprobieren...

(==>)Berhard:
Zitat:
Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinem Spiegel und hoffe, das du den Fortschritt hier weiter dokumentierst.

Logo! Ich tippe auch regelmäßig mein Schleiftagebuch ab. Während des Schrubbens habe ich so tatterige Hände vom großen Kraftaufwand, dass ich meine Schrift kaum noch lesen kann

(==>)Guido:
Zitat:
Schleifst Du für Dich allen, oder gibt es noch mehr infizierte in Hamm (evtl so ´ne Art Spiegelschleifgruppe)?!?

Ich schleife alleine. Ich werde übrigens nicht mehr lange in Hamm wohnen. In etwa 2 Wochen bin ich hier weg... Aber vielleicht versuchst du es mal bei den Sternfreunden Münster? Da könntest du Erfolg haben!

Zitat:
Da ich allerdings zur Zeit noch meinen Hausbau abschließe, muß ich mich vorerst noch gedulden.

Viel Erfolg bei deinem Projekt - das ist ja noch ein paar Nummern größer als ein 24"-Spiegel

Vielen Dank für die vielen Erfolgswünsche und dem Interesse an meiner Schleifaktion!

viele Grüße + CS,
Daniel
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D_SPITZER
Meister im Astrotreff

Deutschland
675 Beiträge

Erstellt  am: 26.12.2011 :  09:31:33 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,
nochmal das Ganze ohne meine Adresse - hab ich vorher gar nicht gesehen
Zitat:

Ich schmachte nach weiteren Bildern...



Aber gerne doch!
Eben habe ich die Rückseite für "fertig" erklärt. Nach 6 Chargen K320 war einfach Feierabend. Auf der Rückseite wurden noch (mehr oder weniger) konzentrische Kreise gezeichnet und mit der Tiefe beschriftet, wie sie nach der Flex-Prozedur erreicht werden soll. Dahinter steht der 4,5"-Newtonsucher, der im Sommer entstanden ist. Der Spiegel lag längere Zeit ungenutzt im Regal und dafür war er viel zu schade. Mit einem Öffnungsverhältnis von ca. 4,2 mach das Teil richtig Spaß! In diesem Design, dass schon mein 12"er hat, wird auch der 24"-Newton gebaut werden.

Hier aber endlich das Foto:

viele Grüße + CS,
Daniel
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