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Neptun
Senior im Astrotreff


112 Beiträge

Erstellt am: 10.08.2011 :  14:09:57 Uhr  Profil anzeigen
Hallo an alle Dobsonbauer,
während seines Urlaubs in Wetzlar, will ich mit der Konstruktion des Tubus + Rockerbox beginnen.
Mit dem Programm "mynewton" konnte ich einige Maßangaben ermitteln. Für mich am wichtigsten, die größe des Fangspiegels. Der Hauptspiegel ist 200 mm im Durchmesser und hat die genaue Brennweite von 1313 mm, also F/6,57. Da ich hauptsächlich Planeten beobachte, wäre es doch Sinnvoll die Obstruktion so niedrig wie möglich zu halten und einen flachen Auszug zu wählen.
Das Programm riet mir also einen FS mit 46,5 mm. Kann das sein ? Ist der nicht etwas zu groß ? Was mich auch etwas stutzig machte war die "übergenaue" Längenangabe des Tubus. Ich will ein KG-Rohr DN 250 nutzen. Innen 240 mm. Da schreibt das programm eine Länge von 1306 mm vor. Ich denke das da Toleranzen mit drin sind, oder ? Wenn ich es auf rund 1300 mm schneide wirds ja wohl auch gehen, denk ich mal...
Was meint Ihr dazu ? Und welche Größe des FS würde man bei diesen Maßangaben raten ?
Freu mich über jeden Tipp bzw. Beitrag
Gruß
Christian

Bearbeitet von: am:

mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14778 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2011 :  16:13:42 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Christian,

bei der Tubuslänge dürfte es auf einige Millimter kaum ankommen, den wie die HS-Zelle und FS-Halterung aussieht, weiss das Programm ja gar nicht.
Wie gross ist das zu 100% ausgeleuchtete Bildfeld und hoch ist der OAZ? Das sind wichtige Parameter, die den FS-Durchmesser bestimmen.

Gruss Heinz

Bearbeitet von: am:
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MartinB
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3533 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2011 :  16:32:06 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Christian,
welche Höhe der Bildebene über dem Tubus hast Du angegeben?
Wie groß hast Du den 100% ausgeleuchteten Bilddurchmesser gewählt? Für Planeten reicht hier bequem 10mm, maximal 15mm.

Für beste Streulichtabschirmung und Tauschutz für den Fangspiegel würde ich vor dem OAZ noch mal 200-250 mm Tubuslänge einplanen. Aus Transportgründen kann es aber sinnvoll sein, das Rohr vorn kurz zu halten und eine Isomatten-Manschette drauf zu stecken.
Ein flacher OAZ bringt einen kleineren Fangspiegel, aber auch einen entsprechend längeren Tubus.
Hinten musst Du schauen, wie dick deine Spiegelzelle tatsächlich wird, und den Tubus entsprechend planen.
Einige Dinge kannst Du auch ohne Mynewton rechnen:
Tubuslänge hinten ab OAZ-Mitte = Brennweite - (Rohr-Außendurchmesser/2) - Fokushöhe über dem Tubus + Spiegelzellendicke mit Halter und Justageweg

Fangspiegelgröße = ((Rohr-Außendurchmesser/2 + Fokushöhe über dem Tubus) * Öffnungsverhältnis) + 100% ausgeleuchtetes Feld

Beispiel für Bildebene 60mm über dem Tubus und 50mm Spiegelzelle mit Halter:

Tubuslänge = 1313 - 250/2 - 60 + 50 = 1178 mm + Länge vor dem OAZ.
In der Praxis brauchst Du vorn mindestens ca. 100 mm für die Fangspiegelspinne, Minimum wären also ca. 1280 mm. Einen optimalen integrierten Streulichtschutz auch mit Weitwinkel-Okularen erreichst Du erst bei ca. 1350 mm Tubuslänge.
Minimale Fangspiegelgröße = ((250/2 + 60) / 6,57) + 10 = 38,2 mm.
In der Praxis 40mm für vorwiegend Planetenbeobachtung.

Gruß,
Martin

edit: Korrektur Formeln Klammern

Bearbeitet von: MartinB am: 10.08.2011 16:36:02 Uhr
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Neptun
Senior im Astrotreff


112 Beiträge

Erstellt  am: 16.08.2011 :  12:51:44 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Heinz, hallo Martin,
vielen Dank erst mal für die Antworten. Na dann werd ich in nächster Zeit alles nochmal durchwurschteln. Als Okularauszug dachte ich evtl. an einen Moonlite. Die Spinne und Hauptspiegtelfassung wollte ich gerne bei Dieter Martini bestellen. Die Bauteile machen auf mich einen guten Eindruck.
Gruß
Christian

Bearbeitet von: am:
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