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 Politur 20" mit PDI + Foucault - Es geht los!
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Seite: von 3

Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4504 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2011 :  22:29:42 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Hallo Matthias,

mit Spannung verfolge ich dein Projekt. Eigentlich müstest du Dank des dickeren 34 mm Rohlings weniger Probleme mit Astigmatismus haben.
Zitat:
Der Spiegel ruht während der Politur auf einer ausgeschnittenen Isomatte.

So eine "Matratze" ist zu weich. Jede Wette, dass dein leichter Berg in der Mitte daher kommt, dass der Gegendruck beim Überfahren fehlt, die Mitte nach unten wegfedert und somit weniger poliert wird.
Ich würde ein Stück harten Teppichboden, oder dünne Matte wählen.

Wie hast du die Rückseite plangeschliffen?

Poliert der Rand langsamer als die Mitte? Das würde zum zurückgeblebenen Randbereich passen. Wenn das der Fall ist, würde ich etwas mehr seitlichen Überhang machen und keine Striche Mitte über Mitte mehr.


Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 25.02.2011 22:34:06 Uhr
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reiner
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1421 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2011 :  23:05:34 Uhr  Profil anzeigen  Besuche reiner's Homepage
Hallo Matze,

der Asti in deinen Foucaultbildern kommt mir bekannt vor. Ich hatte mit meinem 22" auch schon relativ frühzeitig mit Messen (ausschließlich Foucault) angefangen und auch in der Anfangsphase im Foucaultbild einen deutlichen Asti gesehen, ähnlich wie bei Dir. Das hat sich beim Polieren dann mit der Zeit gegeben, der Asti verschwand beim Auspolieren.

Viele Grüße
Reiner

Dobsons Bauen und Deep Sky
www.reinervogel.net

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
748 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2011 :  11:01:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Zusammen,
bevor ich zum Thema komme: Als drittes Projekt gleich mit einer 20er Scherbe loßzulegen, und (hoffentlich) mit Erfolg zu beenden ist vor allem durch diesen genialen Support den man hier erfährt möglich. Ich danke euch Allen für die Hinweise und Tipps und auch eifnach nur für die netten Kommentare.
Zum Spiegel: Plangeschliffen wurde er auf einer 50 x 50 Fliese. 1/4 seitlicher Überhang und 1/4 bis 1/3 über den Rand Oben und Unten hinaus. Druch diese Vorgehensweise müsste eher mehr in der Mitte abgetragen worden sein. Die Rückseite ist somit nicht plan, aber rotationsymetrisch. (Hätte ich auch früher sagen können )
Ich werde jetzt bei der weiteren Politur folgendes Ausprobieren:
-Zwischen Spiegelrückseite und Matte etwas unterlegen und schauen wie sich die Spiegelmitte verhält.
-Den Abstand der Holzstopper gegen Spiegelverrutschen erhöhen. Diese hatten den Spiegel zwar nicht verklemmt aber der Kontakt war da.
-Beim Polieren noch öfters den Spiegel drehen

Sollte die weiche Matte Einfluss auf die Mitte haben, dann würde sich der zurückgebliebene Rand erklären lassen. Denn der gibt auf dem weichen Untergrund auch nach. Ich denke nicht, dass es an den Polierstrichen liegt, denn ich poliere mit 1/3 Überhang. Bei mehr habe ich Angst um die Spiegelkante.

Es gibt nun jedenfalls einige Stellschrauben an denen ich drehen kann. Ich berichte dann. Nochmals Danke für die guten Ratschläge.
Grüße, Matze


www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: am:
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Deneb
Altmeister im Astrotreff


1498 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2011 :  12:12:32 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Deneb's Homepage
Hi

Das mit der zusätzlichen Unterlage unter der Matte ist ne gute Sache. Bei meinem 14" mit glaub ich 21mm Randdicke und auch bei meinem 10" mit 16/17mm Randdicke hab ich nur so den Berg im Zentrum wegbekommen. Wenn die Scheibe nach deiner Aussage sowieso nicht ganz plan ist, verstärkt sich der Durchbiegungseffekt natürlich noch.

Fröhliches Gelingen.

Christian

www.beyond-earth.de

Bearbeitet von: am:
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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
859 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2011 :  12:38:31 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Matze,

du könntest ja mal die Rückseite mit einer Messuhr abfahren um zu sehen, wie stark sie wirklich abweicht, zwischen Rand und Mitte. Ich habe dazu ein 4-Kant Rohr ( 2-3 mm Wandstärke) genommen, auf Länge abgesägt und an einem Ende einen, am anderen Ende 2 Auflagepunkte gemacht. Dann die Uhr in die Mitte und fertig ist das Gerät. Hatte ich auch erst gedacht, das bei mir die Rückseite nicht ganz Plan war.
Ich hatte die Spiegeloberfläche schon mit Panzertape abgeklebt. Doch als ich dann gemessen hatte, war die Rückseite im Toleranzbereich.

Ich bin gespannt, wie es bei dir klappt.

Viele Grüße

André

21" Selbstschliff
12" Newton mit Alccd 6c und Starlight AO als "Fotokanone"
5" Selbstschliff
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4504 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2011 :  16:36:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Zitat:
Original erstellt von: AH

du könntest ja mal die Rückseite mit einer Messuhr abfahren um zu sehen, wie stark sie wirklich abweicht, zwischen Rand und Mitte.

Hallo André,

das halte ich für überflüssig. Nach meiner Erkenntnis, ist es völlig egal, ob die Rückseite genau plan, leicht konvex oder leicht konkav ist. Durch die konkave Vorderseite ist die Materialdicke ja ohnehin nicht konstant und somit sind die Durchbiegungen beim Bearbeiten nicht konstant über den Radius. Wichtig ist ja nur, das die Rückseite ganz genau rotationssymmetrisch ist, damit die Durchbiegungen rotationssymmetrisch bleiben.

Die Zukunft der Großen Dünnen weist ohnehin Richtung meniskusförmige Rohlinge (konstante Dicke, Stichwort Slumping).

Matze, so wie du das planschleifen der Rückseite beschrieben hast, habe ich keine Zweifel, dass sie rotationssymmetrisch ist.

Bin gespannt auf die Fortsetzung

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 26.02.2011 16:38:12 Uhr
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
748 Beiträge

Erstellt  am: 02.03.2011 :  21:09:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Schleifgemeinde,
es gibt wieder ein paar Neuigkeiten. Die Isomatte ist Vergangenheit. Der Spiegel ruht nun auf einen schönen Kunstrasen. Gabs für 2 Euro im Baumarkt.
Heute gabs dann eine weitere Poliersession. Am Rand habe ich experimentiert und mit einem Minitool (D=40mm) à la Alois zwei Runden um den Rand gedreht. Anschließend wurde mit dem 350mm Tool 1h poliert. Bei dem Minitool handelt es sich übrigens um ein Schraubfuß mit mittig angeordneter Gewindestange. Gabs auch für 2 Euronen im Baumamrkt. Der Polierfortschritt liegt jetzt bei ca 4-5 nach der Skala von Stathis wobei die Mitte eher die 4 bekommt.
Der Spiegel sieht jetzt so aus:
Foucault Bild:


Dann Foucaultbilder im Abstand von 0,5 mm Schnittweitendifferenz (Entfernung vom Krümmungsmittelpunkt)


Ich bin da soweit zufrieden. Die Form sieht schon viel besser aus. Bloß leuchtet die Kante recht stark. Ich hoffe doch nicht, dass ich mir da eine abgesunkene Kante eingehandelt habe? Die Foucaultbilder vom Beginn der Politur zeigten ein ähnliches Leuchten der Kante.

Dann sah ich mich genötigt die PDI Auswertung nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor allem wollte ich die Frage klären ob der Asti nun lagerbedingt, oder doch im Glas ist. Daher machte ich IGs in zwei verschiedenen Positionen. Den Spiegel habe ich um ein paar Grad nach Links gedreht.
Die Auswertung von 2 gemittelten IGs.



Die Auswertungen scheinen schonmal reproduzierbar. Das ist ein positiver Punkt. Den Asti behalte ich weiter im Auge. Bis zum Ende der Politur es es ohnehin noch ein weiter Weg.
Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
748 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  00:01:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Liebe Schleifgemeinde,
die letzten 2 Wochen war es relativ ruhig. Vorletztes Wochenende war DSM, also nichts mit Schleifen. Kurz danach bin ich auch noch zu allem Überfluss krank geworden. Inzwischen gehts aber wieder gut und seit vergangenem Sonntag heisst es Kilometer machen. Noch in Kürze was scih in den letzten Tagen getan hat:
-Nochmaliges Planschleifen mit K80 bi K320. Die Unterseite ist auf jeden Fall rotationssymetrisch.
-Poliertisch, Spiegel und Tool vom kalten Keller in die warme Wohnung geschleppt. Es hat sich gelohnt. Das Polieren geht viiieeel besser von der Hand.
Letzten Sonntag wurde dann wohl insgesammt 4 Stunden weiter poliert. Inzwischen mit deutlich mehr Überhang (nahezu 1/2). Der Rand scheint dadurch besser nachzukommen. Inzwischen bin ich ungefähr bei Stufe 7 nach der Skala von Stathis.
Die zwischenzeitlichen Auswertungen jedoch zeigen, dass der Asti einfach nicht weg will. Daher habe ich mich seit Sonntag Abend daran gemacht diesen zu korrigieren und dies möchte ich auch näher erklären:
Das hier war die Ausgangsposition (Die konische Konstante ist übrigens auf -0,25 eingestellt um den Asti besser hervorzuheben. Der Spiegel geht schon gut in Richtung Parabel):

(Strehl 0,095)
Den Asti wollte ich mit einer Mischung aus Zentralen Strichen mit viel Überhang in x-Form über die 2 Buckel und der bisheringen Strichführung bekämpfen. Nach ca. 25 Minuten passierte jedoch das hier:

(Strehl 0,022)
Der Asti ist nun wesentlich ausgeprägter. Das konnte ich mir nicht erklären. Ich habe jedenfalls daraufhin die Taktik geändert und poliere nun mit der gleichen Strichführung das "Tal" mit der Idee, den zurückgebliebenen Randbereich zurückzuholen.
Nach ca. 30min passierte das

(Strehl 0,089)
Nach weiteren 30 in

(Strehl 0,113)
Mit ein bischen guten Willen kann man erkennen, dass das Tal in der letzten Auswertung sich ein wenig angeglichen hat. Auch die Strehl Werte zeigen eine Verbesserung.
Jedoch stellt sich mir die Frage ob ich den Interferogrammen trauen kann. Zumindest wird die Psoition des, am Rand markierten, Asti immer korrekt angezeigt.
Frage an die Interferometerspezialisten: Sieht das bis hierher plausibel aus? Oder ist es eine Anreihung von Interferogramm-Zufällen? Die Auswertungen sind übrigens das Average vom mindestens 3 IGs.
Wie sieht die Astibekämpfung von euch aus? Den Buckeln eins auf die Mütze geben oder doch so wie ich im Tal? Was ist da der normale Weg?
Schonmal vielen Dank für eure Antworten.
Viele Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: Mr_beteigeuze am: 16.03.2011 00:09:08 Uhr
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fraxinus
Altmeister im Astrotreff


2742 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  09:10:20 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Matze,
Zitat:
Den Buckeln eins auf die Mütze geben oder doch so wie ich im Tal? Was ist da der normale Weg?

So oft wurde das noch nicht gemacht
Mir ist ein deutscher Spiegelschleifer bekannt, der Asti per Imeter auspoliert hat. Ein Ami hat in einer Mailingliste darüber geschrieben und ich habe es jetzt zweimal hinter mir.

Einhellige Meinung: Es geht nur mit Subtool!
Und: Es ist recht easy! Zumindest nahe der sphärischen Form, was ja der Normalfall ist.

Als Tool eignet sich alles um die 200mm, also 150-250mm, das braucht man sowieso zum Parabolisieren, ist also nicht umsonst. Man poliert nur in zwei Vierteln, mit Kantendruck auf's Tool, dort wo im Bild das "X" ist. Den Subtool-Rand bis etwas (1-3cm) über die Kante des Spiegels. In Flächeneinheiten denken und Zeit beachten! Also, als mögliche Sequenz, zuerst 20 Striche direkt über den Buckel, dann 10 Striche über das 1/8-Tortenstück, dann 5 lange Striche über das ganze Viertel.

Langsam und mit Druck!
Tool während der Striche nicht drehen, aber bei der folgenden Sequenz eine andere Stelle des Tools benutzen.

Insgesamt 2x5 Minuten für's erste und danach noch 10 Minuten mit dem großen Tool glätten. Dann nachschauen.


Viel Erfolg wünscht
Kai

Bearbeitet von: am:
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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
859 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  17:27:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hallo Matze,

ich habe es ohne Interferometer gemacht.
Aber die Art der Messtechnik ist dabei egal.

Ich habe mit einem 170er Tool gearbeitet und in dem Bereich, wie Kai schon schön mit der Zeichnung dargestellt hat, mit Kreuz-Strichen gearbeitet.

Hier der Link: http://www.sternwarte-loehne.de/BOEING530.htm

Der Bericht ab dem 25.11.2010, den meine ich.

Ich muss mal wieder dringend aktualisieren, bin aber mit meinem Spiegel immo in der Lambda 1/4 Skala bei Figure XP. Da hab ich nicht die Zeit...

Viele Grüße

André

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DaRestem
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597 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  18:11:43 Uhr  Profil anzeigen  Besuche DaRestem's Homepage
Hallo Matze,
mit dem Interferometer sollte es dich nicht vor große Probleme stellen, den Asti komplett rauszupolieren. Ich hatte mal einen astigmatischen 18"er zur Pflege, der sich sehr bequem zurechtrücken lies:

Ausgangssituation


Das Gröbste ist ausgebügelt (mit einem 55% Subtool). Dabei habe ich es etwa auch so gemacht, wie Kai schon im Detail beschrieben hat.


Zeit zum Glätten



Geglättet habe ich dann mit einem 15" Tool. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie viel Zeit die ganze Aktion in Anspruch genommen hatte, aber es war recht schnell erledigt.

Hier noch die fertige Parabel:



Viele Grüße und gute Gelingen!
Daniel

Astro-visuell HP
Planetarische Nebel-visuell HP

Bearbeitet von: DaRestem am: 16.03.2011 18:23:11 Uhr
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fraxinus
Altmeister im Astrotreff


2742 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  22:19:38 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Daniel,
jetzt kann ich's ja sagen, mit dem von mir oben erwähnten Spiegelschleifer warst Du gemeint. Schön, dass Du die Aktion hier in Wort und Bild dukomentiert hast!
Mit einem Interferometer kann man den Satz: "Zurück zum Feinschliff!" in vielen Fällen streichen.

Viele Grüße
Kai

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
748 Beiträge

Erstellt  am: 16.03.2011 :  23:28:55 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Kai, André und Daniel,
Hey vielen vielen Dank für eure Hilfe. Heute hab ich sofort nach Feierabend (Sehnsüchtig herbeigesehnt) gleich des SubTool (250mm) gegossen und angepasst. So kleine Tools machen richtig spass denn die sind ruckizucki angepasst.
Danach gleich loßgelegt mit der Anleitung von Kai und anschließend mit dem Großen ein wenig geglättet und dann ran ans Interferometer. Und siehe da


Es ist eindeutig besser geworden. Jetzt kann ich Tool und Spiegel erstmal ein wenig zur Seite legen, denn seit Sonntag geht eindeutig zu viel (wenige) Freizeit fürs polieren drauf. Aber schlafen kann ich jetzt besser.
Nochmals vielen Dank für eure Hilfe.
Anbei noch ein paar Foucaultimpressionen im Abstand von 0,5 mm. Ich finde, dass es am Rand ebenfalls besser aussieht.




Viele Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: am:
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maxosaurus
Meister im Astrotreff

Schweiz
571 Beiträge

Erstellt  am: 17.03.2011 :  13:11:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche maxosaurus's Homepage
Hallo Matze,

bei deinem ersten Astikorrekturversuch hast du wahrscheinlich die falsche Axe bearbeitet, also nicht den hochstehenden Rand runtergeholt sondern den tiefliegenden weiter vertieft.

Da ich mich ungefähr ein Jahr lang mit astigmatischen Spiegeln und Interferometern rumgeschlagen habe, kenne ich das aus eigener Erfahrung!

Das hinter dem Interferometer aufgenommene Bild der Spiegeloberfläche ist wahrscheinlich seitenverkehrt, vielleicht noch gespiegelt, auf alle Fälle sind nicht rotationssymmetrische Fehler schwierig dem Glas zuzuordnen. Bei mir hat eigentlich nur eine Methode funktioniert: Marken auf dem Spiegel aufbringen, z. B. Klebstreifen und die Fotos so aufnehmen.

Grüsse

Max

Willkommen bei den schiefsten Teleskopen Europas!

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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
748 Beiträge

Erstellt  am: 17.03.2011 :  14:17:40 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage
Hallo Max,
schon einige Zeit vor den Korrekturversuchen hatte ich am Spiegelrand mit Edding die "Astiohren" markiert. Bei allen Auswertungen, die ich anschließend im Polierfortschritt mit dem PDI gemacht habe, hat auch die Orientierung des Asti mit den Markierungen gepasst. Daher denke ich nicht, dass ich an einer falschen Stelle poliert habe.
Wieso es mit dem großen Tool nicht funktioniert hat, kann ich mir immer noch nicht so recht erklären. Ich vermute mal, dass durch die recht lokale Bearbeitung mit dem kleinen Tool und den damit deutlicheren Veränderungen die Erfolge schneller sichtbar sind als mit dem großen Tool.
Die Position mit Klebestreifen zu markieren ist ein guter Tipp. Wird bei mir auf jeden Fall in Zukunft Anwendung finden. Dankeschön

Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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