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 Buchrezension "Die kosmische Hintertreppe"
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Sternli
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
1589 Beiträge

Erstellt am: 24.05.2010 :  19:55:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die kosmische Hintertreppe
Die Erforschung des Himmels von Aristoteles bis Stephen Hawking

Von Ernst Peter Fischer
Nymphenburger-Verlag
349 Seiten
Preis: 19.95 €
ISBN: 978-3-485-01186-0

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© nymphenburger-Verlag
Mit freundlicher Unterstützung
des Verlages

Klappentext:

„Der bestirnte Himmel hat die Menschen schon immer fasziniert. Ohne Fernrohr fing es an, mit Sternbildern und Himmelsphären. Vor 400 Jahren richtete Galilei dann das erste Fernrohr zum Himmel und entdeckte eine bis dahin unbekannte Welt. Mit Riesenteleskopen wurden danach Galaxien erkundet – bis hin zu Einsteins endlichem Universum, das keine Grenze zu haben scheint. Ernst Peter Fischer erzählt die Geschichte der wichtigsten Himmelsforscher. Über ihr Leben bekommen wir Zugang zu ihren Einsichten und das spannende Abenteuer der Erforschung des Weltalls von den Anfängen bis heute breitet sich vor uns aus.“


Rezension:

„Die kosmische Hintertreppe“ führt auf schnellem Wege und mit grossen Schritten durch die Geschichte der Astronomie und Astrophysik. Dabei wird pro „Stufe“ ein berühmter Astronom bzw. Astrophysiker in chronologischer Reihenfolge vorgestellt.

Zu jedem Astronomen gibt es einen kurzen Text, in dem der Autor vor allem auf die Bedeutung der wichtigsten Werke für die Weiterentwicklung der Astronomie eingeht und einen kurzen Überblick über das Leben des jeweiligen Hauptdarstellers gibt.

Durch den Kontextbezug geht es manchmal mehr um andere Personen als um den Hauptdarsteller des jeweiligen Textes – d.h. es wird häufiger Mal auf andere Astronomen vor- oder zurückgegriffen, welche an den Forschungen beteiligt waren oder diese fortführten.

Man bekommt im Verlaufe des Buches ein gutes Gespür dafür, dass Zusammenarbeit, Ehrgeiz und Engagement für die Forschungsergebnisse und Entdeckungen eine grosse Rolle spielen.

Die persönlichen Einwürfe sind teilweise recht eigen und man muss sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen.
Dieser ist nicht ganz einfach – die Sätze sind sehr lang und komplex aufgebaut, so dass man an manchen Stellen den Faden verliert - bzw. das Satzende aus den Augen. Dadurch sind die Zusammenhänge nicht immer sofort klar. Es wird an einigen Stellen recht viel Wissen vorausgesetzt und Fachworte werden nicht erklärt.


Fazit:
Die Stufen der Hintertreppe sind eher schmal gehalten, für einen Einblick in die Entwicklung der Astronomie und um einen Überblick über die wichtigsten Wissenschaftler dieser Szene zu erhalten, ist das Buch aber sehr gut geeignet.

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