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Ü B E R S I C H T    
renga84 Erstellt am: 15.09.2020 : 01:35:13 Uhr
Hallo alle miteinander,

ich grüße euch ganz herzlich.

Ich bin quasi Wiederneueinsteiger des Thema Astro.

Damals, in meiner Jugend, hatte ich einen Reflektor (Newton) mit 910mm Brennweite inkl. Montierung und zwei Okularen. Das war damals ein Komplettangebot von ca. 750DM. Erste Mondbeobachtungen und die Tiefe des Alls konnte ich damit machen. Mir machte es damals richtig Spaß, aber dieses Hobby ging dann leider mit der Zeit verloren.

Wie auch immer, ganz plötzlich überkam mich wieder mein Interesse am Nachthimmel bzw. die Anschaffung von brauchbaren Geräten. Dann bin ich u.a. nun hier gleandet.

Ich komme direkt mal zu meiner Vorstellung:

Ich habe gleichermaßen Interesse an Deep Sky sowie an Planeten u. Mond.
Da mir die Vor- und Nachteile zwischen Reflektor u. Refraktor noch einigermaßen bekannt sind, würde ich mir gerne eine brauchbare Linse für möglichst farbechte u. kontrasreiche Beobachtung von Planeten, sowie einen brauchbaren Spiegel für Deep Sky zulegen.

Wünscheswert wäre, wenn ich eine gute Montierung für beide Teleskope benutzen könnte. Je nach Lust und Laune würde ich die Rohre einfach ummontieren. Oder es gibt eben eine Lösung, die sich mit nur einem Teleskop realisieren lässt,für mein Vorhaben. Nachführen würde ich manuell, kein GoTo. Größe der Rohre wäre mir gleich (wir reden hier vom Gängigen), nur der Komfort sollte gut sein (z.B. Guckhöhe gleich Stehhöhe). Montierung sollte ein Stativ sein, keine Rockerbox.
Investieren würde ich ca. 1000€

Erstmal die Frage, ist das überhaupt möglich, zweitens, auch bei meiner Preisvorstellung?

Ich würde mich über Hilfe bzw. konkrete Kauf-Tipps sehr freuen!

Schöne Grüße
René
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
renga84 Erstellt am: 19.09.2020 : 12:41:36 Uhr
Liebe Leute,

vielen Dank für eure vielen Tipps. Ich habe mich die letzten Tage so gut es ging mit diesen für mich neuen Dingen befasst. Vieles erscheint mir logisch, bei anderen Dingen werde ich dann wohl selbst meine Erfhrungen machen, um zu verstehen. Dazu habe ich ja nun bald Zeit und Gelegenheit.
Ich bin schon wirklich sehr gespannt alles ausprobieren zu dürfen :)

Bis hierhin schon mal, vielen Dank!


Gruß
René
stardust3 Erstellt am: 17.09.2020 : 12:09:11 Uhr
Und dann wären da noch die 2" Nebelfilter: OIII, und/oder UHC - jeder 200 Euro ...
stardust3 Erstellt am: 17.09.2020 : 12:04:42 Uhr
Hallo Rene,

die Grundsatzentscheidung ist ja nun richtigerweise: 8" oder 10" Dobson.

Da haben wir ja etwa 4 Anbieter Linien (Bresser, Sky Watcher, GSO, ICS Galaxy, noch was?). Such Dir einen aus.
BK7 als Spiegel sollte reichen. Carbon ist Luxus denke ich.
Quarz macht Sinn wenn Du nicht auf die Spiegelauskühlung warten kannst (Zeit knapp bemessen).

Aufrüstung später auf eine EQ Montierung? Ich denke nur die wenigsten gehen diesen Weg bei Dobsons. Wenn, dann wird eine
EQ Plattform gekauft und der Dobson komplett drauf gestellt. Noch mal so 300-400 euro. Oder Basteln.

OAZ? naja, das was dran ist, Crayford, Hexafoc, was immer an der Serie dran ist. Viel wählen kannst Du eher nicht in dem Preissegment. 10:1 Übersetzung, das kannst Du oft als Option beim Händler X ziehen. Man kann auch ohne 1:10 leben, wie immer wenn was Geld kostet. Wobei, beim f/5 (10" Dobson) würde ich es schon empfehlen. Der Strahlengang ist schon sehr stumpf, der Fokus in einem recht kleinen Bereich. Da sollte man fein regeln können.

Meist tauscht man den Set-Sucher aus, wenn es geht ab Shop. Telrad oder Rigel Zielkreis Sucher ersetzen oft die rein optischen Sucher.
Oder ergänzen sie. Oder man nimmt statt Standard Gradsichtigen, für einen Aufpreis 90 Grad Winkel (optischen) Sucher.
Je nach Geschmack - leider ist es ideal selbst etwas Erfahrung zu haben umd sein Optimum zu kennen bei der Sucheinrichtung.

Naja, und dann die Okulare. Vergiss die Standard Set Okulare ( ein: 25mm, oder zwei: 10+20mm) die sind nur fürs erste Erfolgerlebnis.

Du wirst so 4 weitwinkel Okulare benötigen für die ersten Jahr(e). Siehe oben die Seite von Sven. Wobei das dort ist nicht ganz up to Date was heute kaufbare Okularserien angeht. Gibt aber die Richtung vor (auch sehr schön die Preisklassen).
Typischerweise sind das mindestens 400 Euro. Billiger ist sub optimal (reine Plössl Serie). Nach oben natürlich offen. Bester Wirkungsgrad vielleicht bei 600 Euro (Preis/Leistung).

Nur so, womit du rechnen musst an Kosten neben dem reinen Dobson. Du kommst ziemlich leicht auf Deine 1000 Euro ;-) - ganz ohne EQ Montierung.

Upgrade in der Astro Szene sind übrigens allzuoft Upgrades in den Okularen und nicht am Tubus ;-) - nur so ne Binsenweissheit am Rande.

CS,
Walter
Technohell Erstellt am: 17.09.2020 : 11:06:45 Uhr
René,
der Umbau heist im Idealfall, ein neues Teleskop.
Fotografie und visuell hällt man am besten getrennt.
Fotografie braucht große Fangspiegel, visuell eher kleine.
Fokuslage für DSLR muss weiter außen sein, visuell eher nicht.
Die Montierung...Blendenwerte....
Ist hat was ganz anderes, es nutzt nur auch Teleskope.

Zu dem "you get what you pay"...
Es ist auch die Frage, was brauche ich alles und was ist "haben will".
Ich gehe davon aus, dass ich den Unterschied zwischen einem Quarz und einem Standdart Spiegel nicht so schnell erkennen werde.
Auch wird die geringere Längenänderung von Carbontuben mir nicht so auffallen.
Da muss man schon länger dabei sein, ein gutes Auge für haben und sehr "penibel" sein um die Unterschiede fest zu stellen.
Ich nutze gerade ein Umgebautes Supermarkt 114/900 Teleskop für Fotos und bin überrascht, was das Ding alles kann.
Ob ich jetzt glücklicher mit einem Takahashie Eplison wäre... sehr wahrscheinlich... ob ich es brauche... Nein.

Es ist halt immer eine Frage, was brauche ich, was will ich, was kann ich und wieviel Geld möchte ich investieren.
Am Anfang lieber weniger ausgeben und dann nach 1-2 Jahren dazu kaufen, ergänzen, usw. als den Ferrari zu kaufen um fest zu stellen, Trecker fahren macht mir mehr Spaß.

Ein guter Okularauszug, der sich aber sehr gut Fokussieren lässt und dann auch den Fokus gut hält auch mit schwereren Okularen, ist aber für jeden ein Vorteil.
2 Zoll OAZ kann man reduzieren, 1,25 Zoll aber nicht "aufbohren", daher ist ein größerer Okularauszug von Vorteil.

Besondere Spiegel, Tubusmaterial, Swarowski Steine die Sternbilder darstellen als Dekoration......das ist dann Geschmackssache.
Okulare für 1000€ funktionieren aber auch an späteren Teleskopen genau so wie dicke Montierungen, Adaptermaterial, Sucher... nur so als Tip.
Lass dir Zeit. Ich konnte dieses Jahr seit 1.1.2020 15 Nächte raus fotografieren, auf Grund des Wetters...oder wegen Mond. Man braucht Geduld.


Wolkenfeie Nächte, Sven
lacrimosa Erstellt am: 17.09.2020 : 08:47:28 Uhr
Hallo,

Zitat:
Original erstellt von: renga84

Lässt sich denn so ein 8-10-Zoller auf'm Rücksitz eines PKW tranportieren?


Kommt auf den PKW an.
Bei einem 200/1200er wären es knapp 1,20m Länge. Bei mir passt das Ding locker auf die Rückbank und wird angeschnallt.
Zitat:

Dann sollen es ja noch brauchbare Okulare sein, quasi die notdürftigste Abdeckung, damit es auch Spaß machen kann für den Anfang...



Infos zu Okularen findest Du hier:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

Gruß
Ronald
renga84 Erstellt am: 17.09.2020 : 02:59:01 Uhr
Moin

Also kann man schon nach "u get what u pay" gehen!? Leider muss man sich heut zu Tage ja auch die Frage stellen. Ich weiß aber auch nicht was ich mir da genau kaufen würde, auch wenn die Ausstattung/Qualität mit dem Preis steigen, daher u.a. auch die Frage. Man möchte ja schon wissen was man so kauft.

Fotografie wäre bei mir nicht wichtig. Gut aber zu wissen, dass man immer noch etwas umbauen kann.
Technohell Erstellt am: 17.09.2020 : 02:43:18 Uhr
Prinzepell ist alles Wichtig... die verbauen es ja nicht zum Spaß und Verlangen mehr Geld (meistens jedenfals).
Was aber der große Unterschied am Anfang ist ist der Okularauszug, der sollte Ordendtlich sein.
Dann HS und FS Spiegel und dann Carbontubus (eher fotografisch wichtiger).
Fokuslage beachten, zu weit innen, ohne umbau keine Fotografie, fals später gewünscht, weit außen dann braucht man Verlängerungen für das Visuelle.
So als grobe Reihenfolge der Wichtigkeit.
renga84 Erstellt am: 17.09.2020 : 02:18:58 Uhr
Guten Abend liebe Leute!

Dann würde ich betreffend meines Budgets wohl doch zu einem Dobson greifen. Anders scheint es ja nicht zu funktionieren, so wie ihr es mir auch hier empfehlt. Man hat ja immer so eine Vorstellung, was man haben möchte, da fällt es natürlich schwer offen für anderes zu sein. Ich denke für den Wiedereinstieg geht das auch in Ordnung mit einem Dobson. Da es bestimmt nicht mein letztes Teleskop ist, werde ich bei der nächsten Anschaffung anders denken, sprich, ich kann dann immer noch nachrüsten.

Lässt sich denn so ein 8-10-Zoller auf'm Rücksitz eines PKW tranportieren? Auch wenn's schwer wird, aber für ein gutes seeing würde ich es bis ans Ende der Welt schleppen, da lasse ich mir schon 'was einfallen

Habe mal ein wenig geschaut, von ca. 350€ - 800€ (was ja für mich preislich relevant wäre) ist ja jede Menge vorhanden.

Worauf sollte ich denn beim Kauf achten, wenn ich z.B. ein Dobson 200mm oder 250mm/1200mm erwerben möchte?

Z.B. Material des Spiegels, ist das wichtig?

Dann sollen es ja noch brauchbare Okulare sein, quasi die notdürftigste Abdeckung, damit es auch Spaß machen kann für den Anfang...

Gute Nacht und schöne Grüße
René





lacrimosa Erstellt am: 16.09.2020 : 16:40:43 Uhr
Hallo,

Zitat:
Original erstellt von: renga84

Es muss aber wirklich kein Dobson sein, *duck und weg*



Warum?

Gruß
Ronald
mbba Erstellt am: 15.09.2020 : 17:03:34 Uhr
Hallo René,

was stört Dich an einem Dobson?
Ich will Dich auf keinen Fall Richtung Dobson bringen, denn ich konnte mich auch noch nie mit einem Newton in der RockerBox anfreunden.
Kann ich noch nicht mal objektiv begründen. Auch ein Newton parallaktisch montiert ist nicht mein Fall.

Zitat:
Von Garten über Felder und Hügeln wäre eigentlich alles dabei,

Also sollte es auch transportabel sein.

Somit sollte die Montierung samt Stativ nicht zu viel wiegen.
Jetzt wäre interessant zu erfahren ob Du eine parallaktische Montierung oder eine Alt/AZ Montierung bevorzugen würdest.
Weißt Du über die Funktionsweise/Unterschiede der beiden Montierungstypen bescheid?

Parallaktisch käme für mich eine HEQ-5 (gibt es nur mit GoTo) oder EQ-5 (nachrüstbar mit GoTo oder einzel Motoren) in Frage.
Die von mir erwähnte EQ-6 R halte ich nicht mehr für so transportabel. Das Achsenkreuz, die eigentliche Montierung, ist bockschwer. Ich besitze eine und mag sie nur ungern von ihrem fixen Platz wegbewegen. Da kommen dann auch noch die Gegengewichte ins Spiel.
Alt/AZ Montierung bin ich jetzt nicht so auf dem laufenden. Da gibt es aber bestimmt vergleichbares in der HEQ-5 oder EQ-5 Klasse.
Da wird der Ein oder Andere sicherlich etwas zu sagen können.
Ich nutze zwar hauptsächlich eine Alt/AZ Montierung, aber die fällt aus Deinem Budget deutlich heraus.

Da es auch transportabel sein soll, bist Du natürlich, auch wg. der Montierung, auch in der Tubusgröße eingeschränkt.
Bei den beiden Montierungen, HEQ-5 und EQ-5, ist m.E. bei 200/1000-er Newton Schluß.
Mehr Brennweite bringt mehr Hebel. Bei Newton ist Brennweite gleich ungefähre Baulänge.
So ein 200/1200-er muss auch erstmal auf die parallaktische Montierung gewuchtet werden, das ist was anderes als so ein Teleskop etwas anzuheben und in die RockerBox zu einzuhängen. Der Dobson ist da halt einfach einfacher.
Beim Dobson wird gesagt, dass man die noch so bis 10" oder 12" noch recht gut transportieren kann.

Refraktoren sind halt auch anspruchsvoll in der Montierung.
Da bewegst Du Dich, so ab 900mm Brennweite (hier auch Brennweite ungefähre Baulänge), auch in der HEQ-5 oder EQ-5 Klasse.
Meine Alt/AZ ist mit 14Kg Tragkraft angegeben, mein 127/1200 Refraktor FH liegt so bei ca. 7Kg bis 8Kg, den trägt die Montierung nicht mehr schwingungsfrei. Da kommt halt wieder der Hebel zum Tragen. Gewichtsmäßig ist da kein Problem.
Auf der EQ-6 R keine Probleme mit Schwingungen.

Refraktoren FH für Planeten bewegst Du Dich bei f/10 bis f/15 Teleskopen.
Also z.B. sowas wie ein 90/900 = f/10, 100/1000 = f/10.
Oder z.B. 100/1500 = f/15, 120/1800 = f/15.
Dennoch ist da der Farbfehler wahrnehmbar.
Die Dinger werden dann auch recht unhandlich.

Du kannst Dir mit einer Fausformel ausrechnen wie klein das Minimum für den f-Wert bei einer bestimmten Öffung sein sollte.
0,122 x Öffnung in mm.
Bei einem FH mit einer Öffnung von 60mm wäre das:
0,122 x 60 = f/7,32, das wäre dann ein 60/440, rein rechnerisch.
So wäre der Farbfehler kaum wahrnehmbar.
Die Formel funktioniert aber nur bis Öffnungen von 150mm.

Habe ich an meinen Refraktoren mal durchgespielt.
- 120/600 = f/5; 120 x 0,122 = f/14,64, ergo ein ziemlich Farbfehler, was ich nur bestätigen kann.
- 120/1000 = f/8,33; 120 x 0,122 = f/14,64, ebenso noch gut sichtbarer Farbfehler.
- 127/1200 = f/9,44; 127 x 0,122 = f/15,49, auch noch sichtbar.

FHs sind schöne Weitfeld-Teleskope, mit denen man sicherlich auch mal Planeten und Mond beobachten kann, ist aber nicht ihre Domäne.
stefan-h Erstellt am: 15.09.2020 : 16:00:57 Uhr
Hallo René,
Zitat:
Vom Bauch her hätte ich gerne ein Refraktor, weil ich u.a. noch keines hatte und mir irgendwie im Gedächtnis geblieben ist, dass eine Linse im Vergleich zu einem ebenbürtigen Spiegel schärfere Ergebnisse bei Planeten liefert, aber auch teurer?
Wie sagt Radio Eriwan? JA, aber.......

So bis 100mm ist ein Refraktor immer im Vorteil, in der Größe lässt sich ein Newton nicht wirklich gut bauen bzw. er bringt keinen Vorteil.

Aber so ab 150mm Öffnung aufwärts spielt ein Newton seine Vorteile aus, die Öffnung bringt da bereits die Auflösung, die ein perfekter 100mm APO erreicht, auch wenn beim Newton die Obstruktion durch den Fangspiegel die Kontrastübertragung verringert. Und ein 200mm Newton liefert dir ein Bild, wie es ein 150mm APO zeigen könnte. Nur den Newton bekommst du für ca. 400€, der APO kostet dich schon deutlich im 4-stelligen Bereich und wenn es ein richtig guter sein soll- gern auch 5-stellig.
Zitat:
Es muss aber wirklich kein Dobson sein, *duck und weg*
Da spielt halt dein Budget wieder eine Rolle. für die ca. 1k€ ist ein 150/750 Newton auf einer motorisierten EQ-5 drin- und da bleibt dir für Okulare schon nicht mehr so viel Geld über.

Mit einem 200/1200 Dobson auf EQ-Plattform liegst du ähnlich, hast aber 50mm mehr Öffnung und dazu das angenehmere Einblickverhalten

Gruß
stefan
stardust3 Erstellt am: 15.09.2020 : 15:19:54 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Technohell

(==>)Walter .... ist das "Schleichwerbung"?



Uups, liest sich tatsächlich so, jetzt wo ich es aus der Distanz lese! Alles was der Rene sich wünscht und auch noch VB 1100 Euro ...

Nee im Ernst,

Rene, was Du Dir ziehen musst ist folgendes. Ich meine - genau deswegen hab ich nach langer Abstinenz ja zuerst (2012) einen "ordentlichen" Refraktor gekauft (nix Made in China, made in Mother Russia) und auf einer elektrisch präzise nachgeführten Montierung. Das Ganze bombenfest. Geld spielt kaum ne Rolle. Beides war damals als junger Schüler - ein unerfüllbarer Traum!

Und ja, die Bilder (aber auch neue Okular Designs mit gekauft!) die mir der Refraktor lieferte übertraf die gewohnten Bilder des Systems 114er newton/Huygens Okulare/Wackeldackelmontierung bei weitem. Auch das Beobachten an dem bombenfest ruhigen Bild, auch beim nachfokussieren war - fantastisch!

Und dann kam der dicke Newton ins Haus ...

Will sagen: Bei 100mm Linse gegen 100mm Spiegel(Newton) ist die Linse für mich immer noch im Vorteil. selbst als schnöder FH. Aber!

Ein 350 Euro Linsenteleskop ist einem 350 Euro Newton fast hoffnungslos unterlegen. In fast allen Belangen. Und ich möchte behaupten auch ein 100mm Super-Apo-Takahashi einem ebenso teueren Spiegelteleskop (was sehr dick ausfallen dürfte bei dem Preis).
Das ist die Denke. Nun, wenn Du in Richtung Kompaktheit gehst, Liebhaberei, gewisse Ästhetik, und ähnliche Dinge - das ist ein anderes Spielfeld. Aber rein Performance: Die (deutlich) größere Öffnung bei gleichem Geldeinsatz siegt einfach, wenns kein Optik Murks ist. Aber das scheint Geschichte zu sein bei den Chinesen...
renga84 Erstellt am: 15.09.2020 : 14:55:28 Uhr
Hey Leute,

vielen Dank für die zahlreichen Tipps und auch Kaufvorschläge!

Mir war nicht bewusst, dass eine vernünftige Montierung eine relativ aufwendige Investion bedeutet, das habe ich so gar nicht berücksichtigt. Es ist für mich nachvollziehbar, dass das alles in Anbetracht meiner preislichen Vorstellung nicht hinhaut.

Dann denke ich, dass ich da jetzt doch flexibler werden sollte und einen Gang zurückschalte.

Ich werde mich dann erstmal für nur ein Teleskop entscheiden. So wie ich es heraus lese, macht es bei 1000€ ja keinen Sinn an zwei zu denken + Montierung.

Ich denke schon, dass mein Schwerpunkt gleichermaßen bei Deep Sky, Mond und Planeten liegt. Die Fotografie hat bei mir erstmal keine Priorität. Beobachtungsorte wären bei mir verschieden. Von Garten über Felder und Hügeln wäre eigentlich alles dabei, da bin ich meistens spontan (natürlich auch wetterabhängig).

Vom Bauch her hätte ich gerne ein Refraktor, weil ich u.a. noch keines hatte und mir irgendwie im Gedächtnis geblieben ist, dass eine Linse im Vergleich zu einem ebenbürtigen Spiegel schärfere Ergebnisse bei Planeten liefert, aber auch teurer?

Ein Spiegel mit gleicher "Leistung" wäre vllt günstiger, aber auch schwerer, was wiederrum eine stabilere Montierung beudeutet?

Ich würde natürlich gerne alles zu bester Qualität zum niedrigen Preis sehen, wer auch nicht :)

Ich sag mal so, ob letztendlich Refraktor oder Reflekter, zu Deep Sky würde ich erstmal mehr tendieren. Wenn es ein Spiegel wird und ich damit auch Planeten noch zufriedenstellnd sehen kann, dann soll es so sein.

Es muss aber wirklich kein Dobson sein, *duck und weg*


Viele Grüße
René
stefan-h Erstellt am: 15.09.2020 : 13:22:02 Uhr
Hallo René,

willkommen noch auf Astrotreff.

Zu deinen Überlegungen-
Zitat:
Ich habe gleichermaßen Interesse an Deep Sky sowie an Planeten u. Mond.
Da mir die Vor- und Nachteile zwischen Reflektor u. Refraktor noch einigermaßen bekannt sind, würde ich mir gerne eine brauchbare Linse für möglichst farbechte u. kontrasreiche Beobachtung von Planeten, sowie einen brauchbaren Spiegel für Deep Sky zulegen.
Da steckt was drin, was eigentlich keinen Sinn macht.

Deepsky bevorzugt man möglichst viel Öffnung, um mit einer passenden Austrittspupille lichtschwache Objekte wie Galaxien oder Nebelstrukturen möglichst gut erkennen zu können. Für Planeten braucht man relativ viel Vergrößerung, aber auch da ist eine große Öffnung wichtig, denn die bringt die mögliche Auflösung.

Die angedachte Lösung- Refraktor mit z.B. 100/1000 für Planeten und ein Newton 150/750 für Deepsky und dazu die passende Montierung wirst du für 1k€ nicht bekommen. Außerdem zeigt dir der 150-er Newton Planeten ebenso gut oder sogar noch besser als der kleinere Refraktor.

Was für 1k€ machbar wäre- ein Newton 200/1200 als Dobson und darunter eine EQ-Plattform. Damit hast du reichlich Öffnung für alles und mit passenden Okularbrennweiten kannst du von Übersicht und mittleren Vergrößerungen bei Deepsky bis hin zu hohen Vergrößerungen bis zu 400x für Planeten beobachten.

Gruß
Stefan
Technohell Erstellt am: 15.09.2020 : 12:54:39 Uhr
(==>)Walter .... ist das "Schleichwerbung"?

Zitat:
Mittlerweile würde ich den 8" Newton gerne los werden und dafür einen dicken Gitterrohr Dobson als Deepsky Gerät anschaffen [...] Aber wer will schon einen 200/1000 Tubus der auch noch eher visuell ausgelegt ist (kleinerer Fangspiegel)....


(==>)René siehst du schon hast du Angebote.

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