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Ü B E R S I C H T    
EdelAsi Erstellt am: 19.07.2019 : 03:12:03 Uhr
Hallo ihr Lieben, ich hoffe jemand kann mir helfen -) und ich hoffe Ihr erlaubt einen etwas längeren Text.

Ich bin der Stephan, 37, und habe vor ein paar Tagen spontan beschlossen mit der Astronomie zu beginnen und mir dazu aus D-Mark-Zeiten ein altes
Bresser Pluto S (ja steinigt mich^^) 114/500 gekauft.

Gestern bei der ersten Mondbeobachtung von meinem Balkon aus, mit aklimatisiertem Tubus, viel mir auf dass die beiliegenden Okulare wohl nicht die besten sein werden(ich vermute es mal) und zusammen mit der 3x Barlow Linse überhaupt nicht fokussierbar sind.

Deshalb habe mir heute neue Bestellt und zwar:
1x Omegon Super Plössl 6,3mm und 1x Omegon Super Plössl 10mm und dazu einen ND Mondfilter.

Erste Frage: War meine Okular-Wahl gut oder eher schlecht gewählt?

Dann hab ich mich natürlich in den letzten Tagen etwas belesen und festgestellt das oftmals gesagt wird wenn das Newton nicht exakt justiert ist könne die Abbildung auch schlecht sein.
Dies Sprach ich am Telefon eines bekannten Astro-zubehör-internet händlers an (wo ich auch die Okkulare bestellt habe) und fragte ob ich mein pluto s justieren soll und als Antwort bekam ich das sich sowas bei so einem teleskop nicht mal ansatzweise lohnt und qatsch wäre und man mir davon abraten würde.

Hat der gute Mann am Telefon jetzt wirklich Recht bei dieser Teleskop größe? Des weiteren hat das Teleskop keine Mittenmarkierung auf dem Hauptspiegel....Also bringt mir ja der Kauf von so einem Laser auch nix.

Was sagt ihr dazu? Justieren wirklich Blödsinn bei 114/500?

Zudem ist doch schon etwas Staub auf den Spiegeln und im Tubus. Weiss ja nicht wie schlimm das ist für die Abbildung. Aber ausbauen und reinigen geht ja ohne Justage auch nicht.

Fragen über Fragen.

Gibt es vielleicht einen erfahrenen Astronom aus dem Raum Duisburg der die Zentrierung für mich uberprüfen könnte? Ich komm nämlich mir der Filmdosen-guck-Technick null zurecht.

Ok genug genervt.Ich hoffe jemand liest das überhaupt


Mfg Stephan
D I E    12   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
EdelAsi Erstellt am: 19.07.2019 : 14:29:57 Uhr
Danke Günther, ich werd mir das heute Abend mal alles genau ansehen mit der Okular Empfehlung. Ich kann meine ja noch zurück schicken. Werd die mal ausprobieren allein um zu sehen ob sich was an der abbildungsqualität ändert. Denke die kommen morgen an. Original sind bei dem Teleskop ein 12,5 und ein 20 mm bei aber wie gesagt ich habe einen sehr kleinen Schärfe Punkt damit und sehe tagsüber schon das das Bild nicht wirklich gut ist.
G2-Astro Erstellt am: 19.07.2019 : 14:10:33 Uhr
Hallo Stephan,

ich würde nicht auf das 6,3 setzen, sondern das Bresser 26mm 60° Plössl - Okular,
26mm 17, 3mm 13mm
und das 10mm EXPLORE - SCIENTIFIC 70°- Okular nehmen, oder ein 8mm nehmen.

https://www.bresser.de/Marke/Explore-Scientific/EXPLORE-SCIENTIFIC-70-Okular-10mm-1-25-mP.html?gclid=Cj0KCQjw1MXpBRDjARIsAHtdN-3gGH9pnxCz8_8zwxZDfFWfOBPgnET19-3dSxKFylK09Qf-fRguI4caAoLhEALw_wcB
das

https://www.bresser.de/Astronomie/Zubehoer/Okulare/60-Serie/BRESSER-26mm-Okular-60-5-Elements-31-7mm-1-25.html

mit einer TS 1,5 - 2Fach Barlow > https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p54_TS-Optics-TSB2T-Barlow-Linse-2fach---1-25-inch--mit-T2-Gewinde---Foto-Adapter-fuer-Newtons.html


oder die Baader Q - Turett Barlow https://www.baader-planetarium.com/de/zubehoer/optisches-zubehoer/barlowlinsen-koma-und-glaswegkorrektoren/baader-q-barlow-2.25x--1.3x.html

Beide arbeiten sehr gut mit diesen 2 Okularen zusammen, wie ich an Mond und Jupiter und M27 sehen konnte!

Damit deckst Du alles ab, was mit den kleinen Newton so alles geht und Du kannst so austesten, was für dein Auge an deinem Beobachtungslatz überhaupt passt!

mit dem 26mm 60° Plössl = 19 x; mit 1,5 fach Barlow bei 17,3mm = 28X; mit 2 Fach Barlow bei 13mm = 38 x Vergrößerung.

Ideal zum Aufsuchen und für größere Sternhaufen und Neben!


mit dem 10mm 70° = 50x ; mit 1,5 fach Barlow bei 6,6mm = 75x; mit 2 fach Barlow bei 5mm = 100x Vergrößerung! Für Mond, Kugesetnhaufen, PN und Planeten

oder ein 8mm
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p959_TS-Optics-8-mm-1-25----70--Weitwinkelokular.html
mit dem 8mm 70° = 62x ; mit 1,5 fach Barlow bei 5,3mm = 94,3x; mit 2 fach Barlow bei 4mm = 125x Vergrößerung. Das zeigte beim Versuch an dem guten Abend noch scharfes klares Bild!

Mit Deiner 3 Fach Barlow kämest Du mit dem 10mm auf 151x Vergrößerung ist meist aber schon grenzwertig, geht vielleicht am Mond noch zufriedenstellend!

Aber so hast Du bei allen Vergrößerungen, den viel besseren Einblick ins Okular als mit dem 6,3mm, bei sogar noch größerem Gesichtsfeld!

Die sind noch bezahlbar für so ein Gerät und vom Gewicht her noch gut tragbar von dem Okularauszug!

Diese Okulare sind kein Fehlkauf, da man sie auch später im Sortiment behalten kann!
EdelAsi Erstellt am: 19.07.2019 : 12:51:10 Uhr
So da bin ich wieder. Ich habe schon von verschiedenen Fangspiegel Größen Gelsen bei dem Pluto und nachgemessen. Meiner ist ca 3,5 cm groß wenn ich das richtig im Kopf habe. Das sollte laut meines Infos die richtige Größe sein. Gehalten wird der Spiegel vorne von 3 Metall streben.
Ich habe die Okulare so gewählt da ich mal irgendwo gelesen Habe Deep Sky waren so 50er Vergrößerung in etwa gut. Ich möchte gerne mal den Orion Nebel sehen und dachte daher das es dafür gut wäre. Das. 6,3 hab ich geholt weil ich gelesen habe das so um die 80 an Vergrößerung gut für Mond wäre und dann Las ich weiterhin das die sinnvolle Vergrößerung wohl irgendwo um die 160 liegen soll. Da dachte ich das 10er mit 3 Fach Barlow passt ja dann. Und falls die qtalitätt nicht stimmt wollte ich eine 2 Fach Barlow Für das 6er nachkaufen, so der Gedanke.
Ich weiß das viel auf dem Teleskop rumgehackt wird aber ich habe in einem Forum mal
Jemanden gesehen der damit Aufnahmen gemacht hat wo die Leute echt nicht schlecht gestaunt haben und ich denke mal das Pluto wird für Standard Deep Sky Sachen, die mich mehr interessieren als der Mond und so weiter, wohl gut sein.

Zur justage: ich hab mal einen flaschendeckel einigermaßen mittig durchbohrt und auf den Auszug gesetzt und durchgeguckt. Der fangspiegel sah relativ mittig für mich aus aber ich hab ehrlich gesagt kein Plan was ich da alles sehen soll. Ne Anleitung mit Laser habe ich gesehen und fand diese sehr einfach aber wie gesagt kein Mittelpunkt auf dem Spiegel. Wenn ich mir selber nen Punkt mache und einen Laser kaufe, muss die Mitte dann frei vom edding sein, so das der Laser auf jeden Fall auf den Spiegel Trift, also quasi muss ich ein Kreis um
Die Mitte ziehen oder kann da einfach ein Punkt sein ? Inch dachte halt vielleicht ist es ja gar nicht verstellt und ich kann mir das alles sparen aber ich raff einfach nicht wie wo was ich da sehen soll. Vielleicht bin ich zu dumm dafur^^
Und ja, der Mann am Telefon hat mir das tatsächlich gesagt das es bei so nem skope sich nickt lohnen würde obwohl ich im schon suggeriert habe das ich gerade für 100 Euro Okulare und dann noch nen Laser bestellen will. Ach und ein okular ist 3,1 cm breit, also der einschub.
Kalle66 Erstellt am: 19.07.2019 : 12:44:45 Uhr
Zitat:
ies Sprach ich am Telefon eines bekannten Astro-zubehör-internet händlers an (wo ich auch die Okkulare bestellt habe) und fragte ob ich mein pluto s justieren soll und als Antwort bekam ich das sich sowas bei so einem teleskop nicht mal ansatzweise lohnt und qatsch wäre und man mir davon abraten würde.

Die Antwort macht in einer Hinsicht Sinn, aber nur auch in dieser ... Praktiker-Erfahrungen, wenn blutiger Neueinsteiger im Zweifel ein Problem verschlimmbessern.

Neben Justagefehler gibt es weitere Fehlerquellen, warum ein Bild grotenschlecht ist.

a) Blick vom Balkon über die Hausdächer der Nachbarn hinweg ... Regelmäßig fängt man sich dann soviel Thermik ein, dass man eher eine Fatamorgana sieht. Da liegt dann die Ursache nicht am Teleskop.

b) Sind Fangspiegel oder Hauptspiegel "verspannt"? Manch einer (darunter manchmal auch der Hersteller) verschraubt die Spiegel so fest, dass sie sich verbiegen/verspannen.
Hintergrund: Bei einem astronomischen Teleskop bewegen wir uns hinsichtlich Oberflächengenauigkeit der Spiegelflächen im Bereich von ~ 100 Nanometer (0,0001 mm !). Wenn da eine Halteklammer nur mit 100 Gramm (sprich mit 1 Newton Kraft) gegen die Spiegelfläche drückt, kann man die 0,0001 mm vergessen. Tipp: Bei Einbau ein Streifen Papier (Kopierpapier hat ziemlich genau 0,1 mm) dazwischen legen und nach dem Befestigen herausziehen. Geht's nicht ist es zu fest, geht's gerade, dann hat man 0,1 mm Platz, was noch nicht mal als Klappern bemerkbar ist.

Fazit: Stellt sich heraus, dass die Justage nicht stimmt, dann prüft man auch den Sitz der Spiegelhalterungen bei einem frisch erworbenen Gerät. Und bevor man diesbezüglich loslegt, schaut man auf freiem Feld mal durch.

Wenn man das Teleskop eh auseinander nimmt, dann bringt man am Hauptspiegel auch gleich eine Mittenmarkierung an. Die hilft bei der Justage ungemein. Praktisch sind da selbstklebende Lochverstärkerringe (Bürobedarf) oder ein 5mm-Kringel sauber per Edding gemalt. Kringel deshalb, weil z.B. ein Justagelaser die eigentliche Mitte als Reflexionsfläche braucht. Bei der Nutzung stört die Markierung nicht, weil sie im Schatten des Fangspiegels liegt.
CorCaroli Erstellt am: 19.07.2019 : 12:22:29 Uhr
Hallo,

Zitat:
Ein Mondfilter macht meines Erachtens ueberhaupt keinen Sinn.


Ich benutze Filter, in meinem Fall ND 0.6 oder ND 0.9 bei der Mondbeobachtung.
Ohne Filter ist mir persönlich das Bild zu hell. Mit Filter ist für mich das beobachten angenehmer.

Viele Grüße
Gerd
JSchmoll Erstellt am: 19.07.2019 : 12:18:34 Uhr
Ich hatte mal ein Pluto/S, gekauft 1999 und schon mit 1.25"-Anschluss. Mein Modell hatte einen zu kleinen Fangspiegel, der an einer Strebe in den Tubus hineinragte. Das erklaerte dann auch die ueberraschend gute Spiegelqualitaet, da nicht die vollen 114mm genutzt wurde. Der kleine Fangspiegel hat das Teleskop effektiv abgeblendet.

Als ich das bei Bresser reklamierte, wurde der Tubus getauscht. Jetzt hatte ich volle Oeffnung mit groesserem Fangspiegel an Dreibeinspinne. Und ich sah den natuergemaessen sphaerischen Abbildungsfehler.

Welches Modell hast Du - Ein- oder Dreiarmspinne?

Natuerlich muss ein solches Geraet trotz sphaerischer Aberration zur Minimierung justiert werden. Sollte der Haendler wirklich gesagt haben, dass sich eine Justage "nicht lohnt", stelle ich seine Optikkenntnisse in Frage.

Die nachbestellten Okulare machen 50x und 79x. Das liegt noch relativ nahe beieinander. Ich haette lieber ein niedrig vergroesserndes Weitfeldokular genommen, denn da liegt die Staerke des Geraetes. Bei geringer Vergroesserung faellt die sphaerische Aberration nicht ins Gewicht, und es lassen sich beispielsweise offene Sternhaufen recht nett beobachten. Bis zu ca 30mm Brennweite kann das Okular haben, bevor die Austrittspupille fuer das dunkeladaptierte Auge bei Deinem Oeffnungsverhaeltnis von f/4.4 zu gross wird.

Ein Mondfilter macht meines Erachtens ueberhaupt keinen Sinn. Ich habe Geraete bis 14" und benutze nie einen Mondfilter, da das Auge schon selbsttaetig abblendet. Meiner Meinung nach gehoerten Mondfilter zu unnuetzen Beiwerk, das gern bei Anfaengerteleskopen mitgeliefert wird, damit das Zubehoer reichhaltiger aussieht. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Quintessenz:

Justieren? Ja.

Zubehoer: Ja, aber um die Faehigkeiten des Instruments zu nutzen. Und diese liegen nicht im hohen Vergroesserungsbereich. Also eher ein schoenes Weitfeldokular.

stefan-h Erstellt am: 19.07.2019 : 10:41:42 Uhr
Hallo Stephan,

zu den bestellten Okularen- ich würde die Bestellung stornieren und das aus zwei Gründen.

Okulare Typ Plössl haen bei den kurzen Brennweiten einen sehr kurzen Augenabstand, bei dem 6,3mm dürfte der so bei ca. 4mm liegen, du klebst also schon fast mit dem Auge an der Linse. Der zweite Grund ist schlichtweg der Shop
Zitat:
In welchem Shop haben sie Dir denn diesen Unsinn erzählt? Was für ein Bullshit! Das sagt einiges über die Beratungsqualität des Ladens aus.
Die Frage von Marcus beantwortet eigentlich die Nennung der Okulartype- Omegon ist die Hausmarke von Astroshop und der Satz von Heinz ist hier sehr häufig zutreffend
Zitat:
Für mich hört sich das etwas danach an, als hätte jemand die Chance gewittert, Umsatz zu generieren.
Noch als realtiv günstiges Okular für hohe Vergrößerung wäre z.B. das Skywatcher Planetary UWA-58° 4mm (klick mich) nicht schlecht. Es hat ein etwas größeres Eigengesichtsfeld gegenüber einem Plössl und der Augenabstand liegt bei 16mm, also bequemer einzublicken. Für maximale Übersicht wäre das Galaxy Plössl 32mm multicoated, 1,25", 50° passend, das hilft auch beim Aufsuchen von Objekten.

Wenn du den Spiegel reinigen möchtest- auf jeden Fall vor einer Berührung der Spiegelfläche diee erst mal gut abduschen. Wenn keine Verschmutzung durch fettigen Rückstände oder Blütenstaub vorliegt sollte das schon genügen. Spiegel hockant stellen, Wasser ablaufen lassen und mit destilliertem Wasser mögliche Kalkrückstände abspülen. Abtropfen lassen, letzte Tropfen mit der Ecke eines Papiertuchs (Küchenrolle, Tempo) abtupfen- fertig.

Mittenmarkierung aufbringen, einbauen und zur Justage dieses Galaxy Justierokular benutzen. Geht besser als jeder billige Justierlaser und kostet noch weniger.


Eine Frage noch vorsichtshalber- "....und mir dazu aus D-Mark-Zeiten ein altes Bresser Pluto S (ja steinigt mich^^) 114/500 gekauft."- der Steckplatz im Okularauszug ist schon für 1,25" (Innendurchmesser ca. 32mm) passend? Ältere Teleskope haben häufiger nur das alte kleine Steckmaß von 0,95", dann würden die 1,25" Oklulare nicht passen.

Gruß
Stefan
G2-Astro Erstellt am: 19.07.2019 : 10:06:12 Uhr
Hallo Stephan,


So ein Gebraucht - Teil aus dem Web, habe ich gerade für eine Nachbarn hergerichtet,
mit Lochverstärkerring auf dem Spiegel und dieser Justierhilfe, kommt Er nun super mit der Justage zurecht!
> https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p3675_TS-Optics-Justierkappe---preiswerte-Justierhilfe-fuer-Newton-Teleskope.html <

Vor 2 Wochen nannte Er mir sogar eine da zugefügte Verbesserung!
Er hat den Verstärkungsring und die mit einem gelben Leuchtstift angemalt und 2 der Produktionsrillen an der Justierhilfe mit Schwarzen feinem Schablonen - Edding concertergleich markiert!
> https://www.teleskop-express.de/shop/Bilder/shop/ts-accessories/tsjk-justierhilfe-3-1000.jpg <


> https://media.rs-online.com/t_large/F2684313-01.jpg <

Damit geht das jetzt hervorragend einfach!

wynnie Erstellt am: 19.07.2019 : 08:53:52 Uhr
Hallo Stephan,

auch von mir ein herzliches Willkommen. Viel Richtiges wurde bereits gesagt, auch das der Pluto mit seinem Kugelspiegel nicht für hohe Vergrößerungen taugt. Aber wenn er schon mal da ist, sollte man ihn natürlich auch Justieren. Da er nur einen 1,25“ Auszug hat, fällt der Concenter leider raus, da es den, meines Wissens nach, nur in 2“ gibt. Ein Cheshire-Okular funktioniert aber auch.

Eine Mittenmarkierung ist auf dem Hauptspiegel ist auf jeden Fall sinnvoll. Ich habe das mal mit einem Bogen Seidenpapier gemacht, auf den ich mittels Zirkel einen Kreis mit dem Durchmesser des Spiegels gezeichnet habe. Die Einstichstelle des Zirkels in der Mitte habe ich mit einem Streifen Tesafilm verstärkt.. Dann das Seidenpapier auf dem Spiegel ausrichten und mit einem Edding in die Mitte tupfen. Den entstandenen Punkt noch mit einem Lochverstärkungsring verzieren und fertig.

In Düsseldorf gibt es einen Astrostammtisch der sich ein Mal im Monat trifft. Eine bunte Mischung, visuell und photographisch, alte Hasen und Greenhorns. Fühl Dich herzlich eingeladen. Das letzte Treffen war gerade am Mittwoch, das nächste mal wieder bei Vollmond. Den Termin findest Du dann hier im Forum.

Viele Grüße
Michael
Alex N Erstellt am: 19.07.2019 : 08:06:36 Uhr
Hallo Stephan, willkommen beim Astrotreff.

Die Okulare sind ok. Damit kommst du auf 50x und 80-fache Vergröserung. Zusammen mit der Barlow wirst du damit schon die sinnvolle Vergrößerung deines Teleskops überschreiten, also nicht wundern wenn du mit dieser Kombi kein brauchbares Bild bekommst.

Ein „wenig“ Staub auf dem Spiegel stellt kein Problem dar.

Die Aussage des Händlers zur Justage kann ich nicht nachvollziehen, wenn das Teleskop dejustiert ist wird die Abbildung schlecht sein, auch bei kleinen Geräten. Wie bist du beim Versuch zu justieren vorgegangen oder mit was kommst du nicht zurecht?

Gruß Alex
mintaka Erstellt am: 19.07.2019 : 07:59:32 Uhr
Hallo Stephan,

willkommen bei Astrotreff.
Zitat:
Original erstellt von: EdelAsi

Dies Sprach ich am Telefon eines bekannten Astro-zubehör-internet händlers an (wo ich auch die Okkulare bestellt habe) und fragte ob ich mein pluto s justieren soll und als Antwort bekam ich das sich sowas bei so einem teleskop nicht mal ansatzweise lohnt und qatsch wäre und man mir davon abraten würde.

Hat der gute Mann am Telefon jetzt wirklich Recht bei dieser Teleskop größe?
Die Aussage halte ich für reichlich gewagt. Je schneller ein Teleskop ist, also je kleiner die Öffnungszahl, um so nötiger ist eine saubere Justage.
Ohne Mittenmarkierung wird das aber nichts, ausser man benutzt einen Concenter. Das Anbringen einer Mittenmarkierung ist aber kein Hexenwerk und sollte schnell gemacht sein.
Für mich hört sich das etwas danach an, als hätte jemand die Chance gewittert, Umsatz zu generieren. Aber wem erzähle ich das .

Die etwas besseren Plössl sollten okay sein. In Evolution of Eyepieces wird als kritische Grenze mal f/4 und an anderer Stelle f/6 genannt.
Die Krux bei schnellen billigen Teleskopen ist halt, dass diese eigentlich Okulare erfordern, die pro Stück deutlich mehr als das Teleskop kosten.
Ansonsten empfehle ich wegen der Okulare, http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=228474#809448 durchzulesen.

Gruss Heinz
Mettling Erstellt am: 19.07.2019 : 07:46:22 Uhr
Hallo Stephan,

Willkommen im Astrotreff.

In welchem Shop haben sie Dir denn diesen Unsinn erzählt? Was für ein Bullshit! Das sagt einiges über die Beratungsqualität des Ladens aus.
Einen Newton zu justieren ist immer sinnvoll. Denn egal wie gut oder schlecht die Abbildungsleistung des Teleskops an sich ist, durch eine mangelhafte Justierung wird sie auf jeden Fall noch schlechter. Justageanleitungen gibt es zuhauf im Netz, ich habe jetzt allerdings (bin auf dem Weg zur Arbeit) keine Zeit eine zu schreiben.
Eine der besten ist diese hier:
http://www.pteng.de/astro/justage/newton/frame_r.htm

Wenn der Pluto allerdings nur einen einfachen Kugelspiegel haben sollte und keinen Parabolspiegel, wirst Du vermutlich auch mit dem neuen 6,3mm Okular kein knackscharfes Bild bekommen. Aber wenn er zusätzlich auch noch dejustiert ist, erst recht nicht.
Wir haben hier einen Thread, in dem wir grundlegendes Einsteigerwissen gesammelt haben:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=228474
Arbeite den mal durch, da wird Dir eigentlich zu allen Fragen die Dir auf den Nägeln brennen (und demnächst brennen werden) geholfen.
Der goldene Tipp des Tages: versuche mal bei Dir in der Nähe Anschluss zu finden. Einen Verein, eine Volkssternwarte oder eine Beobachtergruppe. Im Spätsommer finden überall in Deutschland Teleskoptreffen statt. Fahre mal zu einem, da finden sich kompetente Beobachter, die Dir mit Deinem Teleskop helfen können.

Bis dann:
Marcus

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