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 Tele Vue Delos 3,5mm am APM 120

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Ü B E R S I C H T    
ruvio Erstellt am: 12.07.2020 : 23:33:31 Uhr
Hallo in die Runde,
hat jemand Erfahrung mit dem Tele Vue Delos 3,5 mm an einem bis 180-fach optimierten APM 120 mm SD Apo? Z. B. an Planeten? Macht die Vergrößerung von 188x am APM 120 noch Sinn oder übersteigt sie das Können dieses Gerätes?
Schöne Grüße,
Sepp
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
rolf Erstellt am: 13.09.2020 : 16:40:23 Uhr



Zitat:
Außerdem bin ich der Meinung dass man ein Fernglas hauptsächlich mit fernglastypischen Vergrößerungen einsetzen sollte, heißt 20- bis meinetwegen 100-fach. Alles drüber kann man machen, aber man wird bei weitem nicht die Bildqualität eines hochklassigen Doppelrefraktors erreichen. Dann lieber ein größeres Teleskop mit Binoansatz


Das ist auch meine Meinung.
wibo Erstellt am: 13.09.2020 : 09:19:39 Uhr
mich würde interessieren was das heißt dass dein Bino auf 180x optimiert ist, würde da etwas dran gemacht für?
Gruß Willy
astrofan55 Erstellt am: 31.07.2020 : 21:35:14 Uhr
Hallo Sepp,

hab auch ein 120 von APM und die 3,5 mm Delos ausprobiert und wieder zurück geschickt.
Getestet habe ich mangels Wetter (nachts) nur an Bäumen (Rinde und Blätter etc) im Vergleich zum 4,5 mm Delos das ich im Bestand habe.
An Baumrinden und Flechten und dergleichen vielleicht gefühlt ca 5% weniger scharf als das 4,5 mm Delos.
Mehrvergrößerung ordentlich gegenüber 4,5 mm Delos. Aber möchte mehr und sehe speziell für Mond und Planeten potenzial auf das 3 mm Delikte zu gehen, warum....

Habe auch ein 3 mm Nagler ausprobiert leider auch nur am Tage (Grund Wetterverhältnisse). Aber ich sah auch hier kaum einen Schärfeverlust gegenüber dem 4,5 mm aber der Vergrößerungssprung
war sehr deutlich. Das 4,5 mm Delos empfinde ich noch absolut als scharf zeichnend.
Daher werde ich mir bei Gelegenheit die 3 mm Delite zulegen, preislich günstiger als die Delos und sollen auf gleiche Abbildungsniveau sein wie die Delos.

Übrigens liessen sich die 3 mm Nagler schlechter fokussieren als die 3,5 mm Delos, die eine ebensolche Range haben wie das 4,5 Delos bis zum absoluten Schärfepunkt zu kommen, auch wichtig.

Dafür verkaufe ich dann die zwei Delos 6 mm die ich habe, aber in der Vergrößerungsrangfolge seltener benutze.

Habe u.a. die 4,5 Delos und keinen sichtbaren Blausaum an Mond , Saturn oder Jupiter.

Übrigens verwende die Celestron Teleskopuntersätzer und habe gute Erfolge damit gemacht, für mich Ausschwingest so akzeptabel, vorausgesetzt das Dreibein ist auch stabil,
Füße ganz rein und festschrauben alles gut anziehen. Habe das Manfrotto 161 MK 2 B mit Kurbelsäule.
Wenn die Kurbelsäule eingefahren ist ist alles in Ordnung, ist sie ausgefahren zittert es aber auch zu viel. Also oftmals auch ein Problem des Dreibeins.

Übrigens die Klemmung an der APM Gabel auf keinen Fall zu fest ziehen !, dann wackelt es nämlich mehr, sondern weniger feste ziehen eigentlich paradox aber so war es in meinem Fall.

CS

Michael
coltrane Erstellt am: 14.07.2020 : 12:39:58 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: ruvio

Die größte Vergrößerung die ich bisher an meinem APM 120 habe sind die beiden Tele Vue Delos 4,5 mm, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Mir wäre der Vergrößerungssprung zu gering als dass ich da nochmal einen Satz Okulare dazukaufen würde. Außerdem bin ich der Meinung dass man ein Fernglas hauptsächlich mit fernglastypischen Vergrößerungen einsetzen sollte, heißt 20- bis meinetwegen 100-fach. Alles drüber kann man machen, aber man wird bei weitem nicht die Bildqualität eines hochklassigen Doppelrefraktors erreichen. Dann lieber ein größeres Teleskop mit Binoansatz.
Andreas72202 Erstellt am: 14.07.2020 : 12:29:21 Uhr
Hallo zusammen,

Zitat:
Im Gegensatz dazu braucht das 120er APM fast eine stationäre Montierung.


Einspruch! Ich nutze mein APM 120 seit mehr als 2 Jahren weit überwiegend mobil. Es ist zwar richtig, dass die kommerziell erhältlichen Gabelmontierungen eine gewisse Kompromissbereitschaft erfordern, aber mit 10 kg Gerätegewicht ist diese Bino für mich noch immer das perfekte Mobil-Setup. Wenn man das Bino im unteren und mittleren Vergrößerungsbereich einsetzt, sind die üblichen Montierungen auch noch OK. Anders sieht es u.U. aus, wenn man überwiegend Vergrößerungen über 100x einsetzen möchte. Da wäre eine Säule mit motorisierter Montierung die bessere Wahl. Nachschubsen würde ich dann nicht mehr wollen.

Da ein größeres Teleskop ja nicht nur proportional zur Öffnung wächst, sondern i.d.R. in alle drei Raumrichtungen, kann man grob abschätzen, dass Volumen und Gewicht ca. mit der dritten Potenz anwachsen Also beim Sprung von 100er zum 120er Bino wäre das ein Faktor von ca. 1,7, was so ganz grob stimmt (6,5 kg gegenüber gut 10 kg)

VG
Andreas
astrometer Erstellt am: 14.07.2020 : 12:04:51 Uhr
Nachsatz: Omega beschreibt nur die Form der Montierung entsprechend dem griechischen Buchstaben.
astrometer Erstellt am: 14.07.2020 : 12:00:58 Uhr
Hallo Sepp,

die Spica von Berlebach hatte ich ganz am Anfang, aber die war viel zu schwach. Ich staune immer wieder, was nur 20 mm mehr Binoöffnung bewirken. Das 100er Miyauchi, das immerhin reichlich 7 kg wiegt, funktioniert prima mit der Einarmmontierung von ICS auf einem mittleren Fotostativ. Im Gegensatz dazu braucht das 120er APM fast eine stationäre Montierung. Übrigens gibt‘s hier im Treff einen Thread über das 150er APM und seine Aufstellung. Interessant. Falls Du den noch nicht kennst, da gibt es auch gute Infos.

Meine Omega hab ich mit handelsüblichen Teilen aus der jahrelang ungenutzten Bray gebaut. Man muss dazu nur bohren und Gewinde schneiden können. Würde ich Dir alles mal am Telefon erklären. Kontakt dazu bitte über die im Forum hinterlegte Mailadresse.

CS, Jörg
ruvio Erstellt am: 14.07.2020 : 00:23:36 Uhr
Hallo Jörg,

ja, diese Montierung ist natürlich etwas anderes! Macht einen superguten Eindruck. Da kann nichts mehr zittern :-)

Was ich nicht verstehe. Du schreibst, du hast dir deine Gabel durch eine schwere Omega-Montierung ersetzt, die du aus einer Bray Tablet Mount gebaut habe. Hast du nun eine Omega-Montierung oder eine Bray- Montierung? Oder einen Eigenbau aus beiden Montierungen zusammengestellt?

Sepp

ruvio Erstellt am: 14.07.2020 : 00:14:08 Uhr
Hallo Jörg,

Betonsäule und Stahlsäule wäre natürlich optimal. Könnte ich bei mir im Garten machen aber da hätte ich dann kein so großes Gesichtsfeld. Deshalb beobachte ich meistens von meinem Balkon, der eine phantastische Rundsicht nach Süden bietet. Leider kann ich dabei nur das Berlebachstativ benützen.

Wenn du von der Omegamontierung sprichst, meinst du dann die BERLEBACH OMEGA MONTIERUNG MIT SPICA KOPF?

Wünsch dir noch einen klaren Himmel,
Sepp
astrometer Erstellt am: 14.07.2020 : 00:06:03 Uhr
Hallo Sepp,

hier kommt das Bild. Die Bray wird leider nicht mehr hergestellt. Nachteil einer Omegamontierung ist, dass man mit richtig schweren Gegengewichten hantieren muss. Um das 120er Bino auszugleichen, braucht es vier Stück zu je 5 kg.



CS, Jörg
astrometer Erstellt am: 13.07.2020 : 22:50:55 Uhr
Hallo Sepp,

die Schwachstelle ist eindeutig die Gabel. Meine ist die U-Fork von TS. Probleme machen die langen Hebel der Gabelseiten in Verbindung mit dem schwachbrüstigen Azimutallager. Stativ ist bei mir entweder eine Betonsäule (Garten) oder eine 100-mm-Stahlsäule (Balkon) oder das Kurbel-Uni von Berlebach (im Gelände). Wobei letzteres nur suboptimal ist, denn mit der 30-kg-Omega drauf kurbelt man das eh nicht mehr hoch. Eigentlich müsste man das 2000-€-Berlebach mit der 70-mm-Kurbelsäule nehmen, das APM hier immer mal anbietet. Aber so viel Geld für ein Stativ...!

Bild von der Bray schick ich morgen. Ist immer ein Akt mit dem Hochladen, und jetzt will ich erst mal beobachten.

CS, Jörg,
ruvio Erstellt am: 13.07.2020 : 22:27:16 Uhr
Hallo Jörg,

danke! Du benützt also die selbe Kombination wie ich und dazu das Delos 3,5 mm und bist damit zufrieden. Interessant und ich bin froh, daß du das Zittern des Instrumentes beim Fokussieren ansprichst. Ich benütze eine APM Gabel auf einem älteren Berlebach Kurbelstativ das vergleichbar mit einem UNI 19 ist und hab bereits bei 147-fach das selbe lästige Problem mit dem Fokussieren. Und nun überlege ich schon eine Weile hin und her, wie man dieses Problem in den Griff bekommen könnte. Liegt dieses Problem eigentlich nur an der Gabel oder ist es eine Kombination zwischen Gabel und Stativ?

Und du bist nun deshalb auf eine Omega Montierung umgestiegen, die du aus einer Bray Tablet Mount gebaut hast und das Zittern beim Fokussieren hat sich erledigt. Kannst du das mit der Bray Tablet Mount näher erklären? Warum wird eigentlich - meines Wissens - bei einer APM Gabel das Zittern beim Fokussieren so wenig erwähnt. Ich denke das sollte doch eigentlich ein häufiger auftretendes Problem sein. Welches Stativ benützt du eigentlich?

Schöne Grüße,
Sepp
astrometer Erstellt am: 13.07.2020 : 12:23:41 Uhr
Hallo Sepp,

ich benutze genau diese Kombination und bin sehr zufrieden. Die Detailauflösung am Mond ist wirklich beeindruckend. Rillen sind dank der echten Binokularbeobachtung viel besser zu erkennen als mit dem Binokularansatz am 130er Apo. Und bei Saturn profitiert man von der deutlich größeren Helligkeit. Einziger Nachteil der 3,5er Delos: Sie erhöhen bei häufiger Benutzung die Ansprüche an die Montierung. Weil ich mehr als die halbe Zeit mit 188x beobachte, hab ich kürzlich meine Gabel durch eine schwere Omega-Montierung ersetzt, die ich aus einer Bray Tablet Mount gebaut habe. Jetzt macht das Beobachten endlich ungeteilten Spaß, weil das Instrument beim Fokussieren nicht mehr zittert.

CS, Jörg
ruvio Erstellt am: 13.07.2020 : 09:07:59 Uhr
Hallo Andreas,

danke für deine Antwort. Ja, vielleicht kann ich die 3,5 mm Okulare oder andere Möglichkeiten mal an meinem Gerät testen. Aber es wär halt interessant zu hören, welch Erfahrungen ein anderer mit den 3,5 mm Okularen am APM 120 hat.

Die größte Vergrößerung die ich bisher an meinem APM 120 habe sind die beiden Tele Vue Delos 4,5 mm, mit denen ich sehr zufrieden bin. Die Morpheus 4,5 mm dagegen werden eben wegen ihres Kidney-Beaning-Effektes auch in Fachkreisen nicht unbedingt empfohlen. Meine Morpheus 6,5 mm wiederum sind spitze und zeigen wie alle anderen Morpheus, ausgenommen eben das 4,5 mm, keinen Kidney-Beaning-Effekt.

Schöne Grüße,
Sepp

Andreas72202 Erstellt am: 13.07.2020 : 07:58:58 Uhr
Hallo Sepp,

dass das Gerät bis 180x optimiert ist, bezieht sich ja auf die Ausrichtung der Prismen, um Doppelbilder zu vermeiden. Auf die Abbildungsqualität an sich hat es keinen Einfluss. Das Maximum, was ich bisher an meinem APM 120 getestet habe, war 147x mit den 4,5er Baader Morpheus. Das Bild war scharf, kontrastreich und ohne merkbaren Farbfehler. Dass ich die beiden 4,5 mm Morpheus nach dem Test nicht behalten habe, lag an anderen Dingen (Kidney-Beaning), von der Abbildung her, fand ich, war nichts zu bemängeln.

Mit 3,5 mm-Okularen hast Du schon eine mit 0,6 mm sehr kleine AP. Da spielt dann nicht nur die Abbildungsqualität eine Rolle, sondern auch die Ergonomie und die eigenen Augen. Schwebkörper im Auge (weiß gerade nicht wie die Dinger korrekt heißen...) treten bei kleinen APs meines Wissens nach störender in Erscheinung..

Vielleich kannst Du mit Barlows und anderen, vorhandenen, Okularen die Abbildungsqualität im Hochvergrößerungsbereich erstmal im Mono-Modus beurteilen?

Ich würde sagen: Versuch macht kluch ;-)

Viele Grüße
Andreas

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