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Ü B E R S I C H T    
Moonchild_27 Erstellt am: 24.06.2020 : 14:23:31 Uhr
Hallo Astrofreunde,

Irgendwie komisch die letzte Zeit. So kam es, das ich die letzte Nacht für eine Beobachtung in der Heimat genutzt habe. Und das im Juni ! Das tat ich zuletzt vor 6 Jahren. Die Jahre danach hatte ich dann chronisches Südhimmelfieber.

Hier mal ein recht abgehackter Bericht von mir, den ich heute früh, nach der Tour, in die Tasten gehauen habe und dem Oliver geschickt habe. Ist also eher ein Blitzbericht ohne Zeichnungen. Aber dafür mit Fotos, die meinen Lieblingsplatz zeigen. Nur mit dem Ipad, deswegen war mit der Knipserei auch kurz nach Sonnenuntergang Schluss.

Bild 1


 
Gegen 20:30 Uhr bin ich auf der Hohen Geba angekommen und hab dann erst mal auf der Aussichtsplattform ein Foto gemacht (siehe Bild 1). Das ist nur ein paar Meter von meinem Standplatz aus entfernt (siehe Bild 2). Links auf dem Bild mein Auto, da steht dann immer mein Teleskop. Die Hütte im Bild ist nie besetzt und stört Nachts auch nicht, die hat man glaub ich nur zur Dekoration dort aufgestellt.

Bild 2



Anschließend bin ich etwas um den Berg gewandert und den ein oder anderen Schnappschuss gemacht (siehe Bild 3) , aber nicht weit, denn ich wollte zurück sein, um mir den Sonnenuntergang anzuschauen. Hat dann auch gut geklappt (siehe Bild 4). Mein erster Sonnenuntergang seit auf einer Düne in Namibia im letztes Jahr, dieses mal eben auf einer grünen Wiese. Anschließend die ewige Dämmerung, und für mich eine längere Wanderung in die Nacht, hatte ja noch gute 2 Stunden bis es langsam dunkler wird. Begleitet hatte mich die schmale Mondsichel und die Dämmerungsfarben am Horizont, traumhaftes Farbspiel.

Bild 3



Bild 4



Gegen 23:00 Uhr dann zurück am Platz und ich baute mein 10 Zöller auf. Eine halbe Stunde später wunderte ich mich immer noch wie hell das war. Aber dann gegen Mitternacht ging es auf einmal ganz schnell, der Himmel sah jetzt schon ziemlich toll aus und ich fing mit Standards an. M11 der Wildentenhaufen, was für ein Kracher ! Dann ging es Richtung Süden (nach Namibia ) M17, schön mit zerrissenen Körper. Dann weiter runter zum Lagunennebel, nicht so schön wie in Namibia, aber immer noch eine beeindruckende Erscheinung. Danach den Trifidnebel, die Dreiteilung konnte ich sehr gut sehen. Den hab ich früher immer probiert doch die Teilung nie so deutlich gesehen, klasse Horizontsicht. Alle Gasnebel natürlich mit Filter, das half sehr gut gegen die Resthelligkeit am Himmel. Bevor es los ging nochmal den schönen M5 Kugelsternhaufen.

Dann war es auch schon 0:45 Uhr, mein Startpunkt für die ernsthaften Beobachtungen. Ich staunte erst mal über den wirklich mehr als brauchbaren Himmel, eigentlich fast wie im Frühling, nur im Westen noch ein aufgehellter Horizont. So dunkel hatte ich das nicht in Erinnerung, das lag wohl auch an der sehr guten Transparenz. Für die Objekte zum Zeichnen habe ich mich für zwei neue Objekte entschieden. Das erste war NGC 7235, eine netter Sternhaufen, recht schnell gezeichnet. Bevor ich das zweite Objekt begonnen habe, hab ich mir erstmal den Cirruskomplex mit Filter angeschaut, ja, genial wie immer. Das zweite Objekt zum zeichnen war der PN NGC 6891, ein wunderschönes Objekt. Da zahlte sich das wieder einmal gute Seeing aus, was ich hier hatte, da ist meistens verlass auf den Berg, aber vielleicht auch normal hier im Sommer. Bei hoher Vergrößerung sah ich eine ovale innere Schale mit Zentral Stern, umgeben von einer deutlich schwächeren runden Schale, echt toll, komisch das ich den noch nicht hatte.
 
Gegen 2:15 Uhr wurde es dann langsam heller. Galaxien hatte ich noch nicht, also hielt ich auf M 102 und sah eine knall helle Linse. Und etwas darunter NGC 5907, extrem langgestreckt. Ich wechselte immer zwischen den beiden hin und her. Das Abschlußobjekt sollte M 52 sein, ein ziemlich heller Sternhaufen. Es war 2:30 Uhr und ich wollte zusammen packen. Doch die zwei Planeten strahlten mir noch entgegen. Erst Saturn, mit 130-fach wie ausgestanzt und mit Cassini Teilung. Dann Jupiter. Bohaaa was für ein Glück, sogar mit Großem Roten Fleck im Vordergrund, dazu einige Wolkenbänder, klasse Seeing. Diesen Anblicke der Planeten konnte ich mich kaum entziehen. Auch hier wechselte ich immer zwischen beiden hin und her. 3:00 Uhr hab ich mich dann doch von trennen können und packte mehr als zufrieden zusammen und machte mich Richtung Heimat.
 
Das hat also mehr als gelohnt für mich, ein besonderes Naturerlebnis, mit sehr Abwechslungsreichen Objekten, eigentlich war alles dabei. Sogar ein Doppelstern, am Anfang hatte ich mein Telrad anhand von Alberio eingestellt, toller Farbkontrast.
 
Ich muss früher immer die falschen Nächte erwischt haben."Weiße Nächte" ? Nicht in der Rhön bei diesen Bedingungen ! Aber nächstes Jahr dann doch wieder Namibia.

Liebe Grüße
Mathias
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Moonchild_27 Erstellt am: 24.07.2020 : 17:17:25 Uhr
Danke Hajü

Ja, da musst du mal hin. Überhaupt ist das ein schöner Platz für ein Teleskoptreffen im größeren Stil. Schließlich gab es direkt auf dem Berg auch schon ein Biker Festival oder ein Hunderassen Treffen. Wieso nicht mal in Richtung Astro. :-)

Liebe Grüße
Mathias
hajuem Erstellt am: 24.07.2020 : 16:41:07 Uhr
Hallo Mathias

Ich hinke mal wieder komplett hinterher! Ein absolut cooler Bericht von dir! Da muß ich unbedingt auch mal hin!

Damke für den Bericht Mathias!

Viele Grüße Hajü
www.astromerk.de
Moonchild_27 Erstellt am: 27.06.2020 : 17:39:36 Uhr
Danke Werner, beim nächsten mal bestimmt wieder mit Zeichnungen. Zum Glück ist Papier geduldig und die Skizzen verbleiben, nur die Euphorie über Nacht die lässt bei mir spätestens nach drei Tagen nach.

Liebe Grüße
Mathias
Werner_B Erstellt am: 27.06.2020 : 11:36:08 Uhr
Hallo Mathias

Schöner Heimat-Urlaubsbericht aus der Rhön.
Auch die kurzen Nächte haben Vorteile. Es geht viel gemütlicher und man hat eine Menge Zeit für
Landschaft und Umgebung.
Sehr schön bebildert und beschrieben. Aber bitte nächstes mal nicht "Bohaaa" nur als Text sondern wieder
mit gewohnten Bohaaa-Zeichnungen.

Gruß
Moonchild_27 Erstellt am: 26.06.2020 : 01:09:29 Uhr
(==>)Ben

ich war an dem 8.Mai Sonntag auf Montag dort, du von Samstag auf Sonntag, wenn ich das in deinem Bericht richtig entnommen habe.

Grundsätzlich kann man sich auf dem Gebaberg gegen alle Windrichtungen recht gut schützen, solange das Instrument nicht allzu groß ist und es auch mal etwas über eine Wiese tragen kann findet man ein Platz. Die Windgeschwindigkeiten sind selten zu hoch. Zur selben Zeit kann es auf der Wasserkuppe sehr viel dramatischer sein.

Liebe Grüße
Mathias
BenN Erstellt am: 26.06.2020 : 00:28:03 Uhr
Hallo miteinander,

(==>) Mathias: Vielleicht waren wir in der gleichen Nacht oben, dein Platz am Aussichtspunkt liegt vom offiziellen Beobachtungsplatz ja etwas weg. Wie schaut es an deinem Standort im Allgemeinen mit dem Wind aus ?

(==>) Rene:
Zitat:
ich vermute, Du führst wie Mathias auch ein Beobachtungsbuch, …


Ja, ich hab viele alte Aufzeichnungen. Mal ausführlicher, mal sehr knapp. Meist mit genauem Datum, und Info über Teilnehmer, Himmelsqualität und Beobachtungszeitraum. Eine gute Ergänzung zum Thema "schöne Erinnerungen" finde ich auch die nächtlichen Stimmungsbilder.

Zitat:
... wo dann drin steht, 1878 auf Reunion voll der Hammer so und so


Meine Erinnerung an 1878 ist allerdings schon ziemlich verblasst - ob ich damals überhaupt schon ein Fernrohr hatte ? . Oder meinst du NGC 1878 ? Das ist ein Sternhaufen in der Großen Magellanschen Wolke, der wäre ja von Reunion aus grundsätzlich machbar ... .

(==>) Christopher:
Zitat:
Denn wie Rene erwähnt war ich auch in jener tollen Nacht draussen

Wir auch, wirklich schöne Nacht - Bericht kommt noch.

Servus
Ben
Moonchild_27 Erstellt am: 25.06.2020 : 22:50:02 Uhr
(==>)Christopher,

na das ist ja Super das ich dich hierher locken konnte

Und dann noch mit schönen Objektbeschreibungen. Zubenelgenubi ? Wieder was gelernt.

Und den Cresentnebel mit Fernglas ? Wahnsinn ! Der gehört sicher zu den schönsten Nebel die man im Sommer anschauen kann wie ich finde. Im 10 Zoll und Filter ist der Querschnitt einer Qualle wunderbar zu sehen im 21 Zoll und Top Transparenz unfassbar zerfasert und Details fast wie wie auf Fotos, einfach atemberaubend.

Gratulation für die beiden Sichtungen.

Liebe Grüße
Mathias

C.Hay Erstellt am: 25.06.2020 : 21:10:30 Uhr
Hallo Mathias,

Dein schöner Bericht lockt mich jetzt nach langer Foren-Abstinenz aus der Reserve. Denn wie Rene erwähnt war ich auch in jener tollen Nacht draussen. Du warst quasi an der nördlichen Spitze Hessens, ich an der südlichen Spitze in der Rheinebene zwischen Frankfurt und Heidelberg.

Wie Du sagst war es absolut erstaunlich, wie alles nach Mitternacht herauskam. "Weisse Nächte" sind ein Quatschbegriff, solange man seinen Beobachtungsprogramm halbwegs auf die Situation einstellt. Die normale Grenzgröße wurde zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens praktisch erreicht, als ob es Frühling oder Herbst wäre. Aber die Temperatur ganz anders: ich blieb bis 1 Uhr morgens in T-Shirt und sockenlos in Sandalen - das liebe ich an den Sommernächten.

Meine Höhepunkte (Bedingungen: Vorstadthimmel, sehr transparent für den Standort und die Jahreszeit, NELM/fst 5m2):

Crescentnebel NGC 6888 im Schwan mit 8x56 Fernglas eindeutig gesehen. Ca. 10 Bogenminuten grosser Nebel, sehr diffus (kein Wunder bei dem kleinen Gerät, dazu handgehalten).
Eine unerwartete Sichtung beim ersten Ausprobieren der Baader CCD-OIII Filter mit 8,5nm Halbwertsbreite auf den Okularen des Fernglases. Der Schwan bietet sich für solche Filtertests an, da er allerlei Nebel enthält, aber das Schwenken zum Crescentnebel war zunächst nur spasseshalber ohne Erfolgserwartung.
Dann die Astronomik OIII 12nm rein: der Nebel war weg. Konnte das klar reproduzieren bei mehrfachem Filterwechsel.
Ich erkläre mir das so, dass der 8,5nm-Filter den Nebel unbeschädigt durchlässt, gleichzeitig die Sternhelligkeiten im Vergleich zum 12nm-Filter so herabsetzt, dass die Sterne den Nebel nicht mehr überstrahlen.
Mit 15x70-Fernglas gecheckt, ob es sich eigentlich um ein unaufgelöstes Sternfeld an der Stelle handelt: nein, also sah ich wirklich den Nebel im Feldstecher!

Alpha Librae (Zubenelgenubi) in der Waage mit blossem Auge geknackt. Kurz vor'm Reingehen liess ich das Auge über den Südhorizont schwenken. Die Waage, hübsch. Aber was blitzt da neben Zubenelgenubi auf? Das Fernglas darauf gerichtet: tatsächlich, an genau der mit blossem Auge gesehenen Stelle steht der 5m2-Begleiter des Doppelsterns! Ich war ganz platt.
Ich habe Zubenelgenubi oft im Fernglas und Teleskop wegen des hübschen Sternmusters angeschaut, der direkt nördlich steht und den ich als "Zubs Hut" auffasse (hier zu HM 9 scrollen: https://www.freunde-der-nacht.net/beobachtungsprojekte/sternmuster/sm-von-a-h/). Aber ich war nie auf die Idee gekommen, den Doppelstern mit blossem Auge zu knacken zu versuchen. In den meisten Nächten wäre ein solcher Versuch an meinem Standort wohl auch vergeblich. Es brauchte die besondere Transparenz jener Nacht, runter bis zum Horizont.
Zuletzt ein Blick hoch zu Mizar/Alkor (Zeta UMa): diese beiden waren mit blossem Auge so deutlich auseinander wie noch nie. Ich meinte sogar, Alkor bläulich zu sehen. Einbildung? Kann das jemand bestätigen? Wie auch immer: wirklich eine besondere Nacht.

Zeta UMa und Alpha Lib sind übrigens wohl unter den echten, physikalischen Doppelsternen die zwei Kandidaten, die im Sommer am ehesten mit blossem Auge zu knacken sind. An dritter Stelle steht Epsilon Lyrae. Schaffen 60-jährige Augen jenen Dritten? Da sehe ich als Hauptproblem die Blendung durch den nahen Wega. Vielleicht Wega hinter eine Gebäudekante stellen, hmmm ...

Beide obige Sichtungen, jede auf ihre Weise für mich begeisternd, waren komplett beiläufig-ungeplant. So ist es am Schönsten!

Gruss
Christopher
ReneM Erstellt am: 25.06.2020 : 12:01:12 Uhr
Hallo Ben und Mathias,

erstmal, schöne Geschichte Ben! Ich konnte Eurer Fünflingswerk ja beim vorletzten DSM bewundern.

Aber irgendwie habe ich mich doch gewundert, wo Du lieber Ben Deine Erinnerungen immer so jahr- und taggenau vorkramst . Jetzt weiß ich es, ich vermute, Du führst wie Mathias auch ein Beobachtungsbuch, wo dann drin steht, 1878 auf Reunion voll der Hammer so und so …
Es scheint sich in der Tat zu lohnen, alles chronologisch aufzuzeichnen. Dann verblassen viele der schönen Erinnerungen weniger schnell.

Viele Grüße

Rene
Moonchild_27 Erstellt am: 25.06.2020 : 11:51:32 Uhr
(==>)Ben

Cool, ich hab mal in meinen Aufzeichnungen geschaut ich war in dieser Zeit am 6. und 8. Mai auf dem Berg, beide mal mit meinen damaligen schweren 18". Einen Tag später, war ich dann nochmal Tags über dort um mir den Merkurtransit anzuschauen. Das war so eine 4-Tage Schönwetterphase.

Liebe Grüße
Mathias
BenN Erstellt am: 25.06.2020 : 08:30:54 Uhr
Hallo Mathias,

dein Bericht mit den schönen Bildern weckt bei mir sofort Erinnerungen an Mai 2016. Da hab ich mich nach dem ITV noch für eine Nacht in die Rhön aufgemacht, um mit Martin auf dem Gebaberg zu beobachten - zu finden am Ende meines Berichtes:

http://cougar.bakonyi.de/~ben/astro/201605-itv-rhoen/index.html

Insofern auch denkwürdig für mich, weil ich da Martin's Leichtbau 7-Zöller gesehen habe. Und sich daraus ein Gespräch entwickelt hat, im Laufe dessen Martin angeboten hat, mir einen Fünfling mitzubauen ...

Servus
Ben
Moonchild_27 Erstellt am: 24.06.2020 : 23:38:15 Uhr
Danke für euer Feedback

Hier mal ein Vergleich. Links das Foto von Gestern, rechts die angesprochene Düne beim jährlichen Kalahari Sundowner in Namibia, mit dem selben Aufnahmegerät. Ich finde Deutschland schlägt sich dabei recht gut.



(==>)Norman

Du und die Düne, das wird schon irgendwann. Danke für deinen Bericht vom Balkon. Ich hatte 10 Grad und musste in meine Gefrierhausanzug schlüpfen.

(==>)Walter

Wenn man das in dieser Zeit so einplant das man vor und nach der Kerndunkelzeit beobachtet kommt man selbst dann auf gut 3h Beobachtungszeit. Die Standards vertragen viel hellen Hintergrund, erstaunlich wie beeindruckend manche dann noch zu sehen sind. Es waren ein paar wenige Astro Touristen, wie üblich wegen dem Sonnenuntergang, auf dem Berg. Die haben dann aber wie immer den Berg fluchtartig verlassen, als die Sonne weg war. Frag mich nur warum. Hobbyastronomen waren in dieser Nacht keine dort oben. Ansonsten trifft man in den langen Nächten schon mal welche, man kann sich aber gut verstecken, so das man gut alleine sein kann, wenn man das möchte.

(==>)Achim

Fahrzeit ungefähr 1h 15min wenn es schnell gehen muss, also alles noch gut machbar.

(==>) Rene

Recht hast du mit den Mittsommerzeit, und du bist noch ein stück nördlicher als ich. Christopher hat sicher in der nähe von Frankfurt beobachtet.

Liebe Grüße
Mathias
ReneM Erstellt am: 24.06.2020 : 21:22:47 Uhr
Lieber Matthias,

ja, spontan ist meistens nicht das Schlechteste. Schöner Stimmungsbericht. Und ja, es geht immer etwas, auch zur Mittsommerzeit in unseren Breiten. Warum nicht.
Die Nacht gestern muss wirklich toll gewesen sein, Christopher hat auch schon geschwärmt.
Hier im Osten war gestern leider so eine Hochbewölkungsspeerspitze von Norden kommend unterwegs. Ich habe nach einer dreiviertel Stunde wieder frustriert eingepackt, weil ich mitunter an vermeintlich einfachen Doppelsternen gescheitert bin.

Viele Grüße

Rene


AchimS Erstellt am: 24.06.2020 : 19:15:18 Uhr
Hallo Mathias,

vielen Dank für den Bericht und die Eindrücke. Einen tollen heimischen Platz hast Du, ich hoffe ohne längere Anfahrt.

Ich war die Nacht danach draußen, das Seeing war da auch ausgesprochen gut, weit besser als üblich.

Viele Grüße

Achim
stardust3 Erstellt am: 24.06.2020 : 16:25:39 Uhr
Hallo Matthias,

aha, so sieht also Dein Berg aus - tolle Gegend - sehr schöne Stimmungsbilder. Und auch die Beschreibung der Stimmung.
Ich wär da zu träge bei dieser kurzen Dunkelheit in die Rhön zu fahren, aber es scheint sich ja rundum gelohnt zu haben.

Waren auf der hohen Geba auch andere aktiv die Nacht?

CS,
Walter

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