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 Intes Micro Optiken

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Ü B E R S I C H T    
Hayabusa Erstellt am: 09.04.2020 : 22:33:01 Uhr
Guten Abend,

Intes Micro produziert seit geraumer Zeit nicht mehr. Auch die vorhandenen Restbestände scheinen mittlerweile weitestgehend verkauft.

Bei einer Suche im Internet bin ich auf den Webshop von House of Optics gestoßen. Laut Herrn Lebek sind die Intes Micro Optiken dort nur noch zur Information gelistet.

Kennt jemand noch Bezugsquellen für die Intes Micro Optiken? Außer natürlich privaten Verkaufsanzeigen?

Hat eventuell noch jemand was auf Lager?

Beste Grüße
Uwe




D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Aludobson Erstellt am: 20.07.2020 : 14:51:25 Uhr
Ergänzend dazu habe ich mit einem 30mm Widescan II (ohne Feldblende) beobachtet, damit ist das Bildfeld auch bei f/12 groß und perfekt randscharf.

Grüße
Erik
G2-Astro Erstellt am: 20.07.2020 : 14:01:42 Uhr
Hallo,

hier kann ich Erik nur recht geben, ein Freund hat den MK 67 zusammen mit einem TS-94EDPH - 6-Element Flatfield Apo 94 mm Öffnung F/4,5 auf
LOSMANDY C-11 Montierung auf einer Astrosäule von mir, in seiner Sternwarte.

Auch Er bestätigt mir immer wieder, das es für Ihn keine einschränkenden Deepsky Beobachtungen mit dem MAK gibt!
Die 3-4 Objekte, die nicht als Ganzes ins Bildfeld passen, schau Er mit Reducer an oder fährt Sie, wie beim Cirrus Nebel einfach ab und geniest den
detailreichen Anblick!
die Glätte der Optischen Komponenten sind aber sicher ein wesentliches Kriterium für die guten Abbildungseingenschaften!

Mein sehr gutes C8 punktet daneben, punktete nur in der Helligkeit und leicht besseren Auflösung, bei den Sternenpunkten, Doppelsternen und Planeten aber,
zeigt sich das an der Detailschärfe, liegt der MAK mit der Bildästhetik vorne!

An dem Tag hatten wir auch einen Bekannten mit Skywatcher Skymax- 150/1800 Pro - Maksutow dabei > und der lag gar nicht soweit vom MK 67 weg,
wie wir überraschend feststellten!

Im Sterntest, waren die Sternscheibchen der Beiden fast identisch, was die Ungestörtheit im Scheibchen angeht, aber sichtbar besser als im C8.
Da schlagen dann die viel glatteren Flächen zu Buche, die von keiner Retusche oder Fliesstrukturen gestört sind!

In welcher Liga die Chinesen da in der Fertigung schon mitspielen zeigt dieses Testbild!
http://rohr.aiax.de/07_Scope_04.png
Aludobson Erstellt am: 20.07.2020 : 12:06:14 Uhr
Hier muss ich mich kurz einklinken. Ich besitze ein MK67 und wollte das auch schon einmal verkaufen. Für die gebotenen Preise habe ich es dann doch lieber behalten.
Gestern habe ich es für eine Nachtführung (Planeten Jupiter+Saturn) mit Kindern wieder herausgeholt und war erstaunt, was bei Deepsky mit dem Maksutov so geht. M13 voll in Sterne aufgelöst und M57 leicht sogar für die Kleinsten zu sehen.

Das MK67 sitzt allerdings auf einer selbszusammengefrickelten Vixenschiene, die ich gerne ersetzen möchte. Weiß jemand, ob es eine kommerzielle Adapterschiene für das MK67 gibt, damit der Maksutov eine ordentliche Vixenschiene bekommt ?

Grüße
Erik
Hayabusa Erstellt am: 20.07.2020 : 11:11:25 Uhr
Zurück zu Intes / Intes Micro Optiken - ein Intes MK67 ging Mitte Juni bei eBay für 456,- € über den "Ladentisch.

https://www.ebay.de/itm/Intes-Maksutov-Cassegrain-MK-67-150-1800mm/383579956700

Kein schlechter Preis, wenn man bedenkt, dass der Intes Micro Alter-M 615 für knapp das Doppelte angeboten wurde. Aktuell ist der Alter-M 615 nicht inseriert. Der Zustand der Intes MK67 Optik sah sehr gut aus.

Besten Gruß und eine gute Woche
Uwe

PS. Der 8" STF steht nach wie vor für 2300,- € in eBay.

Hayabusa Erstellt am: 13.07.2020 : 17:02:07 Uhr
Kurzer Off Topic Beitrag - momentan gibt es folgendes Fernglas-Schnäppchen auf eBay:

https://www.ebay.de/itm/224001038114

Vermutlich soll das der Kaufpreis in Japanischen Yen sein. Das Angebot stammt aus Japan. Zunächst dachte ich, es handle sich um eine Palette mit 100 Ferngläsern für den Großhandel.



Hayabusa Erstellt am: 24.06.2020 : 14:34:43 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Neuge

Hallo Uwe,

so ein ETX 127 hatte ich auch mal.
Ist auch noch gar nicht so lange her. Was mir sehr gefallen hat, ist die Kompaktheit dieser Einheit.
Ich hatte die Version mit Autoalign, GPS und Kompass, also eine der neueren Geräte. ( Nicht die ganz neue Serie )
Die Abbildung war ok, wenn auch nicht ganz Fehlerfrei. Was mich allerdings massiv gestört hat, ist die billige Mechanik.
Alle Zahnräder waren aus Plastik wie auch die Montierung bzw die Gabel. Die Motoren sind sehr laut und nicht besonders präzise.
Der Klappspiegel ist eigentlich eine super Sache, jedoch war bei meinem Gerät die Dicke des Spiegels viel zu gering.
Man hat bei Temperaturunterschieden sehr gut gesehen wie dich alles verzogen hat und die Justierung völlig aus dem Ruder lief.
Ganz großer Kritikpunkt sind allerdings die Zahnräder und die Taukappe aus Plastik.
Das Gewinde der Taukappe geht dermaßen schnell kaputt, setzt man diese einmal falsch an. Danach kann man sich gleich eine neue besorgen, da sie dann bestenfalls noch mit Klebeband am Teleskop hält.
Ich hatte das Teleskop ca 2 Jahre in einem Besitzt. In diesen 2 Jahren habe ich 3 Zahnräder tauschen müssen weil sie einfach zerbröselt sind.
Ebenfalls der Leuchtpunktsucher mit Kompass war nicht zu gebrauchen. Die Halterung ist so spielig gewesen dass sie irgendwann einfach abbrach.
Wie sich die ganz neue Serie schlägt, kann ich nicht beurteilen. Wenn man kein GoTo braucht, kann man sich dafür auch einen gebrauchten Intes kaufen mit Gabelmontierung und hat noch Geld übrig.Der ist zwar geringfügig größer aber ist von wesentlich besserer Qualität.

Tino



Hallo Tino,

vielen Dank, diese Informationen sind sehr hilfreich. Bisher hatte ich nur "Gutes" über die Optik gehört, zur Montierung überhaupt noch nichts. Damit scheidet das Komplettsystem für mich komplett aus.

es mag eine neue überarbeitete Version sein, bei solch eklatanten Mängeln kann ich mir nicht vorstellen, dass es jetzt alles gut ist.

So ein Plastik-Teil kommt mir nicht ins Haus. Mit der Taukappe kann man eine Alternative erwerben, so dass man sich nicht mit dem Original herumärgern muss. Für mich heißt das, dass man bei einer günstigen ETX125-Optik zumindest einen Kauf in Erwägung ziehen könnte, mehr nicht.

Beste Grüße
Uwe

PS. Habe eine Meade ETX90. Muss ich ausgiebig testen. Dadurch sollten sich Rückschlüsse auf die Optik des großen Bruders ziehen lassen.




Neuge Erstellt am: 24.06.2020 : 13:15:42 Uhr
Hallo Uwe,

so ein ETX 127 hatte ich auch mal.
Ist auch noch gar nicht so lange her. Was mir sehr gefallen hat, ist die Kompaktheit dieser Einheit.
Ich hatte die Version mit Autoalign, GPS und Kompass, also eine der neueren Geräte. ( Nicht die ganz neue Serie )
Die Abbildung war ok, wenn auch nicht ganz Fehlerfrei. Was mich allerdings massiv gestört hat, ist die billige Mechanik.
Alle Zahnräder waren aus Plastik wie auch die Montierung bzw die Gabel. Die Motoren sind sehr laut und nicht besonders präzise.
Der Klappspiegel ist eigentlich eine super Sache, jedoch war bei meinem Gerät die Dicke des Spiegels viel zu gering.
Man hat bei Temperaturunterschieden sehr gut gesehen wie dich alles verzogen hat und die Justierung völlig aus dem Ruder lief.
Ganz großer Kritikpunkt sind allerdings die Zahnräder und die Taukappe aus Plastik.
Das Gewinde der Taukappe geht dermaßen schnell kaputt, setzt man diese einmal falsch an. Danach kann man sich gleich eine neue besorgen, da sie dann bestenfalls noch mit Klebeband am Teleskop hält.
Ich hatte das Teleskop ca 2 Jahre in einem Besitzt. In diesen 2 Jahren habe ich 3 Zahnräder tauschen müssen weil sie einfach zerbröselt sind.
Ebenfalls der Leuchtpunktsucher mit Kompass war nicht zu gebrauchen. Die Halterung ist so spielig gewesen dass sie irgendwann einfach abbrach.
Wie sich die ganz neue Serie schlägt, kann ich nicht beurteilen. Wenn man kein GoTo braucht, kann man sich dafür auch einen gebrauchten Intes kaufen mit Gabelmontierung und hat noch Geld übrig.Der ist zwar geringfügig größer aber ist von wesentlich besserer Qualität.

Tino
Hayabusa Erstellt am: 23.06.2020 : 11:29:48 Uhr
Mal nachgefragt, wie schlägt sich eigentlich das Meade ETX125 Maksutov-Cassegrain im Vergleich mit den russischen (Intes, Intes Micro) und chinesischen (Bresser, Skywatcher) Optiken?

Ich habe verschiedentlich gehört, es soll sehr gut sein. Stimmt das? Schließlich hört man so einiges. :-)

Beispiellink:

https://www.fernrohrland-online.de/teleskope/maksutov-cassegrain/meade-etx-125-observer-html/

Gibt es bei verschiedenen Anbietern. Der Preis ist jeweils 899,- € inklusive GoTo Montierung und Stativ. Scheint mir ein attraktives Paket zu sein.

Hat jemand vielleicht dieses Teleskop oder diese Optik und möchte von seinen Erfahrungen berichten? Hatte vor Ewigkeiten einen Testbericht in einer UK Astronomiezeitschrift gelesen. Ist allerdings momentan nicht zur Hand.

Viele Grüße
Uwe

Hayabusa Erstellt am: 19.06.2020 : 12:41:50 Uhr
Gerade auf eine weitere russische Maksutov-Cassegrain Optik gestoßen.

Eine Maksutov MC MTO-11CA Russentonne.

https://www.ebay.de/itm/323985644443

Kostet sage und schreibe 500,- €! Ein stolzer Preis, aktuell mehr als ein parallel angebotener Skywatscher 180/2700 mm Maksutov-Cassegrain.

An Selbstbewusstsein fehlt es den Verkäufern dieser Geräte offenbar nicht.

https://www.ebay.de/itm/Skywatcher-Maksutov-180-2700-mm/203020528217

Beste Grüße
Uwe


Hayabusa Erstellt am: 18.06.2020 : 13:31:46 Uhr
Zitat:

Andreas-TAL

PS: Der Preis für die 8" ist ... nun was soll man sagen ... natürlich astronomisch. Andererseits: Der Markt macht die Preise - wenn man es bekäme ;)
Aber wie geschrieben die Tendenz ist ja eher deutlich zu wenig für gute russische Maksutovs (egal ob Intes, Intes Micro, STF) zu bekommen. Mein 7" STF stammt aus den Beständen, die nach der Schließung von STF noch in den Lagerhallen als Einzelkomponenten vorhanden waren. Das war im Preis dreistellig ... und 5-6x besser ist das 8" sicher nicht ;)



Mit Astrofotografie kenne ich mich nicht gut aus, bin nur knapp über die Strichspur-Aufnahmen hinausgekommen. Finde das eine schöne Aufnahme.

Dreistellig für eine 7" russische Maksutov-Cassegrain Optik? Das nenne ich ein Schnäppchen!

Wenn man bedenkt, dass der, sicher gute Intes Micro Alter-M 615 zunächst für knapp unter 1000,- € angeboten wurde, ist das ein tolles Angebot. Besser geht es kaum. Der Preis des Intes Micro Alter-M 615 ist mittlerweile auf 890,- € gesunken.

Was mich betrifft, werde ich visuell von meinen Intes Micro Optiken immer wieder aufs Neue beeindruckt. Sogar der kleine Alter-M 500 macht jede Menge Spaß.

Beste Grüße
Uwe

Andreas-TAL Erstellt am: 18.06.2020 : 10:35:58 Uhr
Was sehr gute russische Maksutovs hinbekommen ist halt eine - nach meinem Empfinden - hohe Schärfe und kontrastreiche "Brillianz" im achsnahen Beobachtungsbereich. Als Beispiel soll ein Mondbild von Anfang des Monats dienen. Nun, man kann zurecht einwenden, das Bilder weit eher die Qualität und Technik der Bildverarbeitung dokumentieren, als Technik und Qualität des Teleskops. Das mag zutreffen, ist hier aber ein eher schwaches Argument, da ich eigentlich fast ausschließlich visuell unterwegs bin und Astrofotografie per Video und Stacking nur sehr selten und dann auch nicht mit ausgefeilten Routinen mache. Zudem ist die ASI 120MC nun auch nicht (qua Bayermaske) ein Schärfewunder (also nix mit selektiv fokussierten IR-R-G-B ... Kanälen und die dann neu komponieren), die Bildrate war hier "popelig" (nur rund 20 fps), der "Bildpool" mit 25% aus rund 2.500 Bildern arg klein dimensioniert (Summenbild besteht also aus rund 500 gestackten Bildern), meine Bildbearbeitung ist sicher wenig raffiniert und das Bildergebnis hier (ein Stitch aus zwei Bildern) ist zudem nochmal arg gequält (aus PNG mit Verlust in JPG konvertiert, per Autostitch zusammengfügt, dabei nochmal angepasst, gerendert und was weiß ich noch alles und wieder mit Verlust als JPG exportiert und dann hier hochgeladen).

Was ich sagen will: Wenn bei den o.g. - recht mäßigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen - immer noch etwas Vorzeigbares rauskommt, dann liegt es eben ..., auch ..., zu einem größeren Teil ..., mehr als sonst ... an der Optik selbst.

STF7" bei f/10, ASI 120MC, 500 Bilder aus 2450 Bildern (25%) mit 18 fps. Seeing leicht über dem Normalmaß hier (Pickering 6.5-7 von 10).
Stacking per AutoStakkert3, Schärfen über Registax, Zusammenfügen der 2 Bilder durch Autostitch



Andreas-TAL

PS: Der Preis für die 8" ist ... nun was soll man sagen ... natürlich astronomisch. Andererseits: Der Markt macht die Preise - wenn man es bekäme ;)
Aber wie geschrieben die Tendenz ist ja eher deutlich zu wenig für gute russische Maksutovs (egal ob Intes, Intes Micro, STF) zu bekommen. Mein 7" STF stammt aus den Beständen, die nach der Schließung von STF noch in den Lagerhallen als Einzelkomponenten vorhanden waren. Das war im Preis dreistellig ... und 5-6x besser ist das 8" sicher nicht ;)
Hayabusa Erstellt am: 17.06.2020 : 22:22:31 Uhr
Danke für die interessanten Beiträge und Links!

Der Neupreis des 8" STF Maksutov Cassegrain war mit Sicherheit unter 4500,- €, zumal er auf der House of Optics, Germany Webseite für das Deluxe (!) Modell mit nur 3590,- € angegeben ist. Dieses Gerät ist definitiv zu teuer ausgeschrieben.

Generell gebe ich Andreas völlig recht, die russischen Maksutov-Cassegrain Geräte und teils Maksutov-Newton Optiken, gehen momentan häufig weit unter Wert über den Ladentisch. Teilweise wird auch zuviel verlangt, das ist eine andere Sache.

Bin gespannt, wie sich die Auktionen des 8" STF und des Intes Micro Alter-M 615 entwickeln.

Beste Grüße
Uwe

PS. Stimmt, der STF 7" Maksutov-Cassegrain Deluxe kommt der berühmten eierlegenden Wollmilchsau sehr nahe. Mit einem 3-4" APO Refraktor und einem guten Fernglas zusammen kann man schon sehr weite Teiles des Beobachtungsspektrums eines Amateurastronomen abdecken. Eigentlich gehört so eine "Russentonne" in jede Sammlung. :-)




Andreas-TAL Erstellt am: 16.06.2020 : 23:02:08 Uhr
Hi, ich lese hier seit geraumer Zeit mit, da sich sowohl einen IntesMicro M615 als auch eine STF7“ besitze (neben dem TAL-250K). Die (russischen) MAKs erzielen auf dem Gebrauchtmarkt erstaunlich niedrige Preise. Aus meiner Sicht viel zu niedrig, oder von der anderen Seite betrachtet sind sie oft eine Gelegenheit tendenziell überdurchschnittliche Optiken recht günstig zu bekommen. Keine Ahnung warum die MAKs eher unbeliebt sind ...
Gut, die Tuben sind in Relation zum HS eng, was das Tubusseeing begünstigt, bzw. die Teile müssen sehr gut im thermischen Gleichgewicht sein, aber sonst „verstecken“ sich dahinter oft sehr gute Teleskope.
STF hat die HS-Fokussierung nochmal besser gelöst / umgesetzt als IntesMicro. Das Spiegelshifting geht fast gegen Null. Mechanisch sind sie sehr stabil gebaut (das Meinige hat einen, nicht soll gepolsterten Transport aus Moskau (im wesentlichen Zeitungsknülle) völlig unbeschadet und ohne Dejustage überstanden).
Die Einschätzung zum 8“ und seinem Einsatz teile ich. Der Unterschied in der thermischen Anpassung zwischen 7“ und 8“ ist beiweitem nicht linear. 8“, mobil, bei ein großem Temperaturkoeffizienten lässt die 200mm oft hinter ihren theoretischen Möglichkeiten zurückbleiben.
Hier ist die gesicherte Hauptseite von STF. Die Links darauf klappen leider nicht mehr.

http://fidgor.ru/Staty/STF_General_page.html

und hier was zur 8“ Version
http://www.madpc.co.uk/~peterv/astroplover/equipnbits/Mirage.HTM

Hier findet man zahllose Testreports zu dem STF und anderen Teleskopen ... (dritter Absatz/Gruppe, nach unten scrollen).
http://fidgor.ru/Observers/test.html

An Santel kommen die STF nicht heran. Erste waren die absolute Creme de la Creme der russischen MAKs. Wobei: Santel gibt es ja noch, baut aber nur noch größere Optiken und auf Einzelbestellung.

Aus meiner Sicht ist das 7“ STF das optimale Teleskop für mobile Einsätze. Kühlt ordentlich fix aus, mechanisch sehr robust, tendenziell eher leicht, optisch hervorragend, sammelt mit 7“ genug Licht ... was will man mehr.
Ich nix ...

PS: Die russischen Seiten muss man durch einen Webseiten-Übersetzer schicken. Kann ich hier nicht bereits übersetzt verlinken, der Link bricht ...
uwe_66 Erstellt am: 16.06.2020 : 19:47:10 Uhr
Hallo Uwe,

Zitat:
Ist letztlich egal, woher der "Neupreis" von 4500,- € stammt. Immerhin erklärt das den aufgerufenen Preis von 2300,- €, entsprechend ca. 50% des fiktiven Neupreises. Zu teuer bleibt das Gerät meiner Meinung nach allemal.



Der "Neupreis" ist wohl eher ein Fantasiepreis der den hohen "Wunschpreis" rechtfertigen soll. Da ich selber so einen hatte, weiß ich auch wie viel der mal gekostet hat, auf jeden Fall war der Kaufpreis nicht so hoch.

Gruß
Uwe
Neuge Erstellt am: 16.06.2020 : 19:42:49 Uhr
Leider beantwortet der Anbieter auch keine Fragen. Da will sich wohl jemand das damals zu viel bezhalte Geld wieder holen.
Irgendein Dummer wird sich schon finden. Leider ist das in letzter Zeit immer mehr im Kommen. Leute wollen für ihr altes Zeug am besten noch mehr als den Neupreis haben.

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