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 Entscheidungshilfe benötigt - Mak oder Newton

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Ü B E R S I C H T    
alex123 Erstellt am: 02.12.2019 : 09:40:30 Uhr
Liebe Gemeinde,

ich benötige etwas Entscheidungshilfe. Nachdem ich jetzt schon eine Weile mit einem 90/900 FH beobachte, entstand der Wunsch, mich etwas zu vergrößern. Neulich lief mir dazu auch noch eine günstige gebrauchte EQ5 über den Weg. Der Schwerpunkt liegt, auch durch geographische und wohnliche Gegebenheiten klar auf Mond und Planeten, vielleicht ganz selten mal DS im Urlaub. Mond Fotgrafieren wäre vielleicht hin und wieder ganz nett, ist aber nicht so wichtig.

Eigentlich hatte ich mich schon so ein bisschen in einen 5" Maksutov verliebt. Und doch bin ich mir der Sache nicht so sehr sicher wie ich es gerne hätte. Für etwa gleiches Geld wird zB ein 6"/f6 Newton auch als planetengeeignet beworben (und wird von der EQ5 wohl auch noch vernünftig getragen). Außerdem kommen Maks im Vergleich zu Newtons oft nicht besser weg. Und dem 6" Cassegrain von TS hätte ich durchaus auch eine Chance gegeben.
Lange Rede kurzer Sinn, jetzt bin ich so schlau als zuvor.

Hat vielleicht jemand noch eine Anregung für mich? Gesucht wird ein planetenoptimiertes Fernrohr für die EQ5 zwischen 5" und 6" und 300-500€, mit dem ich vielleicht auch mal mit meiner DSLR den Mond aufs Korn nehmen kann. Ist das zuviel auf einmal gewollt?

Viele Grüße,
Alexander
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
alex123 Erstellt am: 05.12.2019 : 16:30:34 Uhr
Ich denke, es wird ein 13mm Hyperion. Mit dem schmalen Ring gibt das nämlich 10,8mm Brennweite.
hanswerner Erstellt am: 05.12.2019 : 13:40:40 Uhr
So, hier noch ein 11mm Okular...

https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5339_Explore-Scientific-11mm-Weitwinkel-Okular---82----wasserdicht.html
stefan-h Erstellt am: 05.12.2019 : 12:50:31 Uhr
Hi,

aktuell als Mak-Newton mit nur 26% Obstruktion noch zu bekommen der SkyWatcher Explorer 190MN DS Pro OTA Maksutov-Newton 190/1000, ist aber für den TO wohl zu teuer und vor allem zu schwer.
Zitat:
...aber es gibt kaum Okulare mit 11mm Brennweite am Markt.
Wenn es etwas teurer sein darf- das TeleVue DeLite 11 mm und mit mehr eGF, aber auch noch teurer das TeleVue Nagler VI 11 mm

Gruß Stefan
alex123 Erstellt am: 05.12.2019 : 12:20:45 Uhr
Danke hanswerner,
habe den Text gelesen. Ich hatte mich darüber hinaus auch an diesem Thread orientiert, was die kleinste Austrittspupille angeht (so ganz in Stein gemeißelt ist der Wert ja offenbar auch nicht): http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=3768
0,8mm scheint mir recht häufig genannt zu werden. Für gute Bedingungen natürlich. Von mir aus auch 0,7mm, aber es gibt kaum Okulare mit 11mm Brennweite am Markt.
Den Wert von 1,5-2mm AP für weniger gute Beobachtungsbedingungen kannte ich auch, so kam ich auf das 20mm TSSWM.

Bin ich an irgendeiner Stelle auf dem Holzweg?


hanswerner Erstellt am: 05.12.2019 : 11:43:46 Uhr
Hier ein Link zum Thema AP, bitte gut durchlesen:

https://www.sternfreunde-muenster.de/pdf/apupille20101.pdf

Ich hoffe es wird dir klarer...
Niklo Erstellt am: 05.12.2019 : 11:34:26 Uhr
Hallo,
beim Skywatcher 180 f/15 wird 30% Obtruktion angegeben:
Ich denke, dass im Bereich 30% Obtruktion für die gängigen Mak schon realistisch und gut sind.
Bei den alten Intes Maks hab ich etwas vob 27% gelesen.

Beim 6" f/12 Cassegrain hat man laut TS 38 % Obstruktion. Bei der 8" Variante sind es laut TS nur 33% Obtruktion.

Der 6" Ritchey-Chrétien Pro RC hat 50% Obtruktion.

Der Celestron C6 XLT 152/1500 Schmidt-Cassegrain. Die 8" Variante soll 31% Obtruktion besitzen.
Demnach wären die SC von der Abschattung ähnlich wie der Mak. Der Vorteil beim Mak ist, dass die optisch wirksamen Flächen alle sphärisch sind. Das stellt einen Fertigungsvorteil da so dass die optische Qualität relativ leicht gut erreichbar ist.
Einen direkten Vergleich der Teleskoptypen hab ich nicht gemacht.
Nachtrag: Zum Vergleich ein 6" f/6 Newton von GSO mit 30% Obstruktion.
Servus,
Roland
alex123 Erstellt am: 05.12.2019 : 11:03:01 Uhr
Um extra dafür nicht noch den xten zusätzlichen Thread gleichen Inhalts zu eröffnen, kapere ich jetzt einfach mal meinen eigenen und werfe die Frage nach Okularen in die Runde (falls doch ein neuer Thread angemessen wäre, lasst es mich bitte wissen).
Ich habe ein 20mm TSSWM (mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin) und suche jetzt noch ein Okular für höhere Vergrößerungen an einem f15 Mak. Das ist gar nicht so leicht, weil ich meine Brille wegen Astigmatismus gerne aufbehalte und Wert auf den Luxus eines großes Gesichtsfeldes lege.
Eine Austrittspupille von etwa 0,8mm (bei 1mm würde ich ohne weiteres ein 15mm HR Planetary wählen, ich habe das 8mm und finde es toll; aber mit 15mm ist mir die Vergrößerung zu klein. Bin ich da hoffentlich nicht auf dem Holzweg?) liefern z.B. das

Celestron X-Cel
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p6962_Celestron-X-Cel-LX-12mm-1-25--Planetenokular---60--Feld---6-Element.html

Baader Hyperion
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p133_Baader-13-mm-Hyperion-Weitwinkel-Okular---68--Gesichtsfeld.html

TS Expanse
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4918_TS-Optics-Okular-Expanse-13-mm-Weitwinkelokular-1-25--und-2-Zoll-Anschluss.html

TS ED
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4931_TS-Optics-1-25--ED-Okular-12mm---60--ebenes-Bildfeld---hoher-Kontrast.html

Man sieht, wo es preislich hingehen soll/darf. Ich habe zwar schon viel über all diese Okulare gelesen, aber man findet nur selten direkte Vergleiche und dann auch noch in dem Brennweitenbereich 12-13mm. Könnt ihr mir vielleicht auch hier noch einen guten Rat geben? Ist die angepeilte AP von 0,8mm vernünftig?

Viele Grüße,
Alexander

hanswerner Erstellt am: 05.12.2019 : 10:16:55 Uhr
--> Stefan,

Wenn man eine wirklich kleine Obstruktion sucht muss man einen Mak-Newton nehmen, der 7" Mak - Newton MN 78 glänzt da mit 13,4%, der MN68 mit 15%- nur die sind fast nicht mehr zu bekommen.

Ja leider, der MN78 wird nur noch auf Anfrage zu einem stolzen Preis gefertigt s.Link

http://www.hoo-germany.de/product_info.php/info/p302_Intes-Micro-MN-78-7--f8-Mak-Newton-OTA.html

Und da weis ich nicht ob die Seite aktuell ist
Niklo Erstellt am: 05.12.2019 : 08:01:29 Uhr
Hallo
Zitat:
Original erstellt von: Klemmi
Die Bresser Geräte finde ich mit f14+ zu lichtschwach, nachteilig bei visuell


Nun, ein Weitwinkelgerät wird man aus einem f/15 Gerät nicht machen können. Ansonsten hängt die Bildhelligkeit von der Austrittspupille ab.
Austrittspupille = Öffnung / Vergrößerung
Man könnte sagen, dass man bei f/15 Schwierigkeiten hat auf niedrige Vergrößerung zu kommen. Wenn man 0,5x Reducer einsetzt, kann man aber z.B. beim 127/1900 Mak mit einem 32 mm Plössl auf eine Austrittspupille von 4,3 kommen. Das ist durchaus in Ordnung, vor allem, wenn der Hauptfokus auf Planeten und Mond und heller Objekte liegt.
Es gibt bei Skywatcher auch ein f/15 Mak. Den 180/2700
Das ist natürlich schon 7,8 kg schwer. Visuell wird das noch gehen, da der Tubus keinen langen Hebel hat. Für Planeten- und Mondvideos/bilder ginge es auch. Es ist aber vermutlich an der oberen Grenze. Ich würde beim 5" Mak bleiben.
Servus,
Roland
alex123 Erstellt am: 04.12.2019 : 22:39:34 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Klemmi
Die Bresser Geräte finde ich mit f14+ zu lichtschwach, nachteilig bei visuell


Macht das einen großen Unterschied zu den f11,8 beim Skywatcher? In Hinblick auf geeignete Okulare (ich habe zwei HR Planetarys und ein TSSWM) dürfte es sich ja nicht viel nehmen. Ich hatte mich gerade wegen der großen Brennweite für den Bresser 127 Mak interessiert, auch im Gedanken an fokale Mondfotografie. Ich dachte, je größer die Brennweite, desto besser? Oder ist es klüger, lieber f11,8 und dazu eine gute 1,5x Barlow zu verwenden, um die Vergrößerung zu ändern?
Über die Unterschiede in der Hauptspiegel-Justage zwischen Skywatcher und Bresser wurde schon geschrieben, letzterer kommt dabei besser weg (abgesehen von dem Plastikdeckel hinten, aber den kann man ja durch ein Alu-Frästeil ersetzen, gleich zusammen mit der Sucherhalterung).
stefan-h Erstellt am: 04.12.2019 : 22:03:45 Uhr
Hi Hanswerner,
Zitat:
Maksutow-Systeme habe den Vorteil einer relativ geringen Abschattung um die 20%, was ein deutlich kontrastreicheres Bild gibt.


Wäre schön, aber so niedrig ist die Obstruktion leider nicht. Für den 150-er Skywatcher findet sich z.B. die Angabe: Sekundärspiegel-Obstruktion ist nur 30% und für den 127mm Sw und ebenso den Intes Alter M 500 findet man die Angabe 33%.

Wenn man eine wirklich kleine Obstruktion sucht muss man einen Mak-Newton nehmen, der 7" Mak - Newton MN 78 glänzt da mit 13,4%, der MN68 mit 15%- nur die sind fast nicht mehr zu bekommen.

Gruß
Stefan
mbba Erstellt am: 04.12.2019 : 22:01:21 Uhr
Hallo Andreas (Klemmi),

das mit dem Sucherschuh kann ich nur bestätigen.
Habe mir für meinen Bresser, allerdings ein Refraktor FH 127/1200, extra einen anderen Sucherschuh montiert, damit ich meine vorhandenen Sucher verwenden kann.

Habe gerade ein bisschen den Mond mit meinem 5" (127/1500) Maksutow beobachtet. Es ist immer wieder erstaunlich was der so zeigt.
Hab allerdings vergessen meine Taukappe drauf zu machen. Dennoch .

(==>)Alexander schaff Dir eine Taukappe an.
Klemmi Erstellt am: 04.12.2019 : 21:30:07 Uhr
In Sachen Kontrast und Schärfe würde ich dem Maksutov den Vorrang einräumen im Vergleich zum SC/RC mit höherer Obstruktion.

Ich finde nicht dass sich 50% Aufpreis vom 5" auf 6" Mak lohnen, da jeder brauchbare 8" Newton für weniger Geld den 6" Maksutov am Planeten versenken würde und nicht nur da.

Ich selbst hatte den Celestron SLT 127/1500 im Zusammenspiel mit einem Bino im Einsatz und habe noch nie so tolle Mond/Planetenbeobachtungen vorab gesehen, kein Takahashi Apo (mono) und kein Großdobson bei guten Bedingungen kam an die Abbildung heran. Wenn Du natürlich preiswert an einen 6" Mak 'rankommst, dann würde ich den nehmen, ansonsten Preis/Leistung den 127er. Die Bresser Geräte finde ich mit f14+ zu lichtschwach, nachteilig bei visuell, den proprietären Sucherschuh zu umständlich (kein Vixen Standard)
hanswerner Erstellt am: 04.12.2019 : 21:16:20 Uhr
Hallo Alexander,

mit deiner EQ5 hast du eine Tragkraft von 10Kg, somit würde auch ein 6" Maksutow mit ca. 6Kg Gewicht noch getragen werden. Aber die Luft nach oben wird in Bezug fotografisch recht eng. Der von dir angesprochenen 6" Cassegrain hat eine Abschattung von 38%, den würde ich nicht nehmen.
Maksutow-Systeme habe den Vorteil einer relativ geringen Abschattung um die 20%, was ein deutlich kontrastreicheres Bild gibt.

Eine Kaufentscheidung was wohl das passenden Teleskop für dich ist, wirst letztendlich nur du fällen können.
alex123 Erstellt am: 04.12.2019 : 18:11:39 Uhr
Liebe Gemeinde,
vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Über ein Dobson hatte ich wegen des Öffnung/Preis-Verhältnis auch nachgedacht, aber ich glaube, es muss für mich eine parallaktische Montierung sein.
Ich werde beim Maksutov bleiben. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob es statt 5“ nicht doch lieber gleich 6“ sein sollen. Die Auskühlzeit soll mich nicht stören, viel mehr die Frage, ob der Detailgewinn den doppelten Preis rechtfertigt.

Außerdem läuft mir immer wieder der 6“ TS Cassegrain über den Weg; von Omegon gibt es ein sehr ähnlich aussehendes für den gleichen günstigen Preis. Bei Cloudynights liest man Gutes von einem 6“ GSO Classic Cassegrain, das wahrscheinlich nicht viel anders ist. Kann dazu jemand etwas sagen? Ich kann mir irgendwie nicht so richtig vorstellen, wie das mit dem Verzicht auf die Schmidt-Platte funktioniert.

Viele Grüße,
Alexander

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