Statistik
Besucher jetzt online : 360
Benutzer registriert : 22579
Gesamtanzahl Postings : 1113315
Astroshop
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Passwort vergessen?

 Alle Foren
 Astronomie – die Wissenschaft
 Neues aus der Astronomie (Astronews)
 Der Asteroid vor 65 MJ und die Meeresversauerung

Hinweis: Sie müssen sich registrieren, um eine Antwort schreiben zu können.
Um sich zu registrieren, klicken Sie hier. Die Registrierung ist kostenlos!

Auflösung:
Benutzer:
Passwort:
Funktion:
Format: FettKursivUnterstreichenDurchstreichen Links ausrichtenZentrierenRechts ausrichten Horizontale Line Hyperlink einfügenEmail einfügenBild einfügen Code einfügenZitat einfügenListe einfügen Spoiler einfügen
   
Nachricht:

* HTML ist AUS
* Forum Code ist AN
Smilies
Lächeln [:)] Lachen [:D] Cool [8D] Erröten [:I]
Lechzen [:P] Teufel [):] Winken [;)] Clown [:o)]
Blaues Auge [B)] Achter Kugel [8] Angst [:(] Schüchtern [8)]
Schockiert [:0] Verärgert [:(!] Erschöpft [xx(] Müde [|)]
Küsse [:X] Zustimmen [^] Mißbilligen [V] Frage [?]

  Signatur anhängen.
Dieses Thema abonnieren.
    

Ü B E R S I C H T    
HWS Erstellt am: 30.10.2019 : 12:03:18 Uhr
Die Versauerung der Meere durch CO2 Ausstoß könnte die Katastrophe vor 65 Millionen Jahren noch in diesem Jahrhundert übertreffen.
Damals brauchte die Natur 100 000 Jahre, um sich wieder zu erholen.

https://www.spiegel.de/plus/historisches-artensterben-als-der-todesregen-ueber-die-erde-kam-a-00000000-0002-0001-0000-000166611619
D I E    4   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Kalle66 Erstellt am: 30.10.2019 : 16:41:30 Uhr
hmm, wer von Meerwasser spricht und da keine Unterscheidung der "Schichttiefen" vornimmt, klingt für mich nicht seriös. Meint er jetzt oberflächennahe Gewässer wie die Nordsee oder auch die tausende Kubikkilometer Wasser tief am atlantischen Rücken? Da dürfte nach meinem Kenntnisstand noch gar kein anthropogener CO2 der letzten 100 Jahre angekommen sein; mangels Austausch.

Wenn's Wasser wärmer wird, nehmen die Ozeane zudem eher weniger Gase auf. Wenn's Eis schmilzt, steigen die Pegel, das Verhältnis von Landmasse zu Wasserfläche verschiebt sich. ... zu viele Unbekannte, über die keine Aussagen gemacht werden.

Auch kenne ich nicht den Sauerstoffgehalt zur Zeit der Dinos. Hat nicht mal jemand ermittelt, dass die Größe der Landtiere vom Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre abhängig sei? Wenn dem so ist, war er vor 65 Mio wohl höher als aktuell die 21%. Sprich es gab eine komplett andere Atmosphäre. ... ah, hier steht was darüber ...
https://www.wissenschaft.de/astronomie-physik/gigantismus-fliegen-und-antiaging-sauerstoffreiche-luft-loeste-vor-300-millionen-jahren-einen-innovationsschub-aus/
mag16 Erstellt am: 30.10.2019 : 15:38:30 Uhr
Hallo Hans,

alles klar, danke für den Textausschnitt. Das klingt ja dann doch deutlich differenzierter.

Viele Grüße,
Marco
HWS Erstellt am: 30.10.2019 : 15:22:25 Uhr
Das war ja blöde, der Artikel sollte einsichtig sein.
Hier die letzten Auszüge:
"Und was hat all das mit der Gegenwart zu tun? "Möglicherweise mehr, als uns lieb sein kann", sagt Henehan, der inzwischen am Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam arbeitet. Denn auch heute versauern die Ozeane. Das durch Schornsteine und Auspuffe ausgestoßene Kohlendioxid löst sich im Meerwasser und bildet dort Kohlensäure.

Schon jetzt ist der pH-Wert global um fast 0,1 gesunken; und wenn es nicht gelingt, die CO2-Emissionen zu beschränken, könnten es bis zum Ende dieses Jahrhunderts 0,3 werden - der Säureschock wäre damit vergleichbar mit jenem zur Zeit des großen Artensterbens.

Reicht das, um einen Kollaps des marinen Ökosystems auszulösen? Nein, glaubt der Erlanger Paläontologe Wolfgang Kießling. "Die Verhältnisse am Ende der Kreidezeit unterscheiden sich fundamental von den heutigen", sagt er. "Heute haben wir es mit einer globalen Erwärmung zu tun." Damals hingegen sei die Erde abgekühlt.

Henehans Co-Autorin Pincelli Hull von der Yale-Universität hält es trotzdem für denkbar, dass das Ökodesaster in den Meeren bereits begonnen habe - auch wenn es schwierig sei, die Umstände vor 66 Millionen Jahren mit den heutigen zu vergleichen. Zumal nach dem Asteroiden-Crash Ausnahmezustand auf der Erde herrschte: Feuerstürme walzten Wälder nieder, Tsunamis rasten durch die Ozeane, Staub verdunkelte die Erde. Aber auch heute sei das Meer vielfältigen Stressfaktoren ausgesetzt, argumentiert Hull. "Es kommen Überfischung, Überdüngung, Erwärmung und Verschmutzung zusammen."

Die Versauerung könnte unter all diesen Faktoren als besonders starke Triebkraft des Niedergangs wirken. "Damals hat sie das Ökosystem in eine Abwärtsspirale hineingetrieben", sagt Hull. 100.000 Jahre habe es gebraucht, sich zu erholen."

Gruß Hans
mag16 Erstellt am: 30.10.2019 : 13:55:08 Uhr
Hallo Hans,

ich kann von dem Artikel leider nur die ersten Zeilen lesen, aber es kommt mir schon etwas gewagt vor, die beim Asteroideneinschlag entstandene Schwefelsäure (aus Schwefeldioxid und Wasser unter oxidativen Bedingungen gebildet) mit Kohlensäure (H2CO3) zu vergleichen und daraus Prognosen für die Zukunft abzuleiten. Man vergleicht hier ja eine äußerst starke Säure mit einem schwach sauren Puffersystem, das man in jeder Sprudelfalsche vorfindet. Dass eine Versauerung der Meere generell schlecht ist, ist aber natürlich unstrittig...

Viele Grüße,
Marco

Astrotreff - Astronomie Treffpunkt © Astrotreff 2001 - 2020 Zum Anfang der Seite
Diese Seite wurde in 0.32 sec erzeugt. Snitz Forums 2000

Der Astrotreff bedankt sich für die Unterstützung von:



?