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Ü B E R S I C H T    
quineajoya Erstellt am: 05.08.2019 : 11:29:11 Uhr
Hallo zusammen
Ich möchte mir ein Teleskop kaufen und weiss nicht, ob sich ein Linsenteleskop oder ein Spiegelteleskop mehr lohnt. Ich habe bereits ein #715; billiges ´ Linsenteleskop und bin nicht richtig zufrieden damit, denn ich sehe damit gerade mal Mond und Sonne scharf. Jupiter ist absolut unscharf... ( Vielleicht mache ich auch etwas falsch ?)
Danke für die Antworten!
Quineajoya
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Niklo Erstellt am: 13.08.2019 : 18:20:22 Uhr
Hallo Sven,
ich würde auf jeden Fall einen eignen Thread aufmachen, wenn Du noch mehr darüber erfahren möchtest.
Schön wären auch Fotos von dem Teleskop und dem Zubehör, dann kann man mehr darüber sagen.

Servus,
Roland
Svenh1977 Erstellt am: 13.08.2019 : 15:58:25 Uhr
Hallo hasebergen

Vielen Dank für den super Tipp.Schon gedacht das es ein begabtes Teil ist.Hatte mich nie damit beschäftigt und ewig liegen lassen. Mfg
hasebergen Erstellt am: 13.08.2019 : 15:43:05 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Svenh1977

Hallo zusammen...
Bin neu hier...
Ich habe ein Refraktor 100x1000 carl zeiss Jena mit Holzkiste vor einiger Zeit geerbt.Soll ich es behalten oder eher verkaufen wenn es nur rum steht?



Moin Svenh,

wenn Du Spass am Beobachten hast, behalte den auf jeden Fall. Ist ein sehr schönes wie seltenes Gerät.
Und wenn Du es verkaufen möchtest ... hab Geduld und frag nach. Es rennen leider überall einige Geier rum, die machen unbedarften Leuten ihre Sachen madig, reden die schlecht, kaufen diese Sachen dann aber "ganz gnädig" für einen Appel und ein Ei auf und wollen damit stumpf Reibach machen
Gerade bei Zeiss-Sachen (die sehr gesucht sind), ist dies häufig der Fall.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen: alleine der Tubus (vorausgesetzt, der ist 100% i.O.) vom 100/1000er geht für um die 1800/2000e über den Tisch. Wenn da also jemand kommt und loslegt "ach nur 10cm Öffnung, ich geb Dir 500 ...." sag ihm; dass das als Anzahlung nett wäre. Rest dann bei Übergabe.

Aber dringender Tip: behalte das Teil, wenn Du (oder jemand anders in Deinem Umfeld) mal vorhast, zu beobachten.

Greetz Hannes
Svenh1977 Erstellt am: 13.08.2019 : 15:36:24 Uhr
Vielen lieben Dank #128077;
stefan-h Erstellt am: 13.08.2019 : 15:27:00 Uhr
Hallo Sven,

erst mal willkommen hier auf Astrotreff.

Zu deiner Frage- mach doch besser einen eigenen Beitrag dazu auf. Es dürften einige Antworten und auch Fragen kommen und damit wäre das hier mit Bezug zu einem anderen Thema störend.

Vorab- kannst du auch ein paar Fotos machen und diese hier in (dann deinem eigenen) Beitrag hochladen?

Wie Bilder hochladen erklärt findest du hier- http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=6649

Gruß Stefan
Svenh1977 Erstellt am: 13.08.2019 : 15:17:48 Uhr
Hallo zusammen...
Bin neu hier...
Ich habe ein Refraktor 100x1000 carl zeiss Jena mit Holzkiste vor einiger Zeit geerbt.Soll ich es behalten oder eher verkaufen wenn es nur rum steht?
dkracht Erstellt am: 11.08.2019 : 20:42:00 Uhr
Hey Quineajoya,
ob Newton oder kleiner Refraktor ist wirklich eine sehr sehr persönliche Geschmackssache. Am besten probiertst Du mal beides praktisch aus...
Ich persönlich bin bei einem kleinen Refraktor ED80/600 gelandet und habe eine dafür ordentliche Montierung (HEQ5 Pro) genommen.
Du must Dich wirklich fragen, an was Du auf die Dauer richtig Spass hast. Fotografieren und rumtüfteln an Software etc. oder eher "spechteln" oder basteln oder Remote Teleskope...?
Alles kann Spaß machen. Es kommt nicht darauf an, was andere Sternfreunde für "Spielzeug" oder für "professionell" halten.
Vor allen Dingen finde ich, sollte man das Equimpment was man dann irgendwann mal hat und den Standort auf dem man halt sitzt einfach immer mehr ausreizen und seine Vorgehensweisen optimieren.
Ich freue mich über Fotos, die ich selbst gemacht habe und wobei ich an die Grenzen meiner gegebenen Bedingungen stosse. Hubble Space Teleskop will und kann ich nicht übertreffen.
Cleas Skies
Dietrich
mbba Erstellt am: 06.08.2019 : 12:38:11 Uhr
Hallo Hannes, Quineajoya,

ich denke auch, dass erst mal die grundsätzlichen Fragen angegangen werden sollten.

Da hat Hannes schon mit
Zitat:

ich denke mal, Deine Teleskopwahl ist von mehreren Faktoren abhängig:
- Beobachtungsstandort; wie weit musst Du das Gerät zum Beobachtungsplatz schleppen
- daraus folgernd ggf. die Notwendigkeit eines Transportes an eine dunkle Stelle
- Beobachtungsvorlieben
- natürlich: Budget.


einiges aufgeführt.

Insgesamt Deine, von Michael schon erwähnten, Beobachtungsbedingungen.

Aber vorweg:
Es wird sich für jede Bedingung was finden lassen.

Von wo soll beobachtet werden?
Feld
- sehr schön, wenn Du einen dunklen Platz gefunden hast
- da spielt allerdings das schleppen, Transportabilität, von Hannes rein
- wenn Du in der dritten Etage wohnst, ist mehrmaliges Runter und Rauf notwendig und das Ganze auch, wenn Du müde zurück kommst
- ich weiß jetzt nicht wie Alt Du bist, aber wenn Du das schöne Hobby Astronomie langfristig angehst, wirst Du zwangsläufig älter
Balkon
- Balkon schränkt auch ein, ob nun Dobson oder Stativ, außer er ist genügend breit
- Stativ wird schon sehr breit, wenn ich über eine hohe Brüstung kommen muss
- die Luftunruhe durch die Unter- Übermieter, Hauswände etc.
- Höhe der Brüstung, ein Dobson müsste da schon zumindest auf einer umgedrehten Getränkekiste zu stehen kommen
- nimmt aber weniger Platz weg als ein Stativ
Terrasse, Garten
- das ist natürlich sehr schick , bei kühler und trockener Lagerung in der Garage oder im Keller ist schneller Einsatz möglich

Was auch zu beachten wäre, ist die Lichtverschmutzung bei Dir.
Stadt, Stadtrand, mehr ländlich usw.

Was soll beobachtet werden?
- Mond u. Planeten, DeepSky

Wie soll beobachtet werden?
- visuell, fotografisch

Was steht an Geld zur Verfügung?
- lieber etwas länger sparen
- oder wie von Hannes schon vorgeschlagen, gebraucht Kauf
hasebergen Erstellt am: 06.08.2019 : 07:29:41 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Christian_P

Hallo Quineajoya,

ein Newton ist das absolut überlegene System, wenn du viel sehen willst. Linsenteleskope sind teuer und in den erschwinglichen geringen Objektiv-Durchmessern einfach noch zu leistungsschwach.


Beim Linsenteleskop sollte es schon ein APO sein und mindestens 5 Zoll (125mm) Objektivdurchmesser. Das wird dann aber schon ziemlich teuer, nicht nur, weil dann auch eine gute Montierung (Aufstellung) gebraucht wird. Für dich sicher keine Option.

Für das Geld des BRESSER Taurus 90/900 NG kannst du dir ein leistungsfähiges Newton als Dobson kaufen. Da hast du mehr davon.



Gruß
Chris




Moin,

ich denke mal, mit dieser Wortwahl wolle der gute Chris ("überzeugter Newton-Fan") mal wieder die klassische Spiegel-Linsen-Diskussion losbrechen.

Chris ... diese Zeiten heftigsten "Clashes" über das Thema sind rum, haste wohl verpasst.


Liebe Quineajoya (wirklicher Name ?),

ich denke mal, Deine Teleskopwahl ist von mehreren Faktoren abhängig:
- Beobachtungsstandort; wie weit musst Du das Gerät zum Beobachtungspplatz schleppen
- daraus folgernd ggf. die Notwendigkeit eines Transportes an eine dunkle Stelle
- Beobachtungsvorlieben
- natürlich: Budget.


Grundsätzlich würde ich diese Punkte erstmal beantworten.
Dann: warum nicht gebraucht kaufen? Mit etwas Geduld kann man da aus wenig Geld viel rausholen. Wenn Du weisst, wo Du teleskopmässig hinmöchtest, entweder hier (oder im Nachbarforum) den Gebrauchtmarkt durchstöbern; Du kannst auch ein Gesuch schalten.
Odfer die ebay-Kleinanzeigen sind auch sehr ergiebig. Und wenn Du da etwas gefunden hast, frag hier doch einfach mal nach, ob das auch okay ist - Du bekommst bestimmt Hilfe.

Mal ein Beispiel für ein solides gutes Teleskop für recht kleines Geld (das wird auch unseren "überzeugten Newton-Fan" erfreuen):

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vixen-teleskope/1168872583-242-1383

Hier wärest Du mit 150€ dabei. Aber leider ist dieser Verkäufer zu faul zu versenden - sehr schade (dieses "Nur Selbstabholer" ist eine sich zunehmend in den letzten Jahren ausbreitende Nerverei; vor vier/fünf Jahren war das deutlich positiver).

Aber solche Angebote gibt es immer wieder - dies habe ich mal eingestellt, um zu zeigen, was mit 150€ möglich ist.

Das was so üblich in diesem Preissegment als Neuware angeboten wird und im ähnlichen Öffnungssegment liegt, kann man - zumindest mechanisch - zu 99% als Schrott bezeichnen, da wackelt und zittert alles und zudem ist gerne und viel Plastik im Spiel.

Wichtig: Geduld! Und frag hier immer wieder nach

Greetz Hannes
Wattwurm Erstellt am: 06.08.2019 : 01:40:14 Uhr
Es kommt drauf an, wie Deine Beobachtungsbedingungen sind. Bist du beispielsweise auf einen Balkon zum Beobachen angewiesen, dann kann ein Newton= Spiegelteleskop= Dobson problematisch sein, weil sich der Einblick seitlich vorne befindet.

Gruß

Michael
Christian_P Erstellt am: 05.08.2019 : 19:22:42 Uhr
Hallo Quineajoya,

ein Newton ist das absolut überlegene System, wenn du viel sehen willst. Linsenteleskope sind teuer und in den erschwinglichen geringen Objektiv-Durchmessern einfach noch zu leistungsschwach.


Beim Linsenteleskop sollte es schon ein APO sein und mindestens 5 Zoll (125mm) Objektivdurchmesser. Das wird dann aber schon ziemlich teuer, nicht nur, weil dann auch eine gute Montierung (Aufstellung) gebraucht wird. Für dich sicher keine Option.

Für das Geld des BRESSER Taurus 90/900 NG kannst du dir ein leistungsfähiges Newton als Dobson kaufen. Da hast du mehr davon.



Gruß
Chris
stefan-h Erstellt am: 05.08.2019 : 13:32:11 Uhr
Hi "Quineajoya",

du hättest die Antwort von Kalle genauer durchlesen sollen, das von dir gelinkte Teil gehört exakt in die Kategorie mit Wackeldackel" Einfachst-Montierung. Die beworbene Vergrößerung von Vergrößerung mit enthaltenem Zubehör: 45x - 675x ist absoluter Unsinn. Wird zwar etwas relativiert mit der Angabe Maximale empfohlene Vergrößerung 180, aber wozu dann das 675x? Nur weil das mitgelieferte einfache Zubehör das ermöglicht?

Ergänzend zu den Ausführungen von Kalle- unter 300€ gibt es nicht so viele vernüftige Angebote, die wenigen mit gut brauchbarer Optik und halbwegs guter Montierung bieten dann nur eine sehr kleine Öffnung oder kommen in Form der kleinen Tischdobson daher.

Wenn du halbwegs etwas Öffnung wünscht, um damit auch über längere Zeit hinweg zufriedenstellende gute Beobachtungen machen zu können bleibt eigentlich nur der 200/1200 Newton als Dobson montiert. Damit hast du ausreichend Öffnung stabil montiert. Alternativ noch ein 150/1200 Dobson, aber die Preisdifferenz zu dem 200mm Newton ist nicht sehr groß.

Kalle66 Erstellt am: 05.08.2019 : 13:15:26 Uhr
Ich kenne das Teleskop nicht, aber wenn ich 900mm Brennweite lese und dann diese aus Luft bestehende Montierung, die kaum eine Fotokamera trägt ... wertige Fotostative sind schon stabiler, kosten allerdings auch mehr...

Ich täte davon die Finger lassen, allein wegen dem Monti-Werbebild.
quineajoya Erstellt am: 05.08.2019 : 13:12:13 Uhr
Hallo Kalle66
Vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen. Dann wäre also dieses Teleskop für mich (Anfänger) besser geeignet...
Link:
https://www.bresser.de/Astronomie/BRESSER-Taurus-90-900-NG-Linsenteleskop-mit-Smartphone-Kamera-Adapter.html?
Grüsse und vielen Dank:
Quineajoya
Kalle66 Erstellt am: 05.08.2019 : 12:59:52 Uhr
Kurz:
Vor allem Newton-Spiegelteleskope in Dobsonbauweise haben die größte Lichtsammelleistung bei gegebenen Budget. Interessant vor allem, wenn man Deepsky beobachten möchte UND einen wirklich dunklen Beobachtungsstandort hat .

Visuell hat ein Newton-Teleskop auf einer deutschen (parallaktischen) Stativmontierung einen erheblichen praktischen Nachteil, denn man schaut seitlich rein und in der Hälfte der Fälle steht einem das Stativ dann im Weg. Da muss man das Teleskop dann immer in seinen Halteschellen auf die andere Seite rotieren.

Linsenteleskope spielen ihre Stärke vor allem aus, wenn es um die Abbildungsschärfe geht, z.B. an Planeten oder beim "Trennen" von eng beieinander stehenden Doppelsternen. Lässt man die Billigheimer mal außen vor, ist ein guter Refraktor mit einer Öffnung von 100mm da jedem Spiegelteleskop überlegen. Die kleinen Spiegelteleskop leiden durch die Obstruktion (Fangspiegel mitten im Lichtweg und Fangspiegelstreben), die großen Spiegelteleskope reagieren viel empfindlicher auf Luftunruhen, so dass sie in der Praxis ihre Größe nur ganz selten ausspielen können. Wir haben auf einem Teleskoptreffen letztes WE das wieder auf die Spitze getrieben und die Epsilon Lyra (Doppelpack an Doppelsternen) mit einem perfekten 100 mm Apochromat bis 600-fach vergrößert und Beugungsringe im Fokus gesehen. Davon kann ein Spiegelteleskop nur träumen.
Der Nachteil ist halt, dass man mit 100mm nur begrenzt Licht einfangen kann und das Bild bei hoher Vergrößerung immer dunkler wird.

Wohnt man in einer Stadtrandlage mit mittelmäßig dunklen Himmel (Milchstraße schimmert gerade so durch oder auch nicht), dann kann ein Spiegelteleskop seine Stärke (viel Licht einzufangen) nicht richtig ausspielen, denn es fängt dann auch viel Lichtverschmutzung ein.

Einfache billige Refraktoren können durchaus brauchbare Abbildungen schaffen, leiden aber oft unter dem Farbfehler oder sind wegen schlampiger Montage vielleicht sogar "unbrauchbar". Am schlimmsten sind aber die "Wackeldackel" Einfachst-Montierungen, die in der Preisklasse bis 300 Euro so mitgeliefert werden. Das ist Astronomie zum Abgewöhnen, wenn jede Berührung ab 100-facher Vergrößerung erst mal 10 Sekunden nachschwingt und man sich gar nicht mehr traut, das Teil zu berühren.

Einsteiger unterschätzen auch regelmäßig die Seeingbedingungen (Luftunruhen, Flimmern) und können das nicht von der optischen Leistung des Teleskops unterscheiden. Also: Man sucht sich Sachen am Himmel aus, die wirklich oben im Zenit stehen und nicht flach am Horizont, wenn man ein Teleskop mal "testen" will. Ein Jupiter knapp über Hausdächer wird regelmäßig so stark im Teleskop flimmern, dass man ihn kaum erkennt.

Dann noch was zur Benutzung: Man fängt immer mit kleinster Vergrößerung an und steigert diese dann schrittweise. Die im Einsteigersegment oft mitgelieferten "Barlows" sind alle für meinen Geschmack schlichtweg unbrauchbar. Der einzige Grund, warum die mitgeliefert werden ist, dass man mit den Billigstokularen die in der Werbung versprochenen "bis zu 400-fach" auch tatsächlich auf dem Papier erreicht. Faktisch verschlechtert sich das Bild da aber regelmäßig jenseits der 100-fachen Vergrößerung, weil es halt ein Billigrefraktor ist. Gute Okulare oder Barlows würden allein mehr kosten, als das gesamte Billigteleskop.

PS:
Im Billigsegment wird zudem an allen Ecken gespart. Nicht nur optisch auch in der Mechanik. Sei es die Montierung oder der Okularauszug oder das notwendige Zubehör, wie z.B. der Sucher oder der Zenitspiegel. Jedes Teil für sich kann sich als Flaschenhals herausstellen, welches einem den Spaß verdirbt. Oft funktionieren sie nur "gerade so eben".

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