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Ü B E R S I C H T    
hansdampf Erstellt am: 13.07.2019 : 15:40:57 Uhr
Hallo,

ich besitze einen Skywatcher Dobson 200/1200, mit diversen Hyperion Okularen.
Mit dem Dobson bin ich soweit sehr zufrieden, allerings steht er die meiste Zeit (leider) im Keller, weil er mir einfach zu klobig und zu schwer ist.

Deshalb bin ich auf der Suche nach etwas kompakteren.
Es soll sowohl zum beobachten und auch zum fotografieren benutzt werden können.
Bis jetzt fotografiere ich nur mit der Spiegelreflex, aber ich möchte mir evtl. auch mal eine Spezielle Kamera dafür kaufen.

Hauptsächlich würde mich der Mond, die Planeten und so Sternhaufen interessieren.

Sowas würde mir z.b. gefallen:

- Celestron Maksutov Teleskop NexStar SLT 127 mit GoTo Funktion

- Skywatcher Black Line Skymax SynScan Maksutov 127/1500mm - AZ GoTo Maksutov

Wäre das für meine Zwecke ok oder würdet ihr etwas anderes empfehlen?

Für ein paar Infos würde ich mich freuen!

Danke!
Gruß ALEX
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
mbba Erstellt am: 31.07.2019 : 19:03:10 Uhr
Hallo Alex,

ob es gar nicht geht, weiß ich nicht.
Probiere es aus ;).
Ich habe es einfach noch nicht ausprobiert.

Ich habe eine Celestron 2x X-Cel LX Barlowlinse 1,25" .
Ich bin mit ihr im rein visuellen Bereich zufrieden. Habe sie allerdings noch nicht mit der ASI ausprobiert. Hab mich erst mal grundsätzlich
mit der Kamera, Teleskop(en) und Software auseinander gesetzt.
Wie die sich zu anderen schlägt, kann ich nicht beurteilen.

Schau Dich in den Foren noch etwas um, da ist schon des öfteren über Barlows diskutiert worden.
Einfach Barlow in der Suche eingeben.

Ich schick Dir mal ein paar Links per Mail.
hansdampf Erstellt am: 31.07.2019 : 18:16:59 Uhr
Hallo,

also geht das mit einem normalen Okular garnicht sondern "nur" mit einer Barlow?
Welche kann man da empfehlen, in Verbindung mit der Kamera?

Gruß ALEX
mbba Erstellt am: 31.07.2019 : 12:52:29 Uhr
Hallo Alex,

nichts zu danken :).

Die ASI kommt direkt in den Okularauszug. Achtung, der Fokus liegt anders als bei einem Okular.
Mit einer Barlow passt Du das Ganze an Dein Teleskop an.
Du erhöhst mit der Barlow dann Deine Brennweite.
hansdampf Erstellt am: 31.07.2019 : 08:15:17 Uhr
Hallo,

erstmal danke für den Link!

Gestern wollte ich die ASI 290 an einem 17mm Okular anbringen, was auch funktioniert hat.
Allerdings sah man auf dem Bildschirm immer den Fandspiegel.
Kann man die Kamera nicht an einem Okular anbringen oder habe ich was falsch gemacht?

Sorry für das verwackelte Bild! :-)


Gruß ALEX
mbba Erstellt am: 29.07.2019 : 09:07:00 Uhr
Hallo Alex,

das sieht doch schon toll aus für die ersten Versuche, Glückwunsch.

Im Nachbar-Forum wird gerade auch über dieses Thema diskutiert.
Dobson, AZ-Montierung und Astrofotografie. Wie, warum, geht, geht nicht usw. etc..

Schreib mir eine Nachricht, dann gebe ich Dir den Link.
Ich weiß nicht wie gern das gesehen ist wenn man hier auf ein anderes Forum verlinkt.
hansdampf Erstellt am: 29.07.2019 : 08:26:50 Uhr
Hallo,

ich habe mich für die ASI 290 MC etschieden.
Am Samstag konnte ich die Kamera auch spontan und kurz testen.

Habe den Dobson von Hand nachgeführt und Videos gemacht.
Anbei ein Bild vom Jupiter und Saturn.
Für den ersten Versuch bin ich sehr zufrieden damit.






Jetzt heißt es hald testen und ausprobieren.

Gruß ALEX
mbba Erstellt am: 19.07.2019 : 11:41:29 Uhr
Hallo,

hier mal ein paar Beispiele nach dem stacken mit verschiedenen Einstellungen. Bei manchen Einstellungen erschließt sich mir nicht sofort der Unterschied ;).
Das Ganze mit 120/1000 FH Refraktor, ZWO ASI224, EQ-6 R, Notebook, FireCapture, AutoStakker 3.0.









mbba Erstellt am: 19.07.2019 : 09:48:51 Uhr
Hallo Alex,

ich denke mal, dass auch mit einer "normalen" HDD geht.
Schlicht ausprobieren und beobachten, ob die Daten sauber übermittelt werden.
Die Kameras haben, soweit ich weiß, auch noch einen Zwischenspeicher. Wie üppig der ist... ... ?!? Da sind wohl die pro Varianten besser ausgestattet.
Wenn's denn dann gar nicht geht, musst wohl in den sauren Apfel beißen und eine SSD anschaffen. Sind ja mittlerweile in einem Preissegment das akzeptabel ist. Nicht so wie bei mir (vor Jahren), als ich alles umgerüstet habe ;).
Ich mag sie nicht mehr missen :)).

Das mit dem IR/UV-Filter hab ich auch noch nicht so genau herausbekommen.
Es scheint so zu sein, dass die Kameras die keinen haben, das IR und UV durch lassen. Also eine mehr oder weniger große Empfindlichkeit (wohl, wie immer, vom Preis abhängig ;) )in diesen Wellenlängen haben. Wenn man das nicht haben will, kann man separat einen IR/UV Sperrfilter vorsetzen. Ich glaub man ist variabler, wenn man eine Kamera ohne fest verbauten Filter nimmt. Wer weiß was man in Zukunft so alles und wie man fotografieren will ;).
Ehrlich gesagt hab ich da bei meinem Kauf nicht so den Augenmerk drauf gelegt.

Sicherlich wird da der ein oder andere hier noch was zu sagen können.

Jedenfalls wirst Du eine Menge Spaß mit so einem Teil haben. Aber auch Frust ;).
Es lohnt sich, sich da richtig einzuarbeiten. Auch wenn die ersten Ergebnisse nicht so dolle sind, aber... es ist selbst gemacht. Man hat selbst das Teleskop ausgerichtet, die Kamera angeschlossen, sich durch die Einstellungen der Capture-Software "gekämpft" ;), die Videos, Fotoserien in verschiedenen Variationen gestackt und viel Zeit in die Nachbearbeitung investiert.
Dann hat mein ein wirklich handmade Ergebnis auf dem Bildschirm.
Der Profi wird's belächeln, aber das ist mir wurscht :). Ich stehe auf dem Standpunkt, sich das alles selbst zu erarbeiten. Das dauert zwar länger, aber bleibt dann auch im Kopf hängen.
Mit der Zeit und experimentieren wird das werden.
hansdampf Erstellt am: 19.07.2019 : 08:29:47 Uhr
Hallo,

Danke für die Links, die sind sehr interessant!

Wegen dem Notebook, es wäre ein toshiba sat c70-c-1en

http://www.toshiba.de/discontinued-products/satellite-c70-c-1en/#

Der hat leider nur eine SATA Platte.
Geht das mit der Platte auch oder ist bei voller Auflösung und FPS zwingend eine SSD notwendig?

Zum weiterverarbeiten der Daten würde ich natürlich den PC benutzen.
Der Toshiba wäre nur für die Kamera gedacht.

Ist es eigentlich ein Vorteil, wenn eine Kamera einen IR Filter eingebaut hat?
Oder sollte man eher eine nehmen, die keinen hat?

Gruß ALEX
rengel Erstellt am: 18.07.2019 : 17:48:44 Uhr
Hallo Alex,
ich finde auch die beiden CD´s von Stefan Seip sehr gut.
Digitale Astro-Bildbearbeitung ( Ein Komplett-Workshop in 50 Video Anleitungen ).
erschienen im Oculum Verlag.
Gruß Rolf
mbba Erstellt am: 18.07.2019 : 09:36:05 Uhr
Hallo Alex,

ich bin mit meiner ASI224 sehr zufrieden.
Wie die anderen sind, kann ich nicht sagen. Aber ich denke mal keine ist wirklich schlecht.
Es kommt auf Deine Ansprüche an.

Was ich als Hilfe hergenommen habe, um mich zu entscheiden, war folgende Webseite:

http://www.12dstring.me.uk/fovcalc.php

Dort kannst Du annäherungsweise durch spielen, wie sich die einzelnen Kameras an Deinem Teleskop verhalten.
Ist zwar was Zeitaufwendig (bei 3 Teleskopen ;)), aber hilft sehr.
Du wählst erst Dein Teleskop aus und dann die Kamera und dazu dann das passende Objekt.

Das Ganze geht auch über Stellarium.
Die Chipdaten dort eingeben und dann einzelne Objekte einstellen.

So bin ich auf die ZWO ASI224 für mich gekommen.
Für mich war wichtig, dass ich die Planeten in einem für michguten Verhältnis zu sehen bekomme. Mit und ohne Barlowlinse. Andererseits wollte ich auch die Möglichkeit haben ein bisschen DeepSky abzulichten. Da muss man halt Kompromisse eingehen. Alles geht mit dem verbauten Chip nicht. Kugelsternhaufen geht, an M13 ausprobiert.
Aber da fehlt dann das Guiding, da die Belichtungszeiten höher sind als für die Planeten avi's oder ser's. Da reicht die einfache Nachführung nicht mehr. Also brauchst Du auch die Nachführplattform, mit "schubsen" wirst Du nicht klar kommen.

Wenn Du den Mond ablichten willst, solltest Du dir bewusst sein, das der Chip den nicht im Ganzen abbilden kann. Immer nur ausschnittsweise. Planeten bekommt man ohne Barlow im Ganzen hinein. Mit Barlow wird dir mehr gezeigt.
Übung und austesten ist angesagt, um die passenden Einstellungen für die einzelnen Objekte in der Capture-Software zu (FireCapture) zu finden.

Die Leistung Deines Notebooks ist schon wichtig. Ich habe letzte Nacht (Saturn, Mond, M13) über 100GB Daten produziert. Es werden ordentlich Daten geschaufelt. Bitte nicht über's Netzwerk auf ein NAS oder auf eine angeschlossene USB-Festplatte. Da bekommst Du die Daten nicht weg.
Auch dann für die Nachbearbeitung. Stacken, Gimp usw..
Hier auch mal was zum lesen:

https://astro-viktorianer.blogspot.com/2018/01/hochauflosende-planeten-und-mondfotos.html

http://www.clearskyblog.de/2016/02/10/vom-planetenvideo-zum-fertigen-astrobild-anleitung-astrofotografie-teil-1-analyse-und-stacken-in-autostakkert2/

https://www.ursusmajor.ch/freeware-und--links/index.html#03424599b71040f02

Da kannst Du Dir Wissen und Tipps aneignen.

Viel Spaß dabei.
hansdampf Erstellt am: 18.07.2019 : 08:16:07 Uhr
Hallo Mathias,

danke für diese Info.
Bei der Kamerawahl bin ich mir noch nicht sicher welche es werden soll.
Aber ich habe mir mal 4 Kameras heraus gesucht, die mir zusagen würden.

ZWO Kamera ASI 290 MC Color

ZWO Kamera ASI 178 MC Color

ZWO Kamera ASI 385 MC Color

ZWO Kamera ASI 224 MC Color

Bin mir da natürlich unschlüssig (wegen fehlender Erfahrung), welche für mich die optimalste wäre.
Laptop mit USB 3 wäre vorhanden (ca. 4 Jahre alt).
Ist die Leistung von dem Laptop wichtig bezüglich der Kamerawahl?

Welche der oben genannten würde ihr empfehlen?

(==>) Jürgen
da gebe ich dir recht, das man wohl mit einer kleineren Ausrüstung öfters hinaus geht.
Am liebsten hätte ich auch beide, aber das geht nicht. *g*

Sofort würde ich mich sowieso keine Montierung kaufen, das war jetzt nur mal so eine Frage.

Wenn ich eine passende Kamera gefunden habe, möchte ich in Verbindung mit dem Dobson erstmal ein paar Erfahrungen damit sammeln.


Gruß ALEX


Nasus Erstellt am: 17.07.2019 : 18:55:25 Uhr
Hi Alex,

zwischen einem Tracker und einer kleinen guidbaren Montierung liegen zwar nur wenige € (wenn überhaupt, falls kein ordentliches Kamerastativ da ist) und auch nicht arg viele kg, aber je nach Einsatzort sträubt sich manch Schweinehund schon gegen die externe Stromversorgung. Mir hat so eine leichte (d.h. mit Stativ tragbare) Montierung der GP-Klasse mal gehörig die Lust gekostet. Mittlerweile bin ich da wieder angelangt (nur mit Lust) und schiele eher nach Etwas in der Größenordnung einer EQ-6...wenn auch nur für den Garten.
Jeder ist da anders gestrickt; Ferneinschätzungen sind da schwierig - sogar Selbsteinschätzungen sind nicht gerade einfach. Und wenn man beednkt, was man mit einer 'richtigen' Montierung so machen könnte sollte man auch bedenken, dass das einen Rattenschwanz hinter sich herzieht, auch was die Kosten und den Aufwand angeht. Aber vielleicht reicht als Motivationsschub ja schon deine Plattform und eine Planetenkamera?

cs
Jürgen
mbba Erstellt am: 15.07.2019 : 13:15:15 Uhr
Hallo Alex,

ich habe mir die ZWO ASI224 zugelegt.
Ich denke mal vom Preis- Leistungsverhältnis liegt die ganz gut.
Etwas DeepSky, kompakte Objekte, geht damit wohl auch. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.
Die Capture-Software (FireCapture oder die von ZWO) kannst Du auf der ZWO Webseite runterladen.
Sie kann Farbe, hat aber keinen IR/UV-Filter.

Auch bei Deinem Dobson mit der notwendigen Nachführplatform brauchst Du ein Notebook, da Du anstelle des Okulars die Kamera in den OAZ steckst.
Die Kamera wird dann mittels USB 3.0 an das Notebook angeschlossen.
USB 2.0 schaufelt Dir die Daten nicht schnell genug auf Deine Festplatte. Eine SSD-Festplatte wäre sicherlich auch von Vorteil und groß genug sollte die Platte sein. Es kommen reichlich Daten zusammen.

Weiterhin wird eine Stacker-Software benötigt.
Die wohl meist benutzte Software ist AutoStakker. Die macht Dir aus den avi's- oder ser-Videos ein einzelnes Bild.
Dieses Bild muss dann noch nach bearbeitet werden.
Dafür nehme ich Gimp her.

Was wohl, wenn ich meiner Recherche im Netz trauen kann, auch der ein oder andere macht, ist vor(?) dem stacken das Bild stabilisieren mit PIPP und noch derotation (Jupiter) mit WinJUPOS. Soweit bin ich aber noch nicht.

Setze mich noch genug mit der Capture-, Stacker- und Nachbearbeitungssoftware auseinander.

Der Gedanke eine "kleinere" Montierung direkt anzuschaffen ist sicherlich nicht verkehrt. Um dann eben später eine kleine bis mittlere Optik drauf zu packen. Da kann man dann auch mal rauf auf's Feld.
Kommt halt drauf an, was Du willst oder ob Dir das mit der Kameranachführung reicht.

Du siehst, wenn Du fotografieren willst, kommt einiges auf Dich zu.
Weniger Geraffel wird es auf keinen Fall ;).
hansdampf Erstellt am: 15.07.2019 : 08:25:03 Uhr
(==>)Nasus

Dein Vorschlag gefällt mir sehr gut! :-)
Ich werde wohl erstmal das vorhandene nutzen, auch wenn der Dobson schwer ist.
Im Keller habe ich auch eine fast fertige Plattform liegen.
Ich hatte einfach keine Zeit/Lust diese weiter zu bauen.
Aber jetzt juckt es doch wieder in den Fingern und ich werde das Teil mal fertig machen und schauen ob es überhaupt funktioniert.

Welche Planetankamera könntest du/ihr da empfehlen?

Wegen der Kameranachführung habe ich mir auch schon ein paar Gedanken gemacht.
So ein Star Adventurer kostet ja auch schon um die 350.-
Wäre es da nicht sinnvoller, wenn man gleich eine kleinere Montierung nimmt?
z.b. EQM-35 Pro SynScan GoTo oder EQ5 Pro SynScan GoTo

Oder etwas in dieser Art?

Darauf könnte man dann ja später immer noch ein kleines Teleskop (mit oder ohne Planetenkamera) setzen.
Klar es ist größer und schwerer als der Star Adventurer, aber es wäre ausbaufähig.
Oder sehe ich das falsch?

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