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 Chile oder Namibia?

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Ü B E R S I C H T    
Astrokuuh Erstellt am: 13.07.2019 : 14:56:55 Uhr
Hallo,

ích überlege mir, in nächster Zeit einmal auf die Südhalbkugel zu fliegen. Nun stellt sich mir die Frage: Chile oder Namibia, was ist besser für Astro-Zwecke?
Bietet Chile Vorteile gegenüber Namibia (billiger)?
Und falls ja, kennt ihr ein gutes Ferienhaus in Chile?

clear skies,
Sven
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Micha Rehren Erstellt am: 18.08.2019 : 08:57:37 Uhr
Hallo Tim,

hast eine PN.- (Post entfernt)

Lg
Micha
GerdHuissel Erstellt am: 21.07.2019 : 16:00:18 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Copernicus

Gerd - aber auch erstmal treffen - vor allem wenn es finster ist.... einen zweiten Versuch gibt es nicht und bei mehr als einer fremden Person nützt dir ein schwerer Gegenstand zum Werfen auch nichts ;)



Spaß beiseite:
Damit kein falscher Eindruck von uns entsteht:
Bisher konnten jederzeit mit Höflichkeit, Respekt und Freundlichkeit
Auseinandersetzungen vermieden werden.
In Chile habe ich mich zu keiner Sekunde von irgendeiner Person oder einem Viech bedroht gefühlt.
Die Entscheidung für Chile als Beobachtungsort des Südhimmels in diesem Sommer (äh dort Winter...)
war das Erlebnis der totalen Sonnenfinsternis am 2. Juli in La Hiquera.
CorCaroli Erstellt am: 21.07.2019 : 08:47:26 Uhr
Hallo,

Zitat:
Offtopic:

So lange Gebäude, Straßen mit superhellen LED... ...Oder habt ihr von den FFF, Instinction Rebellion oder den Grünen schon mal was über die Vermeidung von Lichtverschmutzung gehört?


Ja, dazu gab es in Bayern das erfolgreiche Volksbegehren Artenvielfalt. In diesem Volksbegehren wird unter anderem auf die Lichtverschmutzung eingegangen.

Viele Grüße
Gerd
NormanG Erstellt am: 21.07.2019 : 01:47:58 Uhr
Hallo zusammen,

ich wundere mich etwas, dass niemand zu erkennen scheint, dass Gert die Flugthematik nicht per se thematisiert hat, sondern so wie ich es interpretiere deren Häufung als bedenklich ansieht.

Und die steigende Tendenz zu diesen Fernflügen ist zumindest aus meiner Sicht durchaus zu erkennen. Wieviele Chile-Berichte gabs bisher im Forum? Auf einmal haben wir zig davon hier. Sicher gehört die Umweltthematik nicht vordergründig hier rein, sie aber auszuschließen ist falsch. So wie es unser anderer Gerd auch sagt.

Ich finde vielmehr, dass wir, die ein naturbezogenes Hobby haben, mehr als andere in der Pflicht sind, diese zu erhalten und auf Misstände in ihrer Vielfalt hinzuweisen und ein bissel Vorbild zu sein. Wer soll es sonst tun - jene, die keinen Bezug zur Natur und Umwelt haben?

Um mal die Ursprungsthematik aufzugreifen: ich kenne weder das eine noch das andere Land aus eigener Anschauung. Darf aber sagen, dass ich mich mit Chile/ San Pedro und Umgebung schon recht ausgiebig befasst habe. Auf abgeschotteten Farmen in Namibia scheint mir die Sicherheit größer. Die Kriminalität hat um die Tourizentren zugenommen (Raub) und in Zwischenhaltstädten wie Calama kann es brandgefährlich werden (Reiseberichte sowie ein einfacher Blick auf die Wohnsituation in Calama via google earth).

Sichtbar an den Straßenrand würde ich mich nicht trauen mich zu stellen. In jedem FAll würde ich meine Ausrüstung versichern, denn den starken Mann würde ich da in der Wüste eher nicht markieren wollen. Wasser aus der Leitung - lieber nicht und auf lustige hochgiftige Spinnen in den (einfacheren) Wohnlichkeiten sollte man auch aufpassen (halten sich mit Vorliebe dort auf, hab aber die Art vergessen).

Landschaftlich sicher vielfältiger als Namibia und man hat die Chance sehr einfach richtig hochzukommen bis 5000 m herum. Selbst in entlegenen Ecken war das google-earth-fahrzeug unterwegs, wo man sich von den guten Straßenbedingungen überzeugen kann und teils gar Beobachtungsplätze aussuchen kann. Die Höhe muss man natürlich einkalkulieren und nicht gleich die erste Woche da hoch. Ich würde jedem vorher nen Höhencheck empfehlen wie man auf 4000-5000m klarkommt.

CS
Norman





StefanSLS Erstellt am: 20.07.2019 : 19:25:36 Uhr
Hallo zusammen,
Kurz zum Thema.
Ausschließlich für Astro würde ich nach Afrika. Wegen der kürzeren Flugzeug ohne Zeitverschiebung.
Der Himmel ist vergleichbar. Wir waren an einem Abend am Spaceobs. Der Horizont war etwas aufgehellt, M51 im 24er kam nicht besser als im 13er vom Fuße des Wendelsteins.Ansonsten topp, mit Tivoli oder Kiripotib vergleichbar.
San Pedro ist mega lichtverseucht. Schirmt man die Augen jedoch vor direktem Licht ab, sieht man die Milchstraße und Sterne bis zum Horizont.

Viele Grüße,
Stefan
StefanSLS Erstellt am: 20.07.2019 : 19:21:09 Uhr
Lieber Gerd,

Dann richte deine Klimabedenken bitte mal an sämtliche Regierungen. Privatjets der Präsidenten, militärische Manöver und Raketenstarts. Das Bisschen Kohlendioxid vom Normalbürger fällt da gar nicht ins Gewicht.

Grüße,
Stefan
Dysnomia Erstellt am: 20.07.2019 : 19:11:48 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: CorCaroli

Hallo,

Zitat:
Gert...gehört wirklich eine Klimaschutzdiskussion hierher?



Sie gehört dazu, eventuell in einem extra Thread. Verschließen sollte man sich solch einer Diskussion nicht mehr.

Viele Grüße
Gerd



Offtopic:

So lange Gebäude, Straßen mit superhellen LED, wo alle 10 Meter nun eine Laterne steht, Werbeflächen, Schaufenster, Bäume etc. in der Nacht beleuchtet werden, ist eine Diskussion ob Hobbyastronomen das Auto verwenden dürfen um einen in Europa immer weniger werdende dunklen Plätze anzusteuern (auch Flugreisen nach Namibia gehören dazu) müßig um nicht zu sagen albern. Oder habt ihr von den FFF, Instinction Rebellion oder den Grünen schon mal was über die Vermeidung von Lichtverschmutzung gehört?
Copernicus Erstellt am: 20.07.2019 : 12:24:36 Uhr
Gerd - aber auch erstmal treffen - vor allem wenn es finster ist.... einen zweiten Versuch gibt es nicht und bei mehr als einer fremden Person nützt dir ein schwerer Gegenstand zum Werfen auch nichts ;)
GerdHuissel Erstellt am: 20.07.2019 : 11:46:50 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: sabant

Ich halte es für keine gute Idee, wie im Bericht oben angedacht, an der Landstraße nach Argentinien zu beobachten. Da weiß man nie, wer im Dunkeln plötzlich neben einem anhält,



Tahir, Danke für Deine Fürsorge.
Wir waren knapp einen Kilometer abseits der E23 in Richtung Salzsee,
etwa 5 km südlich Deines Standorts.
Gegen eventuelle Bedrohung waren wir nicht ungeschützt.
Ein modernes 2" 30mm Weitwinkelokular mit etwa 1 Kilo Gewicht an die Rübe geworfen
streckt den potentiellen Angreifer darnieder
CorCaroli Erstellt am: 20.07.2019 : 07:27:34 Uhr
Hallo,

Zitat:
Gert...gehört wirklich eine Klimaschutzdiskussion hierher?



Sie gehört dazu, eventuell in einem extra Thread. Verschließen sollte man sich solch einer Diskussion nicht mehr.

Viele Grüße
Gerd
AS-Fan Erstellt am: 20.07.2019 : 04:33:45 Uhr
Gert...gehört wirklich eine Klimaschutzdiskussion hierher? Das gehört doch nicht zum Thema! Sonst geht es irgendwann soweit, daß man bei jeder Astro-Aktivität, bei der man CO2 erzeugt (z.B. Fahren mit dem Auto zu einem dunklen Beobachtungsplatz), einen erhobenen Zeigefinger bekommt, mit der Warnung vor dem Klima. Mit solchen Hinweisen kann man jede Diskussion vergiften!
Klimaschutz und Vermeidung von Treibhausgasen ist wichtig...keine Frage, aber nicht immer und überall muß da sofort eine Belehrung erfolgen meine ich.

Gruß Armin
Gert Erstellt am: 20.07.2019 : 02:48:26 Uhr
Hallo Beisammen,

Auch ich nutze Flugzeuge, um Reisen zu unternehmen. Dabei darf man in der heutigen Zeit, die Klimabelastung durch Flugzeugabgase aber nicht vernachlässigen. Ja, das ist eine unangenehme Diskussion den Gürtel enger schnallen zu müssen, und ich weiss auch noch nicht, wo da die 'Reise' hingeht. CO2 Steuer / Emission Trading / etc. Ich bin da auch nicht schuldlos. Gerne habe ich international Reiseziele ausgesucht. SoFi in Übersee. VdS Halley-Kometenreise Namibia (Als noch niemand wusste was Namibia war) Aber ist 3x im Jahr ein Astro-Interkontinentalflug notwendig?

Benutzt man z.B. den CO2 Rechner bei https://www.myclimate.org/ kommt heraus.

Your flight:
From: Frankfurt (DE), FRA to: Windhoek (NA), WDH, Roundtrip, Economy Class, ca. 16,300 km, 1 traveller
CO2 amount: 3.1 t
The maximum amount of CO2 a person should produce per year in order to halt climate change 0.600 t CO2
The amount of CO2 a citizen of the EU produces each year on average 8.4 t CO2

Besorgte Grüße,
Gert
sabant Erstellt am: 19.07.2019 : 23:49:25 Uhr
Hallo,

Ich war vor der Sonnenfinsternis am 2. Juli 2019 drei Tage in der Atacamawüste und zuvor 4 mal auf Hakos in Namibia. Ich blieb in der Herberge Casita La Brea (http://casitalabrea.com/), die gegenüber von SpaceObs (http://www.spaceobs.com) liegt. Über Casita la Brea kann ich nur das Beste berichten, aber es ist keine Asto-Herberge. Man muss zwar seine eigene Ausrüstung mit bringen aber sonst ist alles top. SpaceObs habe ich nur von draußen gesehen, sie schliefen noch als ich aufbrach. Sie haben mehrere Kuppeln und viele Teleskope im Freien herum stehen. Autobusse kamen in der Nacht keine, aber es war ja auch Winter und es tummelten sich vermutlich weniger Touristen als sonst in San Pedro. Mag sein, dass die Gastfreundlichkeit von SpaceObs zu wünschen übrig gelassen hat, aber wenn man kurz vor Calama auf der Landstraße im Auto schläft, wo die Fahrt Atacama-Calama doch nur etwa eine Stunde dauert und die 8000EUR Ausrüstung vor die Tür stellt braucht man keinen Schuldigen zu suchen! In allen Reiseführern steht, dass man in Chile immer vor Diebstahl auf der Hut sein muss und ich wurde auch vom Autovermieter in Calama gewarnt. Dabei gibt es in Calama jede Menge passable und günstige Hotels, in denen der Parkplatz bewacht wird und man bekommt auch noch ein gutes Frühstück.

Nun zum Vergleich Chile-Namibia:
Es war in den Nächten deutlich unter 0 Grad. Auf Hakos habe ich auch schon Frostnächte erlebt, aber diese hier waren gefühlt kälter. Gut dass ich in der Küche mir jede Stunde einen heißen Tee kochen konnte. Eine Nacht war windstill, die andere mit nur leichtem Wind. Tagsüber war es etwa 20C warm. Im Norden gibt es eine markante Aufhellung durch San Perdo de Atacama, in den übrigen Richtungen ist der Himmel perfekt und nicht schlechter als in Namibia. Es fährt hin und wieder ein Auto auf der Landstraße, ich fand das aber nicht störend. Die Flugzeit war für mich 3 Stunden nach Madrid, ca. 13 Stunden nach Santiago und noch mal 2 Stunden nach Calama zusätzlich Wartezeiten an den Flughäfen. Mein Ticket hat etwa 1100,- EUR gekostet. Zu meiner Überraschung habe ich die Reise gut vertragen und schon in der ersten Nacht fotografiert. Hakos ist auf jeden Fall ruhiger, weil man sich dort, ob man will oder nicht auf die Astronomie konzentriert. Wenn man auch tagsüber von der Astronomie nicht abgelenkt werden will würde ich Namibia wählen. Dafür gibt es in der Atacama viel mehr zum Unternehmen als die Farm abzuwandern. Vorausgesetzt man hat einen Mietwagen und verträgt Höhen über 4000m (San Pedro liegt auf 2400m).
Ich halte es für keine gute Idee, wie im Bericht oben angedacht, an der Landstraße nach Argentinien zu beobachten. Da weiß man nie, wer im Dunkeln plötzlich neben einem anhält, außerdem bin ich tagsüber die Straße neben dem imposanten 6000m Vulkan Licancabur hochgefahren (es geht auf ca 4800m!) und habe einen Sturm erlebt, der beim Öffnen fast die Fahrzeugtüre raus gerissen hat. Und es war S*u kalt! Da möchte ich in der Nacht nun wirklich nicht stehen.
GerdHuissel Erstellt am: 19.07.2019 : 14:40:14 Uhr
Hallo zusammen,

von Nambia oder Südafrika habe ich leider noch keine Erfahrungen,
aber ich war diesen Monat mit Dieter und anderen Kumpels zusammen
in der Atacama im Anschluß an die totale Sonnenfinsternis.

Ich sehe die Situation so:
Toller Sternenhimmel, aber Bortle 1 nach meinem Empfinden nur in abgelegensn Ecken vorhanden.,
Dieser wird leider nach und nach immer mehr mit Lichtverschmutzung
durch San Pedro de Atacama und die umliegenden Dörfer beeinträchtigt.
Es gibt keine abgeschirmte Beleuchtung, jede der zahlreichen Lampen von San Pedro
strahlt auch ungehindert in Richtung Himmel.

Die Einwohner der Atacama sind sich offensichtlich nicht wirklich bewusst,
was für einen Schatz sie am dortigen Sternenhimmel haben.
Vermarktet wird das schon mit zahlreichen Angeboten von astronomischen Excursionen in San Pedro.

Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung gibt es offensichtlich keine.

Fährt man in Richtung Süden trifft man nach wenigen Kilometer auf ein hell erleuchtetes E-Werk,
dessen Beleuchtung uns unsinnig erscheint.
Nach weiteren 10 Km, an der ersten Abzweigung in Richtung Salzsee haben wir uns am ersten Abend niedergelassen
( Kurz danach geht es links zu ALMA )
und es passierten uns zeitweise fast im 10 Minuten Takt in der Nacht Autos mit Fernlicht.
Eine Adaption ist dadurch sehr beeinträchtigt.
Selbst am scheinbaren A.... der Welt ist auch nächtens immer noch Verkehr!

Eine Stelle in Richtung Bolivianische Grenze im Osten von San Pedro wird nachts abgesperrt
und der Weg dorthin durch Schranken und aufgefüllte Hindernisse neben der Fahrbahn unpassierbar.
Dort wäre es toll gewesen!

Der Norden in Richtung Tatio Geysiere erschien uns eine etwas bessere Alternative zu sein,
allerdings sollte man sich eine Stelle suchen die etwas abgeschirmt ist.
Wir hatten eine solche gefunden, vorbeifahrende Fahrzeuge störten dadurch nur kurz.
Auch fand wie Dieter erwähnt hat ein Fußballspiel an diesem Abend statt,
dadurch hatten wir im SW eine Aufhellung vom Flutlicht des Stadions von San Pedro.
Glücklicherweise wurde dieses Licht von Hügeln abgeschirmt,
und die sehr trockene Luft in der Atacama begrenzt eine Aufhellung.
Mit einem etwas weiter draussen gelegenen Beobachtungsplatz,
eigentlich ein Traum auf über 3000m ü.NN hätten wir das grosse Los gezogen,
mit direktem Blick auf die Flutlichtanlage des Fußballplatzes.

Ein Beobachtungsplatz auf 5000m, vergesst es! Das ist Wunschdenken aus der warmen Stube.
Das verschnattert und verschnauft ohne Vorbereitung und Ausrüstung kaum jemand.
Schon nach kurzer Zeit wird die weisse Fahne der Aufgabe gehisst werden müssen.
Wir hatten bei einer Excursion zu den Tatio Geysieren vor Sonnenaufgang -9°C auf 4300m ü NN,
das hat mir aus dem deutschen Sommer mit 38° C kommend gereicht.
Die Gepäckbeschränkung mit 23 Kg hat keine hochwinterliche Kleidung zugelassen.

Meine persönlicher Eindruck:
In der Atacama gibt es noch Stellen noch mit einem tollen Südsternhimmel,
ich befürchte es sind bald immer weniger.

Es war trotz der beschriebenen Einschränkungen ein beeindruckendes Erlebnis
mit 8" Öffnung dort unter den Sternen gewesen zu sein
ASTRO OPTIK MARTINI Erstellt am: 19.07.2019 : 12:06:18 Uhr
In der Vorplanung auf die Totale Sofi am 2.7. 2019 habe ich mich informiert ein Dobsonteleskop zu mieten und bin an einen Wucherer gelangt dessen Namen verschweige ich lieber.
Für den 16" Lightbridge kam auf meine Anfrage:

Hello Dieter.
I think we are confused.
I have a telescope that I can lease to you for $ 350.000 Chilean pesos per night.
Or if you prefer you can bring your telescope.
and it would not be necessary to lease anything.
Greetings.

Dieses Schnäppchen habe ich natürlich nicht wahr genommen und habe meinen 12" Reisdobson mitgenommen. Mit 12,5 kg Gewicht wurde das Flugreise Gepäck mit 23kg nicht überschritten. Die totale Phase wurde damit beobachtet, solch feine Details und 5 rosarote Protuben habe ich bislang noch nicht gesehen, das war der Mühe Lohn. Auch in der Atacama Wüste habe ich solch eine Milchstrasse auch noch nicht beobachten können, das war noch besser wie in Australien im November 2012 im Outback. Um optimale Bedingungen aus dem inzwischen lichtverseuchten San Pedro zu haben muss man einige km außerhalb beobachten. Leider ist auch noch ein Fussballfeld mit sehr hellen Flutlicht erleuchtet.

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