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Ü B E R S I C H T    
AndreKp Erstellt am: 08.06.2019 : 08:12:20 Uhr
Hallo liebe Astrogemeinde

Ich besitze ein ein 200/1260 Dobson und möchte mir Fernglas als zusätzliches Beobachtungsmittel, um während der Abkühlphase des Teleskops die Zeit zu nutzen und vielleicht schon einige Objekte für die Nacht zu selektieren/finden.

Welches Fernglas (Marke, Größe) könnt Ihr mir empfehlen und was könnte man überhaupt damit beobachten. Möchte es auch für den Urlaub mitbenutzen, da mein Dobson nicht mit darf. Ich dachte mir ein Celestron SkyMaster 15x70 zu holen und dieses mit meinem Fotostativ zu benutzen.

Gruss und klare Nächte
Andre
D I E    6   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
AndreKp Erstellt am: 16.06.2019 : 18:00:25 Uhr
Hallo Zusammen,

Danke für eure Meinungen und Vorschläge. Ich muss zugeben, da ich nicht nur hier gefragt habe, habe ich viele Pro und Contra's für dieses Fernglas erhalten.

Ich werde mir bei einem Besuch bei eine Fachhändler mal durch die einzelnen Ferngläser schauen und mein passendes heraussuchen.

Gruss
Andre
wolkenhimmel Erstellt am: 15.06.2019 : 14:44:08 Uhr
Hallo Andre,

Das 15x70 Celestron habe ich bei Lidl für ca.80 Euro gesehen. Mein Tipp wäre es einfach zu bestellen und testen. Bei zu viel "Farbe" einfach wieder umtauschen.
Ich selbst benutze ein 10x50 von Bresser für 50 DM (30 Jahre alt). Zum Aufsuchen und kurzen Beobachtungen reicht es mir. Bei einem Fotostativ muss ich sitzen und
meine Beine zwischen die Stangen stecken. Spezielle Fernglashalter kosten so 4-500 Euro. Günter's optimale Lösung kostet 1000 Euro.

Du musst also abwägen zwischen Preis und Anforderungen an das Glas.


VG

Bernhard






Günni Erstellt am: 15.06.2019 : 11:44:36 Uhr
Hallo,

ich habe mich ca. 40 Jahre lang mit der Frage des richtigen Fernglases auseinandergesetzt und habe die verschiedensten Modelle durch.
Diese ganzen etwas "preiswerteren" No-Name Gläser (die zugekauft und unter gewissen Eigenmarken wie Celestron, TS usw. vertrieben werden) waren optisch für mich nicht befriedigend.
Zeiss ja gerne, aber in dem mich interessierenden Vergrößerungs- und Öffnungsbereich nur mit Stativ einsetzbar, also nicht die ultimative Mobilität
Inzwischen bin ich bei meinem "Traumglas" angekommen und die Suche nach dem für mich(!) perfekten Fernglas hat ein Ende.
Die optimale Lösung für mich(!) heißt: Canon 15*50 IS
Vernünftige Vergrößerung, die auch wirklich was bringt gepaart mit nahezu verwackelungsfreier Beobachtung ohne Stativ bei sehr guter optischer Qualität.

VG
Günter
j.gardavsky Erstellt am: 08.06.2019 : 19:24:02 Uhr
Hallo Andre,

als Begleiter zu meinem Refraktor dient mir meistens das 10.5x70 von TS (BA8, Kunming, China), es ist auch sehr gut mit den OIII Filtern an den ENs und an den PNs.
Das 15x70 von TS (= Celestron SkyMaster) hatte ich auch, und es ging weg aus dem gleichen Grund wie bei Horst.
Seit einiger Zeit habe ich das 15x60 Docter Porro, und es zeigte die IC 342 Galaxie in Camelopardalis gleich bei dem ersten Versuch.

Mit den guten fünfzehn x etwas ist es irgendwie verhext. Das Fujinon ist zu teuer (habe ich auch gehabt), das 15x85 TS ist super, aber zu schwer. Und das Docer ruft auch nach einem Stativ.

Gruß
b_schaefer Erstellt am: 08.06.2019 : 19:23:19 Uhr
Hallo,

ich habe lange diverse Ferngläser für den beschriebenen Zweck gesucht und getestet. Ich kann Horst größtenteils zustimmen. Allerdings ist mir bis 6-fach die Vergrößerung einfach nicht ausreichend. Meine untere Grenze, die Spaß gemacht hat, war ein Meopta Meopro 6,5x32. Das ist zwar nicht das kompakteste und leichteste 32er Fernglas, aber die Kombination aus guter Griffigkeit und moderatem Gewicht hat sich als sehr hilfreich erwiesen.

Leichtere Ferngläser werden auch trotz geringer Vergrößerung schnell wackelig, gleiches gilt für sehr schlanke Ferngläser. Eine gewisse Fülle in der Hand ist wichtig für die Stabilität, daher funktionieren auch Porros hier oft besser. Schwerere Gläser (über 800 - 900g) lassen sich nicht so lange gut halten, vor allem über Kopf. Das spricht gegen ein paar sonst sehr gute 7x und 8x Gläser.

Meine Obergrenze bei der Vergrößerung liegt ebenfalls bei ca. 8x, jedenfalls ohne Stabilisierung und wenn es für länger als kurze Kontrollblicke reichen soll. Durch die Gewichtsbeschränkung ist meistens bei 42mm Öffnung Schluß. Optimal wäre also ein 7x42 oder 8x42. Für lichtverseuchte Städte ist das immer noch zu viel AP, weswegen ich persönlich ein 8x30 nutze. Aber wenn man mit dem Dobson aufs dunkle Feld fährt, kann so ein 7x42 schon sinnvoll sein.

Ich würde immer auf ein möglichst großes Feld achten. Mein Nikon EII 8x30 bietet 8,8°, es gibt auch einige 8x42 Gläser mit mehr als 8°. Ein 7x wird da allermeistens weniger Gesichtsfeld bieten. Optimal scheint mir daher ein weitwinkliges, leichtes 8x42. Klingt jetzt sehr nach Standardempfehlung, hat sich aber bei mir recht mühsam und über viele Umwege (u.a. 6x32, 6,5x32, 10x50, 12x50) herauskristallisiert.

Viele Grüße
Sebastian

Grafzahl66 Erstellt am: 08.06.2019 : 09:42:23 Uhr
Hallo Andre,

da gibt's viele unterschiedliche Lösungen die Sinn machen und einen zufrieden stellen können.

Bei mir derzeit häufigste Astrofernglaslösung ist das Visionking 5x25.
Vorteil: ohne Stativ sofort nahezu verwacklungsfrei einsetzbar, bietet riesiges Sichtfeld (Kassiopeia auf einem Blick), günstige Austrittspupille auch unter nicht perfektem Himmel und der eher günstige Preis
Nachteil: eben recht geringe Vergrößerung und gewisse Randunschärfe.

Mein 7x50 zeigt schon etwas mehr Details, allerdings bei schon kleinerem Sichtfeld und durch die (zu hohe) AP von 7,1 mit zu aufgehelltem Hintergrund/geringerem Kontrast.

Noch mehr Details zeigt das 10x50 bei wieder besserem Kontrast. Hier suche ich aber ohne Stativ immer nach Halt weils schon ordentlich wackelt.

Mein Celestron 15x70 ist verkauft. Auf Stativ durchaus gut brauchbar, war es mir aber vom Farbfehler (CA) auf Dauer zu schlecht und wird durch ein TS 20x80 ersetzt sobald beim Händler wieder verfügbar.

Wie ich eingangs schrieb, irgendwo Sinn machen sie alle. Ab ca. 10fach jedoch nur noch mit Stativ und je schwerer das Glas, desto stabiler sollte das Stativ bzw. die Montierung sein Meine liebste Schnellspechtellösung ist das 5x25. Dürfte ich nur ein Astroglas behalten, wäre es das. Für einen anderen könnte es aber auch ein höher vergrößerndes Glas sein. Da setzt wohl jeder andere Vorlieben...


Gruß Horst

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