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Ü B E R S I C H T    
Regulus1 Erstellt am: 02.06.2019 : 14:53:17 Uhr
Also ich nicht mehr!?
Inspiriert vom Schiefspiegler, überlegte ich, wie ich die Obstruktion und das Seeing am Newton beeinflussen/ mildern könnte. Ich begann mit Pappblenden zu arbeiten. Machte runde oder ovale Ausschnitte in einem Sektor, so wie es viele vor mir auch mit keinem guten Ergebnis probiert hatten. Mich störte der verschenkte Raum im Sektor! So fertigte ich eine aufsteckbare Blende, die den größten 1/4 Sektor gegenüber dem Okularauszug in voller Öffnung freigab. Das Ergebnis war umwerfend, ich hatte die hohe Kontrastleistung und Auflösung in den Details vom Schiefspiegler wieder zurück.
Näheres und weitere Tipps könnt ihr in meinen Videos erfahren. "newton mit sektoröffnung nach fritsch"

Über eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Harry

https://www.youtube.com/results?search_query=newton+mit+sektor%C3%B6ffnung+nach+fritsch
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Regulus1 Erstellt am: 11.07.2019 : 16:50:35 Uhr
Hallo zusammen,
bin aus dem Urlaub zurück und konnte am 11.07. weitere Tests durchführen.
Von 21-23:30 Uhr, vom Balkon aus unter schlechten bis mäßigen Bedingungen, alles mit 132facher Vergrößerung AP 2,3 bei voller Öffnung.
Verglichen wurde die 160mm Rundöffnung, die 1/4 Sektoröffnung und die volle Öffnung.
Mond:
Krater Albategnius( ist ein interessanter Krater)- Kleinkrater C
Bei 160mm ist der Krater C gerade so sichtbar. Mit der Sektorenöffnung ist er deutlich und ständig zu sehen. Bei voller Öffnung ab und zu deutlich, je nach Luftunruhe.
Stern:
Arktur
Bei 160mm sind keine Spikes am Stern zu sehen. Die Sektoröffnung zeigt leichte Spikes. Bei voller Öffnung deutliche Spikes.
Jupiter/Saturn
10-14° über dem Horizont und über Dächer.
Konnte nur mit den Blenden beobachtet werden! Bei voller Öffnung war meistens alles verschwommen, mit nur ganz kurzen brauchbaren Momenten.
Abschließend kann ich sagen, ist die Sektoröffnung bei den widrigen Anfangsbedingungen die beste Lösung. Da kann die 160mm Öffnung nicht ganz mithalten.
Später konnte ich ohne Blenden weiter beobachten.:))
Kann mir einer erklären wieso der Unterschied bei der Auflösung, mit der Sektoröffnung gegenüber der vollen Öffnung, so gut wie nicht sichtbar ist?

Viele Grüße
Harry

Tipp: Holland -( Zeeland) ist ein wunderbares Land!




DL4JM Erstellt am: 30.06.2019 : 15:45:02 Uhr
Versuch mit abgeblendetem Hauptspiegel

Instrument: Newton, D 315 mm, F 1515 mm, Okularschlitten, also keine Streben gegenüber dem Okular. Pyrex-Spiegel, 1 Stunde Temperaturanpassung bei 23° C außen.

Es wurden 2 Blenden aus schwarzem 0,7 mm Dekorpapier vorbereitet, mit Öffnungen im Obstruktiosfreien Bereich des Hauptspiegels und jeweils direkt auf den Spiegel aufgelegt.

Blende 1: 130 mm Durchmesser
Blende 2: nierenförmig, Fläche entsprechend 170 mm Durchmesser.

Jupiterbeobachtung mit Io-Schatten und Durchgangsende am 29.06.2019 22:50 bis 23:20, Horizonthöhe 17°, schlechtes Seeing, Vergrößerung 150x :

Volle Öffnung: fettes, dunkles NEB und SEB, alle paar Sekunden Doppelbilder der Jupitermonde, Io-Schatten (im dunklen Bereich des NEB) kaum auszumachen.

Blende 2 (nierenförmig):
Dickenunterschiede im NEB sichtbar, die Häufigkeit der Doppelbilder stark reduziert, Io-Schatten gut sichtbar.

Blende 1:
Mehr Einzelheiten im NEB und SEB, keine Doppelbilder, Io-Schatten sehr gut, SAB gut sichtbar, Durchgangsende schön zu beobachten. Insgesamt ein ruhiges Bild, oben und unten am Planetenrand AD-Farben.

Zum Vergleich Meade Explorer D 90, F 1000, daneben stehend, Vergrößerung ca. 133x:

Ruhiges Bild wie Blende 1, Jupiter aber deutlich dunkler, Dickenunterschiede im NEB, keine Doppelbilder, Io-Schatten gut sichtbar, SAB und AD wahrnehmbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Tim
Regulus1 Erstellt am: 14.06.2019 : 05:37:46 Uhr
Hallo zusammen,
hier ein paar Hintergedanken dazu.
Eure Ausführungen kann ich bei Tests am Stern- Intra-u. Extrafokal sehen und auch auf Fotografien zeigen sich die Spikes.
Dies, störte mich oder älteren Teilnehmer bei meinen Astronomieeinführungen und späteren Beobachtungen am Teleskop nicht. Diese Menschen sahen keine optischen Fehler, die freuten sich über die Kraterlandschaften auf dem Mond, einen ruhigen Saturn mit Ring mit Cassinscher Teilung, einen Jupiter mit Wirbelsturm und Doppelsterne die auch nach solchen aussahen. Für diese Momente verwendete ich je nach Situation die Blende. Eine kurze Episode dazu. Eine junge Frau beobachtete mich beim wechseln der Blende und meinte dazu, haben sie jetzt vorne ein neues Bild eingelegt. Ich denke, es sollte mehr beobachtet als ständig getestet werden wie schlecht jetzt das Bild ist und vom theoretischen abweicht. Mag sein, dass meine Erinnerungen zum Schiefspieglerbild nicht 100% tig sind. Aber mit der Sektoröffnungsblende ist der Himmel ist dunkler, Kleinstkrater am Mond sind deutlicher zu sehen, das "Beugungsscheibchen" ist ruhiger und zwischen Doppelsternen stört kein Streulicht- der Tanz der Beugungsscheibchenfetzen ist gemildert.
Machen wir uns nichts vor, wir werden doch von den Fotos der Astrozeitschriften sowie von den Herstellern bei der Produktwerbung geblendet. Kein Foto zeigt was in kleinen Amateur- Teleskopen gesehen werden kann. Kein Zweifel, für Forschungszwecke sind diese Aufnahmen egal ob Langzeitfoto, oder aus hunderten von Einzelbilder erstellte Aufnahmen der Planeten, von großer Bedeutung. Der einfache Beobachter oder junge Amateur möchte leider auch diese Bilder sehen und ist enttäuscht wenn er durch ein Teleskop schaut und so beginnt die lange Suche nach dem "Endgerät". Desswegen mache ich nur noch Einzelaufnahmen die den realen Anblick durch das Teleskop vermitteln und nicht was mit allen Tricks machbar ist. Solche Fotos verwendete ich bei meinen Vorträgen.
Noch ein anderer Gedankenansatz! Nicht jeden Autofahrer interessiert es was so alles im Wagen technisch, elektronisch, pneumatisch, hydraulisch und und und abläuft oder wenn er mit Sommerreifen, Winterreifen oder Rennreifen (Sliks) unterwegs ist. Es soll einen nur von A nach B bringen und das in sicherer Erwartung.

Gruß Harry
rainer-l Erstellt am: 13.06.2019 : 00:58:03 Uhr
Hallo Stefan

So wie ich das sehe vergleicht Harry seinen 12" (300 mm) mit voller 1/4 Sektorenblende mit seinen früheren 125 mm Schiefspiegler .
Sicherlich ist die Form der Öffnung suboptimal gegenüber der runden Öffnung eines Refraktors ,und auch ein 150 mm Newton (4 Streben und Fangspiegel) wäre wahrscheinlich geringfügig besser . Anderseits ist 150 mm ja immer noch etwas größer wie 125 mm , also warum nicht ?
Bei 5" Scintillation der Luft berträgt die max. sinnvolle Vergrößerung nur 100 x ; da sind 300 mm Öffnung sogar schon zu viel .

Hallo Harry

Mit deinen Erfahrungen befindest Du dich in guter Gesellschaft .
Ich möchte hier zwei Zitate aus dem Buch "How to Make a Telescop"
von Jean Texereau aus dem Kapitel XV-1 Difficulties in the Use of a Medium_Power Telescope bringen . Bei Ihm bedeutet medium ca. 8" Öffnung .

"In the study of close double stars and, to a greater extent, in observing weak planetary detail, the difficulties increase rapidly with increasing mirror aperture ."
"Atmosspheric disturbancs is not a minor phenomenon; it introduces defcts some ten_fold-greater than those left by the optican. "

Hallo Tobi

Interessante Fragen !
Ich kann das jetzt nicht so auf die Schnelle rechnen , aber vieleicht hilft Dir der Link 1 von Christian-P in diesem Thread ein wenig .

Viele Grüße Rainer
stefan-h Erstellt am: 12.06.2019 : 22:33:43 Uhr
Hallo Harry,
Zitat:
Hallo zusammen,
auch BB- er nennt mich OT!?
Ich habe einen Namen!
Ich bitte untertänigst und demütig vielmals um Entschuldigung, wie konnte ich nur- nicht wissen, das dir in Foren durchaus gängigen Begriffe und Abkürzungen ebenso unbekannt sind wie die Auswirkung der Öffnung auf das Beugungsscheibchen

Helfender Link zur Abkürzung TO
Regulus1 Erstellt am: 12.06.2019 : 19:13:10 Uhr

Hallo zusammen,
auch BB- er nennt mich OT!?
Ich habe einen Namen!

Ich möchte kein Teleskop schlecht reden, denn auch ich habe mit 50mm Öffnung angefangen und hatte meinen Spaß.
Mir ist es wichtig, für jeden der gerne bastelt, eine kleine hilfreiche Einrichtung zu schaffen um die Anfangszeit ( Abkühlphase des Spiegels) durch Beobachtungen überbrücken zu können. Zudem kann, bei nicht optimalen Seeingbedingungen, egal was der Auslöser ist, beobachtet werden. Kleine Tests, Sektoröffnungsblende einlegen/wegnehmen, zeigen immer wieder, dass sich die Sektoröffnung für bestimmte Objekte lohnt. Ich habe mir den 12 Zöller Infinity nicht umsonst geholt und weiß seine hohe Leistung unter optimalen Bedingungen zu schätzen. Schade, dass ich meine persönlichen Aufzeichnungen hier nicht zeigen kann. Außerdem, bis jetzt habe ich 80% an Positivmeldungen, nicht nur in diesem Block, erhalten. Bei den anderen 20% kann ich ihre Bedenken auch verstehen und respektiere sie. Nur so lernt man dazu und versteht die Umstände der optischen Verbiegung oder was nicht sein darf kann kein gutes Bild erzeugen.

Nochmals vielen Dank
Gruß Harry
AS-Fan Erstellt am: 12.06.2019 : 15:50:46 Uhr
Hallo zusammen,
hier wurde auch schon mal diskutiert

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=157083&whichpage=1

Gruß Armin
Niklo Erstellt am: 12.06.2019 : 13:59:45 Uhr
Hallo Christian,
ja, ein 8" oder 10" oder kleinerer guter Refraktor wäre sicherlich vom ästhetischen Aspekt interessant gewesen. Persönlich interessiert es mich aber auch mal einen meiner Newtons abzublenden und zu schauen wie sich der Sterntest ändert und ob da bei so einem Viertel überhaupt ein schönes Beugungsscheibchen zu sehen ist, oder ob es richtig unschön ausschaut. Das Schöne ist, dass man so eine Test ja ohne großen Aufwand mit einem Karton nachvollziehen kann. Die alten Vixen 114/900 haben eine kleine Sonneblende, aber da ist dann nur 40 mm freie Öffnung, was dann auch für mich etwas sparsam ist.
Beim 6" f/8 käme ich immerhin auf eine Kreisblende mit 61 mm. Das wäre schon eher etwas oder halt bei einem Kreissegment. Bei den kleinen Teleskopen mit 112 mm oder 150 mm Öffnung erwarte ich keine Vorteile, aber interessieren tut mich halt der Sterntest.
Servus,
Roland
Christian_P Erstellt am: 12.06.2019 : 13:34:52 Uhr



(==>)hoefats: Hallo Tobi, ich finde du hast sehr interessante Fragen gestellt, deren Beantwortung allerdings von zu vielen Faktoren abhängt. In diesem Zusammenhang möchte ich aber auf die von mir erwähnten Zusammenhänge bzgl. optimaler Vergrößern hinweisen.


Link 1 von hier: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=231552&whichpage=2
Posting von fraxinus (Kai)

Link 2 aus CN: https://www.cloudynights.com/topic/437761-mewlons-refractors-and-seeing/?p=5653882
Posting von Ryuno (Heinz)





(==>)Niklo: Hallo Roland, vielleicht hätte man bei der Bobachtung von M13 noch einen 12" Spiegel und einen 8"-Spiegel dazu holen müssen, um da nochmal den Vergleich zu haben. Sicherlich bildet ein kleinerer und guter Refraktor im gewissen Sinne ästhtsicher ab, aber das Zentrum von M13 kann er halt nicht so richtig auflösen. Wie so oft im Leben trifft man sich hier in der Mitte.



Schöne Grüße
Christian



stefan-h Erstellt am: 12.06.2019 : 12:52:52 Uhr
Letzte Antwort von mir zu diesem Thema,
Zitat:
Original erstellt von: DL4JM

Vortrefflich ausgedrückt, Roland!

Weder Harry noch andere Interessierte wollen jemanden eine Besserwisserei aufzwingen, sondern erhoffen sich einen konstruktiven, freundlichen Erfahrungsaustausch.


Erfahrungsaustausch mag richig sein, aber definitiv absolut falsche Aussagen ohne Kommentar bzw. Richtigstelltung lassen ist definitiv der schlechteste Weg.
Zitat:
Also obstruktionsfrei, ohne störende Spikes, die Öffnung so groß wie es die Luftunruhe zulässt usw.
Die Sektorblende führt Fehler ein und wird nie auch nur annähernd an die Abbildung eines Schiefspiegerls rankommen.

Volle Öffnung hat eine kreisförmige Apertur- das führt zu dem Beugungsring. Die Sektorblende hat nur noch ca. ¼ kreisförmigen Rand, also wird der Beugungsring entsprechend gebildet, nicht das (deutlich vergrößerte und eben nicht verkleinerte) Beugungsscheibchen umschließend, nein, nur sektorweise sichtbar- das führt zu einer Art komatösen Abbildung eines Sterns.

Und die beiden in einem Winkel zueinander stehenden geraden Kanten der Blende erzeugen selbstverständlich Spikes. So wie jede gerade im Strahlengang verlaufende Kante, egal ob als Rand der Apertur oder mittig durchlaufend wie eine FS-Strebe. Wer das verleugnet, hat entweder keine Ahnung oder tut das wissentlich, aus welchem Grund auch immer.

https://forum.astronomie.de/threads/newton-mit-sektoroeffnung-nach-fritsch.274432/

Neben kam dazu auch die passende Antwort, mehr als das wäre auch hier nicht nötig gewesen. Schönreden und sich gegenseitig lobend für die flaschen Argumente auf die Schultern klopfen ändert auch nichts am grundsätzlichen Fehler bzw. der vom TO geschriebenen falschen Aussagen.

Nochmals zu Klarstellung- etwas als falsch und nicht zutreffend so zu benennen hat wenig mit Besserwisserei zu tun und wenn, müsste man das Stathis und dem Beantworter nebenan ebenso vorwerfen.

DL4JM Erstellt am: 12.06.2019 : 11:43:21 Uhr
Vortrefflich ausgedrückt, Roland!

Weder Harry noch andere Interessierte wollen jemanden eine Besserwisserei aufzwingen, sondern erhoffen sich einen konstruktiven, freundlichen Erfahrungsaustausch.
Niklo Erstellt am: 12.06.2019 : 07:56:42 Uhr
Hallo Tobi,
ich hab M13 mit einem 20" Teleskop angeschaut. Es war schon beeindruckend, aber ästhetisch? Die Sterne habe wie Amöben ihre Form geändert. Das hab ich bei kleinen Öffnungen nie gehabt. (Nachtrag: Bei besserem Seeing mag das im 20" wieder anders ausschauen. Da ist es dann vermutlich einfach nur beeindruckend schön. Vermutlich war auch die Vergrößerung zu hoch für das Seeing.)
Das Abblenden ist kein Muss. Jeder kann es für sich selber ausprobieren wie es ihm besser gefällt und in vielen Fällen mag die volle Öffnung für viele Leute die bessere Wahl sein.
Dennoch mag es nicht für alle Beobachtungen und Leute gleich sein. Es ist eine Anregung zum experimentieren und Spaß haben ohne viel Geld in die Hand zu nehmen. So seh ich das.
Servus,
Roland
hoefats Erstellt am: 12.06.2019 : 07:16:14 Uhr
Guten Morgen,

Zitat:
Das Anliegen ist, die Bildqualität bei Planeten- und Doppelsternbeobachtung entsprechend der jeweiligen Seeingbedingungen zu optimieren und das am selben, schon vorhandenen Newton.


werden hier nicht Tubusseeing und atmosphärisches Seeing verwechselt?

Heisst das nun generell, dass man mit entsprechend kleineren Teleskopen
deutlich höher vergrößern kann wenn das atmosphärische Seeing (wie genau) schlecht ist?

Seeing = 1,8 arcsec . Frage bitte: Welche Teleskopöffnung darf ich max. verwenden um ein ruhiges Bild bei welcher Vergrößerung zu bekommen.
Gleiche Rechnung bitte noch für 1,2 arcsec.

Frage bitte:
Ihr könnt mit 130mm Öffnung bis 250x vergrößern und erhaltet noch ein ruhiges Bild, danach ist die Luftunruhe zu stark.
Wie hoch kann ich mit 10" und wie hoch mit 20" vergrößern, bei gleichen Bedingungen?

Eine Frage bitte noch die ich gestern vergessen habe:

Welche Form haben Austrittspupille und Beugungsscheibchen, und welche Auswirkungen hat das auf die Abbildung?
Bezogen auf eine "Sektorblende".

Freu mich auf Eure Antworten, danke.




DL4JM Erstellt am: 11.06.2019 : 13:40:38 Uhr
Hallo Tobi,

von DS reden wir hier nicht, man lasse einfach den Lichteimer offen.

Das Anliegen ist, die Bildqualität bei Planeten- und Doppelsternbeobachtung entsprechend der jeweiligen Seeingbedingungen zu optimieren und das am selben, schon vorhandenen Newton.

Also obstruktionsfrei, ohne störende Spikes, die Öffnung so groß wie es die Luftunruhe zulässt usw.

Da ist jede Bildverbesserung relevant und das größere Bildfeld ist nur ein Produkt der verminderten Abbildungsfehler.

Herzliche Grüße,
Tim
Spica 44 Erstellt am: 11.06.2019 : 13:29:49 Uhr
Hi Hoefats, den Text von anfang aus lesen! Liebe Grüße Marwin

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