Statistik
Besucher jetzt online : 135
Benutzer registriert : 21911
Gesamtanzahl Postings : 1079584
Der Astronomie-Chat ... Live Diskutieren, Fragen stellen, Kontakte knüpfen ... Jederzeit mit anderen Sternfreunden in Echtzeit plaudern ...
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Passwort vergessen?

 Alle Foren
 Astronomie – die Technik (Geräte und Zubehör)
 Technikforum Montierungen
 Star Adventurer mit Batterien oder Powerbank?

Hinweis: Sie müssen sich registrieren, um eine Antwort schreiben zu können.
Um sich zu registrieren, klicken Sie hier. Die Registrierung ist kostenlos!

Auflösung:
Benutzer:
Passwort:
Funktion:
Format: FettKursivUnterstreichenDurchstreichen Links ausrichtenZentrierenRechts ausrichten Horizontale Line Hyperlink einfügenEmail einfügenBild einfügen Code einfügenZitat einfügenListe einfügen Spoiler einfügen
   
Nachricht:

* HTML ist AUS
* Forum Code ist AN
Smilies
Lächeln [:)] Lachen [:D] Cool [8D] Erröten [:I]
Lechzen [:P] Teufel [):] Winken [;)] Clown [:o)]
Blaues Auge [B)] Achter Kugel [8] Angst [:(] Schüchtern [8)]
Schockiert [:0] Verärgert [:(!] Erschöpft [xx(] Müde [|)]
Küsse [:X] Zustimmen [^] Mißbilligen [V] Frage [?]

  Signatur anhängen.
Dieses Thema abonnieren.
    

Ü B E R S I C H T    
Astrokuuh Erstellt am: 11.03.2019 : 21:21:02 Uhr
Hallo,

Da ich bereits bei 135mm (Fullframe) nicht länger als 20 Sekunden in der Region vom Himmelsäquator belichten kann, dachte ich mir, dass ich 1. nie den Polarstern im Polsucher erkenne (wie erkennt man ihn eigentlich im Polsucher?) oder 2. es an der Stromversorgung liegt. Da bei mir schlechtes Wetter angesagt ist und ich lieber aufs Warme warte, wollte ich eure Erfahrung hören. Macht es einen Unterschied, ob ich die SA mit Batterien oder mit einer Powerbank versorge? Vielleicht liegt es ja auch daran...

Clear skies,
Sven
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
marsface47 Erstellt am: 28.03.2019 : 13:22:36 Uhr
Hallo Sven,
für die meisten Polsucher gibt es einen 90° Winkel-Sucher, der die "Gebetshaltung" vor der Montierung erspart. Der Polsucher der SA ist relativ lichtstark und man muss vorher die Montierung (ggf. ohne den Kopf) auf die richtige Polhöhe und mit Kompaß (hat doch fast jedes Handy als Zubehör) Richtung Nord aufgestellt sein, auch wenn man Polaris noch nicht sehen kann. Auch die zwar primitive, aber effektive Beleuchtung, die man so dimmen sollte, dass Polaris noch als Lichtfleck zu erkennen ist, andererseits auch das "Ziffernblatt" ist sehr hilfreich. Und die Handy-App "PolarAlign" zeigt mit einem Klick immer die Position, die Polaris auf dem "Ziffernblatt" haben muss.
VG + CS
Peter
HHausHH Erstellt am: 18.03.2019 : 01:59:28 Uhr
Den Kopf hatte ich schon, da ich auch gern normal fotografiere.
SilentDawn Erstellt am: 18.03.2019 : 01:25:48 Uhr
So ein Neiger ist definitiv die bessere Wahl. Mit 200€ aufwärts ist so ein Getriebeneiger jedoch auch gut 3mal so teuer wie ein gewöhnlicher Kugelkopf. Die meisten Anfänger werden da fast immer instinktiv zu Letzterem greifen um ihr Budget nicht zu sprengen.

Außerdem kommt man damit preislich in Regionen, wo man eine wesentlich robustere Montierung inkl. stabilem Stativ, Synscan usw. bekommt. Natürlich wiegt diese dann mehr, allerdings ist die Handhabung dann auch deutlich besser. Hinzu kommt natürlich auch die wesentlich komfortablere Ansteuerung der Wunschmotive und das lästige Nachkorrigieren erfolgt dann, wenn nötig, über die Fernbedienung. Ob man den Mehraufwand für Transport haben will (Stromquelle) muss aber jeder mit sich selbst vereinbaren.

Grüße und CS
Christian
HHausHH Erstellt am: 17.03.2019 : 22:26:00 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: SilentDawn


Ein weiteres Problem ist gerade beim StarAdventurer, dass das Ausrichten der Kamera auf dem Kugelkopf für die Motivwahl auch auf den (wahrscheinlich zuvor ausgerichteten) StarAdventurer einwirkt. Ich habe mich wirklich viele Male geärgert, wenn ich eine Brennweite >= 100mm, sprich viel Gewicht, ausgerichtet habe um mein Wunschmotiv exakt zu erfassen. Nur um danach festzustellen, dass ich die Montierung dadurch selbst wieder minimal anders ausgerichtet habe und natürlich erneut die Einnordung nachkorrigieren musste.

Grüße und CS
Christian



Genau deswegen kommt für mich kein Kugelkopf infrage. Meine Montierung ist ein ioptron skyguider, vergleichbar mit dem StarAdventurer. Darauf habe ich einen Getriebeneiger von Manfrotto mit 3 Regelknöpfen zur Feineinstellung. Da bleibt die Justierung erhalten.

Gruß
Helmut
SilentDawn Erstellt am: 17.03.2019 : 16:23:28 Uhr
Hallo Sven,

mit welcher Kamera und mit welchem Objektiv (und welcher Blende) machst Du die Aufnahmen denn? Das die Striche normalerweise nach rechts gehen sollten, gilt nur für den Fall einer stillstehenden Kamera.

Wenn eine laufende Montierung ins Spiel kommt, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, da diese ihre eigene mitlaufende Drehachse besitzt. Ist die Drehachse exakt auf den Himmelspol ausgerichtet -> Kein Problem, punktförmige Sterne solange die Montierung genau arbeitet.
Ist die Drehachse nicht exakt auf den Himmelspol ausgerichtet, wird der Stern gemäß der fehlerhaften Ausrichtung in eine andere Richtung abdriften. Also ja, es kann nachwievor an einer ungeauen Einnordung liegen.

Mit dem Balkon hast Du dir natürlich eine weitere Fehlerquelle eingehandelt, denn selbst Erschütterungen welche Du nicht zu merken glaubst werden von dem empfindlichen Kamerasensor sehr wohl wahrgenommen. Gegen solche Erschütterungen hilft leider auch kein teures Stativ. Auch Windböen können einen Balkon, je nach Bauweise. übrigens minimal erschüttern.

Auf Feldwegen und Feldern hat man ähnliche Probleme. Zum einen Windböen, je nachdem wo man sich aufgebaut hat und zum anderen der Boden selbst. Gras, Erdboden haben die unangenehme Eigenschaft nachgiebig zu sein und je nach Witterung kann es passieren, dass das Stativ mit seinen Beinen minimal einsackt. Dadurch wird die durchgeführte Einnordung natürlich zunichte gemacht.

Ein weiteres Problem ist gerade beim StarAdventurer, dass das Ausrichten der Kamera auf dem Kugelkopf für die Motivwahl auch auf den (wahrscheinlich zuvor ausgerichteten) StarAdventurer einwirkt. Ich habe mich wirklich viele Male geärgert, wenn ich eine Brennweite >= 100mm, sprich viel Gewicht, ausgerichtet habe um mein Wunschmotiv exakt zu erfassen. Nur um danach festzustellen, dass ich die Montierung dadurch selbst wieder minimal anders ausgerichtet habe und natürlich erneut die Einnordung nachkorrigieren musste.

Grüße und CS
Christian
Astrokuuh Erstellt am: 17.03.2019 : 14:19:58 Uhr
Hallo Christian,

mir geht es nur darum, ob man bei den Aufnahmen sieht, ob es vielleicht am Spiegel meiner DSLR oder so liegt. Die Striche gehen merkwürdigerweise nach links, was ja normalerweise nach rechts gehen sollte. Alle Ausschnitte waren in der Bildfeldmitte und waren in der Region der linken Gürtelsterne des Orions, somit am Himmelsäquator. Dies wählte ich so, um meine Einordnung zu prüfen bzw. den Periodenfehler. Daran liegt es wohl kaum. Nun ist meine Frage, was könnte es noch sein? Meine Montierung steht auf dem Balkon. Das gleiche Problem hatte ich übrigens auch immer auf Feldwegen etc.

clear skies,
Sven
SilentDawn Erstellt am: 17.03.2019 : 12:58:12 Uhr
Hallo!

Auf beiden Aufnahmen mit 90 Sekunden sind die Sterne langgezogen.

Warum ist der Bildausschnitt ein leicht anderer? Es wirkt irgendwie gespiegelt und obendrein versetzt.
Hast Du die Kameraposition nach der ersten 90s Aufnahme verändert? Oder sind die Bilder jeweils nur ein Ausschnitt? Falls ja, sind das Ausschnitte aus der Bildmitte oder vom Bildrand? Beide Bilder wären in ihrer Vollständigkeit besser.

Du hast uns noch immer nicht verraten, von wo aus Du deine Fotos aufnimmst - Balkon? Feld? Garten?
Die Frage steht noch immer, weil Untergrund wie Terrasse und Balkon unter dem Gewicht und Schritten von Menschen die Eigenschaft haben, Erschütterungen aufzunehmen welche sich auf die Montierung und das Bild übertragen. Ein weiterer Grund ist der, dass zumindest in den westlichen Gefilden Deutschlands zur Zeit ein ziemlich kräftiger Wind weht und wenn der auf die kleine Montierung samt Kamera drückt, führt das zwangsläufig auch zu übertragenen Erschütterungen.

Ich habe es gerade doch nochmal überprüft, Du zeigst uns da zwei vollkommen unterschiedliche Bilder(ausschnitte):
http://nova.astrometry.net/user_images/2727782#annotated
http://nova.astrometry.net/user_images/2727786#annotated

Damit hast Du Dir zusätzlich ein Motiv ausgesucht, welches vom Himmelspol recht weit entfernt ist und wo sich ungenaues Einnorden umso stärker bemerkbar macht.


Grüße und CS
Christian
Astrokuuh Erstellt am: 17.03.2019 : 11:12:39 Uhr
Hallo,

ich testete gestern Abend einfach mal in der Wolkenlücke mit perfekter Einordnung (mit hellem Laser Polarstern bestätigt, Fernrohr justiert) die Belichtung. Ich habe sehr merkwürdige Ergebnisse erhalten. Vielleicht erkennt ihr ja das Problem...

30 sek. Belichtung (immer 2sek Timer):



90 sek. Belichtung:



2. 90 sek. Belichtung (nichts wissentlich geändert, nur Fernauslöser anders hingelegt)



Da ich noch relativ neu auf dem Gebiet bin, kann es der Periodische Fehler sein, der bei der letzen Aufnahme so viel besser war? (bei der darauffolgenden Aufnahme ebenfalls)

Habt ihr sonst noch Vermutungen, woran es liegen könnte, dass manchmal Striche da sind und manchmal nicht?
clear skies,
Sven


SilentDawn Erstellt am: 16.03.2019 : 19:16:18 Uhr
Mit einer großen Suchmaschine gefunden, ich verlinke das mal ohne Gewähr:

https://www.intercon-spacetec.de/beratung/montierungen/reisemontierung-staradventurer-von-skywatcher/

https://zitronentour.de/tutorial-star-adventurer-teil-2/
Astrokuuh Erstellt am: 16.03.2019 : 18:34:41 Uhr
Hallo Armin,

natürlich habe ich einen hellen Stern eingeordnet, den hellsten, bin mir aber nicht sicher, ob es er überhaupt war. Ich wollte nur einen Trick erfahren, wie man ihn eindeutig identifizieren kann.
Blechi Erstellt am: 15.03.2019 : 20:27:00 Uhr
Hallo,

für mich klingt das nach falscher Einnordung. Schon wenige Grad daneben könnten verursachen das nach 30 Sekunden Striche zu sehen sind.

Wenn du den Polarstern im Polsucher nichtmal siehst weißt du ja gar nicht wie weit du daneben bist.

Wie hast du denn stattdessen eingenordet wenn du den Polarstern im Polsucher nicht siehst?

Gruß
Armin
SilentDawn Erstellt am: 15.03.2019 : 20:06:02 Uhr
Hallo Sven,

darf man fragen auf welchem Untergrund Du deinen StarAdventurer betreibst? (Balkon, Wiese, Terasse.. ).

Wieoft hast Du die Montierung schon nutzen können?

Ferner würde mich interessieren, wie Du darauf kommst das es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit am Schneckenfehler liegen muss. Marcus greift da einen sehr guten Punkt auf, Fotos würden mehr als tausend Worte sagen und Rückschlüsse darüber geben, was bei Dir nicht ganz rund läuft.

Zwischen den Zeilen lese ich bei Dir heraus, dass Du dich mit dem Einnorden der Montierung nicht vollständig auseinandergesetzt hast. Du beschreibst, dass die "Striche" bei 48° sind, meinst Du damit die Angaben auf der Polhöhenwiege?
Welche Hilfsmittel nutzt Du, um den Polarstern im Polsucher an die richtige Position zu bringen? Es ist ungemein wichtig, dass dies korrekt und präzise vorgenommen wird.

Wie gehst Du generell bei einer Fotosession und suche nach den Motiven vor? Bedenke, dass das Herumhantieren mit der Kamera und dem Kugelkopf dafür sorgen kann, dass Deine vorgenommene Einnordung zunichte gemacht wird, da der StarAdventurer nunmal ein richtiges Leichtgewicht ist.

Den StarAdventurer besitze ich selbst seit 3 Jahren und bis hin zu Brennweiten von 100-135mm macht die Montierung praktisch keine Probleme. Erst ab 200mm Brennweite kriegen etliche Leute Probleme mit der Nachführung (auch ich) da es eine gewisse Serienstreuung bei diesem Gerät gibt. Ich weiß dadurch jedoch aus Erfahrung, dass die Einnordung beim StarAdventurer das A und O ist.

Grüße und CS
Christian
Der_Peter Erstellt am: 15.03.2019 : 19:53:23 Uhr
(==>) Dietrich,

könntest Du bitte die Formel hier posten?

Ich kenne auch nur folgende Faustformel / Vereinfachung:

max. nicht nachgeführte Belichtungszeit = 500 / (Brennweite * Cropfaktor)
Der_Peter Erstellt am: 15.03.2019 : 19:36:17 Uhr
Hallo Sven,

ich habe neulich mal testweise mit meinem neuen iOptron SGP bei 60 mm Brennweite, abgeblendet auf f4 und maximal schlampiger "Pseudo-Einnordung", d.h. Ausrichtung nur mit Kompass und Smartphone Clinometer App, Aufnahmen des Orion gemacht. Bei 30 s waren die Sterne im Zentrum auch nicht mehr ganz rund, von den Rändern ganz zu schweigen.

Vermutlich konntest Du dank Wetter inzwischen noch keine Aufnahmen mit optimal justiertem Polsucher und top Einnordung machen oder?

=> Lade doch mal ein Bild zusammen mit den Belichtungsdaten hoch, damit man sehen kann, was Du als nicht brauchbar betrachtest.

P.S.:
"Ob Gewährleistungsfall oder nicht" ist vermutlich - um so mehr aus unserer Ferne - schwierig zu beurteilen, weil die Frage ist, was überhaupt an Funktionalität / Nachführgenauigkeit beschrieben / zugesichert wurde. Vermutlich war da der Hersteller sehr ... "clever".

Nachtrag: Ich würde ggf. auch mal bei Hrn. Kloss / Teleskop-Spezialisten.de nachfragen, ob er die SA gegen Bezahlung inspizieren / reinigen / einstellen kann.
Astrokuuh Erstellt am: 15.03.2019 : 18:31:41 Uhr
Hallo,

Ich fragte bei Astroshop nach, wie lange man mit meiner Konfiguration belichten könnte. Sie schreiben mir: "Belichtungszeiten von +/- 2min bis 2,5min sind möglich.". Das ist ja einiges mehr als meine 20 Sekunden. Was würdet ihr machen, wenn ihr nun diese knapp 1 Jahr alte Montierung haben würdet? Ich werde natürlich zur Sicherheit alle Faktoren nochmals prüfen, obwohl ich mir eigentlich fast zu 100% sicher bin, dass es an der Montierung liegt.

clear skies,
Sven

Astrotreff - Astronomie Treffpunkt © Astrotreff 2001 - 2019 Zum Anfang der Seite
Diese Seite wurde in 0.27 sec erzeugt. Snitz Forums 2000

Der Astrotreff bedankt sich für die Unterstützung von:



?