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 Mitten in der Stadt: SQM 20,90

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Ü B E R S I C H T    
Timm Erstellt am: 07.03.2019 : 22:11:58 Uhr
Hallo Freunde der Nacht,

das war ein extrem kurzer Beobachtungsabend mitten aus der Stadt.
Ein Freund von mir wollte mal was Besonderes am Himmel sehen, weil es so schön klar war: Das SQM zeigte 20,90,
obwohl ganz in der Nähe unsere neuen LED-Straßenlaternen leuchteten. Ganz zart konnte man sogar die Wintermilchstaße erkennen.
Sirius stand wie eine Eins ohne das übliche Flackern... ein Superhimmel!
Der 28-Zöller war schnell aus dem Wohnmobil geholt und in 10 Minuten aufgestellt und justiert.
Zum Glück war er schon gut an die Nachttemperatur angepasst.

Der erste Blick galt dem Orionnebel: einfach genial!
Mein Freund, unerfahren am Himmel, sah ohne einen Hinweis von mir sofort etwas Farbe.
Er meinte, diese Schwaden sind ja grünlich und daneben sah er auch etwas Rötliches.
Das Trapez zeigte ohne Probleme die Komponenten E und F und weil das seeing so gut war,
wurde gleich Rigel mit seinem Begleiter versucht: ganz easy!
Also sofort weiter zu Sirius. Und man sah sofort und unproblematisch Sirius B!
Ich erzählte ihm die Geschichte drum herum und konnte so einen neuen begeisterten Sternfreund gewinnen.

Als Anfänger ist der Pferdekopfnebel ja eine Herausforderung, aber mit 28" und H-Beta-Filter war das für ihn kein Problem.
Ein Schwenk auf den großen Bären und M81 und M82 waren supergut zu sehen.
Die Erklärungen zu Entfernung und Größe machten meinen Freund sprachlos und er wollte mehr davon.
Also schnell M108 eingestellt und bei 310x mit dem 8mm Ethos sah man viele Details und Strukturen.

Er wollte auch mal einen richtigen Spiralnebel sehen, also zeigte ich ihm M51... da hörte ich dan eine Weile nichts mehr. Er war sprachlos!
Dann kam der Eskimonebel dran. Bei 310fach eine Augenweide! Meinem Bekannten fielen sofort schöne Strukturen und der Zentralstern auf.
Die Geschichte von der extrem heißen Sternenleiche mit der abgestoßenen Hülle faszinierten ihn sofort.

Dann kam die übliche Standardfrage: wie weit kann man denn mit diesem großen Teleskop sehen?
Ich stellte die NGC3079 ein und sagte ihm, dass er nun 55 Millionen Jahre altes Licht sehen kann.
Also fast noch aus der Zeit der Dinosaurier!
Dann schwenkte ich rüber zum Doppelquasar Q0957+561, den er nach einer schnell gezeichneten Skizze gut erkennen konnte.
Die Lichtlaufzeit von 9 Milliarden Jahren war für ihn einfach unvorstellbar... für mich allerdings auch.
Mich wunderte es, dass er mitten aus der Stadt getrennt zu sehen war.
Ja, 28 Zoll sind schon eine Hausnummer.

Nach einer guten halben Stunde wurde ihm kalt... kein Wunder mit seinem Jäckchen und den dünnen Schuhen
Also alles wieder abgebaut und eingepackt. Und bis zum nächsten Mal!
Das wird das Frühjahrscamping vom 4.4 bis 7.4.2019 in Stumpertenrod sein.

Vielleicht habe ich mal wieder jemanden für die Astronomie gewonnen

cs
Timm
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Timm Erstellt am: 16.03.2019 : 15:12:29 Uhr
Hallo Helmut,

danke für den wilden Hund!
Ja, seit damals hat sich viel getan im Teleskopbau.
Mein 12-Zoll Zerodurspiegel war nach einer Retusche von Matry Trittelvitz sehr gut geworden.
Daraus wurde mein erster Klose-Dobson.
Der hat mittlerweile schon den vierten Besitzer und alle sind damit zufrieden gewesen.
Nach 10 weiteren großen Dobsons bin ich jetzt beim endgültigen Klose-Dobson gelandet.
28 Zoll und etwa 40 Kilo ist einsame Spitze! Es gibt nur einen noch leichteren Dobson... auch von mir.
Der 16er wiegt 13 Kilo!
Ein Ami hat mal eine Liste erstellt mit Selbstbauten, auf der viele leichte Teleskope aufgeführt sind:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/166-qFpG_lzN1sRhsNZGHQDEed2zBjjhIXr9y2ccCtPA/edit#gid=1189266623

Ich freue mich, dass ich dort vertreten bin!

cs
Timm
BenN Erstellt am: 15.03.2019 : 23:07:38 Uhr
Hallo miteinander,

wo wir gerade in die 80er Jahre zurück gehen, grabe ich mal einen der schönen Beobachtungsberichte von Hans-Georg aus. Da geht es um die legendär gute Sudelfeld-Nacht vom 3./4. Dezember 1986, bei der Helmut's 17,5 Zöller eine zentrale Rolle spielt. Mit dabei waren: Hans-Georg (YS), Johannes (HF), Mario (MC), Helmut (HS) und ich (BN), in Klammern die Kürzel unserer Namen, wie sie Hans-Georg in seinen Aufzeichnugen verwendet. Hier Ausschnitte, die genannten Beobachtungen beziehen sich alle auf Helmut's Teleskop:

"Durchwegs perfekt: Wolkenlos, brillante Durchsicht, Fernsicht unerreicht; absolut trocken, statische Blitze am Plastikteil bei der kleinsten Berührung; Grenzgröße Zenit +7.0 ... unglaubliche Sternenpracht. Temperatur +4/+5 Grad, sehr mild und angenehm ...

MC, HS und BN sind schon seit 18:00 am Spechteln; Cirrusnebel muss gigantisch gewesen sein, alle taumeln verklärt herum ...
NGC 891: Unvergeßlicher Eindruck, der Anblick im 17,5" Newton: Dunkelband klaffend übers ganze Gesichtsfeld ...
M42 im HS-Newton: Alle [Okulare]; Filterkombinationen, das zentrale Ereignis des Abends: Wie Spinnweben im Mondlicht, Trapez mit 6 Komponenten und Dutzende von DW-Feindetails; Konvektionszellen im hellen Zentralsektor; Totenkopf mit Faserfeinstruktur; reflektierender Bogen; übergreifende Arme; M43-Spalte; Fasern, Globulen, Brücken, Netze aus Filamenten; die Umgebung ebenfalls gewaltig (2024 mit UHC-Filter vortrefflich !) ...
M33: Uferlose Detailfülle; HII-Regionen gleißend hell und zahlreich, total gesichtsfeldfüllend ! ...
Pferdekopf, [7mm Okular], UHC: Gigantisch groß, hell, flächig; Alles da, Kopfform plastisch zu sehen, die Schockfront ist extrem markant: Begeisterungstaumel ! ...
Dazu kommen noch zahlreiche, äußerst exotische HS-Objekte, die er aus entlegensten Quellen herausgefummelt hatte; viele haben gar keine NGC-Nummern mehr, sind aber alle im 17,5" Newton umwerfend ...

3:00 Das Wetter ist nach wie vor unendlich schön; schade darum, doch die Kondition ist alles andere als unerschöpflich ...
7:40: HF merkt den Wecker, nachdem YS seinen Wecker überhört hatte - gigantische Fernsicht ! Klare Luft, herrlichstes Morgenlicht; in den Tauern leuchtet schon die Sonne; ab 7:50 Sonnenlicht am Sonnwendjoch: Um 7:55 Green Flash direkt am Ostrand der Ellmauer Halt, kurz und intensiv: Jubel !"

Eine fantastische Nacht ! Und nach wie vor meine längste Spechtelnacht, rund 13 Stunden praktisch durchgehend am Teleskop. Ich wollte mit Helmut's Teil einfach alles sehen ...

Servus
Ben
Fintel Erstellt am: 15.03.2019 : 21:28:31 Uhr
hallo Helmut,

danke für die schnelle Info.
Habe auch diese Ausgabe nun vorliegen.
Werde mir heute vorm Zubettgehen die beiden Artikel
zu Gemüte führen.
Ja, anno`85 waren das ja Traumgeräte & Himmel für mich...
Da schliff ich in Hamburg wohnend an einem kleinen 6" Rohling herum.
Der mit kürzerer Brennweite meinen Meade 6" f/8 Newton ergänzen sollte.

Gruß
Christian
HSp Erstellt am: 15.03.2019 : 21:27:57 Uhr
Hallo Timm,

danke für deine Antwort - das sehe ich auch so.

Aber weißt du noch, wie damals alle in der Sternwarte und auch du gesagt haben, dass der Spiegel zu dünn sei? Du hattest in der Zeit einen Versuch mit einem dünnen 12" Zerodur Spiegel laufen, der seine Form nicht behielt, was dich zu dieser Einschätzung bewog. Was ist eigentlich aus diesem 12" Spiegel geworden? Ich nehme an, dass du vorher den Spiegel nur auf 3 Punkten gelagert hattest und dann ein Auflagesystem genommen hast? (Ich erinnere mich noch daran, dass du mit einem Lötkolben dem Spiegel zugesetzt hast, um heraus zu finden, woran es lag.) Ja, das war eine interessante und innovative Zeit!

Aber letztendlich konnte ich beweisen, dass es möglich ist, einen 17.5"er transportabel zu gestalten und trotzdem eine optische Performance zu haben, die der eines "schweren" stationären Gerätes entspricht. Kurz darauf begann die Dobson-Revolution. Ein paar Jahre später waren 16" Standard. Und mit den großen Öffnungen und den Nebelfiltern, die gerade damals herauskamen, konnten wir Details sehen, die vorher nur fotografisch zugänglich waren, z.B. die Arme des Krebsnebels im visuellen OIII.

Das war eine interessante Zeit. Ich war zu jeder Gelegenheit am Sudelfeld und habe mein Studium vernachlässigt.

Ich habe deine berufliche Internetseite studiert, auf der jetzt deine Teleskop-Projekte sind. Mei - bist du ein wilder Hund! Tschuldigung für die Entgleisung, aber das musste gesagt werden!

Herzliche astronomische Grüße von
Helmut

HSp Erstellt am: 15.03.2019 : 21:06:12 Uhr
Hallo Christian,
der SuW Besuch auf dem Sudelfeld ist in 2/85 erschienen.
Toll, dass du auf dem Dachboden die Ausgabe herausgesucht hast!
Mit astronomischen Grüßen,
der Helmut
Fintel Erstellt am: 15.03.2019 : 19:21:28 Uhr
hallo Forum,

Helmut:
ja, Dein Gerät hatte ich sofort vor Augen bzw. das Titelbilder
auf der besagten SuW Ausgabe ! Toll das es noch existiert.
Ich war vorhin auf dem Dachboden und habe die SuW mal rausgekramt.
Hast Du in dem Zusammenhang noch spontan parat in welcher späteren Ausgabe der "SUW Besuch" auf dem Sudelfeld stand ?
Da war doch die ganze Clique mit Ihren Scopes inkl. Deinem Coulter vorgestellt.

Gruß
Christian


Timm Erstellt am: 15.03.2019 : 13:35:59 Uhr
Hallo Helmut,

nein, die paar Gedanken passen schon hier rein.

Ich weiß, wie schwer dein „Mordstrumm“ war und das war einer der Gründe, warum ich schon damals über Leichtbau nachgedacht habe.
Dein Spiegel wiegt ja viel mehr als mein 21er komplett wiegt.
Mit so einem Spiegel kann man keinen Leichtbau realisieren.
Schade um deinen Spiegel, aber wenn man älter wird, so wie wir, wird das Tragen echt untragbar.
Lass ihn ruhen in Frieden... oder such dir einen „Sklaven“ zum Raustragen.
Mein Tipp: verkaufe das Teleskop und kauf dir dafür was Tragbares!

cs
Timm
HSp Erstellt am: 15.03.2019 : 12:50:06 Uhr
Hallo Ben,
danke für die Willkommensgrüße!

Hallo Timm,
danke für die Korrektur - ich bin euporisch geworden, dass du für eine halbe Stunde deinen noch dazu 28"er aufgebaut hast. Offenbar dauert das ja nur 10 Minuten.

Mit meinem Teleskop haben wir immer die Nächte durchgemacht, nach so viel Aufwand: Mit Vatern das Tubusunterteil aus dem Keller holen, durch den Garten tragen und ins Auto laden. Den Test konnte ich alleine tragen. Vor Ort zu zweit aufbauen in ca. 20 Minuten.
Später, als meine Freunde alle im Beruf waren (und ich schließlich auch) und nur noch Kurzzeitspechteln betreiben konnten, habe ich das Tubusunterteil in 2 Teile aufgeteilt: Spiegel mit Auflagesystem und nacktes Tubusunterteil mit den Deklinationslagern (da schon allein 4 Kegelrollenlager und 40er Achsen). Mit einer Seilwinde an einem Balken, den ich in das Tubusunterteil legte, nachdem es in der Gabel montiert war, die Spiegeleinheit hochgezogen, angedockt und Schrauben reingedreht. "Fangrohr" in Schwalbenschwanz eingeführt. Dann das Tubusunterteil in Deklination nach unten geschwenkt und mit einem Balken abgestützt, um den "Fangring" zu montieren.
Es ist schade, dass das Teleskop im Keller nutzlos steht, da die Mechanik sehr gut und spielfrei ist. Den Polblock ließ ich von einer Dreherei neu machen. Er hat eines der letzten großen Kesel Schneckenräder. Es läuft spielfrei (ohne Feder), ist fest angestellt.
Die Gewichte sind zu viel für mich: Der Polblock und die Gabel sind schwere Trümmer, die ich nicht weiter reduzieren kann.
Von der Lagerung her denke ich, dass es im Keller sicher besser konserviert ist, wie wenn es draußen in einer Sternwarte (Rolldachhaus) stünde. Einzig die Gabel ist geklebt, und da weiß ich nicht, ob die Klebungen Jahrzehnte halten, wahrscheinlich schon, da im Keller ja kein Temperaturgang ist. Dass die Spiegel nach 35 Jahren eine neue Beschichtung vertragen, ist selbstverständlich. Aber vielleicht sind die Beschichtungen nach einer Behandlung mit Kollodium wie neu? Ob sich die 18 Punkte des Auflagesystems im Laufe der Zeit durchgedrückt haben? Der Spiegel ist 38 mm dick.
Den "Fangring" könnte ich noch gewichtsreduzieren. Dann würden die Gegengewichte entfallen, die im Winkelprofil des Tubusunterteils sind. Beim Aufbau mit 2 Personen hat das nicht gestört. Vielleicht könnte ich dadurch das ungeteilte Tubusunterteil alleine in die Gabel heben?
Mir blutet das Herz - was mach ich nur mit dem Teleskop?

Herzliche Grüße vom Helmut

Mein Beitrag ist ziemlich off-topic. Vielleicht hätte ich ein neues Thema aufmachen sollen.
pescadorTT Erstellt am: 15.03.2019 : 12:45:20 Uhr
Hallo Timm,

okay dann relativiert sich das ja ein bißchen.
Bin ja heilfroh, dass ich bei mir im Garten überhaupt schon solche Bedingungen habe, gerade auch wenn ich diese mit meinen vorherigen in Köln vergleiche. Alles gut

Schönes Wochenende Timm und viel Spaß in Frankreich,
Sven
Timm Erstellt am: 15.03.2019 : 11:41:21 Uhr
Hallo Sven,

wir hatten echt Glück!
Absolutes Rückseitenwetter nach Durchzug eines Regengebietes.
Üblicherweise haben wir hier in Gengenbach um die 20,50 in den unbeleuchteten Stadtteilen.
Wenn es richtig gut sein soll, muss auch ich mindestens eine Stunde fahren.
Für SQM-Werte deutlich über 21,00 muss ich dann zur Hohloh (knapp 1000m NN)
oder in die Gegend von Furtwangen (1100m NN) fahren.
Gleich weit ist auch das Champ du Feu in den Vogesen, wo ich schon mal 21,65 gemessen habe.
Das liegt auch in einer Höhe von 1100 Metern.
Nächstes Treffen der französischen Astro-Kollegen ist dort am 13.4.2019.

cs
Timm
pescadorTT Erstellt am: 15.03.2019 : 11:17:49 Uhr
Hallo Timm,

wenn ich mir überlege, dass ich hier bei mir im Bergischen (mitten auf dem Land) einen SQM Wert von 20,70 habe....
Die Städte Köln, Leverkusen und Wuppertal sind einfach noch zu nah.

Da kann man aus einer Kleinstadt heraus mit 20.90 wirklich glücklich sein.

Lieben Gruß,
Sven
TGM Erstellt am: 15.03.2019 : 07:57:15 Uhr
Hallo Tim,

alles klar, da hast du ja einen schönen Platz, ich bin mal gespannt, ob auch in Großstädten astrofreundliche, ab Mitternacht gedimmte Beleuchtung kommt.


beste Grüße

Thomas
Timm Erstellt am: 14.03.2019 : 22:17:42 Uhr
Hallo Thomas,

ja, auch aus der Stadt geht was... es muss ja keine Großstadt sein.
Gengenbach im Schwarzwald hat 11 000 Einwohner und eine astrofreundliche LED-Beleuchtung, die sogar ab Mitternacht gedimmt wird.
Die Sommermilchstraße zeigt sich gut struktuiert und einige Male konnte ich schon knapp 6mag sehen.
Einige Stellen im Stadtgebiet sind hunderte Meter von der nächsten Lampe entfernt und dann ist es recht gut.
Mitten in der Stadt war also etwas übertrieben.
Mein „normaler“ Beobachtungsplatz ist 25km entfernt und 450m hoch... da geht schon mal das SQM auf 21,40 hoch.

cs
Timm
TGM Erstellt am: 14.03.2019 : 21:21:45 Uhr
Hallo Timm,

danke für den interessanten Bericht, ja, Deep Sky geht auch aus der Stadt und kann reizvoll sein, auch mit kleiner Öffnung. Gerade M42 verträgt sehr viel Himmelsaufhellung, die Farbe leidet nach meiner Erfahrung kaum, ich konnte vom Balkon im Berliner Zentrum (~ 17,5 mag/arcsec^2) die grünliche und rosane Färbung schon mit 160 mm sehen, und selbst die Komponenten E und F im Trapez.

Dann hast du uns auch ein Rätzel aufgegeben, bei welcher Stadt, und dann noch mitten aus der Stadt findet man einen 20.90 mag/arcsec^2 Himmel?

beste Grüße

Thomas
Pierre_Pf Erstellt am: 14.03.2019 : 11:03:11 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Timm

Hallo Pierre,

das war damals das first light mit dem 28er!
Ich weiß noch, dass du stundenlang bei mir am Okular festgeklebt warst.
M51 war ja wirklich eine Augenweide.

Wir sehen uns am Champ du Feu... hoffentlich ist gutes Wetter!

cs
Timm



Na ja, Wenn man die Gelegenheit, in ein riesen zu beobachten wie das deine und wenn sein Eigentümer ein goto auf Pfoten ist, muß man es ausnützen

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